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Jordanien Reisehinweise und -warnungen
Jordanien
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 14.05.2012
Unverändert gültig seit: 07.05.2012
Aktuelle Hinweise
In vielen Staaten der arabischen Welt finden derzeit Protestaktionen statt, die sich mit politischen Forderungen an die jeweiligen Regierungen richten. Auch in Jordanien kommt es immer wieder in verschiedenen Orten zu Kundgebungen. Reisenden wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden, diese nicht zu fotografieren sowie besondere Vorsicht walten zu lassen. Darüber hinaus wird geraten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Seit Mitte Januar 2011 kommt es in mehreren Städten und Ortschaften Jordaniens an den Wochenenden regelmäßig zu regierungskritischen Demonstrationen, vor allem freitags nach dem Mittagsgebet, aber auch an anderen Tagen und zu anderen Zeiten. Obwohl diese Kundgebungen zum weitaus größten Teil friedlich bleiben, kam es gelegentlich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, z.B. am 15. April 2011 in der Stadt Zarqa und am 25. März 2011 in der Hauptstadt Amman.
Seit einiger Zeit kommt es auch hin und wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen teilweise größeren Gruppen von Studierenden unterschiedlicher Stammeszugehörigkeit an verschiedenen Universitäten. In einigen Städten Jordaniens (so beispielsweise im November 2011 in der auch von Touristen besuchten Stadt Salt in der Nähe von Amman) ist es auch zu von Großfamilien ausgelösten gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen diesen Familien gekommen.
Es wird geraten, sich grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen und Demonstrationen fernzuhalten und diese nicht zu fotografieren.
Insgesamt besteht die Gefahr von Terroranschlägen in Jordanien und eine Sicherheitsgefährdung, insbesondere an Orten, die von Ausländern besucht werden.
Auch aufgrund der geographischen Nähe zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. Grenzübergänge nach Irak werden zeitweilig und ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Die Verbindungsstraße von Amman nach Bagdad kann aufgrund der Entwicklung im Irak jederzeit kurzfristig gesperrt sein. Das Auswärtige Amt warnt unabhängig davon eindringlich vor Reisen nach Irak.
Personen irakischer Abstammung können nach wie vor Probleme bei der Einreise bekommen. Um weiterführende Schwierigkeiten zu vermeiden wird diesen Personen daher geraten, Visa nicht erst am Flughafen zu beantragen, sondern schon in Deutschland zu beschaffen.
Embassies and tourist offices
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Rennweg 17/4, A-1030 Wien
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Honorarkonsulate in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Wiesbaden.
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(auch für die Schweiz zuständig)
c/o Kleber PR Network (KPRN)
Hamburger Allee 45, D-60486 Frankfurt/M.
