Slovak Paradise
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© Creative Commons / vigour

Slowakische Republik Reiseführer

Key Facts
Gebiet

49.033 qkm.

Bevölkerung

5.429.418 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte

111 pro qkm.

Hauptstadt

Bratislava.

Regierung

Republik seit 1993. Verfassung von 1993, letzte Änderung 2001. Nationalrat mit 150 Mitgliedern. Seit 1993 unabhängig. Die Slowakische Republik ist EU-Mitglied.

Staatsoberhaupt

Andrej Kiska, seit Juni 2014.

Regierungschef

Robert Fico, seit April 2012.

Elektrizität

220 V, 50 Hz. Adapter nicht erforderlich.

Die Slowakische Republik mit ihren wundervollen Berglandschaften und Felsenfestungen und ihrer gut erhaltenen Architektur bietet Besuchern eine einladende Mischung aus Outdoor-Abenteuer und mittelalterlichem Charme.

Dass das Land etwas von seinem Nachbarn und ehemaligem Landsmann, der Tschechischen Republik, überschattet wird, liegt vor allem daran, dass die hübsche Hauptstadt Bratislava mit Prag nicht ganz zu vergleichen ist. Dennoch ist dies auch ein Vorteil, denn die Attraktionen Bratislavas sind meist nicht mit Schlangestehen verbunden.

Im Zuge der „Samtenen Revolution“ wurde die damalige Tschechoslowakei 1993 einvernehmlich und friedlich in zwei Nationen geteilt. Heute zieht die bescheidene, kreative Art der Slowaken viele verschiedene Besuchergruppen an, von Skifahrern und Rucksacktouristen bis hin zu Geschäftsreisenden und Geschichtsinteressierten. Die Hauptattraktionen des Landes sind die Hauptstadt Bratislava und die Hohe Tatra, aber daneben gibt es noch andere Regionen, die einen Besuch absolut wert sind.

Kosice, die zweitgrößte Stadt der Slowakischen Republik im Osten des Landes, ist 2013 Europäische Kulturhauptstadt.

Reisewarnung

Slowakei

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.01.2017
Unverändert gültig seit: 10.01.2017



Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbruch kommt vor allem in den Touristenzentren (Bratislava, Hohe Tatra, Kurorte) häufig vor. Auch Diebstähle in Hotels sind nicht auszuschließen. 

Reisende werden auch auf die erhöhte Diebstahlgefahr bei Pkw-Reisen hingewiesen. Insbesondere neuere Fahrzeuge der Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet, selbst wenn sie mit einer elektronischen Wegfahrsperre versehen sind.

Seit einiger Zeit häufen sich auf der Autobahn zwischen Brno/Brünn (Tschechien) und Bratislava Überfälle, bei welchen der Fahrer zum Halten gebracht wird, indem die Diebe mittels Handzeichen signalisieren, mit dem Auto stimme etwas nicht. Auch auf Rastplätzen bzw. an Tankstellen im Stadtgebiet Bratislava, aus/in Richtung Brünn/Prag, Wien, Budapest und Trnava bzw. Žilina wurden in mehreren Fällen Reisende angesprochen und auf angebliche Defekte am Fahrzeug hingewiesen, währenddessen Wertsachen aus dem Fahrzeug entwendet wurden. In anderen Fällen wurden an Tankstellen Pkw unbemerkt beschädigt (z. B. Reifen angeschlitzt), so dass sie nach kurzer Zeit am Straßenrand liegen blieben. Dann boten die Diebe ihre Hilfe an und nutzten die Notsituation, um Wertsachen aus dem unverschlossenen Auto zu stehlen. In diesen Autobahnabschnitten ist daher erhöhte Wachsamkeit angeraten.

Bei Taxifahrten ist es oft preisgünstiger, ein Taxi telefonisch zu bestellen, als ein an der Straße wartendes Fahrzeug zu besteigen. Zur Vermeidung überhöhter Preise sollten Reisende den Fahrpreis sowie die Fahrstrecke im Voraus festlegen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.