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England: Essen und Trinken

Im Allgemeinen sind die Restaurants im Norden preiswerter als im Süden, und die Auswahl an traditionellen Gerichten ist umfangreicher. Jede Region hat ihre Spezialitäten: z. B. Roast Beef und Yorkshire Pudding (Beilage aus Mehlteig, keine Süßspeise), Pies (auch Pasties genannt. Pasteten mit Gemüse-, Wild-, Schweinefleisch- oder Nierenfüllung), Rack of Lamb (Lammrücken) und zahlreiche Fischgerichte, allen voran Fish & Chips, im Teigmantel fritiertes Fischfilet, meist Kabeljau, mit Pommes Frites.

Beliebte Süßspeisen sind Spotted Dick (eine im Wasserbad zubereitete kuchenähnliche Nachspeise mit Rosinen und Korinthen), Plum Duff (Teigrolle mit Schmalz und Pflaumen), Trifle (Biskuitteigschichten mit Fruchtgelee, Sahnecreme und Alkohol), Apple Crumble with Custard (warmes Apfelkompott mit Kuchenstreusel und Vanillesoße) und Syllabub (ein mittelalterliches Cremedessert aus Sahne, Weißwein und Zucker).

Besonders reichhaltig ist das traditionelle englische Frühstück, das aus gebratenem Frühstücksspeck, Würstchen, gegrillten Pilzen und Tomaten, Spiegelei und Toast besteht, oder auch aus Beans on Toast (Bohnen in Tomatensoße auf Toast) oder Kipper (Räucherhering).

Chips
(Pommes frites), die man mit Salz und Malzessig würzt, gibt es an jeder Straßenecke, nicht zu verwechseln mit Crisps (Kartoffelchips), die bei keinem Picknick fehlen dürfen.

Nachmittags wird traditionell Tee getrunken, dazu werden kleine Teekuchen mit Butter, hauchdünne, belegte Brote und Gebäck aller Art angeboten. Im Westen Englands werden Scones and Clotted Cream, noch warme süße Brötchen mit cremiger Sahne und Erdbeermarmelade, serviert.

Jede Region hat Spezialitäten der Backkunst: Black Bun (schottischer Obstkuchen), flache Tea Cakes (Teebrötchen mit Rosinen) im Norden und in Schottland Bakewell Tart (Teigboden mit Marmelade, Mandelcreme und Zuckerguss) und Shortbread (mürbes Buttergebäck).

In vielen Städten kann man Speisen aller internationaler Küchen probieren, vor allem in London gibt es überall italienische, griechische, türkische, indische, chinesische, französische und arabische Restaurants. Zahlreiche Restaurants bieten ihre Gerichte auch zum Mitnehmen an.

Cheddar und Stilton sind die bekanntesten englischen Käsesorten.

Getränke: Britische Pubs sind eine nationale Einrichtung, und selbst das kleinste Dorf in der abgelegendsten Ecke hat mindestens einen Pub. Jede Region hat ihre bevorzugten Biersorten. Das traditionelle »Real Ale« erfreut sich neuer Beliebtheit, wodurch sich die Anzahl und die Qualität der angebotenen Biere noch erhöht hat. Die meisten Kneipen gehören einer Brauerei an, die das Sortiment festlegt. Eine Gaststätte, die Biersorten von verschiedenen Brauereien anbietet, heißt »Free House«. Bitter (dunkles Bier), Lager (Pilsner), Guinness, Cider (Apfelwein), helles und dunkles Ale werden am liebsten getrunken.

Andere beliebte alkoholische Getränke sind Portwein und Gin, oft mit Tonic Water gemischt. Wein- und Cocktailbars findet man eher in größeren Städten.

Der Alkoholausschank an Jugendliche unter 18 Jahren ist verboten.

Die Sperrstunde in britischen Pubs ist seit dem 24. November 2005 Geschichte. Kneipenwirte dürfen seitdem im Königreich 24 Stunden lang geöffnet haben und müssen nicht mehr um 23.00 Uhr die letzte Runde einläuten. Nachtklubs, Diskotheken oder Live-Musikkneipen (mit Eintrittsgebühr) haben auch oft nach 23.00 Uhr geöffnet.