Reisepartner
Click here HOLIDAYCHECK

Reisetipps und Hotels mit Hotelbewertungen von Urlaubern für Urlauber

Click here MIETWAGENCHECK

Günstige Mietwagen für Ihren Urlaub im großen Preisvergleich

Click here REISEINHALTE.DE

Auf Reiseinhalte.de erhalten Sie viele Tipps zu Urlaub und Reisen

Click here FERIENHÄUSER

Vergleich von über 200.000 Ferienhäusern und -wohnungen in ganz Europa.

Nachtleben in Johannesburg

Nachtleben

Johannesburg hat ein lebendiges Nachtleben, mit Bars und Diskos, die ständig wechseln. In Soweto und anderen Townships konzentriert sich das Nachtleben auf die Shebeens (informelle Kneipen, oft in Wohnhäusern) oder auf die richtigen Kneipen (etwas anspruchsvoller als Shebeens, manchmal mit Live-Musik). Man sollte in Soweto nicht allein ausgehen-doch in Begleitung eines südafrikanischen Bewohners allemal, oder auf einer geführten Shebeen-Tour (Siehe Soweto in Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten).

Der Rest der Stadt verfügt über zahlreiche Orte zum Ausgehen, von männer- und sport-dominierten Pubs bis zu schicken Cocktail- oder Hotelbars. Jeder Stadtteil hat sein eigenes Nachtleben. Besonders Melville ist angesagt, und die Seventh Street und angrenzende Straßen entlang findet man Dutzende kleiner Bars, die halb drinnen, halb draußen auf einen Drink einladen. Die nördlich gelegenen Stadtteile wie Rosebank, Norwood, Rivonia und Orange Grove ziehen eher die besser verdienenden Nachtschwärmer an. Im Central Business District ist Newtown zu später Stunde neuerdings wieder populär.

Nachtclubs sind meist bis sehr spät geöffnet, weil es in Südafrika keine echten Alkoholausschankgesetze gibt. Ab 18 Jahren darf Alkohol getrunken werden, obwohl manche Clubs ein Mindestalter von 21 oder 25 Jahren verlangen. Einige feinere Hotels und Nachtclubs erwarten lässig-elegante Kleidung. In den übrigen Clubs kann man so ziemlich alles anziehen. Meist gibt es eine Eintrittsgebühr, besonders wenn Live-Musik geboten wird. Manchmal ist der Eintritt vor 22.00 Uhr kostenlos. Für mehr Infos zum Johannesburger Nachtleben ist die Internetseite www.jhblive.co.za äußerst empfehlenswert.

Bars

Catz Pajamas Restaurant und Pub auf Melvilles Main Road hat 24 Stunden lang geöffnet. Nach einer langen Partynacht kann man auf dem schmiedeeisernen Balkon des alten Gebäudes frühstücken und dabei die Sonne aufgehen sehen. Roxy Rhythm Bar, ebenfalls auf der Main Road, ist ein entspannter Ort für einen Drink und ein Billard-Spiel, doch es kann voll werden, wenn Bands aus der Gegend am Abend Live-Musik spielen. The Ratz Bar, Seventh Street, ist eine weitere dynamische junge Bar, während Xai Xai auf der selben Straße eher Künstler anzieht und eine lange Liste von Cocktails und Küche mit mosambikanischen Einflüssen anbietet. Die Reggae-Bar Cool Runnings auf der Fourth Avenue veranstaltet gelegentlich Live-Comedy.

Eine der ältesten Bars der Stadt ist die Radium Beer Hall, 282 Louis Botha Avenue, in Orange Grove (Internet: www.theradium.co.za). 1929 als Teelokal eröffnet, wurde sie 1944 zu einer Bierhalle. Die lange Theke ist ein Originalstück aus dem Ferreirastown Hotel aus den frühen Bergbauzeiten.

Wer dagegen sehen und gesehen werden will, sollte ins schicke Park Hyatt Hotel auf der Oxford Road im Vorort Rosebank gehen. In der trendigen Bar trifft man sich mit Vorliebe zum gepflegten Drink nach der Arbeit. Im Einkaufszentrum neben dem Park Hyatt treffen sich die gut betuchten Bewohner des nördlichen Stadtteils im Katzy's. Man sitzt in dicken Sofas und genießt leise Bluesmusik und das reiche Angebot an Zigarren, Cognacs und Whiskeys.

In Sandton liegen die angesagten Bars rund um den stimmungsvollen Nelson Mandela Square, neben dem Sandton City Einkaufszentrum (Internet: www.nelsonmandelasquare.com). Der Platz erinnert an eine italienische Piazza. Man sitzt unter Bäumen, in denen Lichterketten funkeln, und unter der Obhut der sechs Meter großen Nelson Mandela-Statue.

Melrose Arch, erreichbar über den Corlett Drive in Melrose (Internet: www.melrosearch.co.za), ist ein weiterer Piazza-ähnlicher Komplex mit vielen angesagten Restaurants und Cafés. Zu empfehlen ist die schicke Bar im Melrose Arch Hotel mit ihrer schönen dunklen Holztheke, Ledersesseln und originellen afrikanischen Dekoration.
Catz Pajamas Restaurant und Pub auf Melvilles Main Road hat 24 Stunden lang geöffnet. Nach einer langen Partynacht kann man auf dem schmiedeeisernen Balkon des alten Gebäudes frühstücken und dabei die Sonne aufgehen sehen. Roxy Rhythm Bar, ebenfalls auf der Main Road, ist ein entspannter Ort für einen Drink und ein Billard-Spiel, doch es kann voll werden, wenn Bands aus der Gegend am Abend Live-Musik spielen. The Ratz Bar, Seventh Street, ist eine weitere dynamische junge Bar, während Xai Xai auf der selben Straße eher Künstler anzieht und eine lange Liste von Cocktails und Küche mit mosambikanischen Einflüssen anbietet. Die Reggae-Bar Cool Runnings auf der Fourth Avenue veranstaltet gelegentlich Live-Comedy.

Eine der ältesten Bars der Stadt ist die Radium Beer Hall, 282 Louis Botha Avenue, in Orange Grove (Internet: www.theradium.co.za). 1929 als Teelokal eröffnet, wurde sie 1944 zu einer Bierhalle. Die lange Theke ist ein Originalstück aus dem Ferreirastown Hotel aus den frühen Bergbauzeiten.

Wer dagegen sehen und gesehen werden will, sollte ins schicke Park Hyatt Hotel auf der Oxford Road im Vorort Rosebank gehen. In der trendigen Bar trifft man sich mit Vorliebe zum gepflegten Drink nach der Arbeit. Im Einkaufszentrum neben dem Park Hyatt treffen sich die gut betuchten Bewohner des nördlichen Stadtteils im Katzy's. Man sitzt in dicken Sofas und genießt leise Bluesmusik und das reiche Angebot an Zigarren, Cognacs und Whiskeys.

In Sandton liegen die angesagten Bars rund um den stimmungsvollen Nelson Mandela Square, neben dem Sandton City Einkaufszentrum (Internet: www.nelsonmandelasquare.com). Der Platz erinnert an eine italienische Piazza. Man sitzt unter Bäumen, in denen Lichterketten funkeln, und unter der Obhut der sechs Meter großen Nelson Mandela-Statue.

Melrose Arch, erreichbar über den Corlett Drive in Melrose (Internet: www.melrosearch.co.za), ist ein weiterer Piazza-ähnlicher Komplex mit vielen angesagten Restaurants und Cafés. Zu empfehlen ist die schicke Bar im Melrose Arch Hotel mit ihrer schönen dunklen Holztheke, Ledersesseln und originellen afrikanischen Dekorati

Clubs

Der vornehmste Tanzclub Johannesburgs ist das Monsoon Lagoon im Emperor's Palace Casino in Kempton Park (Internet: www.monsoonlagoon.co.za), mit professionellen GoGo-Tänzern, extravaganter Beleuchtung und Einrichtung sowie modernster Beschallungstechnik ausgestattet.

Auch Melville hat viele trendige Nachtclubs zu bieten. Im Buzz 9 auf der Seventh Street gibt es übergroße Spiegel, schicke Kissen und regelmäßig legen DJs auf. Das Tokyo Star, Fourth Avenue, ist im Stil der japanischen Popkultur dekoriert und bietet Sushi an.

Newtowns Horror Cafe, 15 Miriam Makeba Street, ist mit Gegenständen aus dem Horrormilieu dekoriert; an Wochenenden spielt man afrikanische Musik, einschließlich Kwaito. Ins Carfax, 39 Pim Street (Internet: www.carfax.co.za), geht es, wenn man performance art (wörtlich: vorgeführte Kunst) zu seinem Bier sehen will. An den Wochenenden finden hier auch Raves auf drei Tanzflächen statt. The Rock, 1987 Vundla Street, Rockville, ist einer der angesagtesten Clubs Sowetos und bietet Kwaito und Jazz, eine große Bar, eine Dachterrasse und eine Tanzfläche.

Beliebt für Raves ist das Reality, 248 Jeppe Street, das über drei Tanzflächen verfügt und eine Mischung aus Hip Hop, House und Drum'n'Bass spielt. Ebenso gefragt sind das Bump, Ecke Alexander Road und Aitken Road, und das Midrand, wo schon einige große Partys gelaufen sind. Big Brother Productions (Internetseite des Clubs: www.clubzone.co.za) organisiert regelmäßig “Wasserpartys” im Wildwaters Freizeitpark in Boksburg, östlich von Johannesburg.

Live-Musik

Früher in Melville zu Hause, ist The Bassline (Internet: www.bassline.co.za) in die Newtown Music Hall in Newtown umgezogen. Viele einheimische Live-Bands (so zum Beispiel Tananas, die schon mit Sting und Paul Simon aufgetreten sind) spielen in dem immer noch äußerst beliebtest Jazz- und Bluesclub. In Newtowns The Songwriter's Club, Carr Street, treten jungen Musiker auf, einschließlich Hip-Hop-Sänger aus den Townships. Kippies, im Market Theatre, 121 Bree Street (Internet: www.kippies.co.za), veranstaltet sehr gute (und deshalb brechend volle) Jazz-Nächte. In Melville richtet sich die Roxy Rhythm Bar (Siehe oben genannte Bars) zwar mehr an Studenten, aber trotz ihrer Rock-und-Burger-Atmosphäre kann man hier immer sicher sein, ein paar gute einheimische Live-Bands zu erleben. In Rosebanks Village Walk Complex, Rivonia Road, gibt es den dunklen, verräucherten Blues Room (Internet: www.bluesroom.co.za), der als der beste Jazz und Blues-Club der Stadt angesehen wird. Live-Musik bietet auch die Radium Beer Hall (Siehe oben genannte Bars) an vier Tagen in der Woche, und jeden ersten Sonntag im Monat spielt eine 19-köpfige Jazz-Band. Eine ausgezeichnete Internetseite ist www.tonight.co.za.

Kultur

Überall entstehen in Johannesburg kleine Projekte und künstlerische Entwicklungen, die jeden in den Bann ziehen und unterhalten - darunter sind witzige Komödiantenauftritte, große Opernwerke, Kunstausstellungen, Theateraufführungen im kleinen Kreis und poetische Lesungen an zahlreichen Veranstaltungsorten.

Veranstaltungslisten befinden sich in der Beilage Tonight, der wichtigsten Tageszeitung der Stadt, The Star (Internet: www.tonight.co.za).

Die lebendige Theaterszene und die jährlich stattfindenden Feste in Johannesburg, die nahezu jeden künstlerischen Bereich abdecken, bieten ebenfalls eine spannende Möglichkeit, die verschiedenen Aspekte des kulturellen Lebens der Stadt kennen zu lernen.

Täglich aktualisierte Listen mit Veranstaltungen in Johannesburg stehen online auf www.702.co.za. Ein guter Online-Stadtführer (Internet: www.artthrob.co.za) stellt Listen mit Kunstausstellungen in der Stadt zur Verfügung.

Karten für kulturelle Veranstaltungen sind bei Computicket (Tel: (011) 340 80 00 oder (083) 915 80 00, Internet: www.computicket.com) erhältlich, dem größten nationalen Reservierungssystem, das auch Verkaufsstände in größeren Einkaufszentren hat.

Musik

Die kernigen Lieder und die unwiderstehlichen Tanzrhythmen von Kwaito (südafrikanische Popmusik) können überall in Johannesburg gehört werden, sie wummern aus Taxis, Clubs und Spelunken und spielen auf Straßenpartys. Das Genre bedient sich in seinen Liedern einheimischer Sprachen und des Straßen-Slangs, die das Leben in Südafrika widerspiegeln, das einen besonderen südafrikanischen Tanz- und Kleidungsstil hat.Kwaito kann man unter anderem im Horror Café hören, 15 Miriam Makeba Street (Tel: (011) 838 67 35), und im Carfax, 39 Pim Street (Tel: (011) 834 91 87; Internet: www.carfax.co.za), beide in Newtown, oder im The Rock, 1987 Vundla Street (Tel: (011) 986 81 82), in Soweto.

Jazz ist ebenfalls sehr beliebt. Die besten Tipps für Jazz sind in Newtown der Kippies Jazz Club, im Market Theatre, 121 Bree Street (Tel: (011) 836 18 05; Internet: www.kippies.co.za) und The Bassline, 10 Henry Nxumalo Street (Tel: (011) 838 91 45; Internet: www.bassline.co.za) und in Sandton im Blues Room, Village Walk (Tel: (011) 838 91 45; Internet: www.bluesroom.co.za).

Theater & Konzerte

Seit 1976 und den Tagen des Protest-Theaters hat die Market Theatre Company, 121 Bree Street, Newtown (Tel: (011) 832 16 41; Internet: www.markettheatre.co.za), den Ruf gewonnen, Stücke aufzuführen, die sozialkritisch sind. Zum Civic Theatre Complex, Loveday Street, Braamfontein (Tel: (011) 877 68 00; Internet: www.showbusiness.co.za), gehören das Nelson Mandela Theatre (früher Civic Main genannt), die Theater Tesson, Thabong und Pieter Ross sowie eine Kunstgalerie. Zu den Vorführungen gehören hauptsächlich einheimische Produktionen, Musicals, Ballett-Aufführungen, Comedy und Pantomine (saisonabhängig). Der unglaubliche starke, 26-köpfige Soweto Gospel-Chor (Internet: www.sowetogospelchoir.com) tritt hier regelmäßig auf.Das Pieter Toerien's Montecasino Theatre, Shop 65, Montecasino Boulevard, an der Ecke des William Nicol Drive und der Witkoppen Road, Fourways (Tel: (011) 511 18 18; Internet: www.montecasinotheatre.co.za), das einem großen Impresario gehört, der der Einrichtung auch ihren Namen gab, bietet sowohl neuen als auch etablierten Künstlern Gelegenheit zum Wachsen und zum Ausprobieren von neuen Richtungen. Ein neues Theater mit 1.900 Sitzplätzen wurde kürzlich dem Komplex angegliedert. Dieses wurde extra für die Aufführung der südafrikanischen Version von Der König der Löwen (Internet: www.lionkingsa.co.za) gebaut. Eine weitere sehr bekannte Persönlichkeit aus der Theater- und Kabarett-Szene, Richard Loring, betreibt das Dinner-Theater The Sound Stage, Old Pretoria Road, Midrand (Tel: (011) 315 50 84; Internet: www.soundstage.co.za).

Tanz

Die Dance Factory, President Street, Newtown Cultural Precinct (Tel: (011) 833 13 47) bringt zahlreiche internationale und einheimische Künstler auf die Bühne und vermischt oft klassische und ethnische Stilrichtungen.

Film

Jedes größere Einkaufszentrum verfügt über einen Kino-Komplex, der Mainstream-Filme zeigt und entweder von Ster-Kinekor (Internet: www.sterkinekor.com) oder von Nu-Metro (Internet: www.numetro.co.za) betrieben wird. Man kann Karten über Computicket (Tel: (011) 340 80 00 oder (083) 915 80 00; Internet: www.computicket.com) im Voraus bestellen. Immer mehr Kinos haben Kartenlesegeräte, so dass man im Voraus bestellte Karten mit Kreditkarte bezahlen kann. An einem Tag in der Woche, meistens dienstags, kosten die Karten die Hälfte. Cinema Nouveau, in The Mall of Rosebank gelegen, 50 Bath Avenue, Rosebank (Tel: (011) 880 28 66), zeigt Art-House-Filme und ist regelmäßig Veranstaltungsort von Film-Festivals.

Zu einigen erwähnenswerten Filmen, die in Johannesburg spielen, gehören Mapantsula (1988) , der von einem Kleinkriminellen erzählt, der in die Ereignisse der studentischen Unruhen in Soweto verwickelt ist, The Foreigner (1994), handelt von wachsender Ausländerfeindlichkeit, die sich hauptsächlich gegen afrikanische Einwanderer in Johannesburg richtet, und The Line (1996), der gewöhnliche Südafrikaner porträtiert, die mit der gewalttätigen Seite einer sich schnell wandelnden Gesellschaft konfrontiert werden.

Tsotsi
ist bis heute der bekannteste südafrikanische Film, der bei der Feier zur Oskarverleihung im Jahr 2005 den Oskar in der Kategorie 'Bester ausländischer Film' gewann. Der Film wurde ausschließlich in Soweto und in der Sprache Tsotsi Taal gedreht. Er erzählt die bewegende Geschichte eines gewalttätigen und mordlustigen Gangsters, der plötzlich und unabsichtlich in die Situation gerät, für ein Baby sorgen zu müssen, das er auf dem Rücksitz eines von ihm geklauten Autos fand. Tsotsi Taal ist eine Mischung aus Afrikaans, Englisch und afrikanischen Wörtern. Die Sprache wurde entwickelt, um in den Townships trotz verschiedener Sprachen kommunizieren zu können. Sie wird häufig in der Kwaito-Musik benutzt - eine Art Gangster-Rap.

Literarische Anmerkungen

Die turbulente Vergangenheit (und Gegenwart) von Johannesburg hat einen fruchtbaren Boden für eine reiche literarische Tradition geschaffen. Eine hervorragende Quelle für Bücher ist das African Books Collective (Internet: www.africanbookscollective.com).

Nadine Gordimer, die 1991 den Nobelpreis für Literatur gewann, wurde 1923 nahe der Stadt geboren und lebte seit 1948 in Parktown in Johannesburg. In dem Roman The House Gun (1998), der in Johannesburg spielt, ergründet sie anhand einer Mordanhörung die Probleme der mit Gewalt kämpfenden Gesellschaft nach der Apartheid.

Herman Charles Bosman (1910 -1951) beschreibt in seinen Werken über Johannesburg die Seele der Stadt und reflektiert dabei auch die Seele Afrikas.

Um zu verstehen, warum Johannesburg so viele Schriftsteller fasziniert hat, empfiehlt sich zunächst die Lektüre von Gandhi's Johannesburg: Birthplace of Satyagraha (2000) von Eric Itzkin und Johannesburg, One City, Colliding Worlds (2004) von Lindsey Bremner.

Nelson Mandela wurde zwar nicht in Johannesburg geboren, aber er hatte in der Stadt in den 1950-er Jahren eine Rechtsanwaltskanzlei. Er wurde in dem Vorort Rivonia festgenommen, bevor er 1963 wegen Verrats angeklagt und verurteilt wurde. Mandelas Autobiographie Der lange Weg zur Freiheit (1995) bietet einen bemerkenswerten Eindruck davon, wie dieser außergewöhnliche Mann Johannesburg in den 1940-er und -50-er Jahren erlebt hat.

Der Roman Heart of Redness (2001) von Zakes Mda über Sophiatown handelt von den 'Goldenen Fünfzigerjahren, dem Aufblühen der südafrikanischen Kultur und der Renaissance von Sophiatown'.

Einer der berühmtesten Söhne Johannesburgs aus der Theater-Szene ist Pieter-Dirk Uys, der wahrscheinlich unter seinem Pseudonym Evita Bezuidenhout noch besser bekannt ist. Pieter-Dirk Uys versetzte mit seinen Stücken ab 1973 südafrikanische Politiker und Sittenrichter in Aufruhr. Zu seinen bekanntesten oder auch berüchtigtsten Werken gehören Adapt or Dye (1981), das eine Parodie über die Vorurteile des weißen Regimes über Hautfarbe ist, und das Werk, Truth Omissions (1996/1997), das mit einem bitteren Beigeschmack Südafrikas Truth Commission (Wahrheitskommission) kommentiert, eine Plattform in den Zeiten nach der Apartheid, deren Aufgabe es war, die Versöhnung und Wiedergutmachung zu erleichtern.

Einer der größten Dichter Südafrikas der Gegenwart ist Don Mattera. Er wurde 1935 in Johannesburgs Viertel Sohpiatown geboren. Seine Großeltern schickten ihn in ein privates, katholisches Internat, was er gehasst hat. Dort erwarb er außer Englisch, Boxen und den männlichen Verhaltenskodex kaum andere Kenntnisse. Diese brachten ihm bei seiner Rückkehr nach Sophiatown jedoch große Vorteile, wo er der Anführer einer der berüchtigtsten Straßengangs, den Vultures (Aasgeiern), wurde. Langsam begann schließlich neben dem Kampf gegen die Apartheid-Entlassungen (von Sophiatown) der Prozess der Politisierung (Mitgliedschaft der ANC Jugendliga) und seine Wandlung vom Anführer einer Gang zum politischen Aktivisten.