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Kongo (Demokratische Republik): Länderinfos

Überblick

Die Demokratische Republik Kongo verfügt über zahlreiche schöne Landschaften, Seen, Wälder, Wasserfälle und eine bemerkenswerte Tierwelt. Es ist jedoch ein riesiges Land ohne nennenswerte Infrastruktur und Transportmöglichkeiten und mit einer konfliktreichen, komplizierten Vergangenheit.
Der Bürgerkrieg von 1998-2003 kostete etwa drei Millionen Menschen das Leben, und nicht nur durch die Kampfhandlungen selbst, sondern auch durch Hungersnöte und Krankheiten.
Joseph Kabila, der Sohn des ermordeten ehemaligen Präsidenten Laurent Kabila, übernahm 2001 die Führung des Landes und wurde 2006 in einer historischen Präsidentschaftswahl offiziell gewählt. Er steht nun vor der ungeheuren Herausforderung, die Demokratische Republik Kongo wiederaufzubauen, nicht zuletzt, weil die Gefahr eines erneuten Bürgerkrieges noch nicht gebannt ist.
Vor Reisen in die demokratische Republik Kongo sollte man sich über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise informieren.

Wichtige Fakten

Fläche:

2.345.410 qkm.

Offizieller Name:

Demokratische Republik Kongo

Bevölkerung:

79.722.624 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte:

34 pro qkm.

Hauptstadt:

Kinshasa.

Staatsform:

Staatsform: Republik. Semipräsidentielles Regierungssystem seit 2006 laut Verfassung. Die Demokratische Republik Kongo hat ein autoritäres Regime. Präsidialrepublik von 1978 bis 2006. Neue Verfassung von 2006. Senat und Nationalversammlung mit insgesamt 608 Mitgliedern, Wahl alle 5 Jahre. Nach seiner Machtübernahme 1997 ordnete der ehemalige Präsident Laurent-Désiré Kabila die Rückbenennung Zaïres in Demokratische Republik Kongo an. Unabhängig seit 1960 (ehemalige belgische Kolonie).

Staatsoberhaupt:

Joseph Kabila, seit 2001. Seine Amtszeit endete offiziell am 19. Dezember 2016. Neuwahlen sollen im April 2018 stattfinden. Bis dahin will Kabila die Präsidentschaft fortführen.

Regierungschef:

Bruno Tshibala, seit April 2017.

Elektrizität:

220 V, 50 Hz in den größeren Städten vorhanden. Im Landesinneren werden häufig Stromaggregate eingesetzt.