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Koeln Reiseführer
Die Medienstadt Köln besticht den Besucher vor allem mit kultureller Vielfalt - man denke nur an den berühmten Karneval -, aber auch mit ihrer 2000-jährigen Geschichte und der am meisten besuchten Sehenswürdigkeit Deutschlands, dem Kölner Dom.
Die heute viertgrößte Stadt Deutschlands mit über einer Million Einwohnern hat ihren Ursprung in einer römischen Kolonie oder colonia, wovon auch ihr Name herrührt.
Ihre Lage direkt am Rhein, im Herzen Deutschlands, spielte eine Schlüsselrolle für ihren Status als Hauptstadt der Provinz. Die Stadt wurde zum Zentrum für die Verehrung Gottes und berühmt für die Sage und die Verehrung der Heiligen Ursula und sie baute mehrere herausragende romanische Kirchen, die bis heute bestehen.
Bis zum Mittelalter hatte sich Köln zu einer der wichtigsten Städte des Heiligen Römischen Reiches entwickelt. Im Jahr 1248 begannen die Arbeiten an einer mächtigen Kathedrale, die gebaut wurde, um Relikte der Heiligen Drei Könige unterzubringen. Es sollte sechs Jahrhunderte bis zu ihrer Fertigstellung dauern. Die als Kölner Dom bekannte Kirche war einst das höchste Gebäude der Welt und ist wohl bis heute das bedeutendste gotische Gebäude der Erde.
Die modernen Wallfahrer von heute besuchen nicht nur den beeindruckenden Dom und die römischen Kirchen, sondern auch die hervorragenden Museen der Stadt, die wertvolle römische Artefakte und ein wichtiges Kunsterbe ausstellen.
Außerdem erleben sie gerne die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Stadt in ihren zahllosen Brauereien (Köln hat mehr Brauereien als jede andere europäische Stadt) und während des größten Karnevals in ganz Europa.

