Unternehmungen in Florida

Unternehmungen

Ybor City innerhalb des Stadtgebiets ist eine vollständige spanische Ortschaft, die nach dem kubanischen Zigarrenfabrikanten Vincent Martinez Ybor benannt wurde, der in Tampa 1866 ein Geschäft eröffnete. Ybor City hat schmiedeeiserne Balkone, Plazas, Arkaden und Straßencafés. Bekannt ist es auch für sein Nachtleben. Eine Einspurbahn, ein »Skyride«, ein Zug mit Dampflok und Fahrten zur »Insel der Abenteuer« werden geboten, ebenso Vorführungen, ein Zoo und das Moroccan Palace Theater.
Die weltberühmte Pinellas Suncoast ist von Tampa aus über die Staatsautobahn in 30 Min. zu erreichen. Das ganzjährige Urlaubsgebiet hat durchschnittlich 361 Sonnenscheintage im Jahr. An der 205 km langen Küste (Internet: www.floridasbeach.com) liegen 45 km Sandstrände sowie die Urlaubsorte Clearwater Beach, Dunedin, Holiday Isles, Madeira Beach, St. Pete Beach, Tarpon Springs (Sponge Docks), Treasure Island und St. Petersburg, ein besonders bei Senioren beliebter Urlaubsort, an Floridas Westküste. Die Stadt gilt mit seinem Salvador-Dalì-Museum, Kunstgalerien und Museen als Kulturzentrum. Die Pinellas Peninsula und deren berühmten Strände sind nur einen Katzensprung von Floridas Hauptattraktionen entfernt. Das Salvador Dali-Museum in St. Petersburg beherbergt die größte Sammlung des spanischen Künstlers weltweit. Das St. Petersburg Museum of Fine Arts ist für seine Ausstellungen von französischen impressionistischen Malern bekannt.
St. Pete Beach
befindet sich 30-Minuten-Autofahrt vom Tampa International Airport und durchschnittlich 90 Minuten von allen Attraktion Central Floridas entfernt. Wunderschöne puderweiße Sandstrände und ein schier unendliches Wassersportangebot machen es zu einem idealen Urlaubsort. In der Umgebung besteht auch ein großartiges Kultur- und Freizeitangebot mit St. Petersburg selbst und seinen Theatern, Konzerthallen und Museen oder auch Walt Disney World (Disneyland), Sea World und Universal Studios. In der Nähe finden Sportbegeisterte auch Pferde- und Hunderennbahnen, Baseball- und American Football-Stadien oder können rasante Jai-Alai-Spiele miterleben. Das Suncoast Seabird Sanctuary an den Indian Shores ist das größte Vogelkrankenhaus in Nordamerika. Über 500 Vögel gibt es hier zu sehen, inklusive einer großen brütenden Kolonie von braunen Pelikanen. Exemplare der Meeresfauna werden im Clearwater Marine Aquarium ausgestellt. Boatyard Village ist ein von 1890 wieder aufgebautes Fischerdorf, das in der Bucht von Tampa Bay zu finden ist. Celebration Station in Clearwater ist ein kleiner Vergnügungspark mit Autoskootern, Bootskootern und vielem mehr.
Weiter südlich liegt der Küstenort Fort Myers (Internet: www.fortmyers.org) mit seinen berühmten Palmenalleen und dem schön restaurierten Geschäftsviertel aus der Jahrhundertwende. Von hier aus kann man einen Abstecher zu den hübschen Inseln Sanibel, Captiva, Estero und Pine machen. Am Mac Gregor Boulevard in Fort Myers kann man das Winter Home des amerikanischen Erfinders Edison, voll eingerichtet wie zu seinen Lebzeiten, besichtigen. Die Homosassa Springs Wildlife State Park in der Nähe des Golf von Mexiko bietet Besuchern die Möglichkeit, unter dem Meeresspiegel 10.000 Fische und Meeressäugetiere aus der Nähe zu betrachten. Das Ringling Museum of Art außerhalb von Sarasota und ist das offizielle Staatsmuseum von Florida. In Sarasota liegt das Sarasota Car Museum mit über 100 Autos, z. B. die von John Lennon und Paul McCartney.
Die Everglades Wonder Gardens in Bonita Springs bieten einen Einblick in die Geschichte Floridas und die Fauna der Everglades mit Bären, Ottern, Pantern, Hirschen, Raubvögeln, Alligatoren, Schlangen und den vom Aussterben bedrohten Everglades-Krokodilen. Zum Naples Museum of Art gesellt sich in Naples (Internet: www.visitnaplesonline.com) eine bunte Kunstszene. Die African Safari im Karibischen Garten in Naples, am Rande des Sumpfgebietes Big Cypress Swamp, besteht aus 21 ha schöner tropischer Landschaft mit wilden Tieren. Die Stadt ist außerdem als "Golf Capital of the World" bekannt. Fort de Soto Park, ein historisches Fort, ist ideal zum Beobachten der Ozeandampfer, die Tampa Bay verlassen. Weitere schöne Parks sind der Hillsborough River Park und der Lowry Park mit Zoo in Tampa Bay.
Die Treasure Coast erstreckt sich vom Jupiter Inlet im Süden bis zum Sebastian Inlet im Norden. Hier wurden 1949 die Schätze einer 1715 untergegangenen spanischen Flotte geborgen: Gold, Silber und Kunstgegenstände im Wert von Millionen sind im St. Lucie County History Museum zu bewundern. Die Schätze auf dem Meeresgrund sind bis heute nicht erschöpft. Die Treasure Coast hat jedoch nicht nur Historisches zu bieten: wunderbare Sandstrände, luxuriöse Häuser, saftig-grüne Landstriche, Parkanlagen, ausgedehnte Orangen- und Grapefruithaine, Flüsse, und Kanäle prägen die landschaftliche Schönheit. Die riesigen Flächen unberührter Natur sowie die ländliche Atmosphäre machen die Treasure Coast zu einem begehrten Urlaubsort. Besucher können hier in außergewöhnlicher Umgebung unter anderem schwimmen, tauchen, schnorcheln, segeln, surfen, angeln und am Strand reiten. Das sonnig-milde Klima macht St. Lucie County zu einem Ganzjahresziel für Golfer und Tennisspieler. Im St. Lucie County Sports Complex Thomas J. White Stadium in St. Lucie Port führt das Nationalliga-Baseballteam der New York Mets von Februar bis April ihr Frühlingstraining durch. Fort Pierce ist ein Paradies für Sporttaucher und Offshore-Angler.
Zentralflorida verfügt über keine Strände, jedoch bieten 6 Wasserparks Abkühlung. Die der Atlantikküste vorgelagerten Inseln Hutchinson Island und Jack Island bieten rund 30 km lange weiße Strände und ausgedehnte Naturschutzgebiete, wo man Vögel und Seekühe (Manatees) beobachten kann. Tausende der vom Aussterben bedrohten Karettschildkröten und grünen Landschildkröten richten jedes Jahr im Juni und Juli an den Stränden von Hutchinson Island ihre Brutstätten ein; während dieser Zeit werden organisierte Schildkrötenausflüge bei Nacht angeboten. Weitere interessante Orte an Floridas Ostküste sind Hobe Sound, Jupiter Island, John's Island, Jensen Beach - auch »Turtle Capital of the World«, Stuart, Sewall's Point, Vero Beach und Sebastian.

Pensacola (Internet: www.visitpensacola.com) ist einer der wichtigsten Urlaubsorte an der reizvollen Nordwestküste Floridas. Seit der Ankunft der ersten spanischen Siedler 1559 stand die Stadt unter spanischer, britischer und französischer Herrschaft. Seville Square (mit Restaurants und ausgefallenen Geschäften), Plaza Ferdinand, das spanische Luftfahrtmuseum, die spanischen Forts, das im ehemaligen Stadtgefängnis untergebrachte Pensacola Museum of Art und das historische Geschäftsviertel sind alle einen Besuch wert. Der Pensacola Historic District wurde zu einem National Historic Landmark erklärt. Auf dem Colonial Archeological Trail können Besucher bei einem Stadtrundgang die historischen Stätten erkunden.

Cedar Keys
(Internet: www.cedarkey.org) ist eine Kette von ca. 100 Inseln vor der Nordwestküste Floridas. Drei dieser Inseln bilden das Cedar Keys National Wildlife Refuge. Zu den schönsten Stränden der so genannten "Emerald Coast" (Smaragdküste) zählen Panama City, Gulf Breeze Beach, Navarre Beach, Pensacola Beach, Destin Beach, Perdido Key, Fort Walton Beach und South Walton Beach. Außerdem zeichnet sich die Gegend durch bekannte Fischgründe wie Bob Sikes Bridge Fishing Pier, Pensacola Bay Bridge Fishing Pier, Pensacola Beach Fishing Pier (Casino Beach), Fort Pickens Fishing Pier und Navarre Beach Pier aus.

In Orlando (Internet: www.orlandoinfo.com) im Herzen von Florida wird Freizeitvergnügen groß geschrieben. Die Stadt hat 47 Parks und 54 Seen. Universal Orlando besteht aus zwei Themenparks: den Filmstudios Universal Studios Florida und Universal Islands of Adventure mit dem neuen Harry Potter Themenpark. Die Filmstudios zeigen Shows und Modelle vieler aus bekannten Kinofilmen, z. B. aus »ET«, »Der weiße Hai« und »Zurück in die Zukunft«, die alle hier gedreht wurden. Im Sea World Adventure Park sind u.a. Schwertwale, Delfine, Seelöwen, Haie zu sehen. Im tropischen Park Discovery Cove stehen tropische Meeresbewohner im Mittelpunkt. Eola Park, die 20 ha großen Le Gardens, das Orange Country Historical Museum und das Cartoon Museum sind sehr sehenswert. Das Restaurant/Theater Celebrity bietet in jeder Saison fünf verschiedene Inszenierungen. Orlando liegt in der Nähe von Walt Disney World, einer der größten Touristenattraktionen der USA (s. u.). Vom Citrus Tower am Highway 27 in Clermont genießt man einen schönen Blick über die Zitrusfrucht-Anbauregion von Zentralflorida. Im Medieval Times, westlich von Kissimmee, fühlt man sich durch eine Burg aus dem 11. Jahrhundert, Bankette, Schwertkämpfe und Turniere ins frühe Mittelalter zurückversetzt. Das NASA Kennedy-Weltraumzentrum (Internet: www.kennedyspacecenter.com) an der Ostküste veranstaltet Astronautentraining, Foto- und Kunstaustellungen sowie Filmvorführungen. Im Gatorland Zoo nördlich von Kissimmee befindet sich die größte Alligatorenfarm der Welt mit wilden Tieren Floridas, Vögeln, einem urzeitlichen Sumpfweg und Tausenden von Alligatoren und Krokodilen. Florida Cypress Gardens (Internet: www.cypressgardens.com) in Winter Haven ist die älteste Touristenattraktion in Zentralflorida mit schönen Blumenausstellungen, Eisshows und die bekannte Wasserski-Show. Weitere Attraktionen sind Gatorland (Alligatoren) und Wonder Works, ein Unterhaltungscenter in Pointe Orlando, wo man Erdbeben und Schwerelosgkeit erleben kann.
In Silver Springs fährt man in Glasbodenbooten durch eine Dschungellandschaft. Zu den Attraktionen des nahe gelegenen Wild-Waters-Freizeitparks, der im Sommer geöffnet ist, zählen Fahrten auf künstlichen Wasserwegen, ein Wellenbad und ein Minigolfplatz. Für Wanderer ist der Florida Trail gedacht, der sich über eine Länge von 2100 km durch die Mitte des Bundesstaats schlängelt.
Walt Disney World Resort (Internet: http://disneyworld.disney.go.com): Dieser 122 qkm große Freizeitpark, der 1971 eröffnet wurde, liegt 32 km südwestlich von Orlando am Lake Buena Vista und umfasst ein 2880 ha großes Naturschutzgebiet. Zwischen den einzelnen Teilen wird man auf Kleinbahnen, Fähren und Booten befördert. Walt Disney World ist das ganze Jahr über geöffnet und besteht aus 4 Themenparks und 3 Wasserparks:
Das 104 ha große EPCOT Center behandelt verschiedene Themengebiete wie wissenschaftliche Erfolge und Entdeckungen. Zu den Hauptattraktionen gehören »Raumschiff Erde« und »Mission: Space« (Marsmission). Das World Showcase (auch im EPCOT Center) stellt Ausstellungsstücke aus 11 Nationen um eine World Showcase Lagoon herum aus - Kanada, Großbritannien, Frankreich, Japan, »Das amerikanische Abenteuer«, Italien, Deutschland, China, Marokko, Mexiko und Norwegen sind vertreten.
Innerhalb des Vacation Kingdom gibt es das Magic Kingdom, das auf einem 40 ha großen Gelände viele Abenteuer anbietet. Es ist in sieben Themenländer unterteilt, jedes mit Unterhaltung, Restaurants und Geschäften: Adventureland, Liberty Square, Frontierland, Main Street, Fantasyland, Tomorrowland und Mickey's Birthday Land. Wahrzeichen ist das Cinderella Castle (Aschenputtel-Schloss).
Die Disney MGM Studios sind Fernseh- und Filmstudios mit Produktions-, Tour- und Unterhaltungseinrichtungen. Das Walt Disney World Village umfasst den Disney Village Market Place (mit 30 Geschäften, 10 Restaurants, dem Empress Lilly-Flussboot und Village Lounge), das Disney Village Clubhouse & Village Resort, Hotel Plaza, Village Office Plaza, Conference Center und Pleasure Island - eine 2,4 ha große Restaurant- und Unterhaltungsanlage.
Der neueste und größte Themenpark ist der Animal Kingdom Theme Park, eine Mischung aus Freizeit- und Tierpark.
Vacation Kingdom ist eine Gruppe von Urlaubshotels unter bestimmten Mottos auf einem 100 ha großen Gelände. Zur Auswahl stehen Disney Resorts Hotels: u.a. das Caribbean Beach Resort, das Coronado Springs Resort, das Comtemporary Resort, die Animal Kingdom Lodge (Deluxe Resort), das Grand Floridian Beach Resort. Neu ist das Disney's Pop Century Resort. Weitere Unterkünfte sind das Polynesian Village, das Disney Inn, der Fort -Wilderness-Campingplatz. Es gibt Tagungsräume, Restaurants, Geschäfte, Nachtklubs, Unterhaltungsräume, Meisterschaftsgolfplätze, Tennisplätze, Reitmöglichkeiten, Swimmingpools, Bootsfahrten und Wasserskiausrüstungen sowie das River Country Water Adventure, den tropischen Garten Discovery Islands, Naturschutzgebiete und den Typhoon Lagoon Water Park.

Tallahassee (Internet: www.seetallahassee.com), die Hauptstadt des Bundesstaates, ist eine moderne Stadt mit lebhaften Künstler- und Studentenvierteln. Zu den Hauptattraktionen zählen die tiefste Süßwasserquelle der Welt, zahlreiche Museen, geschichtsträchtige Bauwerke wie das Kapitol und eine Vielfalt an Naherholungsgebieten. Die Stadt liegt 23 km von der Grenze zum Bundesstaat Georgia und 47 km vom Golf von Mexiko entfernt.

Die weltberühmten Florida Keys (Internet: www.fla-keys.com) bilden eine rund 200 km lange Inselkette, die südlich von Miami in den Atlantik und in den Golf von Mexiko hineinragt und erstrecken sich von der Biscayne Bay bei Miami bis zu den Dry Tortugas, die nur 145 km von Havanna entfernt liegen. Die Inseln sind mit dem amerikanischen Festland und untereinander durch den Overseas Highway und insgesamt 43 Brücken verbunden, die längste davon ist die 'Seven Mile Bridge”. Es bestehen auch Flugverbindungen mit US-Fluggesellschaften ab Miami nach Key West und Marathon sowie mit Transfloridian und Cape Air von verschiedenen Städten Floridas nach Key West.
Sie sind in die Upper, Middle und Lower Keys unterteilt. Die Umgebung der Keys wird hauptsächlich von smaragdgrünen Lagunen, tiefblauem Meer, raschelnden Palmen, rauschenden Pinien und olivgrünen Mangroven dominiert.
Key Biscayne, 10 km vom Geschäftsviertel Miamis entfernt, ist über den Rickenbacker-Damm zu erreichen. Zu den Hauptattraktionen dieses Urlaubsortes gehören die schönen Strände, ein Zoo, ein Picknickhain und Badehäuser. Man kann mit einer Kleinbahn fahren und den Bill Baggs Cape Florida State Park mit Picknick-, Angel-, Boots- und Bademöglichkeiten besuchen.
Das Miami Seaquarium in Virginia Key und an der Biscayne Bay ist ein tropisches Inselparadies, in dem man Schwertwale, Delphine (einschl. »Flipper«) und Seelöwen bewundern kann. Planet Ocean auf dem Virginia Key erreicht man über den Rickenbacker-Damm, hier werden die Rätsel der Weltmeere untersucht und erklärt. Man kann einen Wirbelsturm hautnah erleben, durch Wolken gehen, ein U-Boot besichtigen und die Entstehung der Meere beobachten.
Key Largo, die größte Insel, gilt als Taucherparadies, nicht zuletzt, weil man hier Nordamerikas ältesten Unterwasserpark, den über 480 qkm großen John Pennekamp Coral Reef State Park oder Key Largo National Marine Sanctuary besichtigen kann. Diese beiden Schutzgebiete bieten 55 Korallenarten und fast 500 verschiedene Fischarten; eine Erkundungsfahrt mit dem Glasbodenboot durch den John Pennekamp Coral Reef State Park ist möglich. Im einzigen Unterwasserhotel der Welt ("Jules Undersea Lodge"), können die Gäste ihre Abendstunden inmitten der bunten Meeresfauna verbringen.
Islamorada Key in den Upper Keys ist die Hauptinsel der Purple Isle-Gruppe, die sich aus den Inseln Plantation Keys, Windley Key, Upper/Lower Matecumbe Key zusammensetzen. Diese Insel, als »Sportfishing Capital of the World« bekannt, macht ihrem Namen alle Ehre. Angler können hier u. a. nach Sailfish, Marlin, Dolphins (nicht Flipper), Kingfish, Snapper, Barracuda und Grouper fischen. Aber auch Segeln, Tauchen, Jet Skiing und Windsurfen sind hier allzeit beliebte Sportvergnügen. Außerdem befindet sich in Islamorada Key einer der ältesten und beliebtesten Marine Parks im ganzen Land, das Theater of the Sea mit Delfin-Shows.
Marathon, das Herzstück der Florida Keys, bietet Urlaubern vielseitige Wassersportmöglichkeiten und ist durch seine zentrale Lage ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungsausflüge. Crane Point Hammock, einer der historisch und archäologisch bedeutendsten Parks der Keys ist ein weiterer Anziehungspunkt dieser Insel. Auf Grassy Key bei Marathon liegt das Dolphin Research Center, wo kranke Delfine gepflegt und dressiert werden. Südlich von Marathon liegt die neue Seven Mile Bridge, die auf Hunderten von Betonpfeilern über das Meer führt und parallel zur ehemaligen Eisenbahnbrücke von Henry Flagler verläuft. Der Sandspur Beach des Bahia Honda State Park gilt als der schönste der gesamten Inselkette und lässt aufgrund seiner tropischer Vegetation Karibik-Feeling aufkommen.
Big Pine Key, ist ein tropisches Naturparadies in dem sich im Blue Hole Alligatoren tummeln und auf dem die Rehart "Key Deer" ihr Zuhause hat, die es nur auf den Lower Keys gibt. Autofahrer sollten beim Befahren des National Key Deer Refuge besonders darauf achten, das Wild nicht zu stören.
Sicherlich am bekanntesten ist Key West (Internet: www.keywest.com), eine etwa 3 qkm große Insel mit bezaubernden Holzhäuschen im viktorianischen Conch-Stil, seiner fröhlichen Lebensart und einer faszinierenden Vergangenheit. 1931 kaufte sich Ernest Hemingway ein Landhaus und verbrachte 10 Jahre seines Lebens hier, in denen er viele seiner berühmten Bücher schrieb. Heute zieht es viele Touristen zu dem Ernest Hemingway Home and Museum, wie auch zu seiner beliebtesten Kneipe, dem "Sloppy Joe's" (heute umbenannt in "Captain Tony's Saloon"). Als Attraktionen gelten die von Bars gesäumte Duval Street und der Mallory Square, an dem sich allabendlich bei Sonnenuntergang Straßenkünstler und Gaukler treffen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten auf Key West gehören Audebon House of Gardens, das Haus des berühmten Ornithologen und Malers des 19. Jahrhunderts James Audebon, die East Martello Museum and Art Gallery, das Key West Aquarium und das Key West Lighthouse Museum. 90 km vor Key West liegt das See- und Inselgebiet des Dry Tortugas National Parks. Es umfasst Korallenriffe, kleinere Inseln und die Festung Fort Jefferson.
Florida Keys Helicopters bieten Rundflüge über die Inselkette an.

Fort Lauderdale (Internet: www.sunny.org), nördlich von Miami, ist wegen seiner vielen eleganten Lagunen, Kanäle und Flüsse mit Venedig verglichen worden. Wassersport steht an erster Stelle. Es gibt einen 37 km langen weißen Strand, über 50 Golfplätze, 288 Parks, in denen man reiten kann, ideale Bedingungen für Wanderungen in der freien Natur, Picknicks und zum Camping sowie ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten auf dem berühmten Las Olas Boulevard. Die Beach Promenade am Atlantic Boulevard bietet Zugang zu kilometerlangen Stränden. Weitere Strände liegen in Dania und Hollywood. Das Übernachtungsangebot ist groß und reicht von eleganten Resorts bis zu winzigen Häuschen an der Küste.
In der Bahia Mar Marina kann man Boote mieten, oder eine Fahrt mit der Jungle Queen unternehmen. Das Haus des Künstlers Frederic Bartlett, Bonnet House, ist ein subtropisches Anwesen südlich des Sunrise Boulevard. Das Museum of Dicovery and Science, zu dem auch ein Planetarium und ein Insektenzoo gehören, bringt der ganzen Familie die Welt der Kunst, Geschichte und Wissenschaft näher. Auch der International Swimming Hall of Fame Aquatic Complex, das Museum of Art mit einer ausgezeichneten Völkerkundeabteilung und das Old Fort Lauderdale Village & Museum sind sehr interessant. Downtown Trolley veranstalten Führungen im gesamten Stadtgebiet.
Sawgrass Mills ist das größte Outlet-Center der Welt. Das Water Kingdom Atlantis, unweit von Fort Lauderdale in Hollywood, ist ein riesiger Wasser-Vergnügungspark mit vielen Attraktionen.
Palm Beach County (Internet: www.palmbeachfl.com) ist ein außergewöhnliches Urlaubsziel: traumhafte Sandstrände, palmengesäumte Alleen, ein attraktives Sportangebot von Golf bis Tauchen, Kultur und Natur pur, hervorragende Einkaufsmöglichkeiten, über 2.300 Restaurants und mehr als 200 Hotels, Resorts, exotische ”Seaside Cottages” am Meer, reizende ”Inns” und verträumte ”Bed & Breakfast”-Pensionen. Mizner Park in Boca Raton und der einer europäischen Innenstadt nachempfundene City Place in West Palm Beach warten mit zahlreichen Geschäften und Restaurants auf. Die Clematis Street in West Palm Beach mit ihren zahlreichen Bars, Clubs und Restaurants ist bekannt als Treffpunkt für Nachtschwärmer. Donnerstags um 17:30 Uhr beginnt in den Sommermonaten seit über zehn Jahren das wöchentliche ”Clematis by Night”, ein riesiges Straßenfest im Clematis Street District. Weitere Sehenswürdigkeiten in Palm Beach sind der Dreher Park Zoo, das Morikami Museum mit dem japanischen Garten, die Norton Gallery of Art, das South Florida Science Museum und der Lion Country Safari Park mit über 1000 wilden Tieren, kostenlosen Bootsfahrten, Minigolf und einem Dinosaurier- und Reptilienpark. Im nordwestlichen Teil des County liegt Floridas größter Süßwassersee, der Lake Okeechobee. Der See ist berühmt für seine Barsche, und so finden hier während des gesamten Jahres Angelwettbewerbe statt, die Sportfischer aus aller Welt anziehen.

St. Augustine, die älteste Stadt der USA, hat verwinkelte Straßen, denkmalgeschützte Häuser und Trachtenausstellungen zu bieten. Zorayda Castle im Geschäftsviertel von St. Augustine ist eine Nachbildung der Alhambra mit phantastischen Schätzen aus aller Welt und einer Dokumentation zum Leben der maurischen Könige und der spanischen Besatzungszeit. Das Castillo de San Marcos ist das älteste aus Stein erbaute Fort des Landes aus dem 17. Jahrhundert. Das Freilichtmuseum im Spanish Quarter (Spanische Viertel) zeigt das tägliche Leben der spanischen Siedler und Soldaten, das von Schauspielern in historischen Kostümen dargeboten wird. Daytona Beach ist für seinen breiten Strand und seine Autorennen bekannt, besonders das Daytona 500. Das World Golf Village zieht Golfspieler aus aller Welt an.

Nordflorida

Jacksonville liegt wenige Kilometer vom Atlantik entfernt an den Ufern des St. Johns River in Nordflorida. Die ansprechende große Hafenstadt mit 32 km Strand wurde nach dem Präsidenten Andrew Jackson benannt. Jacksonville Beach bietet ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten am Strandpier, der Marktplatz der Jacksonville Landing und zwei Uferpromenaden laden zum Bummeln ein. Sehenswürdigkeiten sind das Fort Caroline National Memorial, die Cummer Gallery of Art, das Jacksonville Museum of Contemporary Art, das Museum of Science and History und der Zoo.

Südflorida, Miami und die Keys

Miami (Internet: www.gmcvb.com) ist der größte Hafen der Welt für Kreuzfahrten (mit Stegkapazität für 14 Schiffe) und sowohl auf dem Wasser- als auch auf dem Luftweg ein ideales Sprungbrett in die Karibik. Der frühere Winterurlaubsort ist heute das ganze Jahr über viel besucht. Die Temperaturen sind ganzjährig angenehm - zwischen 20°C im Dezember und 27°C im August. Hotelzimmer und Apartments sind von April bis Mitte Dezember wesentlich preiswerter. Man kann durch Little Havana, das Viertel der Exil-Kubaner oder am South Beach, dem künstlerisch angehauchten Küstenstreifen der Stadt, bummeln. Das Art-Deco-Viertel rühmt sich der größten Ansammlung von Art Deco-Gebäuden.
Miamis Stadtbild hat sich in den letzten Jahren durch Sanierungs- und Neubauprojekte stark verändert. Der Bayside Market Place, bietet viele Geschäfte, Restaurants und Entertainment. Der 12 ha große Bayfront Park zieht sich an der Bucht entlang und verbindet Bayfront mit Riverwalk. Greater Miami oder Metropolitan Dade County setzt sich aus mehreren Ortschaften zusammen, darunter Miami, Miami Beach, Coral Gables, South Miami, Hialeah, Key Biscayne, Coconut Grove und Little Havanna (mit kubanischen Restaurants und Cafés). Im Nordosten liegt die beliebte Sunny Isles Motel Row, im Südwesten das Miracle-Mile-Einkaufsgebiet in Coral Gables (mit venezianischem Stadtbad) und das moderne Universitätsgelände. Im Greynolds Park im Norden gibt es Picknickplätze, Bootsvermietungen und einen Golfplatz. Eine Kuriosität ist das Kloster von St. Bernard de Clairvaux aus dem 12. Jahrhundert, das vom Verleger William Randolf Hearst in Spanien gekauft und dann Stein für Stein importiert wurde. Kulturell interessant sind das Miami Wax Museum, das Miami Art Museum, das Lowe Art Museum mit einer umfassenden Sammlung primitiver Kunst sowie europäischer und orientalischer Gemälde und das Bass Museum of Art. Die American Sightseeing Tours führen täglich halb- oder ganztägig durch das Stadtgebiet von Greater Miami; außerdem bieten verschiedene Reiseveranstalter Rundfahrten per Boot an.
Die Insel Miami Beach ist durch einen Damm und Brücken mit dem Festland verbunden. Der Flamingo-Park liegt am South Beach.
Von Watson Island kann man aus dem Hubschrauber einen Blick aus der Vogelperspektive auf Miami und Miami Beach werfen. Der Rundflug dauert 14 Min.
Der Fairchild Tropical Garden in der Old Cutler Road in Süd-Miami ist mit 33 ha farbenprächtigen tropischen Pflanzen aus aller Welt, einem Regenwald, Palmen, einem Senkgarten und einem Pflanzenhaus mit seltenen Arten der größte botanische Garten der USA. Die HMS Bounty in Bayside ist eine Nachbildung des berühmten Schiffs aus dem 18. Jahrhundert mit voller Takelage, das durch das Buch »Meuterei auf der Bounty« berühmt wurde. Die Lion Country Safari ist eine 800 km lange Fahrt auf dem Southern Boulevard nach Westen durch einen Wildschutz- und Freizeitpark, in dem etwa 1000 afrikanische, asiatische und amerikanische Tiere leben. Im Miami Metrozoo, unweit der Hauptverkehrsstraße Floridas, 152nd Street West, wird der natürliche Lebensraum der Tiere simuliert. Im Miccosukee Indian Village, westlich von Miami, kann man erfahren, wie dieser Indianerstamm (es gibt ihn noch heute) in der Mitte der Everglades (s. u.) lebte.
Im Monkey Jungle südlich der Hauptstraßenabfahrt 216 Street West, kann man eine Affenkolonie sehen, die in einem üppigen Tropendschungel lebt. Zu den Hauptattraktionen zählen der Wild Monkey Swimming Pool, der Amazing Rainforest und der Ape Encounter. Vizcaya, südlich des Geschäftsviertels von Miami und der Biscayne Bay, ist ein schöner Palast mit 70 Räumen im Stil der italienischen Renaissance. Er liegt in einem 4 ha großen kultivierten Garten und beherbergt eine ausgezeichnete Sammlung von Möbeln und Kunstgegenständen. Das Miami Museum of Science & Space Transit Planetarium liegt in der Nähe von Vizcaya in der South Miami Avenue und bietet zahlreiche Attraktionen, einschließlich einer Laserschau. Der Parrot Jungle, 18 km südlich von Miami, ist Habitat von 1100 Vögeln.
Der Everglades National Park (Internet: www.nps.gov/ever/) westlich von Miami ist das größte subtropische Wildnisgebiet in Nordamerika. Er erstreckt sich auf 1,4 Mio. ha über drei Bundesstaaten und nimmt den größten Teil der Südspitze Floridas ein. Der Nationalpark beheimatet 600 Fischarten, 300 Vogelarten sowie zahllose Arten von Säugetieren und Pflanzen, die nirgendwo sonst auf der Welt wachsen. Es gibt Wanderpfade, Schwimmgebiete, Lagerstellen, Wanderungen mit Führung, Reitwege sowie Möglichkeiten zum Boot und Kanu fahren. Das übrige Gebiet der Everglades wird jedoch nach und nach entwässert, wodurch der Lebensraum einiger Indianerstämme und Tierarten zerstört wird. Der einzige Zugang von hier zu dem 5439 qkm großen Naturgebiet ist der Wasserweg. Nördlich der Everglades verbindet der Tamiami Trail Miami und Tampa.

Zentralflorida

Tampa, die drittgrößte Stadt Floridas, liegt an der Westküste. Sie wurde lange als Ort der »Superreichen« angesehen. Der spanische Einfluss ist nicht zu übersehen. Busch Gardens, eine der Hauptattraktionen von Tampa Bay (Internet: www.visittampabay.com), ist ein 120 ha großer Afrika-Freizeitpark aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Sehenswert sind außerdem das Florida-Aquarium und das Museum of Science and Industry.