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Kiribati: Länderinfos

Überblick

Kiribati – eine Republik aus 33 Koralleninseln im Pazifik – zeichnet sich durch weiße Sandstrände und kristallklare Lagunen aus. Nicht zuletzt durch seine sehr abgeschiedene Lage ist die Tourismusindustrie hier bisher wenig entwickelt.
Sich im Wind wiegende Kokosnusspalmen, warme Meeresbrisen und schimmerndes Wasser, wohin das Auge auch blickt – wer sich vom Alltagsstress komplett zurückziehen will, könnte keinen ruhigeren Ort finden.
Doch sowohl die menschliche als auch die tierische Bevölkerung Kiribatis wächst. Die Hauptstadt Tarawa hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten im gesamten Pazifik. Auf der Weihnachtsinsel, die fast die Hälfte der Fläche von Kiribati einnimmt, gibt es unzählige Seen und Teiche, die sich gut zum Angeln eignen und die riesige Vogelkolonien beherbergen.
 

Wichtige Fakten

Fläche:

811 qkm.

Offizieller Name:

Republik Kiribati.

Bevölkerung:

114.405 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte:

128,8 pro qkm.

Hauptstadt:

Bairiki (Tarawa).

Staatsform:

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1979. Verfassung von 1979. Einkammerparlament (Maneaba ni Maungatabu) mit 42 Abgeordneten, Wahl alle 4 Jahre; Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1979 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt:

Taneti Maamau, seit März 2016.

Regierungschef:

Taneti Maamau, seit März 2016.

Elektrizität:

240 V, 50 Hz; dreipolige Stecker, Adapter erforderlich.

Kiribati: Reise- und Sicherheitsinformationen

Stand - Fri, 24 May 2019 07:30:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Tue, 28 May 2019 12:07:19 +0100)


Letzte Änderungen:
Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Reisende sollten aufgrund von Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle die übliche Vorsicht walten lassen.

Naturkatastrophen
Von Anfang November bis Ende April ist im Südpazifik Wirbelsturmsaison. Auch wenn diese Kiribati in der Regel nicht erreichen, muss dann mit starken Winden gerechnet werden, die teilweise Zyklonstärke erreichen können. Reisenden wird in dieser Zeit empfohlen, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.
Kiribati liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Zuständige Auslandsvertretung
In Kiribati gibt es keine deutsche Auslandsvertretung. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland.
Kiribati unterhält keine diplomatische Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland. Es gibt einen Honorarkonsul in Hamburg.

Infrastruktur/Straßenverkehr
Es herrscht Linksverkehr. Die Straßen auf Tarawa und Christmas Island sind in schlechtem Zustand und häufig überschwemmt. Bei Dunkelheit sollten Reisende besonders vorsichtig sein. 
Weitere Informationen sind auf der Website des Kiribati National Tourism Office.

Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. 

Geld/Kreditkarten
Währung in Kiribati ist der australische Dollar (AUD). Die Bezahlung per Kreditkarte ist in Kiribati nicht überall möglich. Akzeptiert werden auch dann nur VISA Card und Master Card. Geldautomaten gibt es nicht auf jeder Insel. Reisende sollten sich daher vor der Anreise über die Zahlungsmöglichkeiten informieren und ggf. genügend Bargeld für die Dauer des Aufenthaltes mitführen.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: -

Visum
Deutsche Staatsangehörige können sich bis zu 90 Tagen pro 180 Tagen zu touristischen Zwecken und Besuchsaufenthalten visumfrei in Kiribati aufhalten.

Flughafensteuer
Bei Ausreise wird eine Flughafensteuer in Höhe von 20,- australischen Dollar erhoben. Davon ausgenommen sind Kinder unter zwei Jahren und Transitpassagiere.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei den Behörden Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Devisen dürfen uneingeschränkt eingeführt werden. Bis zu 225 Gramm Tabak oder Zigarren bzw. 200 Zigaretten dürfen zollfrei eingeführt werden. Ebenfalls zollfrei ist die Einfuhr von je 1 Liter Spirituosen und Wein (nur von Personen über 21 Jahren). Tiere dürfen nur mit einer entsprechenden Genehmigung eingeführt werden.

Zollfrei, jedoch bei der Einreise zu deklarieren ist die Einfuhr folgender Gegenstände: ein Fernglas, eine Fotokamera, sechs unentwickelte Filme, ein transportables Radio, ein Kassettenrecorder, eine Schreibmaschine sowie Sportausrüstung.

Für Pflanzen, Samen, Tiere und Tierprodukte bestehen strenge Quarantänevorschriften. Die Einfuhr von Feuerwaffen, Munition und pornographischen Veröffentlichungen ist verboten.

Die Ausfuhr von menschlichen Überresten, mehr als dreißig Jahre alten Artefakten, historischen Kampfschwertern und traditionellen Gegenständen unterliegt Einschränkungen. Detaillierte Informationen sind erhältlich beim Ministry of Communication, Transport and Tourism Development.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Vor Erwerb, Besitz, Abgabe sowie der Ein- und Ausfuhr von jeglicher Menge von Rauschgiften aller Art wird eindringlich gewarnt. Für den Besitz selbst geringer Mengen von Rauschgift sieht das Gesetz empfindliche Strafen vor.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen

Dengue-Fieber
Dengue kommt im Inselstaat vor. Diese Viruserkrankung wird von der tagaktiven Aedesmücke übertragen und kann in Einzelfällen zu ernsthaften Gesundheitsschäden mit Todesfolge führen. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Es gibt keine ursächliche Behandlung, die Therapie beschränkt sich auf die Linderung der Beschwerden. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
  • wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!)
  • Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Durchfallerkrankungen
Reiseassoziierte Durchfallerkrankungen treten auf Kiribati häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Tollwut/Hundebissverletzungen
Das Tollwutrisiko wird als gering eingeschätzt. Streunende und teils aggressive Hunde gehören jedoch zum alltäglichen Straßenbild und sollten nach Möglichkeit gemieden werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten auf Kiribati sind begrenzt und entsprechen häufig nicht europäischem Standard. Insbesondere schwere Fälle müssen oft nach Neuseeland oder Australien ausgeflogen werden.
Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer guten Reiserückholversicherung ist dringend notwendig.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den hohen Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind::

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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