Unternehmungen in Französisch-Polynesien

Urlaubsorte & Ausflüge

Papeete, die Hauptstadt Tahitis, hat sich in
den letzten Jahren zu einer geschäftigen Stadt entwickelt, der traditionelle
»Haere maru«-Lebensstil nach dem Motto »immer schön ruhig« ist jedoch weitgehend
erhalten geblieben. Auf dem bunten Markt Le Marché werden Stoffe, Blumen,
Obst, Gemüse und Gewürze angeboten, ein Besuch lohnt sich vor allem Sonntag
morgens. Der Mount Orohena, mit 2235 m die höchste Erhebung Tahitis,
bildet eine atemberaubende Silhouette. Westlich der Hauptstadt liegt der
Venuspunkt, an dem 1767 die ersten Europäer landeten.
Die herrliche
tropische Landschaft mit Bananenhainen, Plantagen und Blumen ist an sich schon
eine wahre Augenweide, Arahoho (eine natürliche Fontäne) und die
Faarumai- und Vaipahi-Wasserfälle sind ganz besonders reizvolle
Ausflugsziele. Der Botanische Garten im nahe gelegenen Papeari
bietet exotische tropische Pflanzen. Hier sollte man auch das interessante
Gauguin-Museum besuchen. Die »Marae« (Freilufttempel) von Maheiete
und Arahurahu sollte man sich ebenfalls unbedingt ansehen. Eine
Bootsfahrt zu einer der faszinierenden Tropfsteinhöhlen (die Vaipoiri-Höhlen
sind wohl die schönsten) ist ein unvergessliches Erlebnis. Im Lagoonarium de
Tahiti
gibt es verschiedene Aquarien (einschl. eines Haifischbeckens) und
eine erstaunliche Unterwassershow (täglich von 09.00-18.00 Uhr
geöffnet).
Moorea (17 km von Tahiti) wird durch eine Fähre (45 Min.)
mit der Hauptinsel verbunden. Vulkanische Gipfel bilden den Hintergrund für
schimmernde weiße Sandstrände und klare Lagunen. Ein schönes Ausflugsziel ist
das malerische Opunohu-Tal, ein seit 150 Jahren verlassenes
Siedlungsgebiet mit 500 alten Bauwerken, darunter einige restaurierte Tempel
(Marae). La Belvedere bietet den besten Ausblick über die
Insel.
Tetiaroa, ein bedeutendes Vogelschutzgebiet, wurde erst vor
kurzem der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und kann nur per Flugzeug erreicht
werden.
Die Leeward-Inseln Huahine, Raiatea und
Tahaa
sind eher beschaulich. Man kann sie innerhalb einer Flugstunde von
Tahiti aus erreichen. Die Feuerlaufzeremonien, alte polynesische Tempel,
zahlreiche farbenfrohe Märkte und ausgezeichnete Fischgründe und
Segelmöglichkeiten sind hier die Hauptattraktionen.
Bora-Bora liegt
eine Flugstunde von Tahiti entfernt, wird oft als eine der schönsten Inseln des
Pazifik bezeichnet und hat eine gute Auswahl an Hotels. Beliebt sind Ausflüge zu
den kleinen Dörfern von Vaitape und Bergwanderungen zum Otemanu und
Pahia. Die Wassersport- und Hochseeangelmöglichkeiten sind ausgezeichnet.
Bei Motu (einem kleinen Sandatoll innerhalb des Riffs vor Bora-Bora) kann man
hervorragend tauchen.
Die Tuamotu-Inselgruppe ist größtenteils
unbewohnt. Zwischen Tahiti und den bewohnten Inseln gibt es Flugverbindungen, u.
a. nach Rangiroa, auf der das Hotel Kia Ora Ausrüstungen für alle
Wassersportarten anbietet.
Die Marquesa-Inseln sind bei Touristen
weniger bekannt, bisher gibt es keine Spitzenhotels. Paul Gauguin wurde auf
Hiva Oa begraben, und auf Ua Huka kann man Ausritte durch die
vielen Täler machen. Der Flug von Tahiti dauert vier Stunden.
Die
Austral-Inseln bieten ein kühleres Klima als die übrigen Inseln. Die
Meuterer der »Bounty« versuchten, sich 1789 auf Tubuai niederzulassen.
Auf Rurutu wurden Siedlungen aus dem frühen Mittelalter ausgegraben. Die
Ruinen alter Maori-Festungen, so genannte »Pas«, thronen auf den Bergen hoch
über der Insel Papu.