Unternehmungen in Türkei

Unternehmungen

Ankara

Die von vielen Touristen unterschätzte Hauptstadt Ankara hat einige sehr sehenswerte Attraktionen zu bieten, darunter viele Parks und hervorragende Museen. Das Wahrzeichen Ankaras ist das Atatürk Mausoleum. Herausragende Museen sind das Ethnografische Museum, das einen guten Einblick in die türkische Kultur gib sowie das Museum für anatolische Zivilisation am Fuße der Zitadelle. Es behandelt die Epochen bis zum ersten vorchristlichen Jahrhundert und viele Exponate erzählen von dieser Zeit. Die Arslanhane Moschee aus dem 13. Jhd. befindet sich im Basar Viertel nahe der Burg und zeichnet sich durch ihre, von 24 Holzpfeilern getragene, Holzdecke aus.
 

Antalya

Die mediterrane Stadt Antalya, das Zentrum der türkischen Riviera, verfügt über eine stimmungsvolle Altstadt, einen schönen Hafen und einige historische Sehenswürdigkeiten. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Yivli-Minare Moschee, die im 13 Jhd. erbaut wurde. Sehenswert ist das archäologische Museum. Das bedeutendste Museum an der türkischen Mittelmeerküste zeigt Funde aus Lykien und Pamphylien. Witterungsbeständige Funde wie Fresken und Sarkophage findet man im Museumsgarten. Unter der Stadt gibt es zwei sehenswerte horizontale Höhlen zu erkunden. Die Konakalti Höhle an der Steilküste des Atatürk Parks und die bekannte Dalamatas Höhle. Viele nützliche Informationen rund um Antalya findet man unter www.antalya.de.
 

Blaue Moschee

Die Sultan-Ahmed Moschee ist eines der Wahrzeichen der Stadt Istanbul und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Jahre 1616 fertig gestellt, ist sie heute die Hauptmoschee und eine der größten islamischen Gotteshäuser der Stadt. Die Blaue Moschee erhielt ihren Namen durch die zahlreichen blau-weißen Fahnen im Inneren. Mit ihrem gewaltigen Bau und den sechs Minaretten thront sie auf einem der sieben Hügel der Stadt. In angemessener Kleidung kann die Blaue Moschee täglich besichtigt werden.
 

Bodrum

Die touristische Stadt Bodrum liegt im Südwesten der Türkei und beherbergt eins der sieben Weltwunder der Antike. In alter Zeit Halikarnassos genannt, ist die Stadt heute für das riesige Mausoleum berühmt, das König Mausolos sich zu Lebzeiten als Grabmal bauen ließ. Bodrum entstand aus einer Künstlerkolonie, die 1920 von dem Enkel des damaligen Großwesirs gegründet wurde. Das bekannte Zentrum für türkische Aussteiger und Intellektuelle bietet heute ein buntes Nachtleben und einen imposanten Jachthafen. Die alte Festung am Hafen und das Amphitheater versetzen jeden Besucher für einen Moment in die Vergangenheit.
 

Bozburun Halbinsel

Eine der unberührtesten und ursprünglichsten Gegenden der Türkei ist die Halbinsel Bozburun am südlichsten Zipfel der Ägäis. Der Hauptort Bozburun ist ein Fischer- und Schwammtaucherort. Im Sommer sieht man viele Gerippe der wuchtigen Holzboote stehen. Diese so genannten Gulets werden hier in langer Tradition gebaut. Im Herbst findet das Bozburun International Gulet Festival statt und lockt viele Besucher auf die sonst verträumte Halbinsel. Antike und verwilderte Stätten wie Thyssanos oder Bantike und auch das Bergdorf Taslica sind Besuchermagnete. Gern wird dem Wanderer in einem Teehaus in Taslica ein kühles Getränk serviert oder eine Kostprobe des Pinienhonigs angeboten, für den Bozburun bekannt ist. Die Bucht von Turunc im Süden der Insel ist ein Paradies für Naturfreunde und Segler. Die Küste der Halbinsel zählt zu den saubersten im ganzen Mittelmeerraum.
 

Die Region Edirne

Die Provinzhauptstadt Edirne befindet sich nahe der Grenze zu Bulgarien und Griechenland. Sie verfügt über eine lange Geschichte und beherbergt drei der schönsten Moscheen des Landes. Die Selimiye-Moschee gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als der Höhepunkt der osmanischen Architektur. Weitere sehenswerte Moscheen sind die Esci Cami und die Uc Serefeli Cami. Edirne ist Zentrum der alten Sportart des Öl-Ringkampfes. Berge, Wälder und Strände machen die umgebende Landschaft aus. Der Berg Uludag, einst der Olympus von Mysia ist eines der bekanntesten Wintersportgebiete der Türkei.
 

EKO Park Tekirova

 Der kleine Ort Tekirova befindet sich an der Südküste, 20 Kilometer entfernt von Kemer. Eine der größten Attraktionen ist der EKO Park, der größte Reptilienpark der Welt. Auf einer Fläche von 50.000 m² können eine Vielzahl verschiedener Reptilien, Schlangenarten, Riesenechsen und Schildkröten besichtigt werden. Ein botanischer Garten bietet eine natürliche Umgebung zum Anfassen. Der Park ist während der Sommermonate geöffnet und mit dem Auto leicht erreichbar.
 

Felsengräber von Myra

Einst ein Umschlagsplatz für den Seehandel ist das heutige Demre an der Südküste nahe Antalya für die beeindruckenden Felsengräber und den heiligen Nikolaus berühmt. Zu Ehren des Nikolaus von Myra, der Armen und Bedürftigen half, wurde die Nikolauskirche als Walfahrtsort erbaut. Am Grab von Nikolaus soll es immer wieder zu Wunderheilungen und unerklärlichen Dingen gekommen sein. Ein Teil der alten Basilika und ein Nikolaus-Denkmal ziehen Besucher ebenso an wie die beeindruckenden Felsengräber, die 400 v.Chr. entstanden sind. Hoch angelegte Gräber wurden häuserartig in den Berg und in die Felsen gemeißelt. Sie wurden mit Reliefs und teilweise auch mit Skulpturen verziert, die gut erhalten und wunderschön anzuschauen sind.
 

Göreme

Im Herzen der türkischen Region Kappadokien bieten sich Eindrücke, die jeden Traumstrand in den Schatten stellen können. Die Höhlenwohnungen und Felsformationen mit ihren unterirdischen Städten im Nationalpark Göreme gehören zum Weltkultur- und Weltnaturerbe der UNESCO. In der kargen Vegetation erheben sich Tuffsteinberge, in die ab dem 4. Jhd. Wohnungen, Stallungen und Kirchen geschlagen wurden. Heute befinden sich in den einstigen Behausungen außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten in Form von Hotels und Pensionen. Diese spannende und einzigartige Landschaft lässt sich zu Fuß erkunden und hält für Besucher viele schöne Überraschungen bereit.
 

Hagia Sophia

Einst als orthodoxe Kathedrale genutzt, wurde die Sophienkirche später in eine Moschee und 1934 in ein Museum umgewandelt. Heute zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die eindrucksvollen Höhepunkte bei der Besichtigung der Hagia Sophia sind der Innenraum mit der einzigartigen Kuppel und den zahlreichen gut erhaltenen Mosaiken. Das steinerne Taufbecken ist vermutlich das größte der Welt. Die Hagia Sophia ist täglich, außer montags, zwischen 09.00 und 19.00 Uhr (im Winter bis 17.00 Uhr) geöffnet.
 

Hamam- das türkische Bad

 Das rituelle türkische Bad – auch Hamam genannt – besitzt eine lange Tradition und reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Badehäuser sind von außen oft schlicht, jedoch innen sehr prunkvoll und mit Marmor ausgestattet. Im Mittelpunkt des Wellness-Erlebnisses steht die Wasch- und Massageprozedur. Bis heute erfolgt eine strikte Trennung von Männern und Frauen. Das erste Hamam wurde in Istanbul von Sultan Mahmut dem I. errichtet. Das Schwitzen und die Reinigung sind uralte Rituale, jedoch ging es immer schon um sozialen Austausch. Ein Besuch in einem Hamam sollte bei einer Reise in die Türkei nicht fehlen.
 

Inseln

Viele Inseln der Türkei haben ihren ganz eigenen Reiz und bieten außer ihren schönen Küsten einige weitere Attraktionen für Erholungssuchende, kulturell Interessierte, Sportler und Naturliebhaber. Ein touristischer Geheimtipp ist die Insel Bozcaada, vor der Nordwestküste. Sie ist klein und überschaubar und hat einen schönen Hafen mit Blick auf eine alte Festung. Erholung findet man hier an den versteckten und schönen Stränden oder bei einem Glas guten Wein am Abend, denn Bozcaada ist auch für ihren Weinbau bekannt. Eine weitere ruhige Insel befindet sich westlich von Bodrum: Schon von weitem fallen die drei gabelartigen Hügel von Catalada ins Auge, die wegen dieser Hügel auch Gabelinsel heißt. Sie bietet eine schöne Unterwasserwelt und ist deshalb ein Paradies für Taucher. Die Insel Catalada ist unbewohnt und eignet sich daher besonders für Tagesausflüge. Die Prinzeninseln nahe Istanbul sind ein beliebtes Ausflugsziel am Wochenende. Hier erholen sich Touristen und Istanbuler gleichermaßen. Vier der bewohnten Inseln bieten schöne Ausblicke auf Istanbul und über das Meer und können nur zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder dem Fahrrad erkundet werden.
 

Istanbul

Am goldenen Horn gelegen, stellt Istanbul als einzige Stadt der Welt die Brücke zwischen Europa und Asien dar. Die bevölkerungsreichste Metropole der Türkei ist das Zentrum für Handel, Finanzen und Kultur. 2010 war Istanbul Kulturhauptstadt Europas. Ihre Architektur ist von neuzeitlichen und antiken Baustilen geprägt, die Altstadt gehört zum UNESCO- Weltkulturerbe. Es gibt zahlreiche Museen, Theater-und Opernhäuser. Der alljährliche Vogelzug über Istanbul zieht viele Naturliebhaber in die Stadt. Besondere Sehenswürdigkeiten sind der Sultanspalast aus dem 19. Jhd. und der Topkapi Palast direkt am Bosporus. Beeindruckend sind die Lichtspiele der Cisterna Basilica, einer spätantiken Zisterne, die bei Dunkelheit angestrahlt wird. Der große Basar im alten Istanbuler Stadtteil Eminönü zieht täglich eine halbe Million Besucher an und kann von 08.30-19.00 Uhr (außer sonntags) besucht werden.
 

Izmir

Izmir, die drittgrößte Stadt der Türkei, liegt an der Ägäisküste und bietet zahlreiche kulturelle Attraktionen sowie eine interessante Geschichte. Im nordöstlichen Teil der Stadt befindet sich der Kulturpark auf dem ehemaligen Gebiet des alten Stadtkerns von Smyrna, der 1922 abbrannte. Heute gibt es dort einen Zoo und einen Vergnügungspark. Das Wahrzeichen der Stadt ist der große Uhrturm auf dem Konak-Platz. Sehenswert ist auch die prächtige und restaurierte Hisar Moschee, die 1579 erbaut wurde. In die Antike kann man im Archäologischen Museum eintauchen. Dort sind Funde aus dem antiken Smyrna, Ephesos und Pergamon ausgestellt sowie Figuren der Götter Demeter und Poseidon. Pergamon heißt heute Bergama und ist wie Ephesos Weltkulturerbestätte der UNESCO. Bis heute sind in Izmir Reste des altrömischen Straßennetzes erhalten geblieben, auf denen man zur alten Burg Kadifekale empor steigen kann. Diese bietet einen herrlichen Blick über die Bucht von Izmir.
 

Kappadokien

Die Felslandschaft von Kappadokien, vom Vulkanismus einzigartig geformt, ist die meistbesuchte Naturlandschaft in der Türkei. Die Steinsäulen, die sogenannten Feenkamine und unterirdischen Städte von Kappadokien befinden sich in Zentralanatolien und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Durch die geschützte Lage der Höhlenkirchen sind Wandmalereien im Inneren hervorragend erhalten geblieben. Als Lebensraum und zum Schutz vor Angriffen wurden ganze Städte um Göreme in den Felsen gehauen und können besichtigt werden. Fresken zieren die Innenräume der Kirchen und zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.
 

Nationalpark Nemrut Dagi

Warum die UNESCO das Gebiet um den Berg Nemrut Dagi zum Weltkulturerbe erklärt hat, offenbart sich erst, wenn man einen Teil des Berges erklimmt. Plötzlich eröffnet sich ein Blick auf mannsgroße Götterstatuen, die in Stein gemeißelt sind. Zeus, Apollon und Herkules, hier ist man den Göttern ganz nah. Dieser Anblick, den König Antiochus im 1. Jhd. v. Chr. errichten ließ, ist unvergesslich. Ein Aufstieg bei Sonnenaufgang ist besonders empfehlenswert, wenn die Steinterrassen in ein unwirkliches Licht getaucht sind. Die Mühe wird mit einem traumhaften Ausblick auf den Atatürk Stausee belohnt.
 

Olympos Nationalpark

Abseits des Massentourismus liegt in unberührter Natur der Olympos Nationalpark. Der Berg Tahtali Dagi thront majestätisch zwischen Antalya und Kumluca in 2.365 Meter Höhe. Tiefe Canyons, stille Wälder und Höhlen erstrecken sich auf einem Gebiet von 700 Hektar. Die Ruinen von Cirali sind einen Besuch wert und bieten einen Kontrast zur umgebenden Naturlandschaft.
 

Pamukkale

Im Südwesten des Landes befindet sich eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Türkei. Die Kalkterrassen von Pamukkale ragen schneeweiß empor und schmiegen sich wie Nester an die Felsen. Unablässig rinnt Thermalwasser über dieses bizarre Naturwunder, das auf der Liste der UNESCO steht. Der Zugang zu den Terrassen ist nur barfuß aus Richtung der antiken Stadt Hierapolis möglich. Wenn der Sonnenuntergang die Terrassen blutrot färbt, sollte man unbedingt ein Foto machen.
 

Pergamon

Die antike Stadt und Ausgrabungsstätte Pergamon zieht jedes Jahr unzählige Besucher an. Heute unter dem Namen Bergama bekannt, befand sich einst das Zentrum der hellenistischen Kultur in Pergamon. Der große Wohlstand spiegelt sich in vielen Fundstücken und Ruinen wider. Sehenswert sind die Reste des Athena-Tempels, der Zeus Altar und das große Amphitheater. Einst soll sich hier die zweitgrößte Bibliothek der Welt befunden haben. Der Pergamon-Altar und die berühmten Tempelanlagen sind das historische Erbe der antiken Stadt.
 

Ruinen von Ephesus

Einst eine lebhafte Hafenstadt, gehören heute die Ruinen von Ephesus mit dem Artemis Tempel, nahe der Stadt Izmir, zu den heutigen sieben Weltwundern der Antike. In den Ruinen sieht man noch die einstige Bibliothek der bedeutendsten Stadt des römischen Reiches und eine der ältesten christlichen Gemeinden. Die Statuen am Eingang der Bibliothek sind noch gut erhalten, ebenso Reste des Artemistempels und des großen antiken Theaters. Auch Überreste des Hadriantempel, der ehemalige Sitz des 14. römischen Kaisers, und Teile der Johannesbasilika können besichtigt werden.
 

Ruinen von Xanthos

Die Ruinen von Xanthos im Süden der Türkei gehören mit dem Tempelbezirk Letoon seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine wechselvolle Geschichte prägte den bedeutendsten Ort des antiken Lykiens. Durch systematische Ausgrabungen wurden Reste der Tempel, lykische Denkmäler und Grabbauten freigelegt. Sarkophage mit reich geschmückten Reliefs und Skulpturen erzählen die Geschichte von zahlreichen Belagerungen der Stadt.
 

Sportliche Aktivitäten

Die Türkei ist nicht nur ein Paradies für Wassersportler. Das Land bietet außer den Küsten verschiedenartige Landschaften und damit ideale Bedingungen für zahlreiche Sportarten unter freiem Himmel. Der Berg Uludag in der Nähe von Bursa, ist zwischen Januar und April eines der beliebtesten Wintersportziele der Türkei. Schwierige Pisten und Herausforderungen für Skifahrer gibt es in Palandoken, in der Nähe von Erzurum. Bergsteiger und Wanderer kommen in der Türkei voll auf ihre Kosten. Viele Trekkingrouten zum Beispiel der Lykische Weg oder der Paulus Weg gehören zu den besten Wanderwegen der Welt. Auf einer Länge von bis zu 500 Kilometern bieten sich Naturschauspiele, atemberaubende Aussichten und antike Stätten gleichermaßen. Mehr Informationen erhält man unter www.wandern.de/reise/europa.
 

Strände

Ob Lagunen, einsame Strände oder Wassersport, bei 8000 Kilometer Strand an vier angrenzenden Meeren findet jeder seine individuellen Badefreuden in glasklarem Wasser. Seit 1993 werden Strände der Türkei mit der blauen Flagge für Umweltschutz und Sauberkeit ausgezeichnet. Zurzeit sind es fast 400 Strände, nähere Informationen gibt es unter: www.blueflag.org. Einige der schönsten Strände sind der Icmeler Strand im Gebiet Mamaris, der Kalamaki Strand an der Nordägäis, der sich inmitten ursprünglicher Natur im Dilek Nationalpark befindet, oder der naturbelassene Strand Altinkum nahe Cesme, der kaum über Brandung verfügt und daher besonders geeignet für Kinder ist. Der bekannteste Strand ist Ölüdeniz, ein Lagunenstrand nahe Fethiye. Einsame Strände bietet die Insel Gökceada an der Nordwestägäis, weil sie kaum touristisch erschlossen ist. Ein Bilderbuchstrand ist der Strand von Kaputas, er ist 150 Meter lang und in die Steilklippen gegraben. Einsam gelegen ist der zwölf Kilometer lange Patara Strand an der lykischen Küste, weil das Gebiet unter Naturschutz steht. Ein Highlight sind die Buchten von Phaselis. Rund um die einstigen Kriegshäfen liegen antike Schätze versteckt. Ungestört kann man mit Taucherbrille die versunkenen Ruinen und Amphoren am Meeresgrund erkunden, – ein perfekter Strand für Hobbyarchäologen.
 

Sumela Kloster

Das ehemalige griechisch-orthodoxe Kloster Sumela stammt aus byzantinischer Zeit und liegt im Nordosten der Türkei. Eindrucksvoll in mehr als 1000 Meter Höhe, wurde das Kloster oberhalb einer Schlucht im Zigana Gebirge in den Fels gehauen. Die ältesten Gebäude stammen aus dem 14. Jhd. Sumela entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Wallfahrtsort. Majestätisch und schön anzusehen sind die Felsenkirche, der Brunnen und die alte Bibliothek, die nach und nach restauriert wurden.
 

Troja

Die Stadt Troja im Nordwesten der Türkei war Schauplatz des berühmtesten Krieges zwischen Griechen und Trojanern, von denen auch Homer in seinen Dichtungen erzählte. Im 19.Jhd. begann der Archäologe Heinrich Schliemann mit Grabungen die bis zur heutigen Zeit andauern. Seit 1998 gehören die Ausgrabungsstätten zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein hölzerner Nachbau des Trojanischen Pferdes schmückt das Gelände, auf dem sich antike Ruinen befinden. Zu sehen sind Reste der Straßen und Fundamente sowie Krüge und Amphoren, Teile des Athene Tempels, des Amphitheaters und der Stadtmauern. Bei einem Abstecher in das Archäologische Museum von Canakkale erfährt man Wissenswertes über Troja und kann viele Fundstücke bewundern.
 

Wassersport

Nahezu alle Touristenregionen bieten verschiedenste Arten von Wassersport an. Ein Hotspot für Wind-und Kitesurfer ist der Alacati Strand nahe Cesme. Mit Surfschulen und konstanten Winden lockt er Anfänger ebenso wie Fortgeschrittene. Anspruchsvolle Tauchreviere mit glasklarem Wasser gibt es um Kemer und Antalya an der Ägäisküste. Viele Tauchbasen bieten Kurse und Tauchausflüge in die faszinierende Unterwasserwelt oder die Höhlen an. In kleineren Reisebüros ist es möglich, Raftingtouren in das beliebte Taurusgebirge zu buchen. Nähere Informationen erhält man unter www.turkeyrafting.com.