Rica terraces in Bali, Indonesia
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Indonesien Reiseführer

Key Facts
Offizielle Landesbezeichnung

Republik Indonesien.

Gebiet

1.904.569 qkm.

Bevölkerung

260.581.100 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte

126 pro qkm.

Hauptstadt

Jakarta.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1945. Verfassung von 1945, letzte Änderung 2002. Einkammerparlament: Abgeordnetenhaus (Dewan Perwakilan Rakyat) mit 560 Mitgliedern. Unabhängig seit 1949 (ehemalige niederländische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Joko Widodo, seit Oktober 2014.

Regierungschef

Joko Widodo, seit Oktober 2014.

Elektrizität

220 V, 50 Hz; in ländlichen Gegenden zuweilen auch 110 V, 50 Hz. Zweipolige und dreipolige Stecker, Adapter wird empfohlen. Mit Stromschwankungen muss vor allem in den Abendstunden gerechnet werden.

Der Äquator durchzieht den charismatischen Inselstaat Indonesien, der in den tropischen Gewässern Südostasiens zu finden ist.
Wer Indonesien besuchen möchte, den erwartet ein großes Abenteuer. Die Nation mit der dritthöchsten Bevölkerungszahl der Welt hat einen unglaublichen kulturellen und geografischen Reichtum zu bieten, der nur darauf wartet, erkundet zu werden.
Touristen werden unberührte weiße Sandstrände mit Palmen vorfinden, deren Hintergrund dramatische Vulkangebirge, terrassenförmige Berghänge und tropischer Regenwald bilden. Unter Wasser wartet ein Kaleidoskop der Tierwelt: riesige Mondfische, Mantarochen, Schweinswale, Schildkröten und farbenfrohe Korallen.
Bali ist ein Postkarten-Paradies und verlockt mit atemberaubender Landschaft, sanftmütigen Menschen in Sarongs und legendären Sonnenuntergängen. Die „lebenden Dinosaurier“ der Insel Komodo werden den Besucher ebenso beeindrucken wie die architektonische Pracht der Tempelanlagen von Borobudur mit ihren 5 km langen buddhistischen Reliefs. Wer Abenteuer sucht, wird im entlegenen Dschungel von Kalimantan oder auf Sumatra fündig, wo es unzählige Tierarten und Eingeborenenstämme gibt.

Reisewarnung

Indonesien

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 14.12.2016
Unverändert gültig seit: 07.12.2016



Aktuelle Hinweise

Am Morgen des 7. Dezember 2016 ist es zu einem Erdbeben der Stärke 6,4 in der Provinz Aceh im Norden der Insel Sumatra mit zahlreichen Todesopfern gekommen. Das Ausmaß ist noch nicht bekannt, derzeit gibt es keine Hinweise auf betroffene deutsche Staatsangehörige.
Es wurde keine Tsunami-Warnung herausgegeben, es ist aber mit Nachbeben zu rechnen. Reisende werden gebeten, die lokalen Medien, die  offizielle Website des indonesischen Amts für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.bmkg.go.id/) und diese Reise- und Sicherheitshinweise zu verfolgen.


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Naturkatastrophen
 

In ganz Indonesien sind derzeit verstärkt vulkanische Aktivitäten und Erdbeben zu verzeichnen.
Einige Flüge zwischen Australien und Bali wurden aufgrund vulkanischer Asche des Mount Rinjani auf Lombok unterbrochen. Auch wenn Flughäfen geöffnet sind, kann es zu Annulierungen von Flügen kommen. 

Reisenden wird empfohlen, Nachrichten zu verfolgen und sich rechtzeitig über mögliche Verspätungen oder Ausfälle bei Fluggesellschaften zu informieren.

Seebeben bzw. Tsunamis sind im Inselstaat Indonesien nicht auszuschließen. Im Dezember 2004 hatte ein Seebeben vor der Insel Sumatra eine zerstörerische Flutwelle ausgelöst, die hunderttausende Todesopfer forderte.

Diebstähle
Reisende sollten auf ihre Wertgegenstände (insbesondere Reisedokumente und Bargeld) achten. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in belebten Cafés und Restaurants kommt es zu Taschendiebstählen.

Terrorismus
Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen mögliche Terroristen vor. Dennoch können terroristische Aktivitäten nicht ausgeschlossen werden. Besondere Vorsicht ist während christlicher Feiertage, wie Ostern oder Weihnachten geboten.

Methanolvergiftungen
Es wird zu größter Vorsicht beim Konsum von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.

Ethnische und religiöse Spannungen
In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon kam es zuletzt im September 2011 zu Unruhen mit Toten und Verletzten. In Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit ebenfalls wiederholt zu Unruhen. Die Situation hat sich in beiden Fällen wieder stabilisiert; Vorsicht bei Reisen in die Region wird dennoch empfohlen.

In den Provinzen Papua und West-Papua ereigneten sich seit August 2011 gewalttätige Zwischenfällen sowohl in der Provinzhauptstadt Jayapura (Papua) als auch rund um die Grasbergmine nahe Timika (West-Papua) und im Distrikt Puncak Jaya (West-Papua). Für Papua und West-Papua gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Reisen in die genannten Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.