Reisen Sie nach Mailand.

Fliegen nach Mailand

Mailand ist über drei Flughäfen erreichbar: Milano Linate (LIN) (7 km vom Stadtzentrum entfernt), Milano Malpensa (MXP) (45 Km vom Stadtzentrum entfernt) und Bergamo Orio al Serio (BGY) (50 Km vom Stadtzentrum entfernt). Mailand wird von den meisten großen europäischen Fluggesellschaften angeflogen. Von Frankfurt aus fliegt u. a. Lufthansa, von Wien aus fliegt u. a. Austrian Airlines, von Zürich aus u. a. Swiss. Auch Germanwings und Alitalia fliegen Mailand aus dem deutschsprachigen Raum aus an.

 

Flugzeiten

Ab Frankfurt: 1 Std. 20 Min.; ab Wien 1 Std. 30; ab Zürich 1 Std.

City Airports: 
Telephone:(02) 232 323.
Website:www.milanolinate-airport.com/en
Location:

7 km östlich von Mailand.


Money:

Eine Bank und mehrere Wechselstuben befinden sich im Erdgeschoss und auf der ersten Etage des Terminalgebäudes.


Luggage:

Die Gepäckaufbewahrung und das Fundbüro sind im Erdgeschoss zu finden. 

Telephone:(02) 23 23 23.
Website:www.seamilano.eu
Location:

45 km nordwestlich von Mailand.


Money:

Banken, Geldautomaten und Wechselstuben sind in beiden Terminals vorhanden.


Luggage:

Eine Gepäckaufbewahrung (Tel: (02) 58 58 02 98) befindet sich im Ankunftsbereich des Terminal 1. Verloren gegangene Gepäckstücke kann man über die Internetseite des Flughafens melden. 

Travel by road

Zusammenfassung:

Italien hat ein ausgezeichnetes Autobahnnetz (die autostrade sind mit A gekennzeichnet). Grüne Schilder verweisen auf Autobahnen. Die wichtigste Autobahn von Norden nach Süden ist die Autostrada del Sole (A1), die Mailand mit Reggio Calabria verbindet, das an der Spitze des Stiefels liegt. 

 Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen beträgt 130 km/h (manchmal auch 150 km/h) für Wagen mit mindestens 1100 ccm und 110 km/h für kleinere Wagen. 

Auf allen Autobahnen wird eine Maut erhoben. Mehr Informationen über Mautgebühren und den Verkehr erhält man beim Informationszentrum in Rom (Tel: (06) 43 63 21 21. Internet: www.autostrade.it)

Für Besucher mit einem begrenzten Budget sind die mehrspurigen strade statali (SS) (Bundesstraßen) wahrscheinlich geeigneter, denn sie sind gebührenfrei, und man kommt auf ihnen meistens schnell voran. Blaue Schilder verweisen auf die Bundesstraßen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt auf diesen Straßen 110 km/h.

Verkehrsbestimmungen:

Das Tragen von Sicherheitsgurten ist für Fahrer und Passagiere gesetzlich vorgeschrieben, und bei Missachtung dieser Vorschrift wird eine sofortige Geldstrafe fällig.

Auf Autobahnen und außerhalb von Ortschaften ist es für alle Fahrzeuge Vorschrift, mit Abblendlicht zu fahren.

Für den Fall einer Panne ist eine reflektierende Warnweste mitzuführen. 

Es werden regelmäßig Atemkontrollen durchgeführt, und das Überschreiten der legalen Alkoholgrenze von 0,5 Promille wird schwer bestraft.

Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als 10 km/h sowie das Missachten einer roten Ampel werden ebenfalls mit Geldstrafen geahndet.

Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren beträgt 18 Jahre.

Personen aus EU-Ländern, die mit ihrem eigenen Wagen unterwegs sind, sollten die grüne Versicherungskarte dabei haben (Carta Verde). Personen, die nicht aus EU-Ländern kommen, müssen einen internationalen Führerschein mitführen.

Weitere Informationen sind beim Automobile Club d'Italia (ACI; Tel: (803) 116, 24-stündige Info-Hotline. Internet: www.aci.it) erhältlich.

Emergency breakdown service:

ACI (Tel: 80 31 16).

Routen:

Mailand ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in alle Richtungen. Die wichtigsten Straßen sind die A1 und A4.

Italiens zentrale Verkehrsader A1 (Autostrada del Sole) führt von Mailand über Bologna, Florenz, Rom und Neapel nach Reggio Calabria direkt Richtung Süden.

Die A4 (Turin-Mailand-Bergamo-Brescia-Verona-Venedig-Triest) bildet eine Ringstraße rund um den Norden der Stadt und ist ein Störungsherd, an dem der Nord-Südverkehr und der Ost-Westverkehr aufeinandertreffen. Die Straße wurde nach Venedigs Spitznamen Autostrada Serenissima benannt, was soviel bedeutet wie "ruhige Autobahn", obwohl die A4 die wichtigste West-Ost-Verbindung Oberitaliens ist. Der am stärksten befahrene Abschnitt zwischen Mailand und Bergamo wurde in jede Richtung vierspurig ausgebaut.

Auch der Verkehr aus Varese und vom Lago Maggiore über die A8 und der aus der Schweiz und Como über die A9 staut sich hier oft.

Das südwestlich von Mailand liegende Genua kann über die ruhigere A7 erreicht werden.

Mailand kann auf den Autobahnen A 50, A 51 und A 52 umfahren werden.

Driving times:

Von Turin: etwa 1,5 Std.; von Bologna: etwa 2 Std.; von Florenz: etwa 3 Std.; von Venedig: etwa 3 Std.; von Rom: etwa 5,5 Std.

Reisebusse:

Mailand hat keinen Busbahnhof, dafür fahren die Busse zum Flughafen vom Flughafenterminal am Hauptbahnhof ab, während die wichtigsten Reisebusverbindungen in andere Städte und ins Ausland von der Piazza Castello neben dem Castello Sforzesco aus starten.

Informationen über Verbindungen zu anderen Orten in Italien sind beim Reisebusunternehmen Autostradale (Tel: (02) 33 91 07 94. Internet: www.autostradale.it) erhältlich. Auskünfte erteilt auch das Büro der Azienda Trasporti Milanesi (Tel: (02) 48 03 92 23 oder (800) 80 81 81 (gebührenfrei innerhalb Italiens). Internet: www.atm-mi.it). Man sollte bedenken, dass der Verkehr in Italien oft sehr dicht ist und Reisebusse nicht schneller sind als Züge und oft auch teurer.

Das Busunternehmen Eurolines (Tel: (02) 72 00 13 04. Internet: www.eurolines.it) bietet von der Piazza Castello Verbindungen zu den meisten europäischen Städten an.

Weitere Informationen über Eurolines-Verbindungen nach Italien sind bei den Eurolines-Generalvertretungen in

- Deutschland (Eurolines Touring GmbH, Tel: (069) 79 03 501. Internet: www.eurolines.de),

- Österreich (Eurolines Austria - Blaguss Reisen GmbH, Internet: www.eurolines.at) und der

- Schweiz (Alsa & Eggmann; Tel: (041) 434 44 65 20. Internet: www.eurolines-schweiz.ch) erhältlich.

Anreise mit der Bahn

Service:

Die italienischen Züge sind verlässlich und die Preise angemessen, obwohl für bestimmte Züge (Diretto, Inter-Regionale, InterCity oder Eurostar) teure Zuschläge verlangt werden können.

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Fahrkarten vor der Fahrt am Bahnsteig an den gelben Automaten abgestempelt werden müssen. Wird dies unterlassen, drohen hohe Strafgebühren.

 

Der größte Bahnhof in Mailand ist der Hauptbahnhof Stazione Centrale, Piazza Duca d'Aosta (Tel: (84 88) 880 88, (14 78) 880 88 - nur innerhalb von Italien. Internet: www.grandistazioni.it). Zu den Einrichtungen gehören ein Touristeninformationsbüro (Tel: (02) 72 52 43 60/70), eine Post, eine Bank und eine Cafeteria. Sämtliche Geschäftseinrichtungen sind im Eurostar Club (Tel: (02) 66 98 10 13) erhältlich, der vier Konferenzzimmer (16 bis 200 Personen), Computerarbeitsplätze, Faxgeräte, Kopierer und Übersetzerdienste zur Verfügung stellt.

Die Mietwagenfirmen Avis, Europcar, Hertz und Maggiore haben Vertretungen am Air Terminal (an der Ostseite des Bahnhofs), wo auch die Busse zu den Flughäfen Linate und Malpensa abfahren.

In Mailand gibt es zehn weitere Bahnhöfe, die vor allem dem Pendelverkehr in die nähere Umgebung dienen.

Betreiber:

Von der Stazione Centrale aus fahren Hochgeschwindigkeitszüge zu den wichtigsten anderen italienischen Städten, u. a. Bologna, Venedig, Genua, Turin, Florenz und Rom.

Nützliche Verbindungen nach Varese, Bergamo und Cremona gibt es vom Bahnhof Porta Garibaldi.

Züge zum Cadorna-Bahnhof (im Mailänder Stadtzentrum) werden von Ferrovie Nord Milano - FNM (Tel: (02) 202 22. Internet: www.ferrovienord.it) betrieben, dazu gehört der Malpensa Express und regionale Verbindungen nach Como.

Für die übrigen Verbindungen ist die staatliche italienische Eisenbahn Ferrovie dello Stato (Tel: 89 20 21 oder (199) 166 177. Internet: www.trenitalia.com und www.fs-on-line.it) zuständig.

Reisezeiten:

Durch die Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnel sind Bahnreisende von Deutschland und der Schweiz aus jetzt noch schneller in Mailand.

Der EuroCity verbindet Mailand mit über 40 europäischen Städten, u.a. Paris, Basel und Brüssel.

Der CityNightLine-Zug (Internet: http://www.nachtzugreise.de/) verbindet Deutschland über die Schweiz und/oder Österreich mit Mailand.

Die Direktverbindung zwischen Rom und Mailand, den wichtigsten Wirtschaftszentren Italiens, ist schnell und verlässlich. Es werden u.a. InterCity- (Fahrzeit nach Rom: etwa 5 Std. 30) und Treno-Eurostar-Züge (4 Std. 30) eingesetzt, die Mailand und Rom über Bologna und Florenz verbinden. Für beide Züge fallen Zuschläge an. Die wichtigsten norditalienischen Häfen kann man durch Verbindungen nach Venedig (2 Std. 40) und Genua (etwa 1 Std. 30) erreichen.

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