Auf zum Städtetrip nach Bremen - Der Marcus-Brunnen ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

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Auf zum Städtetrip nach Bremen

Eines ist ganz klar: Die Bremer Stadtmusikanten sind wohl die bekanntesten Gesichter der Stadt – auch wenn sie durchweg tierischer Art sind.

Die berühmte Skulptur aus Esel, Hund, Katze und Hahn geht auf das Märchen der Gebrüder Grimm zurück, das im Jahr 1819 veröffentlicht wurde und somit in diesem Jahr sein 200-jähriges Jubiläum feiert. Doch auch über die Bremer Stadtmusikanten hinaus hat die Stadt einiges an Besonderheiten zu bieten, die auf den ersten Blick kaum einer bemerkt.

Die Stadt Bremen – aus geographischer Sicht

Bremen ist Stadt und Bundesland zugleich. Hier werden die Autos mit dem Kennzeichen HB für Hansestadt Bremen zugelassen. Eine weitere bekannte Stadt in diesem kleinen Bundesland ist Bremerhaven, das nur 50 Kilometer von Bremen entfernt an der Nordsee liegt und sich hervorragend als ein Ausflugsziel eignet. In Bremerhaven ist übrigens das Klimahaus eine sehr beliebte Attraktion.

Die Weser, eine sogenannte Bundeswasserstraße, fließt von Bremens Innenstadt durch das umgebende Bundesland Niedersachsen nach Bremerhaven. Dank zahlreicher und sehr unterschiedlicher Naturschutzgebiete gibt es im Bundesland Bremen viele Naherholungsmöglichkeiten im Grünen.

Auch die Stadt Bremen selbst hat mit vielen Parks, Grünanlagen und der Promenade entlang der Weser viel Natur zu bieten. Ein weiterer Vorteil Bremens ist, dass das Stadtgebiet klein und kompakt ist. So sind alle Attraktionen im flachen Stadtzentrum fußläufig gut zu erreichen. Zu den Sehenswürdigkeiten außerhalb des Zentrums gelangen Besucher schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Straßenbahn.

Wer seine Füße schonen möchte, kann die öffentlichen Verkehrsmittel auch für kleine Stadtrundfahrten nutzen. Die Straßenbahn führt durch die historische Altstadt und dort sogar direkt am Rathaus vorbei.

In Bremen übernachten

Bremen ist sowohl bei Besuchern aus dem Ausland als auch aus Deutschland beliebt. Für sie stehen Unterkünfte für die unterschiedlichsten Ansprüche und Budgets zur Auswahl. Für eine Städtetour ist ein zentral gelegenes Hotel immer eine gute Wahl, denn in einem Appartement müssen sich die Reisenden um viele Dinge selbst kümmern, die in einem Hotel bereits inklusive sind. Vom Stadtzentrum aus sind die Sehenswürdigkeiten und die Weser nur einen Steinwurf entfernt. Die Atlantic-Gruppe betreibt mehrere gut ausgestattete Hotels in Bremen mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und in hervorragenden Lagen für Erkundungen der Stadt und ihres Umlands. Wer mit beschränktem Budget reist und sich über den Austausch mit anderen, jungen Reisenden freut, ist bei der Bremer Jugendherberge vom DJH an der richtigen Adresse.

In Bremen gibt es viel zu sehen – die Sehenswürdigkeiten

Auch in Bremen gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten. Die Highlights befinden sich alle im historischen Zentrum der Stadt. Dort sind auch einige weniger bekannte Museen und Attraktionen zu finden, die sich gut mit einem Shoppingtag in den Fußgängerzonen der Hansestadt kombinieren lassen. Für weitere Informationen und Empfehlungen für Bremen klicken Sie bitte auf diese kompakte Reise-Grafik. Was Besucher der Hansestadt unbedingt sehen sollten, haben wir im Folgenden zusammengestellt.

Der Marktplatz in der Bremer Altstadt

Der Marktplatz ist einer der besten Ausgangspunkte für eine Tour. Dort erleben Sie das beeindruckende Flair der Hansestadt und können sich so gut auf den Tag einstimmen. Außerdem gehen von der sogenannten „guten Stube“ fünf Straßen ab, die Sie schnell zu allen gewünschten Zielen führen. Die ursprüngliche Anlage des Platzes soll laut Überlieferungen auf das Jahr 1030 zurückgehen. Besonders die Rundum-Panoramaansicht des 3500 Quadratmeter großen Platzes ist besonders beeindruckend: Die Gebäude bestehen aus einem Materialmix aus Sandstein, Klinker und Backstein. Die Rolandstatue und das Rathaus sind die bekanntesten Gebäude am Platz. Das malerische Haus Schütting diente in der Vergangenheit den Händlern als Zunfthaus. Im Laufe der Jahrhunderte hat es sich verändert, so wurde es beispielsweise 1944 nach einem Brand neu aufgebaut. Auf dem ganzen Marktplatz verteilt befinden sich Skulpturen, kleine Sehenswürdigkeiten und beeindruckende Brunnen, wie die Neptun- oder Marcus-Brunnen.

Das Bremer Rathaus

Das Bremer Rathaus ist vor über 600 Jahren erbaut worden und bietet auch heute noch einen besonderen Anblick. Wer nur wenig Zeit hat, sollte wenigstens einen Blick in die Güldenkammer und die Obere Rathaushalle werfen, um einen ersten guten Eindruck zu erlangen. Dem Bremer Rathaus ist seine Fassade im Renaissancestil aus dem 17. Jahrhundert bis heute erhalten geblieben. Die reiche Geschichte und die wunderbare Architektur haben dazu geführt, dass das Rathaus zum UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Für Besucher ist auch eine Innenbesichtigung möglich. Unterhalb des Rathauses befindet sich der alte Weinkeller, der heute ein Restaurant beherbergt – den Bremer Ratskeller, der moderne Küche aber auch norddeutsche Traditionsgerichte anbietet.

Der steinerne Roland

Roland-Statuen gab es in vielen mittelalterlichen Städten in Deutschland. Der steinerne Roland in Bremen ist bereits im Jahr 1404 entstanden. Er hat auch heute noch eine große Bedeutung für die Stadt. Die Legende besagt, dass die Statuen früher den Glauben an Freiheit und Marktrechte einer Stadt stärken sollten. Der Roland in Bremen blickt auf den Dom, wo der Erzbischof seinen Sitz hatte. Auch der Roland ist seit 2004 UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Brauerei Beck’s

Schon gewusst? Beck’s Bier kommt mitten aus Bremen, wo sich die Brauerei seit 1873 heute immer noch befindet. Das Pils ist an vielen Orten der Welt bekannt. Bei einer Führung können Interessierte mehr über das Bier und die Geschichte der Brauerei erfahren.

Das Glockenspielhaus in der Böttcherstraße

In der Böttcherstraße ist das Glockenspielhaus eine der Hauptattraktionen. Obwohl das Gebäude schon viel länger stand, wurden erst 1934 die 30 Porzellanglocken zwischen den Giebeln eingebaut. Sie spielen heute verschiedene Melodien, die jeder Bremen-Besucher einmal gehört haben sollte. Daneben befinden sich zehn rotierende Holzpaneelen, auf denen berühmte Flieger und Seefahrer zu sehen sind. Die Glocken spielen mehrmals am Tag und jede Vorführung dauert etwa 8 Minuten.

Das Universum Bremen

Interaktive Museen sind nicht nur bei Kindern sehr beliebt, sondern motivieren auch Erwachsene dazu, ihrem Forschergeist wieder freien Lauf zu lassen. Das Universum Bremen hat mehr als 300 interaktive Exponate ausgestellt, die zum Experimentieren einladen. Die Eröffnung der modernen Einrichtung fand im Jahr 2000 statt. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Themenbereich Wissenschaft, in erster Linie geht es hier um Mensch, Technologie und Natur. Auch das Design des Museums ist etwas ganz Besonderes: Es erinnert an einen Walfisch oder eine Muschelschale.

Die Architektur des Universums erinnert viele an einen Walfisch oder an eine leicht geöffnete Muschel.

Die Architektur des Universums erinnert viele an einen Walfisch oder an eine leicht geöffnete Muschel.

Die Kunsthalle Bremen

Das wohl bekannteste Museum der Stadt, die Kunsthalle Bremen, wurde 1849 erbaut und ist im Laufe der Zeit stetig gewachsen. Das Museum hat sich immer weiter entwickelt und beherbergt heute vermehrt europäische Kunstwerke, was die Kunsthalle zum Anziehungspunkt für Kunstliebhaber aus der ganzen Welt macht. Die Bandbreite an Ausstellungsstücken reicht von Werken aus dem 14. Jahrhundert bis heute. Darunter sind auch Werke von Cézanne, Monet oder Paula Modersohn-Becker. Im Jahr 1942 wurde das Gebäude durch eine Bombe in Brand gesetzt. Dabei sind einige Werke verloren gegangen. Die restlichen Werke wurden in Burgen und Bunkern über ganz Deutschland verteilt.

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