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Best Ager on Tour – Road Trip durch Europa

Best Ager on Tour – die Überschrift ist Programm. Gerade im Alter wollen viele Menschen noch einmal verreisen und die Welt entdecken. Bei einem Road Trip mit dem Auto steht vor allem die Flexibilität im Vordergrund. Im Folgenden wird eine Route beschrieben, die sich anbietet, weil sie nicht nur durch besonders schöne Gegenden führt, sondern auch eine Reihe von Hauptstädten und weltweit bekannte Sehenswürdigkeiten auf der Strecke liegen. Senioren sind Reiseweltmeister in den Disziplinen Nah- und Fernziel. Wer sich trotzdem nicht zutraut, auf Reisen zu gehen, der sollte eine betreute Fahrt in Erwägung ziehen. Häufig gibt es diese ebenfalls in Form von Städtetrips und mehreren Stationen. Der Vorteil dabei ist die ganzheitliche Betreuung, der Nachteil hingegen das Einbüßen der Flexibilität sowie der Unabhängigkeit.

Vorbereitung

a. Die Wartung des Fahrzeugs

Bevor eine Reise mit dem Auto ansteht, ist es wichtig, dieses einer Wartung zu unterziehen. Hier empfiehlt sich zum einen der Besuch einer Werkstatt, welche das Innenleben des Fahrzeugs einer Kontrolle unterzieht und offensichtliche Schäden behebt, die sich während des Trips bemerkbar machen könnten. Wichtig ist dabei, die Reparaturbedingungen zu erfragen, damit keine unliebsamen Überraschungen entstehen.

b. Notwendige Papiere und Unterlagen

Bei Autoreisen ins Ausland sind unterschiedliche Dinge zu beachten. Verivox.ch informiert über die wichtigsten Dokumente und Unterlagen, die auf einer Reise nicht fehlen dürfen. Dazu gehört neben der grünen Karte, die eine gültige Haftpflichtversicherung bestätigt, unter anderem ein Unfallprotokoll, bestenfalls in mehreren Sprachen. Wichtig ist ebenfalls, sich zu merken, wie im Falle eines Unfalls vorzugehen ist. Unterschriften oder Schuldeingeständnisse sollten unbedingt vermieden werden, bis die gesamte Situation transparent geklärt werden konnte. Im Zweifel gehören also auch die Kontaktdaten eines Rechtsanwalts zu den Unterlagen, die auf einer Fahrt nicht fehlen dürfen. Gibt es keinen Anwalt des Vertrauens, so hilft auch eine Rechtsschutzversicherung, die notwendigen Kontakte im Ernstfall herzustellen. Zu guter Letzt ist auch die Wahl der Werkstatt von Bedeutung. Wo befinden sich Vertragswerkstätten in den Städten und sind diese überhaupt notwendig? Dies sind Aspekte, die bereits im Vorfeld recherchiert werden können und im Ernstfall den Urlaub retten.

c. Die Reiseapotheke

In diesem Dokument werden die wichtigsten Pharmaprodukte aufgelistet, die in die Reiseapotheke gehören. Dazu zählen neben den individuellen Medikamenten unter anderem Sonnenschutz und Mittel zur Versorgung von Wunden. Ferner sollte man auch gegen Schmerzen oder Erkältung in Form von fiebersenkenden Schmerzmitteln gewappnet sein. Personen, die allergisch auf Insektenstiche reagieren, müssen darüber hinaus an die richtige Medizin für den Ernstfall denken. Verdauungsprobleme sowie Übelkeit können ebenfalls auf einer längeren Reise vorkommen, weswegen sich auch Schutz gegen diese kleineren Probleme einzupacken lohnt.

 

Reiseziele – Exemplarische Route durch Westeuropa

a. Heidelberg – Die Stadt der Dichter und Denker

Alt Heidelberg du Feine. Nicht ohne Grund lieben die Kurpfälzer ihre Stadt. Die kleinen Gassen und die Sehenswürdigkeiten auf der einen und die Weltoffenheit auf der anderen Seite sorgen dafür, dass es jährlich hunderttausende Touristen in die Stadt zieht. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören neben dem Schloss und dem dazugehörigen Garten auch die Alte Brücke sowie die Kneipenszene, die in der Unteren Straße beheimatet ist. Spätestens hier wird auch die universitäre Kultur der Stadt am Neckar ersichtlich, denn ein Großteil dieser Kneipen existiert bereits seit Jahrzehnten und gehört genauso zu der Universität wie die Bibliothek oder das Theoretikum. Auch bezüglich der Unterkünfte hat die Stadt für jedes Budget etwas zu bieten. Lediglich die Parkmöglichkeiten sind im Zentrum eher beschränkt. Wer jedoch in der Lage ist, etwas Geld in die Hand zu nehmen, kann in den diversen Parkhäusern sein Fahrzeug abstellen. Ohnehin haben viele Hotels inzwischen eigene Parkplätze, sodass auch dieses Problem schnell gelöst werden kann.

Das Heidelberger Schloss ist das Alleinstellungsmerkmal der Stadt. Wem der Weg hinauf zu beschwerlich ist, dem wird nahegelegt, die Bergbahn zu nutzen. Damit ist es möglich, nicht nur die Überreste zu sehen, sondern auch den Königsstuhl, den höchsten Ort in Heidelberg. Das Video zeigt aus der Vogelperspektive, welche Sehenswürdigkeiten und Flecken in der Stadt mit der ältesten Universität Deutschlands lohnenswert sind. Fakt ist: Für einen Road Trip mit dem Auto eignet sich die Stadt optimal als erstes Ziel.

 

b. Köln – Kölsch und Karneval

Hier sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten aufgelistet, die die Stadt Köln zu bieten hat. An erster Stelle steht natürlich der Dom direkt am Hauptbahnhof. Diese Domkirche gehört seit 1996 zum UNESCO-Kulturerbe und ist sogar das dritthöchste Kirchengebäude weltweit. Bei einem Besuch in der Rheinmetropole darf auf eine Besichtigung dieser Sehenswürdigkeit also nicht verzichtet werden. Zudem ziehen das Schokoladenmuseum sowie die Stadtmauer regelmäßig unzählige Touristen an, weswegen diese ebenfalls auf der Agenda eines Stadtbesuchs stehen sollten

Wer sich gerne verkleidet und ausgelassen feiert, der sollte während des Karnevals die Stadt besuchen. Ein Besuch in einer der vielen Brauereien gehört ebenfalls zum Pflichtprogramm. Die Homepage der deutschen Stadt informiert außerdem über die unterschiedlichen Parkmöglichkeiten, die sich unmittelbar in der Stadt sowie im Umland anbieten. Über Unterkünfte brauchen sich Urlauber keine Sorgen zu machen, denn in Köln gibt es diverse Hotels und Unterkünfte, die sowohl für großes als auch für kleines Geld ein Bett bereitstellen.

c. Amsterdam – Grachtengürtel, Museen und Kultur

Weiter auf der Tour geht es über die deutsch-niederländische Grenze nach Amsterdam. Die Stadt, die für ihre vielen Grachten und Museen sowie Kunstgalerien bekannt ist, locken Touristen aus aller Welt an. Am bekanntesten und geschichtlich äußerst relevant ist das Anne-Frank-Haus, welches definitiv einen Besuch wert ist. Die diversen Museen im Museum Quartier sind bereits tagesfüllend, sodass gerade für Amsterdam durchaus zwei bis drei Tage veranschlagt werden können. Eine Fahrt durch die Grachten der Stadt ist ebenso empfehlenswert wie ein Besuch im Rotlichtviertel, welches dazu gehört, wie die Coffee-Shops und die unzähligen Künstler. Dabei müssen sich Touristen keine Sorgen machen, dass es hier ausschließlich um Prostitution handelt. Stattdessen lohnt es sich, eine Führung bei den vielen Reiseveranstaltern zu buchen, denn die Straßen des Viertels haben ebenso viel Tradition wie der Rest der Metropole auch. In Amsterdam ist es nicht einfach, günstige beziehungsweise freie Parkplätze zu finden. Eine Möglichkeit, die sich allerdings besonders anbietet, ist das Park and Ride, welches im Verlauf des Artikels noch näher erläutert wird. Die Webseite iamsterdam.com beschreibt die Kosten, die Parkmöglichkeiten und weitere Informationen, die nützlich sind. Was die Verpflegung angeht, so ist Amsterdam international. Es gibt Restaurants für alle Geschmäcker aus allen Weltregionen. Die Gourmets befürworten dies, denn die Esskultur der Niederländer selbst ist eher schlicht. Nichtsdestotrotz haben sich auch von den einheimischen Gerichten mittlerweile interessante Interpretationen entwickelt, die von den Sterneköchen der Region aufgegriffen werden. Besonders aus kulinarischer Sicht ist Amsterdam also definitiv eine Reise wert. Wer eine Unterkunft sucht, kann sich über viele Bed-and-Breakfast-Angebote freuen. Diese haben den Vorteil, dass die Besucher keine festen Zeiten haben, zu welchen sie die Malzeiten einnehmen müssten. Außerdem bietet diese Form der Unterbringung ein sehr familiäres Umfeld, zumal die Betreiber der Unterkünfte häufig Insidertipps haben, die sonst nur schwer zu bekommen sind.

d. Brüssel – Atomium und Manneken Pis

Brüssel überzeugt durch seine malerische Innenstadt. Die vielen Gassen, die gut erhaltenen historischen Gebäude und nicht zuletzt die vielen religiösen und weltlichen Sehenswürdigkeiten sorgen für einen permanenten Besucherstrom in die Metropole. Zusätzlich zu den historischen Gebäuden ist inzwischen das Europaviertel immer häufiger Ziel der Touristen. Das Berlaymont-Gebäude, in welchem die Europäische Kommission sitzt, sowie das Justus-Lipsius-Gebäude als Heimat des Rates und des Parlaments sind Ziele, die nicht nur für Politikinteressierte von Bedeutung sind. Neben den vielen Gebäuden sind auch die zahlreichen Parkanlagen durchaus einen Besuch wert. Gleiches gilt für die Brunnenfigur Manneken Pis. Wie in Amsterdam ist auch in Brüssel ein einzelner Tag bei weitem nicht ausreichend, um alles zu erkunden. Zusätzlich sind der Spontanität keine Grenzen gesetzt, sodass es auch möglich ist, einen weiteren Tag zu bleiben und einen Ausflug in die nahegelegene Stadt Brügge zu unternehmen. Wie in der Hauptstadt der Niederlande sind auch hier Grachten vorhanden und die Stadt überzeugt mit einem romantischen Kleinstadtcharme. Außerdem ist Belgien bekannt für die große Auswahl an Bieren. Sowohl in Brüssel als auch in Brügge gibt es Restaurants, die mit hunderten Sorten zu überzeugen wissen. Wer also gerne die belgische Braukunst kennen lernen möchte, der kommt in beiden Städten auf seine Kosten. Denn es gibt über 500 unterschiedliche belgische Biere, die nicht nur zum Trinken, sondern auch gerne zum Kochen verwendet werden. Freunde des süßen Geschmacks können mit den Kirsch- oder Himbeerbieren vorlieb nehmen. In Brüssel wie in Brügge gibt es zahlreiche sehr gute Restaurants. Dabei befinden sich im Zentrum vorzugsweise jene, die sich auf die Touristen spezialisiert haben, während außerhalb die Geheimtipps der Einheimischen mit traditionellem belgischen Essen aufwarten können. Dieses geht dann auch über die normalen frittierten Gerichte weit hinaus. Besonders Kaninchen aber auch Nieren oder Miesmuscheln stehen stellvertretend für den belgischen Gaumenschmaus.

e. Paris – Die Stadt der Liebe

Eiffelturm, Montmartre und die Champs Élysées sind die drei bekanntesten Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt

Doch es gibt weitaus mehr Gründe, warum einige Tage Aufenthalt in Paris unumgänglich sind. Zu den wichtigsten Argumenten, Paris zu besuchen, gehören unter anderem neben den genannten Bauwerken die Katakomben, das Museum zu Ehren Pablo Picassos oder das Louvre. Auch Versailles sowie das Café de la Paix ziehen immer wieder zahlreiche Touristen an. Ein Besuch auf der kleinen Insel auf der Seine ist ebenfalls zu empfehlen, zumal hier die Notre-Dame einen schönen Ausblick über die Stadt erlaubt. Grundsätzlich bietet Paris einige höhergelegene Sehenswürdigkeiten, die es zulassen, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu erkunden. Dazu gehört beispielsweise die Kirche Montmartre, der Eiffelturm oder die Spitze der Notre-Dame. Zusätzlich sind die vielen Grünflächen einen Besuch wert. Die Stadt legt großen Wert auf gepflegte Gärten und Parks, die mit Statuen, Brunnen und Beeten geschmückt sind. Einige dieser „Jardins“ gibt es bereits seit hunderten Jahren. Hier ist der Jardin du Luxemburg hervorzuheben, der neben der Gartenkunst auch über den Sitz des Senatspräsidenten verfügt sowie über das berühmte Palais du Luxembourg, in welchem der eigentliche Senat tagt. Neben den Sehenswürdigkeiten ist Paris besonders für eines bekannt: Die Mode. Es gibt unzählige Geschäfte, Kaufhäuser und Boutiquen. Wer sich neu einkleiden möchte, der hat in Paris die Möglichkeit dazu. Hier liegt übrigens ein großer Vorteil einer Städtetour mit dem eigenen Fahrzeug. Es gibt genug Stauraum, sodass nach Lust und Laune eingekauft werden kann. Neben dem Shopping besticht die Stadt der Liebe außerdem mit ihrer gehobenen Küche. Es gibt viele kleine und charmante Geheimtipps, die die Besucher mit leckerem Essen verwöhnen. Hier wird näher beschrieben, welche Restaurants in Paris kürzlich mit einem Stern des Guide Michelin ausgezeichnet wurden.

f. Freiburg – Der sonnigste Fleck Deutschlands

Die Metropole im Breisgau bietet nicht nur Sonne, sondern eine Menge Sehenswürdigkeiten und einen gut erhaltenen Altstadtkern. Gepaart mit einer Vielzahl von Museen, Galerien sowie diversen Veranstaltungen über das Jahr verteilt, ist diese Stadt in der Regel ganzjährig für Reisen zu empfehlen. Seit 1120 gibt es den Ort am Fuße des Feldbergs und mit dem alten Kaufhaus, dem Rathaus, dem Freiburger Bächle sowie dem Münster ist es, wie die anderen Ziele dieser Tour auch, immer wieder ein Haltepunkt für Touristen. Während für Freiburg ein einzelner Tag für die Besichtigungen einzuplanen ist, bietet sich ein weiterer entweder für einen Einkaufsbummel an oder für einen Besuch auf dem Feldberg, der unweit Freiburgs als Wintersport-und Erholungsgebiet genutzt wird.

Wer es kulinarisch und historisch mag, der ist in Freiburg ebenfalls richtig, denn mit dem Gasthaus zum roten Bären beherbergt die Stadt das vermeintlich älteste durchgehend betriebene Wirtshaus der Stadt. Nicht ohne Grund steht auch das Gebäude des Restaurants unter Denkmalschutz. Dieses besteht bereits seit der Gründung der Stadt. Heute lassen sich bis zu 50 unterschiedliche Wirte des Restaurants nachweisen. Die Küche im Breisgau ist sehr traditionell. Zwar gibt es auch internationale Küche, wer jedoch ein oder zwei Nächte hier verbringt, der kommt nicht umhin, Schäufele, Spätzle oder Maultaschen zu probieren. Neben den Malzeiten ist auch der Wein ein Markenzeichen der Region. Im gesamten badischen Umland wird eine Vielzahl von Rebsorten angebaut. Freiburg ist auch als Health Region bekannt, bietet also eine Vielzahl von Wellness- und Erholungsmöglichkeiten an. Das ist nach der Menge an Stationen, die auf der Strecke zurückgelegt wurden, auch notwendig. Ob Wellness, Sauna, Schwimmbad oder Therme, es gibt für jeden Geschmack die geeignete Art der Erholung. Wer den Urlaub also ruhig ausklingen lassen will, der kann einige Tage in der sonnigen Stadt verbringen, um dort vor der Heimreise die Seele noch einmal baumeln zu lassen und sich von den Strapazen zu erholen. Beim Schwimmen ist jedoch einiges zu beachten, denn gerade, wenn es sich nicht um ein Thermalbad handelt, ist es wichtig, sich vorher abzukühlen, sich selbst nicht zu überschätzen, keinen Alkohol vor dem Badbesuch zu trinken und auch nicht zu viel zu essen. Wer diese Hinweise beherzigt, kann sich zum Ende der Reise noch ein paar Tage erholen, bevor der Alltag wieder beginnt.

Die Parkmöglichkeiten im Kern sind besser als in den anderen Städten. So arbeiten viele Hotels mit den umliegenden Parkhäusern zusammen, sodass weniger Gebühren zu zahlen sind als normalerweise. Ferner verfügt die Stadt über ein Parkleitsystem, das alle großen Plätze anzeigt.

 

Die anfallenden Kosten

a. Benzin

Während die Benzinpreise in der Schweiz etwas teurer sind, ist es in Deutschland hingegen möglich, sofern es sich um ein Dieselfahrzeug handelt, günstiger zu tanken. Die Strecke, die zurückzulegen ist, beläuft sich auf knapp 2000 Kilometer.

Aus diesem Grund sind mehrere Tankfüllungen nötig. Gerade in Deutschland ist es empfehlenswert, das Fahrzeug nicht auf den Autobahnen, sondern stattdessen in den Städten zu tanken, um Geld zu sparen. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass die Preise am Abend üblicherweise günstiger sind. Da die Tour, sofern alle Stationen angefahren werden, rund 2000 Kilometer lang ist, ist es empfehlenswert, das Tanken im Budget mit einzukalkulieren.

b. Unterkunft

Die Unterkünfte unterscheiden sich in Preisklasse wie Komfort. Von einem einfachen Bed and Breakfast bis hin zu einem luxuriösen Hotel sind alle Möglichkeiten der Übernachtung in den Städten gegeben. Es empfiehlt sich, die Unterkünfte bereits im Vorfeld zu buchen, denn gerade in Amsterdam, Brüssel und Paris ist die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten sehr hoch. In Heidelberg, Köln und Freiburg sind hingegen auch kurzfristigere Buchungen realistisch. Gerade aufgrund der hohen Flexibilität durch den eigenen PKW stellt sich schließlich die Frage, wie spontan die Hotels im Endeffekt zu buchen sind, denn hin und wieder merken Touristen erst in der Stadt selbst, dass sie eigentlich noch einen weiteren Tag vor Ort benötigen. Fakt ist, die Tour ist relativ aufwändig und anstrengend, wenn sich streng an ein Zeitplan gehalten wird. Der Vorteil im Alter ist doch, dass man freier und ungebundener ist, schließlich ist auch keinem Arbeitgeber Rechenschaft zu leisten. In diesem Fall empfiehlt es sich, durchaus ein paar Tage mehr einzuplanen, damit die Zeit der Erholung nicht in Stress ausartet.

c. Lebenshaltungskosten

Im Vergleich zur Schweiz sind die Haltungskosten in Deutschland, Belgien oder den Niederlanden relativ günstig. Teuer kann es hingegen in Paris werden. Doch auch hier sind die Ausgaben, die für Verpflegung, Sightseeing sowie Entertainment anfallen, niedriger als etwa in Zürich. Auf dieser Homepage wird dies deutlich. Anhand von fiktiven Warenkörben werden regelmäßig die Lebenshaltungskosten in den Bundestaaten ermittelt und in Form eines Index veröffentlicht. Während die Schweiz hier auf dem zweiten Platz mit einem Wert von 165,11 rangiert, befindet sich Deutschland mit einem Index von exakt 100 auf dem 22. Platz weltweit. Frankreich liegt auf dem elften Platz und Belgien auf dem 13. Hier wird deutlich, dass gerade in der Schweiz das Leben sehr teuer ist, weswegen sich Urlauber weniger Gedanken über die Ausgaben im Ausland machen müssen.

 

Zusätzliche Informationen

a. Diese Länder haben günstigen Sprit

Da in Deutschland der Diesel subventioniert wird, lässt sich hier bei einer Tankfüllung bereits etwas Geld einsparen. Grundsätzlich ist in allen Ländern, die hier angesprochen wurden, dieser Treibstoff erheblich günstiger als in der Schweiz, weswegen es empfehlenswert ist, erst nach dem Grenzübergang in Basel zu tanken. Gleiches gilt vor der Überfahrt in die Niederlande, denn dort ist der Preis sowohl für Super als auch für Diesel erheblich höher. Von allen Ländern, die im Zuge der Tour befahren werden, ist Deutschland mit Abstand das günstigste hinsichtlich des Kraftstoffs.

b. Geschwindigkeitsbegrenzungen

Vollste Aufmerksamkeit gilt für Senioren auf den Straßen. Gerade bei einem so langen Trip.

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Wichtig ist es besonders, die persönlichen Warnzeichen ernst zu nehmen und sich darüber hinaus bei Gebrechen wie grauer oder grüner Star nicht mehr hinter das Steuer zu setzen. Vorsicht gilt auch beim Tempo auf den Autobahnen. Grundsätzlich sind die Geschwindigkeitsregelungen in den westeuropäischen Ländern sehr unterschiedlich. Während in Deutschland eine Richtgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde herrscht, Fahrer jedoch in vielen Fällen gar keiner Begrenzung ausgesetzt sind, liegt das maximal zugelassene Tempo in den Niederlanden sowie in Frankreich bei 130 km/h, in Belgien bei 120 km/h.

c. Park and Ride

Beim Prinzip des Park and Ride geht es darum, dass die Stadt

günstige Parkplätze für Touristen außerhalb der Stadt anbietet und dann regelmäßig mit einem Shuttlebus das Zentrum anfährt. In den meisten europäischen Großstädten ist dieses Prinzip bereits etabliert. Da im gleichen Atemzug jedoch der Transport mit öffentlichen Verkehrsmittel in Kauf zu nehmen ist, nutzen es vielen Touristen nicht. Dennoch erspart es in großen Städten die stressige Parkplatzsuche und reduziert darüber hinaus das Abgasvorkommen, was sich positiv auf die Umwelt auswirkt.

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