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Sehenswertes in Kairo

Touristenbüros

Egyptian Tourist Authority

Es gibt außerdem Vertretungen in allen Terminals des Flughafens, bei den Pyramiden, Pyramids Street (Tel: (02) 33 83 88 23) und in den Bahnhöfen Giza und Ramses.

Es gibt kein Fremdenverkehrsamt, das auf Kairo spezialisiert ist. Es gibt jedoch eine Hotline der Touristenpolizei (Tel: 126), die Auskünfte erteilt.
 

Adresse: 5 Sharia Adly, Midan Oper, Kairo
Telefon: (02) 23 91 34 54/55
Öffnungszeiten:

Täglich 08.00-20.00 Uhr (09.00-17.00 Uhr während des Ramadan).

Website: http://www.egypt.travel

Besucherpässe

In Kairo gibt es keine Besucherpässe mit Ermäßigungen für Touristen.

Sehenswürdigkeiten in Kairo

Bab Zuwayla

Das Südtor der Stadtmauer Bab Zuwayla ist das einzige Überbleibsel der Fatimidenstadt el-Qahira.

Zu Zeiten der Mameluken fanden hier Hinrichtungen statt, im 19. Jahrhundert aber erwarb es einen erfreulicheren Ruf, als der hier ansässige Heilige Mitwalli in der Nähe des Tors Wunder vollbrachte. Bis heute kommen Menschen hierher, die auf Heilung durch göttliche Hilfe hoffen und Haarlocken oder ein Stückchen Stoff ans Tor nageln.

Über das Tor erheben sich die Minarette der el Muayyad-Moschee, von deren Spitzen man einen der besten Rundblicke auf Kairo genießen kann. In der Moschee befindet sich das Mausoleum von Sultan el-Muayyad und seinem Sohn, der mit dem Bau der Moschee rund um einen schattigen Innenhof im Jahre 1415 begann.

Adresse: Sharia Darb el-Ahmar, Islamisches Kairo,
Eintrittsgebühr:

Eintrittsgebühr für die Besichtigung der Moschee, baksheesh für die Besichtigung der Minarette.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Bayn al-Qasryn

Im Mittelalter war der mit Marktständen und Unterhaltungskünstlern bevölkerte Bayn al-Qasryn der wichtigste öffentliche Platz in Kairo.

Heute ist er von drei Palastkomplexen der Mameluken umgeben, die eine harmonische und eindrucksvolle Fassade schaffen. Am edelsten und ältesten ist das im Jahre 1279 fertiggestellte Madrasa und Mausoleum von Qalaun.

Die Dekorationen des Mausoleums sind atemberaubend - ein prächtiger Stuck-Bogen mit Sternen- und Blumenmotiven, reich verzierte Kassettendecken und farbiges Glas. Das Mausoleum von an-Nasir Mohammed (1304) sowie die Madrasa und Khanqah des Sultans Barquq (1386) verbinden ebenfalls erhabene Architektur und reichen Gebäudeschmuck.

Eine Madrasa ist eine theologische Schule und ein Khanqah ein Mönchskloster.

Adresse: Sharia el-Muizz, Islamisches Kairo,
Eintrittsgebühr:

Keine Eintrittsgebühr.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Bayt el-Suhaymi

Hinter einer unauffälligen Fassade befindet sich eines der schönsten Häuser Kairos - Bayt el-Suhaymi.

Es stammt aus der Zeit der Ottomanen und bietet Einblicke in das Leben reicher Kaufleute während des 16. und 17. Jahrhunderts. Auf den verschiedenen Stockwerken befinden sich verwirrend viele Räume.

uf dem ersten Stockwerk gibt es einen reich geschmückten Harem, durch dessen mashrabiyya-Gitter man den Garten überblicken kann, und eine eindrucksvolle Empfangshalle, wo Männer mit Musik und Tanz unterhalten wurden.

Adresse: 19 Haret Darb el-Asfar, Islamisches Kairo,
Website: http://www.egyptianmuseums.net/html/bayt_al-suhaymi.html
Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Gayer-Anderson-Haus (Bayt el-Kritliya)

Das Gayer-Anderson-Haus war von 1935-1942 das Zuhause eines englischen Leibarztes der königlichen Familie. Er restaurierte zwei Häuser aus dem 16. Jahrhundert, verband sie durch einen internen Durchgang und füllte sie mit erlesenen Dekorationsstücken, Möbeln und orientalischen Gegenständen an.

Von der mit mashrabiyya-Paravents abgeschirmten Frauengalerie überblickt man eine bezaubernde Empfangshalle, in dessen Mitte der wohl der schönste Springbrunnen von Kairo steht.

Adresse: 4 Midan Ahmed Ibn Tulun, Islamisches Kairo ,
Öffnungszeiten:

Täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Website: http://www.sca-egypt.org
Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Hängende Kirche (el-Muallaqa)

El-Muallaqa datiert wahrscheinlich aus dem vierten Jahrhundert und ist die älteste christliche Gedenkstätte in Kairo.

Sie wird „hängende Kirche“ genannt, da sie über einem römischen Tor gebaut wurde und durch einen Treppengang erreicht werden kann, der in den Innenhof führt. Das schöne Innere weist drei Gänge mit Tonnengewölbe auf sowie Altarschreine mit Elfenbein- und Knochenintarsien und eine feine, aus Marmor gehauene Kanzel, die von 13 Säulen gestützt wird, welche Christus und seine Jünger darstellen. 

Adresse: Sharia Mari Girgis, Alt-Kairo,
Website: http://www.coptic-cairo.com
Eintrittsgebühr:

Spenden erwünscht.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Ibn-Tulun-Moschee

Von allen Moscheen in Kairo sollte man diese auf keinen Fall verpassen. Sie wurde im Jahre 879 fertiggestellt und ist die älteste noch intakte Moschee Kairos.

Das riesige, aus Lehmziegeln und Holz bestehende Bauwerk bedeckt 2,4 Hektar und hat eine einfache Innenausstattung. In Kairo ist sie ein einzigartiges Beispiel von klassisch-islamischer Architektur nach irakischem Vorbild. Sie wurde von Ibn Tulin erbaut, der vom Kalifen Baghdads gesandt wurde, um Kairo zu regieren. Die spitzen Torbögen sind die ersten ihrer Art, und die Aussicht von der Spitze des spiralförmigen Minaretts ist hervorragend.

Adresse: Sharia el-Salibah, Islamisches Kairo,
Öffnungszeiten:

Täglich von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Ja
UNESCO: Nein

Koptisches Museum

Das von einem wunderschönen Garten umgebene Koptische Museum liegt in der ehemaligen römischen Festung von Babylon und zeigt koptische Kunstwerke aus der christlichen Ära (300-1000 n.Chr.).

Unter den Glanzstücken befinden sich exquisite koptische Textilien, geschnitztes Elfenbein, Papyros mit Textauszügen aus den gnostischen Gospeln von Nag Hammadi und Bilder der Nubier von überfluteten Dörfern am Nassar See.

Die reich verzierten Räume sind mit schönen mashrabiyya (geschnitzten Holzparavents), Springbrunnen und bemalten Decken ausgestattet.

Adresse: Sharia Mari Girgis, Alt-Kairo,
Öffnungszeiten:

Täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr.

Website: http://www.coptic-cairo.com
Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Madrasa-Moschee des Sultan Hassan

Die Madrasa-Moschee ist eine der größten der Welt und bedeckt 7906 m².

Als eines der bedeutendsten Bauwerke der frühen Mameluken-Zeit in Kairo wurde sie zwischen 1356 und 1363 erbaut. Zur Moschee gehören ein herrlicher Innenhof, vier Madrasas (theologische Schulen) und ein Mausoleum, das von riesigen Türen flankiert wird. Besucher sollten am Morgen kommen, wenn die Sonne das dunkle Mausoleum erhellt.

Adresse: Sharia el-Qal'a, Islamisches Kairo ,
Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Museum der Islamischen Kunst

Dieses Museum beherbergt eine der größten und erlesensten Sammlungen islamischer Kunst vom siebten bis zum 19. Jahrhundert.

Die Räume enthalten Holzschnitzkunst, Säulen, Mosaik-Springbrunnen, Metallarbeiten und architektonische Ausstellungsstücke, die aus den Ruinen von Moscheen und Mausoleen in ganz Ägypten gerettet wurden. Einige der herrlichsten Stücke befinden sich in der zentralen Halle.

Adresse: Ahmed Maher (Bab el-Khalq), Port Said Street, Kairo
Telefon: (02) 390 15 20.
Öffnungszeiten:

Täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. 

Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Pyramiden von Gizeh

Die Pyramiden von Gizeh sind eines der sieben Weltwunder der Antike und Ägyptens Haupttouristenattraktion.

Der erste Eindruck ist bisweilen, dass sie kleiner erscheinen als erwartet. Je länger der Besuch aber dauert, desto beeindruckender werden die Pyramiden.

Die Cheops-Pyramide ist die größte Ägyptens und die älteste in Kairo und wurde etwa im Jahr 2600 v. Chr. fertig gestellt. Sie ist 136,4 m hoch und besteht aus etwa 2,5 Mio. Kalksteinblöcken. Gebaut wurde die Pyramide für den Sarkophag von König Cheops (bzw. Khufu, wie sein richtiger ägyptischer Name lautet), allerdings ist nicht bekannt, ob er wirklich hier begraben wurde.

Ganz in der Nähe befinden sich drei kleinere Pyramiden, die für die Gemahlinnen von Cheops gebaut wurden. Etwas weiter entfernt liegen die zwei großen Pyramiden Chephren und Mycerinus. Chephren war Cheops Sohn, und es herrscht die verbreitete Ansicht, daß er die Idee zum Bau der Sphinx hatte, die nahe bei seinem und dem Grabmal seines Vaters stehen sollte. Einige Archäologen behaupten allerdings, daß dies nicht der Fall sei, und die Sphinx rund 2600 Jahre älter als die Pyramiden sein könnte.

Adresse: Pyramid Road, 18 km südwestlich von Kairos Stadtzentrum., Kairo
Öffnungszeiten:

Täglich von 7.00 bis 17.00 Uhr. 

Website: http://www.egypt.travel
Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Ja

Totenstadt

Manchen Touristen mag bei dem Gedanken, die Totenstadt zu besuchen, aber viele Kairoer besuchen sie regelmäßig und picknicken an den Gräbern ihrer Verwandten - eine uralte Tradition.

Diese Nekropole weist einige der herausragendsten architektonischen Werke der islamischen Welt auf und ist in einen südlichen und nördlichen Friedhof eingeteilt, zwischen denen sich eine Zitadelle befindet.

Die schönsten Monumente stehen auf dem nördlichen Friedhof. Die Moschee des Mameluken-Herrschers Qaitbey mit ihrem prächtig dekorierten Inneren hat einem friedlichen Innenhof und eine aufwändig gestaltete Kuppel - die schönste der muslimischen Welt.

Besucher sollten sich aus Sicherheitsgründen nur auf den Hauptwegen des Friedhofs aufhalten.

Adresse: Islamisches Kairo
Eintrittsgebühr:

Nein. (Moschee des Qaitbey: Mit Eintrittsgebühr.)

behindertengerechte Zugänge: Ja
UNESCO: Nein

Wikala al-Ghouri

Eine Wikala, auch als Karawanserei bekannt, ist eine mittelalterliche Kaufmannsherberge für reisende Händler.

In Ställen im Erdgeschoss wurden ihre Tiere untergebracht, sie selbst schliefen in den Räumen darüber, und mit den Kunden wurde im Innenhof gefeilscht.

In Kairo gibt es nur noch wenige Wikalas und jene in al-Ghouri ist die am besten erhalten gebliebene. In den Ställen befinden sich heute Künstlerstudios, während der Innenhof für Theater und Konzerte genutzt wird.

Gleich um die Ecke befindet sich der gestreifte al-Ghouri-Gebäudekomplex, zu dem eine Moschee-Madrasa und ein Mausoleum gehören. Ein Teil des Mausoleums dient heute als Kulturzentrum, in dem zweimal pro Woche Sufi-Tanz-Vorführungen stattfinden.

Adresse: Sharia el-Azhar, Islamisches Kairo ,
Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Zitadelle (el-Qal'a)

Von dem ursprünglichen Palast Salah ad-Dins aus dem 12. Jahrhundert ist nichts erhalten geblieben, die Moscheen und Paläste auf dem Kalkstein-Vorsprung aber spiegeln 700 Jahre Kairoer Geschichte wider.

Die Festungsanlagen wurden ursprünglich zum Schutz vor Kreuzrittern gebaut und erst spät im 19. Jahrhundert zur Sultansresidenz. Die Mohammed-Ali-Moschee mit ihrer riesigen zentralen Kuppel und den vier kleineren Kuppeln ragt über die Stadt empor. Auf dem eingezäunten Grundstück befinden sich auch die al-Nasir-Moschee, die Yusuf-Quelle und mehrere kleine Museen. Von der Zitadelle hat man eine fantastische Aussicht auf Kairo.

Adresse: Islamisches Kairo,
Öffnungszeiten:

Täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein

Ägyptisches Museum

Mit seinen mehr als 120.000 Kunstgegenständen, die die ägyptische Geschichte von den frühesten Dynastien bis zur römischen Ära abdecken, präsentiert das Ägyptische Museum die größte Sammlung dieser Art in der Welt.

Es würde Monate dauern, sich jedes Ausstellungsstück anzusehen, und man benötigt mindestens drei bis vier Stunden, um allein die Höhepunkte zu besichtigen. Hat man allerdings genügend Zeit, so lässt sich das Museum am besten auf mehreren aufeinander folgenden, halbtägigen Besuchen würdigen.

Die Sammlung wurde zuerst im Jahr 1858 von der französischen Archäologin Auguste Mariette zusammengestellt. Zu den größten Attraktionen gehören die Tutankhamun Galleries, in denen goldene und mit Juwelen besetzte Grabmasken und 1700 weitere Schätze, die man im Grab des jungen Königs fand, ausgestellt werden.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Royal Mummy Room, in dem sich 11 Mumien der mächtigsten ägyptischen Pharaonen befinden, u.a. der von Seti I. und seinem Sohn Ramses II.

Im Room 27 sind genaue Modelle des Lebens am Nil zur Zeit des Mittleren Königreichs ausgestellt, während man in den Old Kingdom Rooms wunderschöne Bildnisse und Totenmasken aus Gizeh und Sakkara sehen kann. Ebenfalls faszinierend sind der Akhenaten Room, die Jewellery Rooms und die Tiermumien.

Das Kindermuseum ist speziell auf die Interessen und Bedürfnisse junger Besucher zugeschnitten.

Adresse: Midan Tahrir, Kairo
Telefon: (02) (02) 25 78 22 48 oder 25 78 24 52.
Öffnungszeiten:

Täglich 09.00-17.00 Uhr.

Website: http://www.sca-egypt.org/eng/MUS_Egyptian_Museum.htm
Eintrittsgebühr:

Ja.

behindertengerechte Zugänge: Nein
UNESCO: Nein