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The Kremlin, Rostov
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© www.123rf.com / Vitaly Titov

Russische Föderation Reiseführer

Key Facts
Gebiet

17.075.200 qkm.

Bevölkerung

140.702.096 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

8 pro qkm.

Hauptstadt

Moskau. Einwohner: 10.494.522 (Schätzung 2009).

Regierung

Präsidialrepublik seit 1991. Verfassung von 1993. Zweikammerparlament mit 450 Mitgliedern im Unterhaus (Duma) und 168 im Oberhaus (Föderationsrat). Seit 1991 unabhängiger Teilstaat der GUS.

Staatsoberhaupt

Wladimir Putin, seit Mai 2012.

Regierungschef

Dmitry Medvedev, seit Mai 2012.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Vergoldeter Zarenprunk, die eiskalte Tundra Sibiriens, protzige Denkmäler aus der Zeit der Sowjetunion und eine ultraschicke Großstadtkultur – die Russische Föderation besitzt so viele Gesichter, wie ihre Größe es vermuten lässt. Winston Churchill sagte einmal, „Russland ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium,“ und tatsächlich bleibt das größte Land der Erde schwer zu begreifen.

Touristen besuchen fast ausschließlich den westlichen Teil der Russischen Föderation, in dem sich St. Petersburg und Moskau befinden. Wer sich weiter östlich wagt, wird ein bislang wenig erkundetes Land mit unzähligen touristischen Geheimtipps vorfinden. Kulturell ist Russland äußerst interessant, denn hier leben mehr als 150 ethnische Gruppierungen.

Vielleicht ist es aber die einzigartige Kombination aus verschiedenen Landschaften, atemberaubenden Großstädten und geheimnisvoller Natur, die in den letzten Jahren immer mehr Touristen neugierig auf die Russische Föderation von heute machten. Noch mehr Besucher kann das Land 2018 zur Fußballweltmeisterschaft erwarten, die in 13 russischen Städten ausgetragen wird.

Reisewarnung

Russische Föderation

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.07.2014
Unverändert gültig seit: 07.07.2014



Landesspezifische Sicherheitshinweise

Für die Halbinsel Krim siehe Externer Link, öffnet in neuem FensterUkraine.

Reisebeschränkungen

Reisen in den Nordkaukasus: Von Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Kabardino-Balkarien wird dringend abgeraten.

In den oben genannten Regionen besteht aufgrund von Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen, Entführungsfällen und Gewaltkriminalität ein hohes Sicherheitsrisiko.

Personen, die trotz der hohen Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der Botschaft Moskau rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen.

Der Grenzübergang Dariali / Hoher Lars an der A 301("Georgische Heerstraße"), die Nordossetien (Russland) mit Georgien verbindet sowie der Grenzübergang Samur an der Grenze zwischen Dagestan (Russland) und Aserbaidschan sind inzwischen wieder für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Allerdings können kapazitätsbedingte Schwierigkeiten beim Grenzübertritt nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere sind jedoch die Reisehinweise für den Nordkaukasus zu beachten, s. o.

Eine Einreise über die georgisch-russische Grenze in die georgischen Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien wird von den georgischen Behörden weiterhin als illegaler Grenzübertritt geahndet.

Zur Sicherheitslage in Südossetien und Abchasien beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Georgien Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de

Terrorismus / Kriminalität

Wie verschiedene Anschläge gezeigt haben, kann es in Russland auch außerhalb der Kaukasus-Region jederzeit zu Attentaten kommen. Zuletzt forderten Terroranschläge in Wolgograd (am 21.10.2013 und 30.12.2013 in Linienbussen, am 29.12.2013 im Eingangsbereich des Hauptbahnhofs) zahlreiche Todesopfer und Verletzte. Ein Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo forderte am 24. Januar 2011 Dutzende Menschenleben, über 100 wurden verletzt. Am 29. März 2010 ereigneten sich in der Moskauer Metro zwei Sprengstoffexplosionen, dabei wurden Dutzende Menschen getötet.

Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere beim Besuch von nicht besonders polizeilich geschützten Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert.

Lage sexueller Minderheiten

Es wird auf jüngste Vorfälle von Gewalt nicht-staatlicher Seite hingewiesen, bei denen es zu Übergriffen auf Homosexuelle und gleichgeschlechtliche Paare gekommen ist. Weitere gewalttätige Übergriffe, insbesondere bei öffentlichem Zeigen gegenseitiger Zuneigung, sind nicht auszuschließen.
Homosexualität ist in Russland nicht strafbar. Jedoch ist die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in der russischen Gesellschaft gering.
Das föderale Gesetz gegen "Propaganda nicht-traditioneller sexueller Beziehungen" ist am 30. Juni 2013 in Kraft getreten. Durch das Gesetz drohen auch Ausländern bei Weitergabe von Informationen, öffentlicher Demonstration und Unterstützung von Homosexualität Geldstrafen in Höhe von bis zu 100.000 Rubel (rund 2.300 Euro), bis zu 15 Tage Haft und die Ausweisung aus der Russischen Föderation.
In den russischen Regionen St. Petersburg, Leningrader Gebiet, Kostroma, Archangelsk, Rjasan Magadan, Nowosibirsk, Krasnodar, Samara, Baschkortostan und Kaliningrad bestehen ebenfalls Gesetze, wonach die öffentliche Demonstration und Unterstützung von Homosexualität, sogenannte "Propaganda für Homosexualität", mit Geldstrafen geahndet werden kann.