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Madrid Cathedral
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Madrid Reiseführer

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Madrid, drittgrößte Stadt Europas und finanzielles und politisches Zentrum Spaniens, ist der Sitz der Königsfamilie und beherbergt die atemberaubenden Kunstschätze des Goldenen Dreiecks aus Prado, Reina Sofia- und Thyssen-Bornemisza-Museum.

Mit einer Bevölkerung von über drei Millionen Einwohnern ist Madrid eine der größten Städte Europas und mit ihrer Lage von 650 m über dem Meeresspiegel die am höchsten gelegene Hauptstadt. Die Unterdrückung und Trägheit der Franco-Ära (1936-1975) haben die Madrileños heute im Grunde vergessen, denn sie sind vielleicht mehr als andere Spanier dazu entschlossen, das Leben in vollen Zügen zu genießen (vivir a tope). Das offen gezeigte Verlangen, sich zu amüsieren, ganz zu schweigen von den 2800 Stunden Sonnenschein im Jahr, machen die Straßen zu Bühnen des öffentlichen Lebens.

Das Jahr wird in Madrid durch die ausgelassenen, farbenfrohen Fiestas unterteilt, und jeder Barrio (Bezirk) versucht den anderen bei seinen Feierlichkeiten zu übertreffen. Zu den Höhepunkten gehören das Reyes Magos (Dreikönigsfest), der Karneval, die religiösen Umzüge während der Karwoche, das San Isidro Festival im Mai (der Beginn der Stierkampfsaison) und Fin de Año (Silvester) - dann wird die Puerta del Sol für mehrere Stunden zum Zentrum ausgelassener Feiern. Besucher sollten auch nach den größeren kulturellen Festivals Ausschau halten, besonders nach dem Veranos de la Villa im Sommer und dem Festival de Otoño im Herbst, das sich Filmen, Tanz, Theater und Musik jeder Art widmet.

Die Madrileños sehr bemüht, sich in Sachen Kleidung, Einstellung und Lebensstil modern zu zeigen. Dennoch sind sie äußerst konservativ und hängen stärker an ihren Traditionen als ihre kosmopolitischen Rivalen aus Barcelona. Die meisten jungen Leute ziehen es vor, bis zur Heirat zu Hause zu wohnen, Scheidungen sind immer noch umstritten (besonders in besseren Kreisen), und die Familie steht an erster Stelle.

Die Comunidad de Madrid (Großraum Madrid) erstreckt sich zwar über 8000 qkm, das historische Herz der Stadt kann aber leicht zu Fuß erkundet werden. Das Labyrinth enger Gassen im mittelalterlichen Viertel steht im starken Kontrast zu den großzügigen Boulevards aus dem 18. und 19. Jahrhundert - der Zeit, als Madrid anfing, das Äußere einer modernen Hauptstadt anzunehmen. Jeder Bezirk hat eine ganz bestimmte Atmosphäre - am ältesten und interessantesten sind Lavapiés, Malasaña und Chueca. Die meisten Besucher lernen zuerst das auch als "Madrid der Habsburger" bekannte Zentrum kennen. Dieses liegt in etwa zwischen dem kastilisch-barocken Plaza Mayor und der Puerta del Sol. Von hier kommt man zu Fuß schnell zur Hauptstraße, der Gran Vía, die von Geschäften, Banken, Bars und Kinos gesäumt wird.
Das schicke Madrid beginnt mit dem Salamanca-Bezirk und den Boutiquen der Calle Serrano, während sich das moderne Finanzviertel Richtung Norden, entlang der Süd-Nord-Achse namens Paseo de la Castellana, erstreckt. Dieses Viertel, in dem große internationale Unternehmen ihre Zentrale haben, kann man an den Wolkenkratzern und den eindrucksvollen Büro-Hochhäusen erkennen. Am nördlichen Ende der Paseo de la Castellana befinden sich die geneigten Türme des Puerta de Europa (Tor zu Europa) - einem kühnen Bauwerk, dass das Vertrauen der Stadt in die Zukunft symbolisiert.

Wer das Zentrum schon zu Fuß erkundet hat und dennoch mehr entdecken möchte, kann sich mit Hilfe der Madrider Metro fortbewegen, der mit 322 km weltweit drittlängsten U-Bahn nach der London Underground und der New York City Subway. Sie ist eine der am schnellsten expandierenden U-Bahn-Systeme der Welt.