Unternehmungen in Staat New York

Unternehmungen

Buffalo ist eine große Industriestadt am Lake Erie, dicht an der kanadischen Grenze. Von hier aus fährt man zu dem atemberaubenden Niagara River. Auch die Finger-Lakes-Region, der Lake Ontario und Toronto in Kanada sind leicht zu erreichen. In Watkins Glen am Lake Seneca werden Autorennen veranstaltet.
Vom Greater Buffalo Airport (BUF) fahren Limousinen und Taxis zur 14,5 km entfernten Stadt oder direkt zu den Niagara-Fällen. Amtrak-Züge und regionale Busse fahren regelmäßig von Buffalo zu den weltberühmten Wasserfällen. Mit dem Greyhound-Bus kann man direkt von New York nach Niagara fahren. Die Niagara-Fälle bestehen aus drei Wasserfällen, die von verschiedenen Mündungsarmen des Niagara-Flusses gebildet werden: American, Canadian (Horseshoe) und Bridal Veil Fall. Oberhalb und unterhalb der Gefälle fahren Boote. Der Höhenunterschied beträgt 55 m. Mehrere Tunnel führen zu den Beobachtungsplattformen an den Seiten und sogar hinter die Wasserlinie. Die Niagara-Fälle sind ein beliebtes Ziel für Hochzeitsreisende.

Albany, Buffalo und die Niagarafälle

Nördlich von New York City, an den Ufern des Hudson, liegt Albany, die Hauptstadt des Staates New York. Albany ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den Norden des Staates. Man kann Autos und Wohnwagen mieten. Das Rockefeller Empire State Plaza ist das Wahrzeichen der Stadt. Den riesigen Adirondack Park erreicht man am schnellsten mit dem Flugzeug. Eine Fahrt mit der Adirondack Railway dauert nur wenig länger (genauere Informationen von Amtrak). Die Bergregion des Parks bietet zahlreiche Wintersportmöglichkeiten; am Lake Placid wurden 1932 und 1980 die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Man kann aber auch wandern, angeln, zelten oder Boot fahren. Die Fulton Chain of Lakes (Seenkette) ist ideal für Ausflüge mit dem Kanu. Das Urlaubsgebiet Lake George im südöstlichen Teil des Parks ist sehr beliebt. Im Saratoga Spa State Park im Hudson-Tal südlich von Lake George gibt es Mineralbäder. Im Performing Arts Center finden im Sommer Konzerte und Aufführungen des Philadelphia Orchestra und des New York City Ballet statt. Die Pferderennen auf den Rennbahnen Saratoga Race Track und Saratoga Harness Park sind Publikumsmagneten. Die Region Thousand Islands an der kanadischen Grenze besteht in Wirklichkeit aus beinahe 2000 Inseln der unterschiedlichsten Größen an der Mündung des St. Lorenz-Stroms in den Lake Ontario. Es werden Bootsausflüge angeboten. Der bekannteste Urlaubsort ist Alexandria Bay; die Catskill Mountains, südwestlich von Albany, sind ein viel besuchtes Wildnisgebiet.

Museen & Galerien

Überall in der Stadt kann man Museen und Galerien besichtigen, die meisten und bedeutendsten liegen jedoch in Manhattan. Das Metropolitan Museum of Art an der 5th Avenue/82nd Street ist eines der größten und umfangreichsten Museen der Welt (freiwilliges Eintrittsgeld). Das Museum of Modern Art in 11 West 53rd Street hat eine bedeutende Sammlung moderner Kunst aus Europa und den USA. Nach dem Umbau ist das Museum fast doppelt so groß wie früher und viel heller. Sehenswert ist auch der Skulpturen-Garten. Das von Frank Lloyd Wright entworfene Guggenheim-Museum an der 5th Avenue/88th Street ist ein sieben Stockwerke hohes konisches Gebäude mit einer ständigen Sammlung moderner Kunst und bedeutenden wechselnden Ausstellungen. Man fährt mit dem Fahrstuhl zum obersten Stockwerk und läuft eine spiralförmige Rampe hinab, vorbei an den Ausstellungsstücken. Das Whitney Museum of American Art in der 99 Gansevoort Street wurde von dem Architekten Renzo Piano gebaut und beherbergt eine der umfassendsten Ausstellungen amerikanischer moderner und zeitgenössischer Kunst. Die Frick Collection ist in einem klassizistischen Palast an der 5th Avenue/70th Street untergebracht. Die Sammlung besteht aus der Originaleinrichtung des Palastes und zahlreichen Gemälden europäischer Meister.

New York City

New York City, der »Big Apple«, lässt sich kaum mit einer anderen Stadt vergleichen. Als sich vor über 350 Jahren die ersten holländischen Siedler hier niederließen, wurden Seeleute beim Anfahren des Hafens vom Blumenduft der Insel Manhattan angezogen. Heute künden die Silhouetten der Wolkenkratzer die Nähe der Metropole an. New York ist mit mehr als 14 Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt der Welt und die größte Stadt der USA. In diesem faszinierenden Schmelztiegel wohnen u. a. Deutsche, Polen, Puerto Ricaner, Westinder, Griechen, Schotten, Ungarn, Chinesen, Koreaner, Iren, Italiener, Afrikaner und Rumänen.

New York City besteht aus fünf Bezirken. Mit Ausnahme des zuerst bebauten Gebiets südlich der 14th Street wurden die Straßen nach einem rechtwinkligen System angelegt. Die meisten Sehenswürdigkeiten findet man auf der Insel Manhattan, dem Geschäfts- und Vergnügungsviertel der Metropole. Die in ostwestlicher Richtung verlaufenden Straßen sind als 1st-240th Street durchnummeriert. Die in nordsüdlicher Richtung führenden Avenues haben die Nummern 1-12 und die Buchstaben A-D. Die restlichen Bezirke - die Bronx im Norden, Queens im Osten, Brooklyn im Südosten und Staten Island im Südwesten - sind überwiegend Wohngebiete. Jeder Bezirk hat wohlhabende Viertel und Elendsquartiere - Zeichen der verschiedenartigen Sozialstrukturen der Stadt New York.

Die Skyline von Manhattan ist auch nach den Anschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center immer noch unverkennbar. Heute ragt dort, wo einst die Twin Towers standen, das One World Trade Center symbolische 1776 Fuß hoch in den Himmel. Im Jahr 1776 erklärten die USA ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Auch einige der anderen Wolkenkratzer sind architektonisch eindrucksvoll und ermöglichen herrliche Ausblicke auf die Stadt. Das vielleicht schönste Hochhaus ist das Chrysler Building, komplett im Art-Deco-Stil, das ungewöhnlichste wohl das dreieckige Flatiron Building (5th Avenue/23rd Steet). Das Empire State Building, einer der bekanntesten Wolkenkratzer der Welt, steht in der 34th Street an der 5th Avenue. Ein Fahrstuhl führt zur obersten Etage, die auch nachts eine herrliche Aussicht auf New York bietet.

Am Ground Zero befindet sich neben dem One World Trade Center das National September 11 Memorial and Museum, auch Reflecting Absence genannt. Augenzeugen berichten über die Anschläge auf das World Trade Center im 9/11 Tribute Center am Ground Zero. 
 

Mit dem Boot vom Battery Park an der Südspitze Manhattans erreicht man die Statue of Liberty und Ellis Island, auf der bis 1954 alle Immigrationswilligen langwierigen und schwierigen Prüfungen unterworfen wurden, bevor sie in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten einreisen durften bzw. in ihre Heimat zurückgeschickt wurden. Heute werden aufschlussreiche Führungen über diese Isle of Tears veranstaltet. Die Statue of Liberty liegt auf einer weiteren winzigen Insel vor Manhattan. Eine Treppe und ein Fahrstuhl innerhalb der Statue führen zu einer Beobachtungsplattform. Eine Fahrt mit der Staten-Island-Fähre ist kostenlos, dauert etwa 25 Minuten und bietet einen atemberaubenden Blick auf Manhattan und den Hafen von New York. Die Staten Island Fähre ist westlich des Battery Parks am besten über die State Street zu erreichen.

Brooklyn Bridge, eine imposante Hängebrücke aus dem 19. Jahrhundert, verbindet die Ufer des East River. Im Rockefeller Center, zwischen der 5th und 6th Avenue, ist die Radio City Music Hall. Das Aussichtsdeck Top of the Rock auf dem 70-stöckigen Wolkenkratzer 30 Rockefeller Plaza bietet einen Rundumblick auf den Big Apple. Das Observation Deck erstreckt sich auf drei Stockwerken in 260 Meter Höhe. Ein Vorläufer der Aussichtsetagen wurde bereits 1933 eröffnet. Auf der Lower Plaza gibt es im Winter eine viel besuchte Eisbahn. Der nahe gelegene Broadway ist das Herzstück des Theaterviertels. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Lincoln Center for the Performing Arts, das Gebäude der United Nations (das UN-Hauptquartier), Coney Island, der Bronx Zoo und die Roosevelt Island Tramway. Die berühmten ethnischen Viertel Chinatown und Little Italy liegen in Lower Manhattan; der deutsche Einfluss in Germantown entlang der 86th Street besteht heute im Wesentlichen aus deutschen Aufschriften an einigen Gebäuden. In Greenwich Village, dem ehemaligen Künstlerviertel, gibt es Cafés, Kunstgewerbeläden, Theater und Nachtklubs.

Parks & Gärten

Im weltberühmten Central Park (von der Fifth Avenue bis Central Park West und von der 59th Street zur 110th Street) kann man picknicken, Schlittschuh laufen, den Zoo besuchen oder eine Bootsfahrt auf dem See unternehmen. Der Riverside Park liegt am Ufer des Hudson und der Fort Tryon Park an der nördlichen Spitze von Manhattan. Hier stehen die stilistisch an verschiedenen europäischen Bauwerken des Mittelalters orientierten Cloisters, die zum Metropolitan Museum of Art gehören und eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Möbel und Gobelins beherbergen. In Lower Manhattan befinden sich der Battery Park und der Washington Square; in Brooklyn der Prospect Park und Marine Park und der Brooklyn Botanic Garden. Die Parkanlagen von Flushing Meadows/Corona, Cunningham, Kissina und Jacob Riis liegen in Queens. Clove Lake Park und Fort Wadsworth liegen auf Staten Island, einem ruhigen Wohngebiet unterhalb der Verrazzano-Narrows-Brücke. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf den Hafen von New York. Die Bronx hat einen wunderschönen Botanischen Garten. Sehenswert sind auch Bronx Zoo, Pelham Bay Park und Van Cortlandt Park. Kein Park sollte nach Einbruch der Dunkelheit ohne Begleitung betreten werden.

Strände

Östlich von New York City gibt es herrliche Strände. Coney Island, Brighton Beach (beide in Brooklyn) und Manhattan Beach sind von Manhattan aus am besten zu erreichen. Die Strände an der Nord- und Südküste von Long Island sind empfehlenswert. Von Queens und Brooklyn bieten sich auch Fahrten zum Jacob Riis Park und Rockaway Beach an. Weitere Strände sind Orchard Beach im Pelham Bay Park, South Beach und Wolfe's Pond Park auf Staten Island. Der Jones Beach State Park ist bei den New Yorkern sehr beliebt. Der 20 km lange Strand hat alle Annehmlichkeiten eines Badeortes. Mit dem Auto fährt man etwa eine Stunde. Der Strand ist auch per Bahn oder Bus von der Pennsylvania Station und dem Port-Authority-Bus-Terminal zu erreichen.