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Namibia: Sehenswertes und Unternehmungen

Sehenswürdigkeiten in Namibia

Urlaubsorte & Ausflüge

Zu Namibias Hauptattraktionen zählen die zahlreichen Schutzgebiete und Nationalparks, die vom Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus (MEFT) verwaltet werden. Eine rechtzeitige Vorausbuchung von Parkgenehmigungen und Unterkünften wird dringend empfohlen.

Etoscha-Nationalpark & Etoscha-Pfanne:
Dieser ganzjährig geöffnete Nationalpark ist eines der bekanntesten Tierschutzgebiete Afrikas. Herzstück des Parks ist die auf rund 1.065 m Höhe gelegene Etoscha-Pfanne – ein riesiges, salzhaltiges Becken, das sich nur nach ergiebigen Regenfällen zeitweise mit Wasser füllt. Die zahlreichen Wasserlöcher ziehen große Herden von Elefanten, Löwen, Giraffen, Zebras, Spitzmaulnashörnern und verschiedenen Antilopenarten wie Springböcken an. Im Park sowie vor den Parktoren stehen hervorragende Unterkunftsmöglichkeiten (von staatlichen Rastlagern bis zu privaten Luxus-Lodges) zur Verfügung.

Fischfluss-Canyon (Fish River Canyon):
Der im Süden des Landes gelegene Fischfluss-Canyon gilt mit einer Länge von etwa 161 km, einer Breite von bis zu 27 km und einer Tiefe von bis zu 550 m als der zweitgrößte Canyon der Erde und als eines der bedeutendsten Naturwunder Afrikas. Ausgangspunkt für Ausflüge ist meist Keetmanshoop. Nördlich des Canyons liegt zudem der Hardap-Damm nahe Mariental, der größte Stausee Namibias und ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Ai-Ais und Groß-Barmen

Thermalquellen & Erholung:
Ai-/Ais im Süden (am südlichen Ende des Fischfluss-Canyons) und Groß-Barmen (nahe Okahandja, nördlich von Windhoek) sind beliebte Erholungsorte mit natürlichen heißen Thermalquellen.

Damaraland, Brandberg & UNESCO-Weltkulturerbe:

  • Twyfelfontein: In dieser Region im Nordwesten Namibias befindet sich die erste UNESCO-Weltkulturerbestätte des Landes mit tausenden uralten Felsgravuren und -malereien der San.
  • Versteinerter Wald (Petrified Forest): Westlich von Khorixas liegen rund 280 Millionen Jahre alte, versteinerte Baumstämme mit Längen von bis zu 30 Metern.
  • Brandbergmassiv: Das imposante Massiv ragt isoliert aus der Halbwüste empor. Der Hauptgipfel, der Königstein (2.573 m), ist die höchste Erhebung Namibias. In den Höhlen und Schluchten – wie der Tsisab-Schlucht – befinden sich berühmte Felszeichnungen, darunter die bekannte „White Lady“.

Namib-Wüste, Sossusvlei & Namib-Naukluft-Park:
Die Namib-Wüste gilt als die älteste Wüste der Welt und ist Teil des UNESCO-Welterbes. Die gigantischen Sanddünen im Bereich von Sossusvlei und Deadvlei gehören mit Höhen von bis zu 300 Metern zu den höchsten der Erde. Der riesige Namib-Naukluft-Park umfasst eine Fläche von knapp 50.000 km² und ist eines der größten Schutzgebiete Afrikas. Zentrale Anlaufstellen und Ausgänge zu den Dünen befinden sich in Sesriem und im Naukluft-Gebirge.

Skelettküste (Skeleton Coast National Park):
Der Skelettküsten-Nationalpark erstreckt sich entlang der Atlantikküste im Nordwesten Namibias. Die karge Küstenlandschaft trifft direkt auf die Wüstenregion und ist bekannt für dichten Küstennebel, starke Strömungen, zahllose verlassene Schiffswracks sowie verstreute Minenüberreste.

Windhoek, Swakopmund und Lüderitz

Windhoek:
Die lebhafte Hauptstadt im Zentrum Namibias liegt in einem von Bergen umgebenen Tal auf etwa 1.650 Metern Höhe. Das Stadtbild vereint moderne Architektur mit gut erhaltenen Bauten aus der deutschen Kolonialzeit. Zu den bekanntesten Wahrzeichen gehören die neugotische Christuskirche, die historische Festung Alte Feste sowie der Tintenpalast, der von gepflegten Gartenanlagen umgeben ist und als Sitz des namibischen Parlaments dient.

Swakopmund:
Das charmante Küsten- und Badestadt Swakopmund gilt als „Namibias Sommerhauptstadt". Mit seinen historischen Fachwerkhäusern, breiten Alleen, der Strandpromenade und dem markanten Leuchtturm erinnert der Ort stark an ein deutsches Nordseebad. Swakopmund ist ein idealer Ausgangspunkt für Wüstentouren (z. B. Fatbike- oder Allrad-Exkursionen in die Namib-Dünen) und Wassersportaktivitäten.

Lüderitz / !NamiǂNûs:
Die historische Hafenstadt Lüderitz (in der Sprache der Nama auch !NamiǂNûs genannt) liegt im rauen Süden des Landes an den Klippen der Atlantikküste. Sie war 1883/1884 der erste Stützpunkt des Bremer Kaufmanns Adolf Lüderitz in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Charakteristisch für die kleine Küstenstadt sind die bunt gestrichenen Jugendstilbauten auf den dunklen Felsen (wie das Felseninstitut oder das Goerke-Haus). Unweit von Lüderitz liegt die berühmte Geisterstadt Kolmannskuppe (Kolmanskop), eine verlassene Diamantenstadt, die heute schrittweise vom Wüstensand verschlungen wird.

Fremdenverkehrsämter

Namibia Tourism Board

Adresse: Schillerstraße 42-44, 60313 Frankfurt/M.
Telefon: +49 (0)69 133 73 60.
Website: http://www.namibia-tourism.com