Unternehmungen in Hawaii

Unternehmungen

Hawaii: Hawai’i-Volcanoes-Nationalpark

Auf der Insel Hawaii vereinen sich die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Nirgendwo wird das so deutlich wie im Hawai‘i-Volcanoes-Nationalpark (Internet: www.nps.gov/havo), der zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Ranger, die zum Teil auch deutschsprachig sind, führen die Besucher durch dieses Naturwunder, zum Beispiel vom Kilauea Besucherzentrum auf den Boden der Caldera. Der Kilauea ist bis heute aktiv und bietet mit seinen häufigen Eruptionen ein spektakuläres Schauspiel, besonders nachts, wenn die glühende Lava zischend in den Ozean fließt. Die unaufhaltsamen Lavaströme des Kilauea zerstören hin und wieder auch Straßen und Häuser.  

Hawaii: Hilo

Von der Stadt Hilo auf dem Big Island kann man die Hilo Bay überblicken und bei klarer Sicht die oft schneebedeckte Bergspitze des Mauna Kea sehen. Zu den Attraktionen von Hilo gehören das Pacific Tsunami Museum, der Hilo Farmers Market, der Panaʻewa Rainforest Zoo, der, wie sein Name vermuten lässt, in einem Regenwald gelegen ist, und das astronomische und kulturelle Zentrum Imiloa Astronomy Center of Hawai, das seinen Besuchern Astronomie sowie die hawaiianische Kultur und Geschichte näher bringt. In der Umgebung von Hilo sind die Akaka Falls, die Nani Mau Gardens sowie die Macadamia Nut Factory sehenswert. Ein Besuchermagnet ist das einwöchige Merrie Monarch Festival zu Ehren des Königs David Kalākaua. Das Fest zelebriert jedes Jahr zu Ostern den Hula und andere hawaiianische Traditionen.
 

Hawaii: Mauna Kea

Ein unvergessliches Erlebnis ist ein Besuch auf der Bergspitze des Mauna Kea, wo das Mauna-Kea-Observatorium steht. Wegen der enormen Höhe (4300m ü. M.) des nicht aktiven Vulkans Mauna Kea, ist der Gipfel oft schneebedeckt. Oben auf dem Gipfel besteht Sauerstoffmangel, der insbesondere Schwangere, Kinder und ältere Menschen beeinträchtigen kann. Unterhalb der Bergspitze befindet sich die Maunakea Visitor Information Station, wo der Sauerstoffgehalt auch für empfindliche Besucher ausreicht, und die eine Attraktion für Sternegucker ist. Von der Besucherstation führt ein kurzer Wanderweg zum Pu'u Kalepeamoa, auch Sunset Hill genannt. Viele Besucher strömen wegen der Aussicht auf unglaublich schöne Sonnenuntergänge dorthin. Denn von hier aus, kann man gut beobachten, wie die Sonne im Westen über der Küste von Kona untergeht. 

Kauai: Botanische Gärten

Beim Wandeln durch die botanischen Gärten auf Kauai fühlen sich Besucher wie Alice im Wunderland, weil man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Den Allerton Garden muss man gesehen haben, der Drehort einiger Filme war und dessen Schönheit schon Jackie Kennedy in seinen Bann zog. Der Limahuli Garden, der aus mit Taro bewachsenen Terrassenstufen aus Lavagestein besteht, ist ebenfalls ein magischer Ort. Der Garten mit üppiger einheimischer und für Polynesien typischer Vegetation wird vom Makana Mountain und von anderen hohen Felsen eingerahmt. Bei den geführten Touren hören die Besucher auch Legenden, die von den versteinerten Menehune handeln, die oben auf den Felsen sitzen und über den Garten wachen. 

Kauai: Fern Grotto und der Fluss Wailua

Die beliebte Touristenattraktion Fern Grotto ist eine mit Farnen und tropischen Pflanzen bewachsene Höhle aus Lavastein, die aber schon seit vielen Jahren geschlossen ist und nur von außen betrachtet werden kann. Deshalb gilt: Der Weg ist das Ziel. Die Grotte, die in einer wunderschönen Landschaft liegt, ist nur über den Fluss Wailua zugänglich, der der einzige befahrbare Fluss im ganzen Staat Hawaii ist. Man kann die etwa vierzigminütige und wunderschöne Bootsfahrt zur Grotte auf eigene Faust in einem Kajak oder in einem Kanu bewältigen, jedoch benötigt man in diesem Fall eine Anlegeerlaubnis der Familie Smith, der das umliegende Land um den Anlegesteg gehört. Der Anlegesteg selbst darf nur von den kommerziellen Touristenfähren angesteuert werden, die alle 30 Minuten von der Wailua Marina zur Grotte fahren. Auf den geführten Bootstouren werden die Touristen mit interessanten Erzählungen, Musik und Hula-Tänzen unterhalten. 

Kauai: Mount Waialeale

Der Mount Waialeale erhebt sich in der Mitte von Kauai 1569 m über den Meeresspiegel und ist damit der höchste Berg der Insel. Man muss schon viel Glück haben, um vom Mount Waialeale ein Bild bei Sonnenschein machen zu können, denn er liegt in einem der regenreichsten Gebiete der Erde. Waialeale bedeutet aus dem Hawaiianischen übersetzt ῾plätscherndes Wasser᾿. Der Mount Waialeale liegt im Alakaʻi Wilderness Preserve. Eine Wanderung auf dem Alakaʻi Swamp Trail führt durch Wolken und durch einen üppigen feuchten Bergwald. Die fast vegetationslose Bergspitze des Mount Waialeale ist für Wanderer jedoch unzugänglich. 

Kauai: Na Pali Coast State Park

Die wilde, zerfurchte und grüne Na Pali Küste kann an Land nur zu Fuß auf dem Kalalau Trail erkundet werden. Wanderer, die für diesen anstrengenden und anspruchsvollen Wanderweg erfahren und körperlich fit sein müssen, sollten für den Kalalau Trail ein bis zwei Tage einplanen. Die Anstrengung wird mit der schönsten Landschaft belohnt, die Hawaii zu bieten hat, sowie mit abgeschiedenen Buchten und idyllischen Sandstränden auf dem Weg. Seitenwege führen zu Wasserfällen und bieten spektakuläre Ausblicke über die Schönheit der Natur von Kauai. 

Kauai: Plantagen

Auf Kauai kann man mehrere ehemalige Plantagen besichtigen. Bis 1965 wurde Zuckerrohr angebaut und ebenfalls bis zu den 1960er Jahren gab es Ananasplantagen. Hawaii ist der einzige Bundesstaat der USA, in dem es Kaffeeplantagen gibt, was sich u.a. durch die Kauai Coffee Company widerspiegelt. Ein restaurierter Zug ruckelt regelmäßig über die historische Kilohana Plantage bei Lihue, die im Kauai Museum über die Landwirtschaft von Hawaii von ihren Anfängen bis heute informiert. Auf der ehemaligen Lihue Plantage kann man sich auf einzigartige Weise fortbewegen: Man lässt sich in Gummireifen auf den alten Bewässerungskanälen und auch durch mehrere Tunnel treiben (Internet: www.kauaibackcountry.com/tubing.html). 

Kauai: Sightseeing vom Hubschrauber aus

Ein Hubschrauberflug über die dramatisch und unglaublich schöne Insel Kauai sollte auf jede persönliche Wunschliste für Lebensträume gehören. Der Flug geht über die sonst unzugänglichen Gebiete und die zahlreichen Naturwunder der Garteninsel wie unberührte Wälder, in die Tiefe stürzende Wasserfälle, grüne Täler, die Na Pali Küste und den Waimea Canyon sowie über das Inselinnere mit seiner üppigen tropischen Vegetation. 

Kauai: Strände und Wassersport

Dutzende wunderschöne Strände säumen die Küste von Kauai. Vom Salt Pond Beach mit weißem Sand bis hin zur Royal Coconut Coast mit gold-braunem Sand, ist für jeden Geschmack der passende Strand dabei. Den Sonnenanbetern werden fast überall viele Wassersportarten angeboten wie Schnorcheln, Surfen, Tauchen und Bodyboarden. Oder man macht einfach einen Strandspaziergang oder schwimmt durch das glasklare Wasser, das die tropische Insel umspült. Am wunderschönen Hanakapiai Beach sollte man nur Fotos machen und wegen der hiesigen Strömungen nicht schwimmen gehen. Zahlreiche Strände werden auf http://www.to-hawaii.com/kauai/beaches/ beschrieben.  

Kauai: Wandern im Waimea Canyon

Über den Waimea Canyon, der auch als Grand Canyon des Pazifiks bekannt ist, spannen sich wie von Zauberhand unzählige Regenbogen. Die vielen Regenbogen sind aber weder Zufall noch das Ergebnis von Zauberei, denn der Waimea Canyon liegt in einem der regenreichsten Gebiete der Erde. Trotz des vielen Regens scheint hier häufig die Sonne, die die Wassertropfen in allen Farben des Regenbogens funkeln lässt. Hie und da stürzt ein Wasserfall in die Tiefe. Das Rot der Felsen und das Grün der Vegetation sind im Waimea Canyon die dominierenden Farben in all ihren Schattierungen. Der Waimea Canyon liegt zum Teil im Waimea Canyon State Park. Bei einer Wanderung erlebt man diese einzigartige Landschaft am unmittelbarsten. Der Kukui Trail ist ein als schwierig eingestufter Wanderweg. Der Grand Canyon Trail ist nur vier Kilometer lang und ebenfalls nicht ganz einfach, dafür bietet er aber atemberaubende Ausblicke auf den Waimea Canyon. Kurz und einfachsind der Cliff Trail und der Po'omau Canyon Lookout Trail. Von einem Parkplatz bei Pu'u Hinahina, am Waimea Canyon Drive gelegen, gelangt man zum Ni'ihau Lookout, von dem man bei guter Sicht einen Blick auf die verbotene Insel Ni'ihau erhaschen kann, und zum Pu'u Hinahina Lookout, der eine Panoramasicht auf den Waimea Canyon freigibt. 

Lanai

Lanai war einst als die »Ananasinsel« bekannt. Unbedingt gesehen haben muss man das Dorf Kaunolo, den Munro Trail, der zum spektakulären Hauola Gulch führt, die Petroglyphe (Felsmalerei) am Shipwreck Beach und den tropischen Regenwald in der Inselmitte.

Maui

Auf dieser Insel sind folgende Städte und Landschaften besonders interessant: Wailuku, das geschäftige Kahului, das Iao Valley, die historische Plantagenstadt Lahaina, der riesige Vulkankrater Mount Haleakala (»Haus der Sonne«), die wunderschöne ruhige Ostküste, das reizvolle Hana Valley und die Wasserfälle der Wailua Cove.

Molokai

Die Hafenstadt Kaunakakai, Mount Kamakou, die Hipuapu-Fälle und das schöne Halawa Valley gehören hier zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Oahu: Große Inselrundfahrt

Unzählige Ausflugsprogramme stehen Touristen auf Oahu zur Auswahl. Man sollte aber unbedingt mindestens einen Tag für die große Inselrundfahrt über ganz Oahu einplanen. Die meist einheimischen Busfahrer, die Reiseleiter zugleich sind, erzählen ihren Gästen während der Fahrt viele wissenswerte und lustige Geschichten über ihre Heimat, die man sonst nirgendwo erfahren würde. Sehenswürdigkeiten auf dieser Route sind der Diamond Head, das reiche Stadtviertel Kahala, in dem die Schönen und Berühmten wohnen, die Hanauma Bay, der Halona "Blow Hole" Lookout, der Nuuanu Pali Lookout, der Byodo-In Tempel, die unbewohnte Insel Mokoliʻi, die auch als Chinaman's Hat bekannt ist, der Laie Hawaii Tempel, die Kualoa Ranch, das North Shore, das als Wellenreiter-Paradies und wegen seiner wunderschönen Strände wie dem Waimea Bay berühmt ist, Ananasfelder und die Dole-Plantage. 

Oahu: Honolulu

Wer Hawaii besucht, kommt meistens in der Hauptstadt Honolulu an. Der beliebteste Urlaubsort der Stadt ist der Waikiki Beach. Im Zentrum von Honolulu, das aus den Vierteln Capitol District, dem zentralen Geschäftsviertel, der Chinatown und dem Hafenviertel besteht, befinden sich zahlreiche National Historic Landmarks: U.a. der einzige königliche Palast der USA - der Iolani Palace, sowie der Aloha Tower und der Chinatown Historic District. Auf dem Oʻahu Markt in Chinatown findet man alle Fleischsorten, die auf Hawaii üblicherweise gegessen werden. Für ausgiebige Einkaufsbummel eignen sich u.a. die Kalakaua Avenue, das riesige Freiluft-Einkaufszentrum Ala Moana Center und die Kahala Mall. Ein Muss für jeden Besucher von Honolulu ist auch das Bishop Museum, mit der größten Sammlung polynesischer Artefakte der Welt und regelmäßigen äußerst interessanten Führungen und Demonstrationen u.a. zur Entstehung der hawaiianischen Inseln. Asiatische Kunst gibt es im Honolulu Museum of Arts zu sehen.  

Oahu: Honolulu Zoo

Der Honolulu Zoo (Internet: www.honoluluzoo.org) beherbergt mehr als 1230 Säugetiere, Vögel und Reptilien. Der Zoo liegt im nördlichen Teil des öffentlichen Kapiolani Parks, der nach der Königin Kapiʻolani benannt ist und in dem alljährlich der Honolulu Marathon endet.

Oahu: Kriegsdenkmäler

Auf Oahu gibt es einige Kriegsdenkmäler. Am bekanntesten ist Pearl Harbor mit dem USS Arizona Memorial, das an der Stelle eingerichtet wurde, wo die Japaner ihren Überraschungsangriff auf das Kriegsschiff USS Arizona flogen und damit die USA in den Zweiten Weltkrieg hineinzogen. Bis heute steigt Öl aus dem versenkten Kriegsschiff an die Wasseroberfläche. Der Legende nach versiegt das Öl erst, wenn der letzte Überlebende des Angriffs stirbt. Zu den beliebtesten Touristenattraktionen auf Hawaii gehört außerdem der Punchbowl Crater – ein grasbewachsener Krater mit Gräbern amerikanischer Kriegsgefallener, der oberhalb von Honolulu gelegen ist.
 

Oahu: Nuuanu Pali Lookout

Unweit der Wolkenkratzer von Honolulu bietet der Nuuanu Pali Lookout eine traumhafte Panoramaaussicht auf die Klippen von Koolau und die Windward Coast. Man fährt vom Stadtzentrum von Honolulu auf dem Pali Highway etwa 8 km weit in Richtung Nordosten, bis man sein Ziel erreicht hat. Am Nuuanu Pali Lookout bekommt man eine erste Ahnung von der natürlichen Schönheit der hawaiianischen Inseln. 

Oahu: Polynesian Cultural Center (PCC)

Das Polynesian Cultural Center (PCC)(Internet: www.polynesia.com/about-the-pcc.html) informiert in sieben nachgebauten Dörfern über die Bräuche und Lebensweise der Südsee-Völker aus Tonga, Tahiti, Hawaii, Fidschi, Samoa, von den Marquesas-Inseln und aus Neuseeland. In den Dörfern erzählen insgesamt etwa 1300 Einheimische vom Leben in ihrer jeweiligen Heimat. Diese kulturelle Attraktion für die ganze Familie liegt in der kleinen Stadt Laie am nordöstlichen Ende von Oahu. Wer die hohen Eintrittspreise und die Anreise nicht scheut, kann durch die Südsee wandeln, sich von tollen Shows unterhalten lassen und Köstlichkeiten der Südsee genießen.  

Oahu: Schnorcheln in der Hanauma Bay

Zehn Kilometer östlich von Waikiki liegt die wunderschöne, runde Hanauma Bay, die der perfekte Ort zum Schnorcheln für alle Altersgruppen ist. Die Bucht ist durch natürliche Gegebenheiten vor starkem Seegang geschützt, sie beherbergt ein Riff und hat eine Öffnung zum Meer, durch die tropische Fische und Schildkröten in die Bucht schwimmen können. Außer geführten Tauchtouren gibt es auch ein paar wichtige Verhaltensregeln, um die Meeresbewohner und das Riff zu schützen. 

Oahu: Waikiki Beach

Am vielleicht berühmtesten Strand der Welt, dem Waikiki Beach, kann man entspannt unter Palmen in der Sonne liegen, Leute beobachten, in eine der vielen Strandbars einkehren, Wellenreiten lernen, auf einem Katamaran oder in einem Kanu über das Wasser gleiten oder einfach nur das tropische Paradies genießen. Vom Waikiki Beach aus sieht man ein berühmtes National Monument, das gleichzeitig Wahrzeichen Honolulus ist: Den Vulkankrater Diamond Head. Der obere Rand des Kraters ist ein beliebtes Ziel, das nach einer etwa zweistündigen Wanderung u.a. über steile Treppen erreicht werden kann. Im Süden der Waikiki Bay liegt das Waikiki Aquarium, wo Besucher in die Meereswelt abtauchen können, ohne nass zu werden. In der Adventszeit sollte man sich ein besonderes Schauspiel nicht entgehen lassen: Santa Claus kommt jedes Jahr im Dezember mit seinem Kanu am Strand vor dem Outrigger Waikiki Hotel an, wo er von Hula-Tänzern und einem großen Publikum empfangen wird. An der Einkaufsmeile parallel zum Waikiki Beach befindet sich der International Market Place (Internet: www.shopinternationalmarketplace.com) mit 75 Läden und zahlreichen Restaurants.

Oahu: Wet 'n' Wild Hawaii

An der Südwestküste von Oahu befindet sich in Kapolei der riesige Wasserpark Wet 'n' Wild Hawaii. Die 25 Wasserrutschen und Attraktionen sind in die Kategorien ῾ruhig᾿, ῾moderat᾿ und ῾extrem᾿ eingeteilt. Es gibt außerdem ein Geschäft für Surfer, eine Bar, ein Café und mehrere Imbisswagen. Wer seinen Besuch im Wasserpark etwas privater gestalten möchte, bucht mindestens eine Woche vorher eine Cabana, in der man sich auf Liegestühlen und mit kühlen Drinks vom Trubel im Wasserpark erholen kann.