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Pyramids of Giza, Cairo
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© 123rf.com / Michal Kram

Kairo Reiseführer

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Kairo Ortszeit

Kairo, von den Ägyptern stolz "Mutter aller Städte" genannt, lockt Besucher vor allem wegen der Pyramiden von Gizeh, den Schätzen des Tutanchamun-Grabes und den Kostbarkeiten des Ägyptischen Museums an.

Die größte Metropole Afrikas dehnt sich von Norden nach Süden 40 km entlang des Nil aus. Der größte Teil der Stadt liegt am östlichen Flussufer, wo neue Trabantenstädte bis in die östliche Wüste vordringen, während die westlichen Stadtausläufer abrupt an den Pyramiden enden.

Bei einem Besuch Kairos bleibt ein Kulturschock bisweilen nicht aus, aber Fakt ist, "Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen" (Tausendundeine Nacht). Man sollte sich von Umweltverschmutzung, Lärm, Menschenmassen und dem beständigen Verlangen von Baksheesh nicht abschrecken lassen. Da es ein örtlicher Brauch ist, Baksheesh zu bezahlen, sollte man zwar recht häufig etwas geben, aber immer nur wenig.

Weil die Orientierung in Kairo nicht immer leicht fällt, fühlen sich Besucher im übersichtlicheren, westlich geprägten Innenstadtbezirk rund um den Midan Tahrir (Befreiungs-Platz) recht wohl. Hier befindet sich auch der Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrswesens sowie die Hauptattraktion der Innenstadt, das Ägyptische Museum. Auch viele internationale Hotels von Kairo sind hier errichtet worden.

Gegenüber dem Innenstadtbezirk liegen die Nil-Inseln Gezira und gleich südlich davon Roda. Die Pyramiden von Gizeh befinden sich am westlichen Flussufer, etwa 18 km vom Zentrum. Der älteste Teil Kairos liegt südlich des Stadtzentrums. Einen großen Bereich im Osten nimmt das Islamische Kairo ein.

Die meisten Menschen besuchen die "Stadt der 1000 Minarette", um deren archäologische Schätze zu bewundern, aber auch, um auf dem ausgedehnten Khan-al-Khalili-Markt einzukaufen oder auf Nilkreuzfahrt zu gehen. Es gibt Dutzende von Moscheen, koptischen Kirchen, kleineren Museen und gewundenen Straßen zu erkunden.