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Tadschikistan: Sehenswertes und Unternehmungen

Sehenswürdigkeiten in Tadschikistan

Tadschikistan besticht durch eine faszinierende Mischung aus geschichtsträchtigen Städtchen der Seidenstraße und spektakulären Hochgebirgslandschaften. Als kultureller und logistischer Ausgangspunkt für fast jede Reise dient die grüne, entspannte Hauptstadt Duschanbe, in deren unmittelbarer Nähe die historische Festung Hisor sowie die gewaltige Talsperre Nurek liegen. Im Norden begeistert Chujand – eine der ältesten Städte Zentralasiens – mit lebendigen Basaren und Festungsanlagen, während die archäologische Stätte Alt-Pendschikent sowie die 5.000 Jahre alte UNESCO-Welterbestätte Sarazm tiefe Einblicke in die vorislamische Geschichte der Region gewähren.

Für Naturbegeisterte und Outdoor-Enthusiasten bieten die Fann-Berge mit ihren schroffen Gipfeln und dem türkisfarbenen Iskanderkul-See eines der schönsten Wandergebiete des Landes. Das spektakulärste Abenteuer führt jedoch über den legendären Pamir Highway durch eine der entlegensten Gebirgsregionen der Welt. Entlang dieser Route bilden die Regionalhauptstadt Chorugh, die unberührte Natur rund um den Jaschilkul-See sowie der faszinierende Wakhan-Korridor an der afghanischen Grenze unvergleichliche Highlights einer jeden Tadschikistan-Reise.

Duschanbe

Die tadschikische Hauptstadt Duschanbe liegt im Hissar-Tal im Südwesten des Landes, nur drei Stunden von der afghanischen Grenze entfernt. Bevor die Transkaspische Eisenbahnlinie 1929 Duschanbe erreichte, war es ein Dorf und vor allem für seinen Montagsmarkt bekannt. In der Zeit der Sowjetherrschaft wurde die Stadt in Stalinabad umbenannt. Die interessantesten Sehenswürdigkeiten liegen in und um den Prospekt Rudaki, der vom Bahnhof im Süden bis zum Busbahnhof im Norden führt. Neben der Hauptmoschee findet man hier eine Synagoge, die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, eine russische Kirche und ein Opernhaus mit Säulenhalle. Das Behzod-Museum (Geschichte und Landeskunde) nördlich des Bahnhofs (Maidoni Aini) ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier kann man ausgestopfte Schneeleoparden und Marco-Polo-Schafe sehen. 16 km westlich von Duschanbe liegt ein Ensemble von Baudenkmälern, dessen Bauzeit sich über drei Jahrhunderte hinzog (16.-19. Jh.). Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Ruine einer Zitadelle, Moscheen, zwei Medressen (islamische Hochschulen) und eine Karawanserei. In den Ruinen eines Buddhisten-Tempels in der Nähe von Kurgon-Teppa im Süden des Landes wurde die größte Buddhafigur Zentralasiens entdeckt. Sie lagert jetzt in Duschanbe, unwürdigerweise in 60 Einzelteile zerstückelt.

Marghuzor-Seen

Die Marghuzor-Seen bieten ein einmaliges Naturschauspiel: Die sieben Seen haben alle eine unterschiedliche Farbe, die sich mit den Lichtverhältnissen ändert.

Penjikent

Weiter westlich, an der usbekischen Grenze, liegt Penjikent. Hier werden Überreste einer alten Festung ausgegraben. Penjikent ist außerdem für seine kunstvollen Fresken bekannt.

Fremdenverkehrsämter

Staatliches Tourismusbüro der Republik Tadschikistan

Adresse: 1-2 Dekhoti Street, 734055 Duschanbe
Telefon: +992 (0)37 234 5392.
Website: http://tourism.tj/index.php/en/