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Belarus: Mobilität vor Ort

Flugreisen

In Belarus gibt es keine Inlandsflüge.

 

Straßenverkehr

Das Straßennetz hat eine Länge von ca. 93.000 km. Autobahnähnlich ausgebaut ist nur die M1 zwischen Kobryn und Orscha. 

Maut: Es gibt mehrere mautpflichtige Straßen. Die Maut wird ausschließlich über das elektronische System BelToll erhoben. Die hierfür nötigen Transponder sind an Tankstellen und an der Grenze gegen Kaution erhältlich und müssen mit mindestens 25 € aufgeladen werden. Ausführliche Informationen erteilt BelToll.

Tankstellen sind in den größeren Städten überall verfügbar. Im Allgemeinen ist die Tankstellendichte jedoch geringer als man es in Westeuropa gewöhnt ist. Gelegenheiten zum Tanken sollten daher vor allem in ländlichen Gegenden auch genutzt werden.

Links- / Rechtsverkehr

Rechtsverkehr

Straßenqualität

Das Straßennetz ist teilweise asphaltiert. Die Qualität der Straßen ist nach Region sehr unterschiedlich. Mit Schlaglöchern ist immer zu rechnen. Von Nachtfahrten wird abgeraten.

Straßenklassifizierung

Das belarussische Straßennetz beinhaltet sogenannte Magistralen (Autobahn und Schnellstraßen), die mit einem M und einer Nummer gekennzeichnet sind und von Minsk aus sternförmig ins Land führen. Die zweithöchste Straßenkategorie sind sogenannte  "Republikautostraßen", die mit einem R (kyrillisch P) und einer Nummer gekennzeichnet sind; sie verbinden Städte und sonstige größere Orte.

Autoverleih

Mietwägen sind an Flughäfen und in größeren Städten, wie z.B. in Minsk und Brest, erhältlich. Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt sein.

Taxi

Taxis sind in den Städten überall verfügbar. Vor Fahrtantritt sollte der Preis vereinbart werden. Yandex Taxis können über eine App bestellt und bezahlt werden; auch Uber ist in Minsk vertreten.

Fahrrad

Minsk bietet zur warmen Jahreszeit Stadträder an. Es gibt aber auch Fahrrad- und Rollervermieter, wie z.B. Speedy Go.

Reisebus

Zwischen größeren Städten bestehen zahlreiche Busverbindungen. Es empfiehlt sich, Fahrkarten vorab zu kaufen, da die Busse oft ausverkauft sind. Fahrkarten sind an den Haltestellen erhältlich; entwertet werden sie im Bus.

Bestimmungen

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,0 ‰.
- Kinder unter 12 Jahren und bis zu einer Größe von 1,45 m sind in entsprechenden Kindersitzen zu befördern.
- Für Motorräder besteht rund um die Uhr Lichtpflicht.
- Bei Unfällen muss die Polizei verständigt werden, Tel. Nr. 102.

Höchstgeschwindigkeiten:
- innerorts: 60 km/h;
- auf Landstraßen: 90 km/h;
- auf Autobahnen: 110 km/h.

Pannendienste

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist immer zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.

Unterlagen

Der deutsche nationale Führerschein wird mit einer notariell beglaubigten russischen oder belarussischen Übersetzung bei Aufenthalten von bis zu 3 Monaten anerkannt. Der in Deutschland ausgestellte Internationale Führerschein ist in Belarus nicht gültig.

Für in Österreich und der Schweiz zugelassene Fahrzeuge müssen zusätzlich zum nationalen Führerschein der Internationale Führerschein, der Versicherungsschein und die Grüne Versicherungskarte mitgeführt werden.

 

In der Stadt unterwegs

In Minsk sind die öffentlichen Verkehrsmittel gut und preiswert. 2 U-Bahn-Linien (Metro)Busse, Straßenbahnen sowie Oberleitungsbusse verkehren täglich zwischen 05.30 Uhr und 00.30 Uhr. U-Bahnfahrscheine sind an allen Bahnhöfen erhältlich, Busfahrkarten sind auch für Straßenbahnen und Oberleitungsbusse gültig. Man kann sie beim Fahrer oder an jeder Station kaufen.

 

Bahn

Das belarussische Schienennetz umfasst ca. 5.500 km. Es bestehen regelmäßige Zugverbindungen zwischen allen größeren Städten. Tagsüber verkehren hauptsächlich Regionalzüge; die reservierungspflichtigen Fernzüge fahren oft nachts.