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Peru: Länderinfos

Überblick

Peru ist ein erstaunlich vielgestaltiges Land, das als Reisedestination seinesgleichen sucht. Herrliche Gebirgsketten, riesige Wüsten, wunderschöne Strände und tropischer Regenwald, ganz abgesehen von der reichen Geschichte, Archäologie und Tierwelt sowie den vielen Ureinwohnerstämmen, machen einen Besuch in Peru absolut lohnenswert.
Die Inkastadt Machu Picchu ist eine der berühmtesten Ausgrabungsstätten der Welt, und die geheimnisvollen Nazca-Linien in der Wüste sind verblüffend. Daneben gibt es zahlreiche andere, noch ältere archäologische Stätten zu erkunden.
Auch sportliche Aktivitäten haben ihren Platz, vom Sandboarding und Surfen bis hin zum extremen Mountainbike-Fahren und Wildwasser-Rafting. Thermalquellen, mitreißende Musik, gut ausgestattete Museen, eine reiche Kultur und ungewöhnlich freundliche Einwohner machen Peru zu einem Land, das für jeden etwas bereithält.
 

Wichtige Fakten

Fläche:

1.285.216 qkm.

Offizieller Name:

Republik Peru.

Bevölkerung:

31.774.225 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte:

23,5 pro qkm.

Hauptstadt:

Lima.

Staatsform:

Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Mitgliedern. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie).

Staatsoberhaupt:

Martín Vizcarra, seit März 2018.

Regierungschef:

Salvador del Solar, seit März 2019.

Elektrizität:

220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Talara 110/220 V, 60 Hz; amerikanische Stecker.

Peru: Reise- und Sicherheitsinformationen

Stand - Wed, 17 Apr 2019 16:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Wed, 17 Apr 2019 16:30:58 +0200)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Kriminalität)
Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Lage
In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen mit kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden, die schnell eskalieren und sich auch gegen Reisende richten können. In jüngerer Zeit waren auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa betroffen.
Reisende sollten Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten grundsätzlich meiden.
Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist zu rechnen.

Kriminalität
Das Risiko, in Peru Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist erhöht.
Von nächtlichen Bus- und Überlandfahrten wird abgeraten. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco können nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt verbunden, nicht ausgeschlossen werden. In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfalle auf  Touristengruppen als auch auf ein Hotel. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa ist die Gefahr eines Überfalls auf Überlandreisende besonders hoch, so dass von der Benutzung abgeraten wird.
In Lima wird abends zu besonderer Vorsicht in der Innenstadt und in den von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco geraten. Auch auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kommt es zum Einsatz von K.O.-Tropfen, so dass empfohlen wird, eigene Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen und auf keinen Fall Getränke von Unbekannten anzunehmen.
Besonders in Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis Vorsicht geboten, da auch Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert sind. Es sind Fälle von sog. Express-Entführungen vorgekommen, die darauf abzielen, Reisende zu zwingen, mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abzuheben.
Reisende sollten nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen benutzen oder diese rufen lassen und kein Taxi von der Straße nehmen.
Reisende sind zudem wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez", der am Rande der Stadt in Callao liegt, oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt worden. Der Flughafentransfer nach Lima sollte nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften organisiert werden.
Reisende sollten vor allem nachts möglichst nicht allein unterwegs sein und sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufhalten, bei Überfällen keine Gegenwehr leisten oder die Täter provozieren.
Bei der Wahl der Unterkunft ist auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon zu achten. Bei Bahn- und Busreisen sollten Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper getragen werden.
Auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren sollte verzichtet bzw. in Fahrzeugen diese außer Sichtweite aufbewahrt werden.
Die Policía de Turismo (Touristenpolizei) kann in der Calle General Vidal 230, Miraflores, 15074 Lima, Telefon:  +511 4601060 oder +511 4600849, 4600921 erreicht werden. Neben den örtlichen Polizeidienststellen kann die Touristenpolizei unabhängig vom Tatort in allen Notfällen angesprochen werden, z.B. auch Abgabe einer Anzeige bei Raub oder Diebstahl.

Naturkatastrophen
Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt deshalb häufig zu vulkanischen Aktivitäten und zum Teil stärkeren Erdbeben, wie im August 2016 in der Provinz Caylloma und im Januar 2018 im Süden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.
Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.
Reisende sollten sich über lokale Lage über die Medien informiert halten und Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) beachten. 

Drogenkuriere
Reisende können gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler" missbraucht werden. Besondere Vorsicht gilt bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Infrastruktur/Straßenverkehr
Bei vom Flughafen „Maria Reiche" in Nazca abgehenden Flügen über die Nazca-Linien wird zur Vorsicht geraten. Der technische Zustand der dort eingesetzten Kleinflugzeuge, die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprachen in der Vergangenheit nicht europäischem Standard, so dass es 2007 und 2016 zu mehreren Zwischenfällen und 2007 bzw. 2008 zu drei Abstürzen mit Todesfolgen kam. Die Standards am Flughafen in Pisco, von wo ebenfalls Überflüge der Nazca-Linien angeboten werden, sind nach derzeitigen Erkenntnissen besser.
Bei Anreise mit Flussschiffen von Pucallpa oder Yurimaguas aus nach Iquitos wird empfohlen, auf die Qualität des Anbieters und der eingesetzten Schiffe zu achten und nur moderne Schiffe zu nutzen. Ansonsten besteht die Gefahr schlechter hygienischer Zustände und schlechter Verpflegung an Bord. In Iquitos sollten Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen gebucht werden und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.
Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können über die gesamte Länge mit privaten Pkws oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die „Sierra" (Andenhochland) nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo, von Pisco nach Ayacucho, von Nazca nach Cusco und weiter nach Puno, und nach Arequipa, einschl. Cañón de Colca sowie ebenfalls die Weiterfahrt nach Puno.
Die von Ecuador nach Chile führende gebührenpflichtige Haupttransitstrecke„Panamericana" ist durchgehend gut befahrbar, in Teilen jedoch mautpflichtig. Reisende sollten die an den Mautstationen („Peaje") ausgegebenen Tickets gut aufbewahren, da bei Unfällen oder Pannen Reisenden damit kostenlose Hilfe zusteht, Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.
Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut, in abgelegenen Gegenden sind Verbindungen zwischen größeren Orten oft nicht befestigt und im Hochland gelegentlich und insbesondere während der Regenzeit in den Sommermonaten November bis April wegen Erdrutschen nicht oder nur schwer befahrbar.
Von Nachtfahrten mit eigenem PKW wird wegen des Unfall- und Überfallrisikos grundsätzlich abgeraten.
Unfälle von Überlandbussen mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten passieren häufig, auch auf dem Weg nach Machu Picchu mit dem Bus über Santa Teresa und Hidroelectrica, bei der unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden. Sicherer ist die Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes.
Es wird empfohlen, bei Überlandreisen mit dem Bus nur die landesweit operierenden, größeren Busunternehmen (z. B. Cruz del Sur, Peru Hop, Oltursa sowie Excluciva) und auch nur tagsüber zu nutzen.
Dienstleistungen sollten stets nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch genommen  und nicht auf der Straße gekauft werden; Fremdenführer sollten sich entsprechend ausweisen können. Die lokalen Büros von  „iPeru" helfen rund um die Uhr weiter.
Bei Beschwerden über die Behandlung oder vermeintliche Übervorteilung durch Hotels, Fluglinien oder Reiseunternehmen in Peru ist das Amt für Verbraucherschutz INDECOPI zuständig.

Wanderungen/Bergtouren/Besuch von Nationalparks
Bergsteiger in der Region Ancash um die Stadt Huaraz sollten die peruanische Bergwacht „Unidad de Salvamento de Alta Montaña" vorab kontaktieren.
Einige der touristischen Zentren Perus liegen in großer Höhe  wie z.B. Cusco auf 3.500, Titicacasee, Puno auf 3.800 und Arequipa auf 2.400 Meter). Reisende werden gebeten, dies bei der Reisevorbereitung zu berücksichtigen und ggf. vorherigen ärztlichen Rat einzuholen, siehe auch Medizinische Hinweise.
Die in manchen archäologischen Parks bestehenden Verbote von Picknicks, Lagerfeuern, Campen u. ä. sollten unbedingt respektiert werden. Bei Verstößen muss mit Strafverfolgung gerechnet werden.
Nach peruanischen Vorschriften muss stets ein gültiges Personalpapier mitgeführt werden. Touristen müssen sich stets mit ihrem Reisepass ausweisen können. Die Nutzung innerperuanischer Flüge und die Mitnahme in Überlandbussen ist nur gewährleistet, wenn ein Pass (bei Busreisen reicht zumeist eine Passkopie) vorgelegt werden kann. Gelegentlich wird auch eine Diebstahlsanzeige ersatzweise anerkannt.

Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und gilt nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein.

Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien
Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen wird zu Vorsicht aufgerufen. Durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro ist es bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen. Vor der Teilnahme zu solchen Ritualen sollten Reisende sich unbedingt bei iPeru oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten lassen und keinesfalls inoffizielle Anbieter nutzen.
Offiziellen Anbietern sollten vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand gemacht werden, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Peruanische Sol (PEN). Die Abhebung von Bargeld an Geldautomaten ist grundsätzlich mit Kreditkarte, hingegen nur sehr eingeschränkt mit Bankkarte möglich. Mit Bankkarten des „V-Pay"-Systems sind grundsätzlich keine Barabhebungen möglich. Mit US-Dollar kann vielerorts direkt gezahlt werden.
Bei Problemen mit der Geldversorgung können Reisende sich z. B. mit Western Union in Verbindung setzen. Euro-Scheine können zumindest in Lima, Arequipa, Puno und Cusco in Wechselstuben umgetauscht werden. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von Euro und gelegentlich auch US-Dollar in peruanische Soles problematisch.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.
Notfallmedizinische Dienstleistungen entsprechen, vor allem außerhalb Limas, nicht europäischem Niveau.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:

Alle Reisedokumente müssen unbedingt noch sechs Monate ab Einreise gültig sein.
Dies wird inzwischen von der peruanischen Einwanderungsbehörde streng beachtet. Reisende, deren Pässe nicht die erforderliche Gültigkeitsdauer enthalten, werden zurückgewiesen, auch wenn sie sich nur für einen kurzen Zeitraum in Peru aufhalten möchten.

Visum
Touristen können sich grundsätzlich bis zu 90 Tage pro Halbjahr in Peru aufhalten. Die vorherige Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht erforderlich. Bei Einreise auf dem Landweg wird eine - zuvor auszufüllende - Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración") mit der Aufenthaltsdauer ausgegeben, die für die Dauer des Aufenthalts aufbewahrt und bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss.
Bei Einreise über den Flughafen Lima ist die Karte nicht obligatorisch, meist werden lediglich die Einreise- und Aufenthaltsdaten in einem IT-System erfasst. Reisende sollten darauf achten, dass das Grenzpersonal bei der Einreise die bewilligte Aufenthaltsdauer im Pass, ggf. auf der Einreisekarte und im IT-System vermerkt.
Bei Überschreitung muss bei der Ausreise eine Geldstrafe in Höhe von derzeit 4,- PEN pro Tag der Überschreitung bezahlt werden, bevor das Land verlassen werden kann. Auch bei Verlust der Einreisekarte kann bei Ausreise eine Geldstrafe erhoben werden.
Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.
Die Entscheidung, welche Aufenthaltsdauer im Einzelfall bewilligt wird, obliegt den Grenzbehörden und kann auch z.B. von der deutschen Botschaft nicht beeinflusst werden.
Die früher geltende Regelung (Aufenthalt bis zu 183 Tagen im Jahr) wurde im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der Visafreiheit für peruanische Staatsangehörige in den europäischen Schengen-Staaten außer Kraft gesetzt. Eine nachträgliche Verlängerung der 90-tägigen Aufenthaltsdauer ist nur ausnahmsweise in begründeten Einzelfällen möglich und muss über die peruanische Einwanderungsbehörde Migraciones beantragt werden. Zu Erfolgsaussichten kann keine Aussage getroffen werden.
Detaillierte Informationen sind in spanischer und englischer Sprache bei der Superintendencia Nacional de Migraciones oder bei den peruanischen Auslandsvertretungen in Deutschland bzw. Ihrem Wohnsitzland erhältlich.
Bei Einreise auf dem Landweg muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Einreisedatum durch einen Stempel der Grenzbehörde im Pass und auf der Einreisekarte dokumentiert und dass sichergestellt wird, dass die Einreise auch in elektronischer Form im System erfasst wird. Ist dies – etwa bei Einreise nachts mit dem Überlandbus,- nicht erfolgt, muss spätestens im nächstgrößeren Ort die peruanische Einwanderungsbehörde aufgesucht werden. Andernfalls gehen die peruanischen Behörden von einem illegalen Aufenthalt aus, der zu erheblichen Problemen und Verzögerungen bei der Ausreise und im ungünstigsten Fall zu einer kostenpflichtigen Abschiebung führen kann.
Da einige Grenzübergänge wie etwa in Puno (bei Einreise aus Bolivien) nachts nicht besetzt sind und folglich die o.g. Einreiseformalitäten nicht erfüllt werden können, sollte bei der Reiseplanung unbedingt darauf geachtet werden, dass die Einreise tagsüber erfolgt.

Ein- oder Ausreise über die USA
Für Reisen über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu beachten.

Hinweise zur Reise mit Minderjährigen
Zur Ausreise aus Peru ist gemäß Mitteilung der peruanischen Einwanderungsbehörde für Minderjährige, die nicht von beiden sorgeberechtigten Eltern begleitet werden, unter folgenden Umständen zwingend die Vorlage einer von einem peruanischen Notar ausgestellten Zustimmungserklärung des nicht mitreisenden Elternteils oder eine gerichtliche Ausreisegenehmigung erforderlich:
- für Minderjährige, die (auch) die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, bei Wohnsitz in Peru oder bei im Ausland wohnhaften Peruanern nach einem Aufenthalt in Peru von über 90 Tagen;
- für Minderjährige, die nicht die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, nur bei Wohnsitz („Residencia") in Peru.
Nähere Informationen (auf Spanisch und Englisch) finden Sie auf der Webseite der Einwanderungsbehörde "Migraciones".

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Informationen über Zollvorschriften in Peru finden sich auf Spanisch und Englisch auf der ) Webseite der peruanischen Zollbehörde.

Für die Rückreise aus Peru nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Coca-Tee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr von Coca-Tee einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.

Die temporäre Einfuhr eines PKW oder Motorrads für Reisen in Peru ist möglich, aber kompliziert. In aller Regel erteilen die peruanischen Zollbehörden Genehmigungen für 90 Tage, die nicht verlängert werden können. Wenn das Fahrzeug nicht rechtzeitig ausgeführt wird, ist das Risiko einer Beschlagnahmung oder Enteignung sehr hoch.

Versand von elektronischen Apparaten, Ersatzteilen, Kamerazubehör, Kosmetika u. ä. per Post oder Kurier nach Peru: Die Zollauslösung ist kostspielig und zeitaufwändig; sie kann nicht durch die Botschaft oder die Honorarkonsuln vorgenommen werden. Sendungen, die für Empfänger in der Provinz bestimmt sind, werden zum Teil in Lima zurückgehalten.

Es ist nicht möglich, private Sendungen für Touristen an die deutsche Botschaft in Lima oder die Honorarkonsuln zu senden.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Drogenbesitz und Drogenhandel gelten als Verbrechen und werden mit sehr hohen Gefängnisstrafen geahndet. Personen, bei denen Kokain oder andere Drogen gefunden werden, müssen, auch bei Mitführung „nur" kleinerer Mengen, mit sofortiger Verhaftung sowie einer Haftstrafe in Höhe von zwei bis 25 Jahren rechnen. Die Gefängnisse in Peru entsprechen nicht europäischem Standard und sind in der Regel extrem überbelegt. Hygienische Verhältnisse sowie die Versorgung mit Lebensmitteln sind schlecht.
Reisenden wird daher geraten, jede Berührung mit Drogen aller Art zu vermeiden. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.

Die Ausfuhr von Kulturgütern bedarf der vorherigen Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können die Einziehung der Kulturgüter zur Folge haben.

Medizinische Hinweise

Aktuelle Medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten,  oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.
Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.
Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.

Chikungunya
In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s. u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten, siehe auch .

Dengue-Fieber
Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Leishmaniose
Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Oropouche-Fieber
Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.
Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu,das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.
Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
- den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas")
In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

Pest
Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Höhenkrankheit („Soroche")
In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

HIV/AIDS
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.
Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.
In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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