Unternehmungen in Zypern

Unternehmungen

Agia Napa

In Zyperns Süden befinden sich rund um das ehemalige Fischerdorf Agia Napa die schönsten Strände des Landes. In den 70er Jahren entstand eine moderne Hotelstadt, die zahlreiche Wassersportarten anbietet und gut für einen Urlaub mit Kindern geeignet ist. Es gibt viele Bars, Diskotheken und Restaurants. Sehenswert sind in Agia Napa das Meeresmuseum, das Kloster mit seinen gotischen Elementen sowie die Höhlenkirche und die Marienkirche unterhalb des Klosters. Besonders das Innere der Marienkirche beeindruckt die Besucher durch die farbenfrohen Darstellungen von Bibelgeschichten und Heiligenbildern. 

Ausgrabungen von Chirokitia

Die Ausgrabungsstätte Chirokitia am östlichen Mittelmeer zeigt u.a. aus Fels gehauene und mit Säulen geschmückte Königsgräber. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eine der besterhaltenen antiken Stätten Zyperns. Zu sehen sind rekonstruierte Wohnräume, schöne Bodenmosaike mit mythologischen Szenen und ein Theater mit spektakulärem Blick über das Meer. Einige der fast 7.000 Jahre alten Rundhäuser von Chirokitia wurden rekonstruiert und lassen etwas von dem Leben in der Morgendämmerung der Zivilisation erahnen. 

Ausgrabungsstätte Kourion

Die Ausgrabungsstätte Kourion, in Südzypern, war einst ein wichtiges Stadtkönigreich. Ausgrabungen bringen noch heute eindrucksvolle Schätze ans Licht. Vor allem das griechisch-römische Theater, die prächtigen Landhäuser, die Bodenmosaike und die frühchristliche Kathedrale machen Kourion zu einer bedeutenden antiken Stätte. Zu sehen sind unter anderem eine römische Villa, ein römisches Forum mit antiken Säulen, eine riesige Basilika und Wohnräume mit Bodenmosaiken die Gladiatorenkämpfe zeigen. In dem antiken Theater aus dem 2. Jhd. finden oft schöne Opernaufführungen statt.
 

Avakas Schlucht

Die Felswände ragen bis zu 250m hoch und werden von der einfallenden Sonne beleuchtet, die Schlucht Avakas gehört zu den Highlights auf der Halbinsel Akamas. Avakas hat einiges zu bieten: Interessante Lichtspiele, seltene Pflanzen und naturwilde Romantik zwischen aufragenden und zerklüfteten Kalkfelsen. Ein kleiner Fluss windet sich durch die Schlucht, weshalb wasserfeste Schuhe Voraussetzung bei einer Wanderung sind. Die schmalste Stelle ist zwei Meter breit und wilde Oleanderbäume wachsen in den Felsenspalten. Der Weg ist über eine unbefestigte Küstenstraße zu erreichen und eine Wanderung durch die Schlucht dauert eine knappe Stunde. 

Bemalte Kirchen von Troodos

Die sogenannten Scheunendachkirchen befinden sich im Herzen von Zypern, im Troodos-Gebirge. Die neun byzantinischen Kirchen mit ihren heruntergezogenen Dächern gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die orthodoxen Kirchen mit ihren Wandmalereien liegen zwischen malerischen Orten, die sich an die Berge schmiegen. Schöne Fresken und ihre schlichte und beeindruckende Bauweise ziehen jedes Jahr viele Besucher an.
 

Burg St. Hilarion

Die mittelalterliche Burgruine St. Hilarion befindet sich an der Küste in Nordzypern. Im 10. Jhd. wurde auf dem Berg das Kloster errichtet und nach und nach kamen bergabwärts eine Festung, eine Vorburg und eine Unterburg dazu. Die gesamte Anlage passt sich perfekt in die Umgebung ein. Ein gotisches Kunstwerk ist das Fenster der Königin in der Oberburg. An der nördlichen Felsenseite befinden sich Wohnräume und Gänge mit Schießscharten. Von dort hat man einen herrlichen Blick über die Küstenebene. 

Famagusta

Einst war die Hafenstadt im Nordosten von Zypern ein bedeutender Handelsplatz für Kaufleute aus dem Mittelmeerraum. Heute zeugen alte Festungsmauern und die Palastruinen der Altstadt von dieser Geschichte. Sehenswert sind die Grundmauern eines Franziskaner-Klosters und die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee. Der ehemaligen Nikolaus-Kathedrale und heutigen Lala-Mustafa-Pascha-Moschee wurden nach der Eroberung zwei Minarette angefügt. Lohnenswert ist auch die Besichtigung des Othello-Turms mit einem Teil der alten Stadtmauer.
 

Halbinsel Akamas

Nirgends ist Zypern so unberührt und ruhig wie im westlichsten Zipfel auf der Halbinsel Akamas. Akamas ist heute ein Naturschutzgebiet mit Pflanzenarten, die es nur hier gibt, und dem abgelegenen Strand Lara. Hier legen Meeresschildkröten ihre Eier ab und der Strand wird von Juni bis September gesperrt. Bei Wanderern und Mountainbikern sind die farbenfrohen Naturpfade beliebt. Sie führen an Pinien, Wacholder, Eukalyptus und Erdbeerbäumen vorbei. Am bekanntesten ist das Bad der Aphrodite, ein Natursteinbecken mit Grotte. 

Kap Greco

Schöne Steilküsten mit Meereshöhlen, Klippen und einer herrlichen Aussicht über das Meer sind an der Südostspitze Zyperns zu finden. Mit dem Boot kann man von Agia Napa das Kap Greco umrunden. Es gibt auch einen 8 km langen Naturpfad durch bizarr zerklüftete Felsen mit schönen Ausblicken. Der Pfad beginnt ebenfalls in Agia Napa und führt Richtung Norden zu einer Kapelle oberhalb einer Meereshöhle mit Natursteinbecken. Wer zum Kap Greco zurückkehren möchte, muss eine Münze werfen, dann soll der Wunsch wahr werden. 

Kloster Agios Neofytos

Das Kloster Agios Neofytos liegt nordwestlich von Paphos und gehört zu den bedeutendsten Klöstern Zyperns. Der heilige Neofytos war ein Einsiedler und begann im 12. Jhd. einen Wohnraum mit Bett in eine Felsenhöhle zu schlagen. Noch heute schmücken gut erhaltene Fresken den steinernen Wohnraum. Nach und nach entstanden weitere Wandmalereien in der sich ausdehnenden klösterlichen Anlage. Das Kloster, das vor einer Felswand errichtet wurde, ist noch in Betrieb und im Klostermuseum sind schöne und wertvolle Ikonen zu sehen. In den Höhlen und Kirchenräumen blicken Mönche grimmig von den Wänden. Auch sind die Schreibgeräte ausgestellt, mit denen Neofytos die aktuellen politischen Entwicklungen der damaligen Zeit dokumentiert hat.
 

Kloster Machairas

Südlich von Nikosia liegt am Rande des Machairas-Waldes das Kloster Machairas. Der Pinienwald dient als Naherholungsgebiet für die Bewohner von Nikosia. Auf 800 m Höhe thront das Kloster auf den Ausläufern des Troodos-Gebirges. Vom Kaiser Komnenos im 12. Jhd. erbaut, entstanden die bunten Bemalungen im Inneren erst in der Neuzeit. Heute wird das Kloster von 15 Mönchen bewohnt und bewirtschaftet. Eine Ikone der Jungfrau Maria ist das Ziel vieler Pilger.
 

Kolossi

Die Hochburg von Kolossi entstand im 15. Jhd. und befindet sich etwas außerhalb von Limassol in Südzypern. Einst war die Burg der Hauptsitz der Templer, später Verwaltung und Zuckerlager für den Export. Das Schloss selbst ist ein eindrucksvoller und quadratischer Turm mit drei Etagen. Im Süden der Burg gibt es einen Hof, der von Mauern und Ruinen der Nebengebäude umgeben ist. Während der Sommermonate ist Kolossi ganztägig geöffnet.  

Königsgräber von Paphos

Ein pflügender Bauer beförderte römische Mosaikteile an die Erdoberfläche, und so begannen 1963 die ersten Ausgrabungen der Königsgräber von Paphos. Seit dieser Zeit wurden Grundmauern, zahlreiche Mosaike, Stuckverzierungen und Bilder ausgegraben, die bis ins 3. Jhd. v. Chr. zurückreichen. Der Fundort, der seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist auch gleichzeitig der Ausstellungsort. Eine Ansammlung riesiger Felsengräber reicher Ägypter mit ihren Grabbeigaben können im archäologischen Park von Paphos besichtigt werden. 2017 ist Paphos Europäische Kulturhauptstadt.
 

Kykkos Kloster Troodos

 Um das Kykkos Kloster, im Herzen von Zypern gelegen, ranken sich viele Geschichten, die von unglaublich bis rührend reichen. Der Evangelist Lukas malte eine Ikone, die so heilig ist, dass sie hinter einer Silberplatte verborgen wird. Sie soll 2000 Jahre alt sein. Viele orthodoxe Christen pilgern zum Kykkos Kloster, das auch einst das Zentrum des zypriotischen Widerstandes war. Heute leben noch 25 Mönche im Kloster, die den immensen Besitz des Klosters verwalten. Pilger, die mit maximal zwei Rädern unterwegs sind, dürfen gegen eine Spende in der Klosterherberge übernachten.

Kyrenia

Die Stadt Kyrenia im Norden gilt als die schönste Stadt Zyperns mit einem ganz eigenen Charme. Sie verfügt über einen idyllischen Hafen und zahlreiche Cafés und Restaurants. Das Stadtbild von Kyrenia wird von einer Festung dominiert. Einst eine mittelalterliche Burg, ist sie heute die meistbesuchte Sehenswürdigkeit im Norden Zyperns. Byzantinische Burgmauern sind auf der rechten Burgseite zu sehen. Ein antikes Schiffswrack, eines der ältesten seiner Art, ist im Schiffswrackmuseum zu sehen. Es versank etwa 300 v. Chr. vor der Küste von Kyrenia. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Volkskundemuseum, die Erzengel-Michael-Kirche, die Aga Cafer Pascha-Moschee und die schöne Altstadt mit ihren kleinen Läden.
 

Larnaka

Die Stadt der Götter, Larnaka, befindet sich im Nordosten von Zypern. Larnaka ist vor allem wegen ihrer zahlreichen archäologischen Sehenswürdigkeiten bekannt. Der Legende nach war die Stadt die Heimat von Lazarus, der wiedererweckt wurde und der erste Bischof von Larnaka war. Die im byzantinischen Stil erbaute Lazarus-Kirche, mit ihren drei Kuppeln, den alten Ikonen und der Grabkammer ist die Hauptkirche der Stadt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Museum, die Festung mit Ausgrabungsstücken und die Reste des Stadtkönigreiches Kition, das fünf Tempel beherbergt. Larnaka ist Ausgangspunkt für einige Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, wie die Wallfahrtsstätte und Moschee Hala Sultan Tekke oder das Kloster Stavrovouni.

Larnakas Salzseen

Vier Salzseen mit nur einem Meter Wassertiefe befinden sich in der Nähe von Larnaka. Vor allem der größere der Seen gilt als das wichtigste Feuchtgebiet von Zypern. Neben ihrer Schönheit sind die Seen der Ruheplatz von 85 Wasservogelarten. Vor allem Flamingos finden sich in den Wintermonaten hier ein und ziehen Scharen von Vogelbeobachtern an. Im Sommer verdampft weitgehend das Wasser, zurück bleibt eine Salzkruste mit einem schönen Blick über die Seen zur Hala Sultan Tekke Moschee. 

Museumsdorf Fikardou

Im westlichen Troodos-Gebirge liegt das kleine Bergdorf Fikardou, das von seinen Bewohnern verlassen wurde. Heute wird es als Museumsdorf genutzt. Es steht unter Denkmalschutz und die Häuser sind liebevoll restauriert. In den traditionellen Lehmziegelhäusern kann man übernachten und in das Alltagsleben vergangener Zeiten der zypriotischen Dorfbewohner eintauchen. Neben verschiedenstem Hausrat gibt es alte Weinpressen und Destillierapparate zu sehen.
 

Nikosia

Nikosia, die Hauptstadt Zyperns, die im Norden der Insel liegt, hat mehrere Gesichter: Geschäfte, Hotels und Industrie außerhalb der Kernstadt Nikosias treffen auf die Altstadt innerhalb venezianischer Mauern. Hochhäuser stehen Seite an Seite mit altertümlichen Gebäuden in den Vierteln des türkisch besetzten Teils der Stadt, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Die Vielfalt der Sehenswürdigkeiten hat ihren ganz eigenen Charme in Nikosia. Es gibt viel zu sehen: Das Zypern-Museum, das Byzantinische Museum mit Galerie, die Bischofskirche Ioannis und das Famagusta-Tor, das der alte Zugang zur Stadt ist. Unzählige Kirchen dominieren das Stadtbild. Man findet in den schönen Gassen versteckte Bars, kleinen Läden und Cafés. 

Petra tou Romiou

Um die Bucht Petra tou Romiou ranken sich zahlreiche Legenden und die Felsbrocken am Rande der Bucht in Südwestzypern wirken wie hingestreut. Aphrodite soll einst hier dem Meer entstiegen sein. Was auch immer die Legenden erzählen, Petra tou Romiou ist eine der schönsten Kiesbuchten von Zypern. Im Herbst schlagen die Wellen so stark gegen die Felsen, dass ein gelb-weißer Schaum ins Land geweht wird und der Schaum wie Gewänder an den Bäumen hängen bleibt. Dieser Ort, mit seinen Felsformationen und dem türkisblauem Wasser, birgt etwas Magisches. 

Rote Dörfer von Larnaka

Die Region um Paralimni im Osten Zyperns wird auch Kokkinochoria (übersetzt: roten Dörfer) genannt. Die rötliche Färbung der Erde stammt vom Eisengehalt des Bodens und ist vulkanischen Ursprungs. Ein Besuch in dieser Region führt zurück in das ursprüngliche und traditionelle Zypern. Die fruchtbare Umgebung zwischen Larnaka und Gkreko ist für ihren Kartoffel- und Gemüseanbau bekannt. Die zahlreiche Windräder und Töpferwaren sind charakteristisch für diese Gegend. Türkische und griechische Zyprioten leben im Dorf Pylas friedlich zusammen und demonstrieren, dass es keine Trennung geben muss.
 

Sport auf Zypern

Auf Zypern kann man jeder erdenklichen Sportart an Land oder im Wasser nachgehen. Ganz nach oben geht es beim Paragliding, Drachenfliegen oder im Segelflugzeug. Ideal zum Klettern, Wandern oder sogar zum Skifahren ist das Troodos-Gebirge. Die Gebiete um Limassol und Paphos sind für ihre guten Golfplätze bekannt, fast alle Hotels verfügen über Tennisplätze. Türkisblaues Wasser lädt alle Schnorchler und Taucher zu einem Ausflug in die schöne Unterwasserwelt Zyperns ein. Egal ob schwimmen, surfen oder das bekannte Zenobia Wrack betauchen, für Wasserratten ist immer etwas Passendes dabei. 

Troodos-Gebirge

Das Troodos-Gebirge mit Nationalpark befindet sich im Herzen von Zypern und seine Ausläufer erstrecken sich im Nordwesten bis an die Halbinsel Akamas. Oft wird das Gebiet wegen seiner schwarzen Pinien als der Schwarzwald von Zypern bezeichnet. Die höchste Erhebung ist der Berg Olympos. Er gilt im Sommer als Wanderziel und zieht im Winter die Skifahrer an. Viele Naturfreunde lieben die Ruhe und die vielen Pflanzenarten, die an den Berghängen gedeihen. Neben Lavendel und Steinrosen sind hier auch Orchideenarten zu Hause. Sehenswerte Wasserfälle findet man in Pano Platres. Außerdem sind viele Klöster in die Bergwelt eingebettet. 

Wanderwege im Troodos-Gebirge

Ein Muss für alle Bergfreunde ist eine Wanderung durch die Naturschönheit des Troodos-Gebirges. Der Artemis Trail startet oberhalb der Abzweigung zur Straße von Prodromos in Richtung des Berges Olympos. Es ist ein 7 km langer Rundweg, der um den höchsten Berg Zyperns führt. Im Ort Troodos startet ein Naturlehrpfad, der Atalante Trail. Der Weg führt teilweise am Olympos vorbei und ist 9 km lang. Der Kaleidonia Trail führt auf 7 km Länge zum Kaleidonia-Wasserfall und entlang eines Flusses. Kommt man morgens gegen zehn Uhr an, kann man einen Regenbogen sehen, der sich über den Wasserfall spannt. 

Zypern-Museum in Nikosia

Am Westrand der Altstadt von Nikosia befindet sich das älteste und größte Museum von Zypern. Bereits 1882 gegründet, präsentieren die Ausstellungsstücke des Museums die neuntausendjährige Kulturgeschichte von Zypern. Viele der Fundstücke sind erstaunlich gut erhalten. Neben Statuen, Schalen, Funden aus der Kupferzeit und ägyptischen Amuletten sind auch Mosaikfußböden und Plastiken aus der Römerherrschaft zu sehen. 

Zypriotische Küche

Die zypriotische Küche ist geprägt von türkischen, englischen, orientalischen und italienischen Einflüssen, die für eine gute Abwechslung sorgen. Vom Grill werden die Fleischspieße, Sufla und der typisch zypriotische Ziegenkäse Halloumi gegessen. Lamm- und Ziegenfleisch aus dem traditionellen Lehmofen sind sehr beliebt und werden oft mit Sesampaste, Auberginenpüree oder Gurken-Joghurtsoße kombiniert. Zu jedem Essen wird Salat serviert. Bei gutem zypriotischen Wein und Nachspeisen wie gefülltem Blätterteig, frischen Früchten und Grießkuchen kann ein erlebnisreicher Tag ausklingen.