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Stadtgeschichte von Salzburg

Die lange Stadtgeschichte Salzburgs reicht bis zu den Römern zurück. Unter Kaiser Claudius (41–54 n. Chr.) entwickelte sich die Stadt als Municipium Claudium Iuvavum zu einer der wichtigsten Städte der römischen Provinz Noricum. 488 n. Chr. wurde die Provinz Noricum aufgegeben und ein großer Teil der Bevölkerung verließ auf Befehl Odoakers die Stadt.

Im Jahre 696 n. Chr. erhielt Bischof Rupert  die Reste der alten Römerstadt von Herzog Theodo II. von Bayern geschenkt, um das Land im Osten und Südosten zu missionieren. Er gründete das Kloster St. Peter und das Benediktinen-Frauenstift Nonnberg. Der Name Salzburg ist 755 erstmals nachweisbar.

Das Fürstenzbistum zählte um 1600 durch Salz- und Goldbergbau zu den reichsten Fürstentümern des römisch-deutschen Reiches. Dank des starken Willens und der großen Visionen des berühmten Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau erhielt Salzburg schon im 17. Jahrhundert die Merkmale, die wir heute kennen: Kopfsteinpflasterstraßen, enge Gässchen, elegante, ruhig gelegene Plätze und eine sagenhafte Architektur. 1816 fiel das bis dahin bayerische Salzburg nach dem Wiener Kongress an das Kaisertum Österreich.

Für eine relativ kleine Stadt hat Salzburg erstaunlich viele interessante Gebäude, Denkmäler, Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Der bedeutendste architektonische Stil in der Altstadt ist Barock, doch es gibt auch viele mittelalterliche, Rokoko- und modernere Gebäude. Zu den bekannteren Sehenswürdigkeiten zählen heute die prächtige Kathedrale, die Festung Hohensalzburg hoch über der Stadt, Mozarts Geburtshaus in der schönen Getreidegasse, die Klosterkirche St. Peter und die alte Residenz der Salzburger Fürsten.