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Es Trenc & Co: das sind Europas Vorzeigestrände

Wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke knacken und die Sonne mit den Gesichtern von Wasserratten um die Wette leuchtet, ist es an der Zeit für einen Badeurlaub. Doch wo liegen die schönsten Strände Europas? Welche europäischen Sandstrände können es locker mit ihren karibischen Pendants aufnehmen? Wir stellen die schönsten vor.

Wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke knacken und die Sonne mit den Gesichtern von Wasserratten um die Wette leuchtet, ist es an der Zeit für einen Badeurlaub. Doch wo liegen die schönsten Strände Europas? Welche europäischen Sandstrände können es locker mit ihren karibischen Pendants aufnehmen? Wir stellen die schönsten vor.

 

Traumstrände, soweit das Auge reicht

 

Der Gedanke an einen Badeurlaub an den schönsten Stränden Europas zaubert den meisten Menschen ein Lächeln aufs Gesicht. Türkisblaues Wasser schwappt in sanften Wellen an puderweiße feine Sandstrände. Im Hintergrund spenden Palmen Schatten. Dieses Szenario ist die Idealvorstellung des perfekten Küstenabschnitts. Auch in Europa gibt es solche Strände.

 

Baden im Paradies: der Es Trenc auf Mallorca

 

Traumhaft, traumhafter, Mallorca. Der „Es Trenc“ auf Mallorca übertrifft alle Erwartungen. Die Balearische Insel Mallorca besticht mit ihrer 560 Kilometer langen Küstenlinie, an der sich knapp 200 Strände aneinander reihen. Diese Auswahl lässt Urlauberherzen höher schlagen. Denn dank Partystränden wie dem Beach Club Six und zwischen Felsen eingebetteten romantischen Sandbuchten und schneeweißen Traumstränden ist für jeden der richtige Küstenabschnitt dabei. Und dennoch sticht der Es Trenc aus der breiten Masse der mallorquinischen Strände hervor. Zwar sind es nicht die Palmen, sondern die Pinien, die sich im Wind hin und her bewegen. Dennoch kommt beim Anblick des kristallklaren Wassers und dem feinen Sand an der fünf Kilometer langen Sanddünenlandschaft Karibik-Flair auf.

 

Traumstrände auf Menorca

 

Mit einem völlig anderen Charme verzaubert die „Cala Macarella“ auf Menorca. Die Felsbucht der zweitgrößten Baleareninsel steht sinnbildlich für die idyllischen Strandabschnitte, die „Mallorcas kleine Schwester“ säumen. Ruhige Strände und hundert Prozent Natur sind die Markenzeichen der Ufer Menorcas. Und dennoch ist die Cala Macarella noch schöner, noch zauberhafter als die anderen Strandabschnitte. Diese Vorzeigebucht ist zwar nur fußläufig erreichbar. Doch der Aufwand lohnt sich. Als Belohnung erfreut das Auge nach der knapp einstündigen Wanderung eine mit weißem Sand übersäte Felsbucht, die über Stationen wie die Cala Santa Galdana, die Treppe zur Bar „Mirador“ und den alten Pferdeweg „Cami de Cavalls“ erreichbar ist. Haben Besucher die alte Holztreppe hinter sich gelassen, entfaltet sich die malerische Bucht in all ihrer Pracht. Die Wogen des türkisblauen Meers plätschern am breiten Strand. Weicher Kalksteinsand umgarnt die Füße. Hier genießen Badegäste eine Naturlandschaft, die kein Maler schöner auf Papier bannen könnte. Einmal an der kleinen Bucht angekommen, fühlen sich Besucher wie im Paradies. Ob Segler, Wanderer oder Sonnenanbeter – alle treffen im Sommer an der Cala Macarella aufeinander, um das unberührte Ambiente der Natur zu genießen.

 

Auch auf den Kanaren lässt sich gut baden

 

Der „Playa Jardin“ auf dem kanarischen Teneriffa ist ein weiterer Märchenstrand, der dennoch vollkommen anders als die anderen balearischen Badeoasen ist. Denn hier wird der schneeweiße Strand von schwarzgrauem Sand abgelöst. Dieser im Westen von Puerto de la Cruz gelegene Gartenstrand ist das Resultat von Vulkanausbrüchen aus dem 15. Jahrhundert, deren Lavaströme die heutige Kulisse des Küstenabschnitts formten. Und diese Kulisse ist bombastisch. Denn heute haben die Wellen des Atlantiks ein künstliches Riff im Meer erschaffen. Die rechte Seite der Bucht wird von einer Mole begrenzt, die sich etwa einen Kilometer in westliche Richtung erstreckt. Felsbänke unterteilen den Gartenstrand in drei Bereiche. Hinter dem Ufer verläuft eine Promenade, an der sich Strandcafés und Palmen aneinanderreihen.

 

Der Es Cavallet auf Ibiza: ein Mekka für Nudisten

 

Führt die Reise nach Ibiza, sollten Reisende unbedingt an dem „Es Cavallet“ Halt machen. Dieses naturbelassene Fleckchen Erde verteidigt zu Recht den Ruf, eine der schönsten Buchten von Ibiza zu sein. Wie es heißt, nahm die Geschichte der Nudistenbewegung in Spanien an dieser Bucht ihren Lauf.

 

Mitten im Naturschutzgebiet Ses Salines gelegen, ist die Hauptstadt Eivissa nur einen Katzensprung entfernt. Hier sonnen sich Badegäste in einem rund 30 Meter breiten und einen Kilometer langen Naturparadies, das von hohen Dünen und mediterraner Vegetation umgeben ist. Trotz der Schönheit der Bucht genießen Besucher des Es Cavallet stets angenehme Ruhe.

 

Doch der Strand hat noch viele weitere Facetten. Der am Ende der Bucht gelegene Befestigungsturm ist ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger. Das hintere Ende des Hippie-Strandes wird durch eine Strandbar abgerundet, die zum beliebten Treffpunkt des homosexuellen Publikums avanciert ist. Der Es Cavallet ist wahrlich etwas außergewöhnlich und extravagant. Doch dieser besondere Charakter macht den Reiz des Strandes aus.

 

Die Sonnenseite Griechenlands und Italiens

 

Doch auch andere europäische Länder haben schöne Strände. Der „Elafonissi Pink Beach“ auf Kreta ist der beste Beweis dafür. Der Strandabschnitt verdient seinen Namen völlig zu Recht. Denn tatsächlich ist der feine Sand mit seiner pinken Farbgebung außergewöhnlich. Besonders interessant ist das farbige Kontrastprogramm zwischen dem pinken Sand und dem angrenzenden türkisblauen Meer.

 

Runden der „Port Timoni“ auf Korfu und der „Navagio Beach“ auf Zakynthos das griechische Potpourri der Vorzeigestrände ab, lockt Bella Italia mit Naturschönheiten wie dem „Spiaggia di Sansone“ auf Elba. Die kleine Insel ist ein Geheimtipp für Sonnenanbeter, an dem Reisende mit Kiesstränden vorlieb nehmen müssen. Doch es stehen Liegestühle bereit, um die Unverfälschtheit und Ruhe dieses Badeparadieses genießen zu können.

 

Von der Anchor Bay auf Malta über den Slatni Rat in Kroatien bis hin zum Plage de Palombaggia auf Korsika: ganz Europa ist gesäumt mit Vorzeigestränden, deren besonderer Zauber jeden Urlauber in den Bann zieht. Ganz gleich, ob die Reise ans Mittelmeer, die Algarve oder den Atlantik führt – überall kommen Sonnenanbeter und Wasserratten auf ihre Kosten.

 

Doch auch hierzulande lassen sich unbeschwerte Momente bei strahlendem Sonnenschein genießen. Tausende von Menschen strömen in jedem Jahr in Richtung Ostsee, um auf dem Fischland Darß-Zingst die Seele baumeln zu lassen. Auf der 45 Kilometer langen Halbinsel scheint jeder einzelne Meter noch malerischer als der andere zu sein.

 

Märchenstrände in Island, Polen und Großbritannien

 

Ein Highlight des isländischen Strandes Vik i Mýrdal ist ein Flugzeugwrack. Doch nicht nur diese technische Attraktion lockt die Menschen an. Der schwarze Vulkanstrand ist wie dafür geschaffen, um Islands Sonnenseite zu genießen.

 

 

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