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Isle of Man: Sehenswertes und Unternehmungen

Sehenswürdigkeiten in Isle of Man

Das House of Manannan

Im House of Manannan, das in Peel steht, dreht sich alles um die Fischerei der Inselbewohner von der Vergangenheit bis heute. Mit Multimedia-Ausstellungen zeigt das Museum, wie Fische zu Zeiten der Kelten und der Wikinger gefangen wurden und wie der moderne Fischfang heutzutage funktioniert. Manannan, der mythologische Meeresgott der Insel, ist der Kulissenschieber und führt die Besucher persönlich durch das Museum.
 

Den Berg Snaefell besteigen

Den 621 m hohen Berg Snaefel zu besteigen ist ein tolles Unternehmen für Bergwanderer. Von seinem Gipfel aus kann man bei klarem Wetter nicht nur die gesamte Insel überblicken, sondern bis nach England, Wales, Schottland und Nordirland sehen und vielleicht sogar das Himmelreich und das Reich von Neptun erhaschen. Obwohl die beiden letztgenannte Ausblicke selbst bei klarstem Wetter ungewiss bleiben. Es gibt einen einfachen Weg hinauf, der etwa eineinhalb Stunden dauert sowie anspruchsvollere Wege zum Gipfel, die durch raues und sumpfiges Gelände führen.
 

Der Sound und die Insel Calf of Man

Jenseits des Calf Sound liegt südwestlich der Insel Isle of Man das felsige und malerische Eiland Calf of Man. In diesem Naturschutzgebiet, das nur außerhalb der Brutzeit mit dem Boot von Port Erin zugänglich ist, leben zahlreiche seltene Seevögel und ganze Vogelkolonien. Robben, Delfine und Haie werden ebenfalls oft im Sound gesichtet. Calf Island Cruises bietet ab Port Erin Bootstouren um den Calf of Man. Während der Sommermonate ist eine vorher abgesprochene Unterbringung im Bauernhof des Inselaufsehers möglich. Im Besucherzentrum des Sound im Port Saint Mary erfährt man über die in der Gegend gesunkenen Schiffe und über die Wracks, die von Tauchern gerade erkundet werden.
 

Die Manx-Täler entdecken

Auf der Insel gibt es 17 kleine Täler, die alle sehr unterschiedlich aussehen. Einige führen zum Meer und zu versteckten Stränden. Man kann die Täler gut zu Fuß erkunden und so hautnah die Natur erleben sowie ein Gefühl für die geheimen Orte der Insel bekommen. Ballaglass ist im Frühling von einem Teppich aus Blauglöckchen überzogen; durch Groudle fährt eine kleine Bahn; Glen Maye ist voll von grüner Vegetation und hat einen wundervollen Wasserfall während sich im Dhoon Glen, eins der steilsten Täler, der höchsten Wasserfall der Insel befindet.
 

Douglas

Douglas liegt an der Ostküste in einer Bucht, die durch den Zusammenfluss der Flüsse Dhoo und Glass gebildet wird. In Douglas ist die Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum von Isle of Man. In der Stadt lebt etwa ein Drittel der Inselpopulation. Ein Schimmer aus der Hochblüte der Stadt während des viktorianischen Zeitalters liegt heute noch über der Stadt, besonders an der Promenade. In Douglas befinden sich viele der besten Hotels und Restaurants der Insel.
 

Eine Bahnfahrt die ist lustig

Die Isle of Man ist bekannt für ihre Schmalspurbahnen. Nahezu jeder wird eine malerische Bahnfahrt auf einer der zahlreichen Bahnen genießen, die über die Insel zuckeln. Eine elektrische Bergbahn, die Snaefell Mountain Railway, fährt von Laxey zum Gipfel des Snaefell.
 

Freilichtmuseum „Dorf Cregneash“

Im Freilichtmuseum „Dorf Cregneash“ kann man strohgedeckte Häuschen und Bauernhöfe besichtigen, die im Sommer »bewohnt« sind. Die Besucher erleben hier das Landleben des 19. und 20. Jahrhunderts. Außerdem gibt es unter anderem eine Kirche, einen Hufschmied, Vorführungen traditioneller Fertigkeiten und im Oktober die Hop tu Naa-Feiern.
 

Haie und Delfine beobachten

Haie und Delfine lieben die Gewässer rund um die Isle of Man. Sie können oft gesichtet werden, häufig auch in einem Radius von nur einem Kilometer rund um die Inselküste. Am meisten Glück haben Beobachter der großen Fische von Mitte Mai bis Mitte August.
 

Lady Isabella Laxey Wasserrad

Das Lady Isabella Laxey Wasserrad wurde 1854 erbaut, um Wasser aus einer Mine zu pumpen. Das riesige Wasserrad hat einen Durchmesser von 22 m und pumpt 1140 Liter Wasser pro Minute an die Oberfläche. Es ist gut erhalten, eindrucksvoll anzusehen und weltweit das größte Rad seiner Art. Es wurde nach der Frau des damals amtierenden Lieutenant-Gouverneurs benannt.
 

Manx -Steinkreuze entdecken

Auf der ganzen Insel verstreut kann man mehr als 200 faszinierende Steinkreuze aus dem 6. Jahrhundert entdecken, die Gräber markierten oder als Gedenksteine dienten. Die ältesten Exemplare sind im keltischen Stil mit kunstvoll vernetzten Mustern und Inschriften verziert während altnordische Steinmetze für die jüngeren Kreuze heidnische Bilder und Inspirationen aus der Mythologie als Dekoration verwandten.
 

Manx Museum

Das Manx Museum in der Finch Road in Douglas ist der Geschichte der Insel von der Vergangenheit bis in die Gegenwart gewidmet. Werke einheimischer Künstler und Funde aus der Zeit der Kelten und Wikinger werden ausgestellt sowie die aktuellste Gewinnerliste der TT Rennen. Die Isle of Man diente im Laufe der Geschichte einst als norwegischer und später als schottischer Außenposten und noch etwas später als englisches Protektorat. 
 

Manx-Geister entdecken

Die Mythologie ist ein wichtiger Teil der Kultur von Manx. Natürlich spielen darin Geister eine große Rolle. In allen größeren Siedlungen wie Ramsey, Douglas, Peel und Castletown gibt es einheimische Touristenführer, die die Besucher auf unheimlichen Touren zu den Orten bringt, an denen am meisten gespuckt wird. Sie erzählen von der weißen Dame im Schloss Rushen und von dem schwarzen Hund im Schloss Peel.
 

Meeresfrüchte genießen

Hochseefischer vor der Küste der Isle of Man sind zahlreich vertreten. Fische können direkt vom Fischerboot gekauft werden, meist schon gegrillt oder gegart. Eine britische Kipper-Spezialität aus geräucherten Heringen aus Peel, einem malerischen Fischerdorf an der Westküste, ist weithin bekannt. Diesen geräucherten Hering sollte man sich nicht entgehen lassen. Sogar Moore´s Traditional Museum widmet sich dieser Spezialität. Also muss sie gut sein.
 

Motorradrennen angucken

Die TT Rennen (www.iomtt.com) auf der Isle of Man sind berühmt und das Ereignis des Jahres. Die Motorradfahrer sausen auf den für die Rennen gesperrten Straßen des sehr anspruchsvollen Mountain Course mit sensationellen Geschwindigkeiten entlang. Am „Mad Sunday“ kann jedermann die Rennstrecke befahren. 
 

Mountainbike fahren

Aufgrund ihrer abwechslungsreichen Landschaft, der verkehrsarmen kleinen Landstraßen und den Feldwegen auf dem Land sowie der herausfordernden Strecken abseits der Straßen, ist die Insel Isle of Man einer der besten Orte in Großbritannien, um Mountainbike zu fahren. Es gibt auf der Insel sechs gekennzeichnete Routen im Gelände mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.
 

Mull Circle / Meayll Circle

Creigneish ist der südlichste Punkt der Insel. In der Nähe von Creigneish und Port Erin liegen auf dem Hügel Mull Hill die geheimnisumwobenen sechs Grabkammern der Mull oder Meayll Circles. Die Megalithen (große Steine) sind in einem großen Kreis angeordnet. 
 

Museen besuchen

Neben dem Manx-Museum, dem House of Manannan und dem Freilichtmuseum „Dorf Cregneash“ verfügt Isle of Man über zahlreiche weitere Museen wie über das Nautical Museum in Castletown und das Grove Museum of Victorian Life in Ramsey sowie über zahlreiche weitere kleinere Museen.
 

Musikfestivals

Das Manx National Festival, Yn Chruinnaght (www.ynchruinnaght.com) feiert die Kultur von Manx sowie seine Beziehungen zu den anderen „fünf keltischen Ländern“, nämlich Schottland, Irland, Wales, Cornwall und die Bretagne(!). Es findet meist Mitte Juli statt. Die Besucher erwartet Tanz und Musik und sie können regionale kunsthandwerkliche Produkte kaufen. Empfehlenswert ist das Shennaghys Jiu (www.shennaghys.org) im April wegen der Konzerte und der Ceilidhs (Unterhaltungsabende mit Musik und Gedichtvorträgen).
 

Peel Castle besichtigen

Ein Damm verbindet Peel mit der Insel St. Patrick's. Besonders sehenswert sind die winzige Kathedrale und das Peel Castle, eine befestigte Burg aus rotem Sandstein. Das Relikt der Wikinger steht stolz oben auf der Insel St. Patrick's. Die Ruine, die von smaragdgrünen Wiesen umgeben wird, kann in den Sommermonaten besichtigt werden. Im Morgengrauen bieten sich Frühaufstehern besonders dramatische Sonnenaufgänge. Außerdem hat man gute Aussicht über die See, wo man mit etwas Glück Haie und in der Brandung Robben entdecken kann. 
 

Schloss Rushen

Im Zentrum der ehemaligen Inselhautstadt Castletown befindet sich Castle Rushen, ein wunderbar gut erhaltenes Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Besucher können die Korkenziehertreppe hinaufsteigen, antike Wandteppiche bewundern und alles erkunden, was sich in dem alten Gemäuer aus Kalkstein befindet. Vom Flaggenturm aus hat man besonders gute Aussichten auf die Küste und die umliegende Stadt.
 

Wandern

Die Isle of Man wird von einem Netz aus Wanderwegen überzogen, so dass man die gesamte Insel zu Fuß erkunden kann. Die Isle of Man soll einige der besten Wanderwege Großbritanniens haben. Der Millennium Way durchquert die Insel der Länge nach und führt durch dramatische Landschaften während die Road of the Gull (Raad ny Foillan) ein 153 km langer Rundweg ist. Der letztgenannte Wanderweg ist relativ anspruchsvoll, er windet sich entlang der gesamte Küste über Felsen, kleine Täler und tiefe Schluchten. Gewöhnlich benötigt man etwa fünf Tage für die Road of the Gull. Einige der besten Abschnitte des Wanderweges sind unter anderem Bradda Head, wo ein Steinturm wundervolle Panoramaaussichten über Port Erin bietet und Maughold Head, wo Papageientaucher beheimatet sind. Der Tynwald Nationalpark verfügt über leichtere Wanderwege.