Top-Veranstaltungen in Thailand

Januar
28

Die Thai-Chinesen feiern das Chinesische Neujahr in ganz Bangkok und besonders in Chinatown mit bunten Umzügen, Laternen, Esständen,...

Februar
11

Buddhistisches Fest, an dem tagsüber und nachts verschiedene Zeremonien mit Kerzen gefeiert werden.

April
13

Thailändisches Neujahr mit religiösen Feierlichkeiten und Volksfesten, bei denen Wasser eine große Rolle spielt. 

Long tail boat, Leonardo Bay
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© www.123rf.com / Ingus Rukis

Thailand Reiseführer

Key Facts
Offizielle Landesbezeichnung

Königreich Thailand.

Gebiet

513.115 qkm.

Bevölkerung

68.146.609 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte

132 pro qkm.

Hauptstadt

Bangkok (Krung Thep).

Regierung

Parlamentarische Monarchie seit 1932. Übergangsverfassung 2006, neue Verfassung seit 2016. Derzeit Militärregierung. Parlament (National Legislative Assembly) mit 197 Mitgliedern vom Militärrat ernannt. Der Nationale Reformrat mit 250 Mitgliedern soll eine neue Verfassung erarbeiten. 

Staatsoberhaupt

König Rama X. (Maha Vajiralongkorn), seit Dezember 2016.

Regierungschef

Prayut Chan-o-cha, seit August 2014 (Übergangsregierung).

Elektrizität

220 V, 50 Hz. Unterschiedliche Steckdosen, Adapter empfohlen.

Jedes Jahr besuchen Millionen von Touristen Thailand, das sowohl erstklassige Strände und türkisfarbenes Wasser als auch eine reiche Kultur, moderne Einkaufszentren, schicke Boutiquen und farbenfrohe Märkte mit vielen Schnäppchen zu bieten hat.

Thailand hat das Verwöhnen zu einer Kunstform erhoben. Die zahlreichen Wellness-Zentren des Landes bieten traditionelle Behandlungen für alle Budgets an, sei es in 5-Sterne-Luxushotelanlagen oder in einer Hütte am Strand. Wer sich dagegen lieber ins aufregende Großstadtgetümmel stürzen möchte, ist in Bangkok genau richtig.

Am frühen Morgen verlassen die safrangelb gekleideten buddhistischen Mönche den Schutz ihrer Wats (Tempel), um Almosen von den Einheimischen entgegen zu nehmen. Dieses Bild wiederholt sich Tag für Tag überall im Land, sowohl in kleinen, staubigen Dörfern als auch auf geschäftigen Großstadtstraßen. Der Buddhismus ist untrennbar mit der thailändischen Kultur verbunden, aber auch die Monarchie erfreut sich breiter Unterstützung.

Reisewarnung

Thailand

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 20.01.2017
Unverändert gültig seit: 16.01.2017



Aktuelle Hinweise

Heftige Regenfälle haben in den vergangenen Wochen zu Überschwemmungen im Süden Thailands einschließlich der Feriengebiete Koh Samui, Krabi und Phuket geführt. Auch in den nächsten Tagen kann es zu starken Regenfällen in ganz Thailand kommen.  Behinderungen im Flug-, Schienen- und Straßenverkehr innerhalb Thailands können weiterhin nicht ausgeschlossen werden.
Residenten und Reisenden in Thailand wird empfohlen, sich über lokale Medien und diese Reise- und Sicherheitshinweise über die aktuelle Lage zu informieren, wachsam zu sein und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden Folge zu leisten. 
 


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Am 13. Oktober 2016 ist der thailändische König, Bhumibol Adulyadej, verstorben.

Die angeordnete Trauerperiode dauert ein Jahr. Für 30 Tage wurde Trauerbeflaggung angeordnet und verfügt, dass keine Festivitäten durchgeführt werden. Auch nach diesen 30 Tagen hinaus können Einschränkungen des gesellschaftlichen und öffentlichen Lebens nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten die Gefühle und Trauerbekundungen des thailändischen Volkes respektieren; auf angemessene Kleidung in der Öffentlichkeit sollte geachtet werden.

Im August 2016 kam es in Hua Hin, Phuket, Krabi, Trang und Surat Thani sowie weiteren Orten und Provinzen im Süden Thailands zu Bomben- und Brandanschlägen. Dabei gab es Tote und Verletzte. Reisenden in Thailand wird weiterhin empfohlen, besonders wachsam zu sein und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden Folge zu leisten.

Grundsätzlich hat sich, nach dem Militärputsch im Mai 2014, die Sicherheitslage in Thailand stabilisiert. Das öffentliche Leben verläuft weitgehend normal. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind allerdings, nach wie vor, erheblich eingeschränkt. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden, da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen sind.

Am Abend des 17. August 2015 kam es in Bangkok, an der auch bei Touristen beliebten Rajaprasong-Kreuzung, nahe des sogenannten Erawan Shrine, zu einem Bombenanschlag, dessen Hintergründe, nach wie vor, nicht vollständig aufgeklärt sind. Es gab zahlreiche Todesopfer und Verletzte. Weitere Anschläge, auch in anderen Urlaubsgebieten, können nicht ausgeschlossen werden. Reisenden wird daher empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und auch die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele. 

Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Der gesamte Bereich ist weiterhin militärisches Sperrgebiet. Das Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 11. November 2013 zu dem den Tempel umgebenden Gebiet ist von beiden Seiten akzeptiert, bislang aber noch nicht umgesetzt worden. Zur Situation auf kambodschanischer Seite beachten Sie bitte die Externer Link, öffnet in neuem FensterReise- und Sicherheitshinweise für Kambodscha.

Terrorismus

Wie in vielen anderen Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden.

In den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie weite Teile von Songhkla) besteht ebenfalls die Gefahr terroristischer Anschläge. Seit Anfang 2004 verüben dort radikale muslimische Gruppen fast täglich Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und Privatpersonen, oft mit schwerwiegenden Folgen. Bei Bombenanschlägen im öffentlichen Raum gibt es immer wieder Tote und Verletzte. Über das Unruhegebiet ist seit 2005 der Notstand verhängt.

Kriminalität

Thailand verzeichnet zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge). Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya.

Auf den monatlich stattfindenden ,,Mondscheinpartys" (Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan ist es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. Wiederholt sind Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt worden.

In vielen Touristenhochburgen ist die Zusammenarbeit von Banden mit korrupten Polizeibeamten keine Seltenheit. Dabei wird den Touristen unterstellt, sie hätten gemietete Gegenstände (insbesondere Jet Skis oder Motorroller) beschädigt zurückgegeben oder Bagatelldelikte (Diebstahl von Uhrenimitaten etc.) begangen, um Geld zu erpressen. Besonders auffällig geworden ist die Polizeistation am Patong Beach. Es wird dringend geraten, in diesen Fällen unverzüglich telefonischen Kontakt mit der Botschaft (+66 2 2879000 während der Dienstzeiten und +66 81 8456224 Bereitschaftsdienst) aufzunehmen.

Touristen sollten generell nur in Taxis oder Tuk-Tuks steigen, deren Fahrer sie selbst angesprochen haben. Die Gefahr von Betrugsversuchen unter Mitwirkung von Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrern ist hoch, z. B. werden Touristen gezielt in diverse Geschäfte geführt und dann unter Druck gesetzt, dort Fälschungen oder minderwertige Produkte zu kaufen. Gerade bei Fahrten mit Tuk-Tuks ist besondere Vorsicht geboten. Der Preis sollte schon vor Fahrtantritt verbindlich ausgehandelt werden. Andernfalls ist damit zu rechnen, anschließend mit stark überteuerten Forderungen konfrontiert zu werden. Außerhalb Bangkoks gibt es kaum Taxameter. In Phuket dürfen Taxis aus dem Ostteil der Insel nicht in den Westteil (an die Strände) fahren. Hingegen können sich Tuk-Tuks frei über die ganze Insel bewegen.

In entlegenen Gebieten und in den Grenzgebieten zu Kambodscha und Myanmar kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen. Trekking-Touren sollten generell nur gut vorbereitet und am besten in einer Reisegruppe unter sachkundiger Führung unternommen werden.

Sicherheitsvorkehrungen  (z. B. in Hotels und Discos) in Thailand entsprechen teilweise nicht europäischen Standards. Auf Fähren und Ausflugsbooten sind Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oftmals mangelhaft; Vorsicht ist angebracht.

Straßenverkehr

Im Straßenverkehr ist Vorsicht angezeigt. In Thailand ist die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle wesentlich höher als in Deutschland, 70% der Opfer sind Zweiradfahrer. Auch in Thailand gilt Helmpflicht. Ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen, sind impulsive Reaktionen von Beteiligten (selbst Waffengewalt) nicht auszuschließen. Es wird geraten, in solchen Fällen ruhig zu bleiben und Eskalationen vermeiden.

Wohneigentum

Größte Umsicht ist geboten beim Erwerb von Wohneigentum, auch von Time-Sharing-Wohnrechten. In vielen Fällen werden die Leistungen nicht in der vertraglich zugesicherten Weise erbracht. Zudem ist es entgegen der vertraglichen Vereinbarung häufig nicht mehr möglich, die Wohnrechte zu veräußern oder zu tauschen. Eine Durchsetzung eigener Rechte scheitert in der Regel daran, dass die Firmen nach kurzer Zeit vom Markt verschwinden.

Auch wenn die Polizei in vielen Fällen nicht immer im notwendigen Umfang ermittelt, sollte sie oder die örtliche Touristenpolizei in jedem Fall sofort verständigt werden. Die Touristenpolizei ist ausschließlich für Streitigkeiten zwischen Touristen und Thais zuständig und spricht Englisch.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.