Unternehmungen in Virginia

Urlaubsorte & Ausflüge

Am Ufer des Potomac liegen der Arlington-Nationalfriedhof mit dem Grab von John F. Kennedy, die historische Stadt Alexandria (zahlreiche hübsche Häuser aus der Kolonialzeit) und Mount Vernon, George Washingtons Landsitz. Richmond war während des Bürgerkrieges Hauptstadt der Konföderierten und bietet viele schöne, alte Gebäude und besuchenswerte Museen. Weiter östlich liegen Williamsburg, Yorktown und der »Geburtsort« der USA, Jamestown, sowie drei weitere interessante historische Stätten. Die ehemalige Hauptstadt Williamsburg wird von Touristen aus aller Welt besucht. Romantisch ist eine Kutschfahrt durch die Altstadt - das alte restaurierte Stadtviertel Colonial Williamsburg gewährt einen Einblick in das Alltagsleben der Kolonialzeit. Handwerker und Bürger in zeitgenössischen Trachten zeigen den Besuchern, wie man damals lebte, arbeitete und sich die Zeit vertrieb. Das moderne Williamsburg ist bekannt für gute Einkaufsmöglichkeiten und Busch Gardens, einen Freizeitpark, der jung und alt Zerstreuung bietet. In Jamestown, von dem nach zwei Großbränden kaum etwas Historisches übrig geblieben ist, ließen sich Anfang des 17. Jahrhunderts die ersten Siedler nieder. Der Old Church Tower ist das einzige Gebäude, das sich aus dieser Zeit erhalten hat. Yorktown spielte eine wichtige Rolle im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht. Im Yorktown Information Center sind Ausstellungsstücke zu sehen, die an die entscheidene Schlacht erinnern, die den USA die ersehnte Unabhängigkeit brachte.
Von Newport News ist es nicht weit nach Norfolk, einer wichtigen Hafenstadt mit einer Reihe bedeutender Museen. Das Chrysler-Museum gehört zu den besten der USA (ausgezeichnete Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Glasgegenständen). Das Hermitage Foundation Museum hat eine hervorragende Abteilung für orientalische Kunst. In den liebevoll gepflegten Parkanlagen trifft man sich gern zum Picknick. Mehrere alte Gebäude, darunter das älteste Backsteinhaus der USA (1636), haben sich erhalten. Badefreuden kann man am 20 km langen Ocean View Beach genießen. Windsurfen ist ebenfalls populär. Das Virginia Beach Resort steht allerdings noch höher in der Besuchergunst. Der sonnige Badeort zählt jährlich mehr Feriengäste als irgendein anderer Urlaubsort an der Ostküste. Das Virginia Marine Science Museum, eines der beliebtesten Museen des Staates, bietet unter anderem ein riesiges, an den Ozean angeschlossenes Aquarium, Wasserschildkröten, Seelöwen- und Flussotterhabitate und ein sechsstöckiges IMAX-3D-Kino. Für Kunstinteressierte hält das Virginia Beach Center for the Arts Wechselausstellungen bereit. Ein wunderschöner Panoramablick auf die Bucht eröffnet sich dem Besucher vom Old Cape Henry Lighthouse aus, dem Wahrzeichen Virginias, das 1901 errichtet wurde. Die Umgebung eignet sich auch hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge und Radtouren.
Freunde des Jazz zieht es nach Hampton zum bekannten Jazz Festival, und auch Hampton University ist einen Besuch wert. In der Nähe der reizvollen Kleinstadt Charlottesville liegt Monticello, das prächtige Herrenhaus, das sich Präsident Jefferson bauen ließ. Die Bauzeit betrug 40 Jahre, und das dreistöckige Gebäude mit seinen 35 Zimmern hat manche architektonische Besonderheit zu bieten. Der Shenandoah National Park ist ein weiterer Anziehungspunkt für Besucher von nah und fern. Cumberland Gap, das Tor zu den Allegheny Mountains, und der Great Falls Park ziehen jährlich viele Touristen an. Im Shenandoah-Tal im Westen zwischen den Blue Ridge Mountains und den Allegheny Mountains befinden sich einige beliebte Urlaubsorte; mächtige Wasserfälle, eigentümliche Felsformationen und Höhlen mit eindrucksvollen Stalagmiten garantieren unvergessliche Eindrücke. Im Südwesten Virginias bestimmen Berge das Landschaftsbild, und man findet hier noch den alten Pioniergeist. Die Region ist auch für ihr Kunstgewerbe bekannt.