Unternehmungen in Marokko

Unternehmungen

Agadir

Aus einem Fischerdorf entstanden, ist die Hafenstadt Agadir heute ein beliebter Urlaubsort mit herrlichen Stränden, Sportanlagen und exzellenten Hotels. Sehenswerte Attraktionen in Agadir sind die Ruinen der ehemaligen Festungsanlage Kasbah und der wunderschöne Stadtpark Jardin de Olhao. Auch die neue Medina ist einen Besuch wert. Die heutige Innenstadt Agadirs entstand nach ihrem originalen Vorbild, das durch ein Erdbeben im Jahr 1960 zerstört wurde. In der Umgebung bieten sich Ausflugsmöglichkeiten nach Taroudant, Tiznit, Tafraoute, Imouzzer, Essaouira und natürlich nach Marrakesch an.

Casablanca

Direkt an der Atlantikküste befindet sich die relativ junge Stadt Casablanca. Mit über drei Millionen Einwohnern ist sie nicht nur die größte Stadt, sondern auch das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. In Casablanca liegt der größte Hafen Afrikas. Wolkenkratzer wie das Casablanca Twin Center, Bürokomplexe und Industriegebiete sind für Casablanca ebenso typisch wie traditionelle Souks und die alte und die neue Medina. Ganze Viertel in und um die Medina wurden unter französischem Protektorat, – Marokko wurde erst 1956 unabhängig –, im Art-déco-Stil der 1930er Jahre erbaut. Die Bauweise verleiht diesen Vierteln ein besonderes Flair. Sehenswert ist das Vergnügungsviertel Ain Diab mit seiner berühmten Strandpromenade La Corniche. Dort wartet eine große Vielfalt an Restaurants, Cafés, Diskotheken und Schwimmbädern auf Besucher aus aller Welt. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit Casablancas ist die Hassan-II-Moschee, die fünftgrößte Moschee der Welt.

Ceuta und Melilla

Obwohl Ceuta und Melilla auf marokkanischem Festland liegen, gehören die beiden Enklaven bis heute zu Spanien. Ceuta beeindruckt vor allem durch seine militärischen Bauten. Sehenswert sind die Fuerte de Aranguren und die Fuerte de Ányera. Der Graben Foso de San Felipe stellt eine der beeindruckendsten Militäranlagen Europas dar. Auch die Kathedrale Santa María de la Asunción (15. Jh.) und die Moschee Muley el Mehdi (12./13. Jh.) gehören zu Ceutas Sehenswürdigkeiten. Bemerkenswert sind auch die arabischen Bäder. Erst in den 1960er Jahren wiederentdeckt, sind sie heute beliebte Sehenswürdigkeiten. In Melilla lohnt sich ein Besuch der Plaza de España. Auch die Medina Sidonia, der Leuchtturm oder die vielen Museen der Stadt sind sehenswert. Die Flüchtlingslager von Ceuta und Melilla sind überfüllt mit Flüchtlingen aus ganz Afrika. 

Chefchaouen

Chefchaouen liegt im Norden Marokkos in den Ausläufen des Rif-Gebirges. Chefchaouen ist bekannt für seine blau und weiß getünchte Häuser und die mit Kieselsteinen gepflasterte Medina. Umgeben wird die Stadt von einer Mauer mit elf Türmen. In der von Pascha Ahmed Errifi im 17. Jh. erbauten Kasbah befindet sich ein kleines Volkskundemuseum. In Chefchaouen wurde die berühmte Djellaba, das traditionelle marokkanische Gewand entworfen. Chefchaouen ist außerdem Ausgangspunkt für Tagestouren und Wanderungen in die umliegenden Parks. Der Talassemtane-Nationalpark, der Talembote-Park oder der riesige Naturpark Bouhachem sind beliebte Ziele. Sehenswert sind außerdem die nahe gelegene Stadt Achkour und ihre Pont de Dieu, die Quelle von Ras el Maa, die Toughoubit-Grotte oder die Wasserfälle von Chrafate.

Der Süden Marokkos und die Sahara

Im Süden Marokkos ist die Landschaft besonders eindrucksvoll und Brauchtümer und Volkskunst sind noch ursprünglicher. Der Süden ist berühmt für seine Kasbahs, die eindrucksvollen Lehmburgen der Berber. Sehenswert sind die Kasbah Ait Ben Haddou sowie die Kasbahs Telouet und Taourirt in Ouarzazate oder die Kasbah Tifoultoute im Flusstal des Draa. Erfoud ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zur Tafilalet-Oase. Sie verdankt ihr üppiges Grün den unterirdischen Flüssen Ziz und Rheris. Der Weg von Errachidia nach Erfoud führt an den Blauen Quellen vorbei. In der Nähe von Midelt befindet sich ein natürliches Amphitheater, das Cirque de Jaffar. Vom Dades-Tal über die Todra-Schlucht erreicht man Imilchil mit seinem berühmten Heiratsmarkt. Die jährlich stattfindenden mehrtägigen Feste (Moussems) sind im Süden ein ganz besonderes Erlebnis. Riesige Zeltstädte entstehen, die berühmten Reiterspiele (Fantasia) finden statt und Tanz- und Musikveranstaltungen in traditionellen Gewändern lassen eine Reise in den Süden unvergesslich werden.

Die Küste Marokkos

Mit einer Gesamtlänge von 3.500 Kilometern liegt Marokkos Küste im Norden am Mittelmeer und im Westen am Atlantik. Zwischen Tanger und Nador findet man im angenehmen Mittelmeerklima kleine Flüsse, Buchten, geschützte Strände und Klippen, die ideal zum Schwimmen, Fischen und Bootsfahrten sind. Al-Hoceima, M'diq, Taifor und Smir/Restinga sind Urlaubsorte mit guten Unterkunftsmöglichkeiten. Die Atlantikküste ist an vielen Stellen felsig, hat aber auch gute Sandstrände und windgeschützte Buchten.

El Jadida

Die romantische Hafenstadt El Jadida ist bekannt für ihre portugiesische Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sehenswert sind die gut erhaltenen Befestigungsanlagen, die Cîterne Portugaise und die Maria-Himmelfahrts-Kirche. Anfang August lohnt sich ein Besuch der nahegelegenen Stadt Moulay Abdellah. Dort findet eines der berühmtesten Moussems (Pilgerfeste) Marokoks statt. Eine Woche lang kommen Tausende Menschen, um sich die Reiterspiele "Fantasia" anzusehen. Wegen seiner langen Strände ist El Jadida auch ein beliebter Badeort.

Essaouira

Die vollständig erhaltene Medina von Essaouira gehört seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine unverwechselbare Architektur – die blau-weißen Fassaden sind typisch für Essaouira – und die Scala de la Kasbah (portugiesische Festung) zeigen heute noch den portugiesischen Einfluss. Essaouira wird oft als Künstlerstadt bezeichnet, weil hier schon immer Schriftsteller, Künstler und Sänger Heimat und Inspiration gefunden haben. In Handwerksbuden werden Schmuckstücke aus Holz hergestellt, überall sind kleine Künstlerwerkstätten und restaurierte Riads zu finden. Auf dem Stadtplatz findet jedes Jahr im Juni das Gnaoua-Musikfestival statt, das Tausende Besucher anlockt. Im Hinterland von Essaouira wachsen die typisch marokkanischen Arganbäume, aus deren Nüssen das berühmte Araganöl gewonnen wird.

Fès

Fès, das geistige Zentrum Marokkos, ist die bekannteste der vier Königsstädte und wurde im 8. Jahrhundert gegründet. Sie besteht aus der Altstadt Fès el Bali und der Neustadt Fès el Jedid. Die Medina von Fès ist die größte und älteste weltweit und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Fès ist reich an historischen Baudenkmälern. Zu den Touristenattraktionen zählen der Place Nejjarine, die Er-Rsif-Moschee, die Andalusische Moschee und der Königspalast. Die altehrwürdige Karaouine-Moschee ist heute einer der Sitze der Universität. Eindrucksvoll ist auch die Architektur der wunderbaren mittelalterlichen Koranschulen. Der berühmte Markt von Fès ist einer der größten der Welt. Die traditionellen Färbereien und Gerbereien sind typisch für Fès.

Ifrane

Das im Mittleren Atlas gelegene Ifrane ist auch für Einheimische ein beliebtes Urlaubsziel. Im Sommer weht dort eine überraschend kühle Brise. Berühmt für seine unzähligen Quellen und die ungewöhnliche Architektur mit ihren Spitzdächern, mutet Ifrane fast europäisch an. Im Winter ist Ifrane ein beliebter Skiort. Spaziergänge, Jagd- und Angelausflüge sowie ausgiebige Skitouren sind beliebte Aktivitäten in und um Ifrane. Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist der nahegelegene Nationalpark mit den beiden erloschenen Vulkankratern des Jbel Mischlifen und des Jbel Hebri. Auf dem Weg nach Meknès lohnt sich ein Abstecher zum Blauen Mausoleum.

Imouzzer

Imouzzer liegt etwa 60 Kilometer nördlich von Agadir in einem fruchtbaren Tal. Imouzzer ist Berberisch und bedeutet "Wasserfall". In dieser Hinsicht macht die Stadt ihrem Namen alle Ehre: Besucher finden in dieser Region Marokkos eine Fülle von Argan-, Mandel- und Olivenbäume und Palmen. Aus den Nüssen des Arganbaums, der nur in dieser Gegend Marokkos wächst, wird das berühmte Arganöl gewonnen. Der ebenso berühmte Honig wird mit Thymian, Lavendel oder Orangenblüten verfeinert. Das jährliche Honigfest ist ein lohnenswertes Spektakel. Imouzzer ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch eine beeindruckende Landschaft. Die Wasserfälle des Tinkert-Wadi, die Schlucht des Asif Tamraght und viele weitere Sehenswürdigkeiten beeindrucken und verzaubern jeden Besucher. Auch Aktivsportler kommen hier auf ihre Kosten: Mountainbiking, Reiten oder (Höhlen-)Klettern sind sehr beliebte Urlaubsaktivitäten. Die Höhlen von Wintimdouine sind ein wahres Paradies für Klettersportler.

Marrakesch

Marrakesch ist eine der vier marokkanischen Königsstädte. Marrakesch fasziniert seine Besucher wie keine andere Stadt Marokkos. Neben einem Labyrinth aus engen Gassen, exotischen Palästen, Museen und Moscheen wartet die "rote Stadt" mit unzähligen Sehenswürdigkeiten auf. Das Minarett der Koutoubia-Moschee (12. Jh.), die Medersa Ben Youssef, der Bahia Palast und der El-Badi Palast, die Kasbah-Moschee mit den angrenzenden Saadier-Gräbern sind lohnende Ausflugsziele. Auch ein Besuch der Souks lohnt sich, denn Marrakesch gilt als ein Zentrum des traditionellen Kunsthandwerks. Ein erholsames Ziel sind die vielen Gärten. Die berühmten Majorelle-Gärten und die Menara- oder Agdal-Gärten sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Bei Einbruch der Nacht fängt Marrakesch zu pulsieren an. Dann erwacht der Djemma-el-Fna zum Leben. Auf dem großen Platz, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, schlägt das Herz von Marrakesch am schnellsten. Es treten Tänzer, Wahrsager und Akrobaten auf, Märchenerzähler erzählen ihre Geschichten und in unzähligen Garküchen werden marokkanische Spezialitäten angeboten. Jedes Jahr im Herbst findet das Internationale Filmfestival statt, auf dem sich internationale Berühmtheiten aus der Film- und Musikszene zeigen. Von Marrakesch aus werden vielfältige organisierte Ausflüge und Ein- bzw. Mehrtagestouren angeboten. Lohnenswert sind Ausflüge in das nahegelegene Ourika-Tal oder zu den Städten Essaouira, Ouarzazate und Telouet.

Meknès

Meknès gehört zu den vier marokkanischen Königsstädten. Die Stadt ist von einer 40 km langen, von Türmen und Bastionen flankierten Stadtmauer umgeben. Wegen ihrer zahlreichen Moscheen wird Meknès auch die "Stadt der hundert Minarette" genannt. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist das Stadttor Bab Mansour. Aber auch die Medersa Bou Inania, das Mausoleum von Moulay Ismail, das Museum für marokkanische Volkskunst, das unterirdische Qara-Gefängnis oder die riesigen Pferdestallungen des Heri es-Souani sind sehenswert. Die Moschee Jemaa el Kebir bildet den Mittelpunkt der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Beliebte Ausflugsziele außerhalb von Meknès sind die Ruinen der Ausgrabungsstätte Volubilis und die Pilgerstätte Moulay Idris. Die Skigebiete Michlifen und Jbel Hebri sind gut zu erreichen.

Oualidia

Die relativ kleine Stadt Oualidia liegt in einer Lagune direkt an der Atlantikküste. Sie verfügt über einen der beliebtesten Strände Marokkos. Als Aktivitäten bieten sich neben Schwimmen und Fischen vor allem Surfen und Kajakfahren an. Aber auch Naturfreunde kommen auf ihre Kosten. Denn in den Lagunen leben viele Vogelarten. Bekannt ist Oualidia darüber hinaus für ihre frischen Austern und Meeresfrüchte. Wenn man einen Ort zum Erholen, Entspannen und Genießen sucht, ist man in Oualidia genau richtig.

Ouarzazate

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Ouarzazate sind die Kasbah Taourirt (18. Jh.) und die Kasbah Ait Ben Haddou. Die Stadt ist Ausgangspunkt für viele Tagesausflüge und Ziel zahlreicher Touristen. Wegen der einzigartigen Landschaft des beeindruckenden Atlasgebirges und der endlosen Sanddünen diente Ouarzazate schon oft als Schauplatz für berühmte Hollywoodfilme. Abgesehen davon ist die Wüstenstadt bekannt für ihr Kunsthandwerk. Das örtliche Museum für Kunsthandwerk und ein Laden, in dem mehrere Teppichknüpfer gemeinschaftlich ihre Produkte verkaufen, zeugen von einer langen handwerklichen Tradition.

Oujda

Das im Nordosten Marokkos gelegene Oujda begeistert durch seine sehr gut erhaltene malerische Medina mit den Festungsmauern der Kasbah und ihren Souks. Sehenswert ist neben den drei prachtvollen Toren der Palast Dar Sebti, in dem ein Kulturzentrum für arabisch-andalusische Musik untergebracht ist. Im Umland von Oujda lohnt sich ein Ausflug zur Oase Sidi Yahya oder ins nahegelegene Saidia. Dort  findet sich vor allem für Taucher und Angler ein wahres Paradies.

Oukaïmeden

Eineinhalb Autostunden von Marrakesch entfernt liegt die Skistation Oukaïmeden, das wie Ifrane ein Skiort für gehobene Ansprüche ist. Oukaïmeden besticht durch eine wunderschöne Landschaft mit hohen schneebedeckten Bergen. Von hier aus können Skitouren und Bergwanderungen unternommen werden. Der Aufstieg zum Jbel Toubkal mit seinen über 4000 Metern ist allerdings eine Herausforderung. Auf der Fahrt nach Oukaïmeden lohnt sich ein Abstecher nach Ourika oder Asni am Fuß des Jbel Toubkal.

Rabat

Rabat ist die Hauptstadt Marokkos und Residenz des Königs. Die moderne Stadt mit historischem Kern gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das beeindruckendste von mehreren imposanten Toren ist das Tor in der Kasbah des Oudaïas. Sehenswert ist auch der Hassan-Turm, der das unfertige Minarett einer unvollendeten Moschee (12. Jh.) ist. Aus dem Mittelalter stammen auch die Zinnen, die die Altstadt und einen Teil der Neustadt umgeben. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der Königspalast, das Nationalmuseum und das Mausoleum von Mohammed V. Im Sommer sind die zahlreichen Strände und der nahe gelegene Mamora-Wald die beliebtesten Touristenziele. Salé, das im 11. Jahrhundert gegründet wurde, liegt gleich auf der anderen Seite des Flusses, der die beiden Städte teilt.

Tanger

Tanger liegt ganz im Norden Marokkos. Die hoch gelegene Altstadt rund um den Petit Socco mit ihren Souks, Werkstätten, kleinen Läden und Cafés ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Am Rande der Altstadt liegt der Grand Socco und unweit davon das Bab Fahs, das Haupttor der Stadtmauer. Das Grand Café de Paris auf dem Place de France wetteifert mit dem hoch auf einem Felsen gebauten und nicht minder bekannten Café Hafa. Die Sidi-Bounabib-Moschee, die Merinid-Medrese oder das Musée de la Kasbah sind einen Besuch wert, ebenso die idyllischen Mendoubia-Gärten mit ihren 800 Jahre alten Drachenbäumen. Jedes Jahr findet hier Ende Mai das internationale Jazz-Festival statt. Interessante Ausflugsziele sind das Städtchen Chefchaouen, das Fischerdorf Asilah oder die Herkules-Grotten am Kap Spartel.

Taroudant

Taroudant ist eine der ältesten Städte Marokkos und wird oft als "kleine Schwester von Marrakesch" bezeichnet. Sie liegt mitten in der fruchtbaren Souss-Ebene im Süden von Marokko und war jahrhundertelang Station für Karawanen. Noch heute ist Taroudant von einer sehr gut erhaltenen historischen Stadtmauer umgeben. Hier lohnt sich auf jeden Fall eine Besichtigung in einer Kutsche. Bekannt ist die Stadt auch für ihr Kunsthandwerk. In den Souks werden Silberschmuck nach Berbertradition und traditionell geknüpfte Teppiche verkauft. Neben dem für diese Region berühmten Arganöl wird im nahegelegenen Taliouine kostbarer Safran gewonnen. Von Taroudant aus werden viele Ausflüge organisiert. Beispielsweise zum hundert Kilometer entfernten Berberdorf Tiout.

Tétouan

Im Norden Marokkos, auf einem Plateau des Jbel Dersa, liegt Tétouan. Eingebettet in die Ausläufer des Rif-Gebirges, erreicht man in nur wenigen Kilometern die Mittelmeerküste. Tétouan ist berühmt für ihr einzigartiges Labyrinth aus kleinen Gassen. Sehenswert ist neben dem belebtesten Platz der Stadt, dem Place Hassan II., auch der Sultanspalast Dar el Makhzen (17. Jh.). Einen Besuch lohnen auch die Kasbah oder das archäologische Museum, in dem Kunstwerke aus der römischen Zeit und Funde aus den Ruinen von Tamuda und Lixus ausgestellt werden. Das Museum der schönen Künste bietet eine sehenswerte Sammlung zeitgenössischer Kunst. Zu empfehlen sind auch Ausflüge in das etwa 20 Kilometer entfernte Fischerdorf M'diq, zu den Schluchten des Laou Queds oder zu den Ruinen von Tamuda.

Zagora

Die Wüstenstadt Zagora liegt im Drâa-Tal, das zu den eindrucksvollsten Landschaften Marokkos zählt. Besonders faszinierend sind die Kasbahs, Oasen, Palmenhaine und das imposante Atlasgebirge. Die Oasenstadt Zagora war früher eine wichtige Karawanenstation und dient heute noch als Ausgangspunkt für Ausflüge und Kameltouren in die Sahara. Eine solche Wüstentour ist unbedingt zu empfehlen. Vor allem die Nächte, in denen man direkt in den klaren Sternenhimmel blicken kann, werden zum unvergesslichen Erlebnis. Die Oase Tamegroute liegt 18 Kilometer von Zagora entfernt. Hier gibt es eine Bibliothek mit den ältesten arabischen Manuskripten. Sie werden in dem Sufi-Orden Nasiriyya ausgestellt.