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Serbien: Mobilität vor Ort

Flugreisen

Es werden keine Flugverbindungen innerhalb Serbiens angeboten.

Straßenverkehr

Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Ca. 660 Kilometer der serbischen Straßen sind Autobahnen und autobahnähnliche Straßen. Die Autobahnen A1 und A2 sind die wichtigsten Verbindungen in Nord-Süd-Richtung; A3, A4 und A5 in West-Ost-Richtung.

Maut: Schnellstraßen und Autobahnen sind mautpflichtig. Bei Auffahrt auf eine mautpflichtige Straße wird ein Ticket gezogen, bei Abfahrt bezahlt. Die Höhe der Gebühren ist kilometerabhängig. Die wenigen pauschal bemauteten Strecken sind an der Mautstation zu bezahlen. Barzahlung ist überall möglich. Kreditkarten werden nicht immer akzeptiert.

Tankstellen gibt es in allen Städten und an allen Hauptverkehrswegen. Die Tankstellen sind in der Regel von 07.00 - 21.00 Uhr geöffnet; in Großstädten oft auch rund um die Uhr.

Links- / Rechtsverkehr

Rechtsverkehr

Straßenqualität

Ca. zwei Drittel der serbischen Straßen sind asphaltiert.

In den Grenzgebieten nach Kroatien und in den Kosovo sollten Abfahrten von den regelmäßig befahrenen Straßen vermieden werden. Es besteht abseits dieser Straßen und oft direkt daneben Minengefahr. Auch Nachtfahrten durch Serbien und den Kosovo sind aus Sicherheitsgründen nicht ratsam.

Straßenklassifizierung

Das serbische Straßennetz umfasst Autobahnen, Europa-, Bundes- und Landstraßen.

Die Kennzeichnung besteht für
- Autobahnen aus einem weißen Autobahnsymbol auf grünem Grund (in Karten nummeriert mit einem Buchstaben und einer Zahl);
- Europastraßen aus weißer Schrift auf grünem Grund, nummeriert mit einem E und einer Zahl;
- Bundesstraßen aus einer Zahl in schwarzer Schrift auf gelbem Grund.

Autoverleih

An Flughäfen und in größeren Städten sind Mietwagen verfügbar. 

Bei Anmietung muss der Fahrer mindestens 21 Jahre alt sein (kann je nach Fahrzeugkategorie variieren) und seit mindestens zwei Jahren einen Führerschein besitzen. Für Fahrer unter 25 Jahren wird vor Ort oft eine Jungfahrergebühr berechnet.

Taxi

In größeren Städten stehen Taxis mit Taxameter zur Verfügung.

Fahrrad

Viele Anbieter von Fahrradtouren haben Serbien im Programm. Außerdem können in den größeren Städten Fahrräder und Roller angemietet werden.

Reisebus

Ein ausgedehntes Busnetz verbindet alle Städte und Ortschaften in Serbien. Selbst kleine Dörfer werden von Bussen angefahren. Hauptanbieter ist das Busunternehmen Lasta.

Bestimmungen

Verkehrsbestimmungen:
- Gurtanlege- und Sturzhelmpflicht.
- Autofahrer müssen immer mit Abblendlicht fahren.
- Kinder unter 12 Jahren und Personen unter Alkoholeinfluss müssen auf der hinteren Rückbank sitzen.
- Promillegrenze: 0,3 ‰, Motorrad- und Mopedfahrer sowie deren Beifahrer 0,0 ‰.
- Telefonieren am Steuer ist nur mit Freisprecheinrichtungen erlaubt.
- Bei Unfällen muss in jedem Fall die Polizei (Tel. 92) verständigt werden. Es ist ratsam, sich eine schriftliche Unfallbestätigung (Potvrda) ausstellen zu lassen.
- Warnwesten müssen mitgeführt und bei Verlassen des Fahrzeugs bei Pannen oder Unfällen von sämtlichen Insassen getragen werden.

Hinweis: Bei Verkehrskontrollen dürfen Fahrer und Insassen das Fahrzeug nicht verlassen, wenn sie nicht dazu aufgefordert werden. Geldstrafen sind nie direkt an kontrollierende Polizisten zu bezahlen, sondern grundsätzlich zu überweisen.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h,
- auf Landstraßen 80 km/h,
- auf Schnellstraßen 100 km/h,
- auf Autobahnen 130 km/h.

Fahranfänger dürfen im ersten Jahr außerorts nur 70 km/h, auf Schnellstraßen 90 km/h und auf Autobahnen 110 km/h fahren.

Pannendienste

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Informationen und Hilfe erhalten Reisende auch vom ADAC-Partnerclub Auto-Moto Savez Srbije (AMSS) in Belgrad, Tel. +381 (0)11 333 11 00.

Unterlagen

Der nationale Führerschein ist ausreichend. Das Autokennzeichen gilt als Nachweis für eine gültige Haftpflichtversicherung.

 

In der Stadt unterwegs

In größeren Städten gibt es gute Busverbindungen.

In Belgrad betreibt das Städtische Verkehrsunternehmen GSP Beograd außerdem Straßenbahnen, Stadteisenbahnen und Oberleitungsbusse. Fahrkarten können im Voraus in Tabakläden, an Kiosken oder direkt beim Busfahrer gekauft werden und müssen im jeweiligen Verkehrsmittels entwertet werden.

 

Bahn

Die serbische Bahngesellschaft, JSC Serbian Railways, bietet auf ihrer Hauptstrecke ab Belgrad Verbindungen nach Niš (Nachtzug über Lapovo) (Fahrtzeit: 4 Std. 10 Min.), Novi Sad (Fahrtzeit: 1 Std. 30 Min.) und Subotica (Fahrtzeit: 3 Std. 50 Min.) an.

Es kommen verschiedene Zugkategorien zum Einsatz. Regionalzüge verkehren innerhalb Serbiens. Express-Züge (EXP) bedienen sowohl nationale als auch internationale Strecken. InterCity ICS-Züge fahren zwischen Belgrad und Subotica. EuroCity (EC)-Züge sind international unterwegs und Nachtzüge auf längeren Strecken.

Als rollendes Museum fährt Titos Blauer Zug zwischen Belgrad und Vrnjacka Banja. Für die 130 Kilometer braucht er 6 Stunden.

Rail-Pass

Der Interrail One Country Pass und der Interrail Global Pass sind auch in Serbien gültig.

Der Balkan Flexi Pass ist für unbegrenzte Bahnfahrten in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien und der Türkei für wahlweise 3, 5, 7, 10 oder 15 Tagen erhältlich.

 

Reisen auf dem Wasser

Vom Belgrader Hafen aus sind Fahrten auf den Flüssen Donau und Save möglich. Ein regelmäßiger Schiffsverkehr wird allerdings nicht angeboten. Weitere Informationen sind beim Fremdenverkehrsamt (s. Kontaktadressen) erhältlich.