Sicherheitshinweise, Botschaften und Fremdenverkehrsämter in Usbekistan

Reisewarnung

Usbekistan

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 08.07.2014
Unverändert gültig seit: 02.07.2014



Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen über Land / Terrorismus

Die Lage in Usbekistan ist ruhig. Allerdings ist weiterhin von einer latenten Gefährdung durch islamistisch orientierte extremistische Gruppen auszugehen, die in Teilen Zentralasiens operieren. Die Bedrohung richtet sich bislang nicht gegen den Tourismus im Lande. Es wird dennoch empfohlen, sich bei Reisen in Usbekistan umsichtig zu verhalten.

Die usbekischen Behörden haben ihre intensiven Sicherheitsvorkehrungen (check-points, Personenkontrollen) beibehalten. Die Kontrollen betreffen vermehrt auch Ausländer bei der Ausreise aus Usbekistan insbesondere im Hinblick auf Verstöße gegen die Registrierungspflicht und die Devisenbestimmungen (s. auch Allgemeine Reiseinformationen).

Die Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen durch Sicherheitskräfte im Ferghanatal sind weiterhin stark. Die Pass-Straße ins Ferghanatal ist geöffnet, allerdings muss sich jeder Reisende bei den Kontrollpunkten mit seinem Pass ausweisen.

Auch die als international ausgewiesenen Grenzübergänge sind nur während der Tageszeit geöffnet. Erfahrungsgemäß können diese ad hoc geschlossen, für die Durchreise mit dem Pkw oder für Ausländer gesperrt werden.
Eine verlässliche Auskunft kann hierzu nicht gegeben werden, da die Grenzöffnungen oder Schließungen nicht mit Vorlaufzeit bekanntgegeben werden. Bei Reisen ins Ferghanatal ist erhöhte Vorsicht angeraten, von Reisen in das Grenzgebiet mit Ausnahme der offiziellen Grenzübergänge wird abgeraten.

Anfang Januar 2013 kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen in der größtenteils von Tadschiken bewohnten usbekischen Exklave Sokh im Süden Kirgisistans.
Die Lage ist inzwischen wieder stabil, Reisen in diese Region sind bis auf Weiteres nicht möglich.