Mobilität vor Ort in Frankreich

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Air France (AF) (www.airfrance.de) bietet Verbindungen in alle Teile des Landes. Auf Inlandsflügen gibt es Spezialtarife für junge Leute, Paare und Familien sowie regelmäßig diverse Sonderangebote. Weitere Informationen von Air France und der Französischen Zentrale für Tourismus (Fremdenverkehrsämter, s. Adressen).

Die französische Fluggesellschaft Aigle Azur fliegt in Frankreich die Flughäfen Lille, Lyon, Marseille, Basel-Mülhausen, Paris und Toulouse an sowie in Algerien die Städte Algier, Annaba, Constantine, Djanet, Oran oder Tamanrasset und die Länder Burkina Faso, Mali, Marokko, Portugal (Faro, Lissabon, Porto und Funchal) und Tunesien.

Air Austral ist die französische Nationalfluggesellschaft der Insel Réunion. Sie fliegt nach Frankreich (Paris Charles de Gaulle), Thailand (Bangkok), Mauritius, Australien (Sydney via Mauritius im Codeshare mit Air Mauritius), Südafrika (Johannesburg), Madagaskar, Mayotte, Komoren.

Flugzeug Anmerkungen

Flüge zwischen französischen Flughäfen und dem französischen Sektor des Flughafens Genf/Genève (GVA) gelten als Inlandsflüge (s. Schweiz, Reiseverkehr - International)

Wichtigste Flughäfen

Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) ist der größte internationale Flughafen von Paris und der zweitgrößte Passagierflughafen Europas nach London Heathrow.

Paris Orly (ORY) ist der zweitgrößte internationale Flughafen von Paris. Er dient als Drehkreuz für Corsair International, Transavia France und easyJet sowie hauptsächlich Inlandsflüge der Air France.

Lyon Saint Exupéry (LYS) befindet sich ca. 20 km östlich von Lyon auf dem Gebiet der Gemeinde Colombier-Saugnieu. 

Toulouse-Blagnac (TLS) ist der internationale Flughafen der südfranzösischen Großstadt Toulouse.

 

Straße

Frankreichs Straßennetz besteht aus gut ausgebauten Autobahnen, Nationalstraßen und Landstraßen.

Autobahnen (A) sind blau beschildert und gebührenpflichtig (Autoroutes à pèage) mit Ausnahme von Teilen der Stadtautobahnen und -umfahrungen in Paris, Lyon, Bordeaux, Marseille und Toulouse sowie einiger Teil- und Zubringerstrecken. Die Gebühren sind je nach Autobahn unterschiedlich. Wenn man mit Wohnwagen unterwegs ist, kann es sein, dass der Gesamtzug in eine höhere Mautkategorie fällt. Für Fahrzeuge über 3,5 t oder einer Höhe von über 3m gibt es die Mautbox TIS-PL, alle anderen Fahrzeuge können zur Mautzahlung Liber-t nutzen. Mit einem Chip liber-t können auch ausländische Touristen die Autobahnmaut bargeldlos bezahlen. Weitere Informationen dazu unter www.bipandgo.com/de.

Nationalstraßen (N) sind grün und Landstraßen (D) weiß beschildert; beide sind gebührenfrei.

Der Hauptreiseverkehr findet Ende Juli/Anfang August sowie Ende August/Anfang September statt. Es empfiehlt sich, diese Hauptstoßzeiten zu meiden.

An den Tankstellen gibt es rund um die Uhr ein breites Angebot an Serviceleistungen, von denen viele kostenlos sind (Toiletten, Baby-Wickeltische, Spielplätze, Picknick-Plätze, Luft für den Reifendruck, Wasser für die Scheibenwischanlage).
Bleifreies Benzin ist an den Tankstellen durch ein Schild mit der Aufschrift sans plomb gekennzeichnet.
Die Bison Futé-Karte enthält allerlei praktische Hinweise und ist bei den Maisons de la France (s. Adressen) erhältlich.

Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Frankreich ist rund um die Uhr besetzt - Tel. +49 89 22 22 22 (www.adac.de).

Umweltplakette: In Frankreich sind bisher vier Umweltzonen (ZCR, Zones à Circulation Restreinte) eingerichtet: zwei dauerhafte in Paris und Straßburg sowie zwei nur bei Luftverschmutzungsalarm gültige im Großraum Grenoble und in Lyon. Für die Einfahrt in die Umweltzonen sind kostenpflichtige Umweltplaketten Crit´Air (certificat qualité de l'air) erforderlich.

In Paris haben in der Umweltzone, die innerhalb des Stadtautobahnrings (Boulevard périphérique) eingerichtet ist, Autos mit einer Erstzulassung vor dem 1. Januar 1997 und Krafträder mit einer Erstzulassung vor dem 1. Juni 1999 an Werktagen von Mo - Fr zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Fahrverbot. 

Die Einführung einer Umweltzone in Lille ist in Vorbereitung. Auch in Bordeaux sowie in weiteren französischen Städten sind Umweltzonen geplant.

Außerhalb der Umweltzonen sind in Frankreich keine Umweltplaketten vorgeschrieben. 

Wohnwagen: Diese können für einen Aufenthalt von bis zu 6 Monaten eingeführt werden. Für Pkws mit Wohnwagenanhängern gelten besondere Regelungen, z.B. dürfen sie nicht auf dem Boulevard Périphérique (große Umgehungsstraße um Paris) fahren.
Das Parken von Reisemobilen während der Nacht ist in einigen Gemeinden gesetzlich geregelt. In diesen Fällen stellen die Gemeinden den Fahrern entsprechende Abstellplätze zur Verfügung.
Wohnmobile sind in den Städten Cannes und Menton unerwünscht.
Weitere Informationen für Reisemobile unter http://www.eurocampingcar.com/ oder http://www.camping-car.org/.

 

Links-/Rechtsverkehr
Right
Autovermietung

Eine Liste der Verleihfirmen ist im örtlichen Fremdenverkehrsamt erhältlich (Syndicat d'Initiative oder Office de Tourisme). Die größeren Fluggesellschaften bieten einen Fly & Drive Service an. Mietautos können auch auf großen Bahnhöfen und in den Städten gemietet werden. 
 
Die Französischen Eisenbahnen haben einen verbilligten Bahn-/Leihwagendienst (Train et Auto) in ihrem Angebot. Für Inhaber des France Vacances-Passes, die 1. Klasse fahren, stehen kostenlose Leihwagen zur Verfügung. Weiterhin unterhalten internationale Autovermietungen in allen Ländern Reservierungsbüros, in denen Touristen schon von ihrem Heimatland aus Reservierungen zu Sondertarifen tätigen können.
 
Das Mindestalter, um ein Auto zu mieten, ist für einige Fahrzeuggruppen 23 Jahre. Manche Autovermieter verlangen einen Aufschlag bei unter 25-Jährigen. In der Regel muss der Fahrer seit mindestens 1 Jahr vor Anmietung im Besitz eines gültigen Führerscheins sein.

 

Reisebus

Die Busverbindungen im örtlichen Nahverkehr außerhalb der Städte sind relativ gut. Informationen und Fahrpläne sind nur vor Ort erhältlich.

Fernreisebusse, die innerhalb von Frankreich fahren, sind u.a. Flixbus und Eurolines www.checkmybus.de.

 

Bestimmungen
- Anschnallpflicht. 
- Promillegrenze: 0,5.
 - Das Tragen von fluoreszierenden Warnwesten ist für Autofahrer Pflicht, wenn sie ihr Fahrzeug außerhalb von geschlossenen Ortschaften verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten, z.B. bei Panne oder Unfall. Das Tragen der fluoreszierenden Sicherheitsweste ist auch für Farradfahrer außerhalb von Ortschaften Pflicht.
- Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht auf dem Vordersitz Platz nehmen und müssen in einem passenden Kindersitz befördert werden. 
- Für etwaige Pannen müssen rote Warndreiecke mitgeführt werden. 
- Vorfahrtsregelungen: Generell rechts vor links. Im Kreisverkehr gilt diese Priorité-Regelung oft nicht. Das Schild mit der Aufschrift »Vous n'avez pas la priorité« signalisiert allen Fahrern, dass die Fahrzeuge im Kreisverkehr Vorfahrt haben. Die so genannte Passage protégé gewährt Fahrzeugen auf allen größeren Straßen außerhalb von Ortschaften Vorfahrt. Sie sind in der Regel mit einem »X« auf dreieckigem Untergrund beschildert. Darunter steht Passage protégé. 
- Tagsüber sollte außerorts auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Abblendlicht muss zurzeit bei Regen- und Schneefällen sowie in Tunnels eingeschaltet werden.
- Parken und Halten ist unter Brücken, in Tunnels und Unterführungen sowie an gelben Parkrändern verboten.
Schneeketten können überall gekauft oder gemietet werden. Geschwindigkeitsdelikte und andere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung werden umgehend mit Bußgeldern geahndet. Alkoholtests sind üblich.
Alles, was man über das Autofahren in Frankreich wissen sollte, ist in der Broschüre »Bienvenue en France par l'Autoroute« nachzulesen, die vom Maison de la France erhältlich ist.
- Alle Autofahrer und Führer von zwei- und dreirädrigen Motorrädern sind angehalten, einen unbenutzen Alkohol-Schnelltester mitzuführen.

 

Unterlagen

Nationaler Führerschein. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern. 

 

Hinweise zum Straßenverkehr

Höchstgeschwindigkeiten: 
- in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h, 
- außerhalb geschlossener Ortschaften: 90 km/h, 
- auf Straßen mit zwei Fahrspuren in jeder Richtung: 110 km/h,
- auf Autobahnen: 130 km/h.
Wer seinen Führerschein noch keine zwei Jahre besitzt, darf außerorts nicht schneller als 80 km/h und auf Schnellstraßen höchstens 100 km/h fahren.

 

In der Stadt unterwegs

Die städtischen Nahverkehrssysteme sind ausgezeichnet. Die Busverbindungen in allen größeren Städten sind gut. Busse fahren im Allgemeinen von 05.30 Uhr-20.30 Uhr. Straßenbahnen, Oberleitungsbusse und U-Bahnen wie in Marseille und Paris ergänzen das Verkehrsnetz. Lyon hat auch eine Zahnradbahn. Der erste fahrerlose, automatische Zug der Welt verkehrt in Lille, das auch Straßenbahnlinien hat. St. Etienne und Nantes haben ein Straßenbahnnetz, und in Grenoble, Limoges und Nancy verkehren Oberleitungsbusse. Einzelfahrkarten, Wochen- und Monatskarten gibt es im Voraus zu kaufen. Gutes Informationsmaterial und Pläne des jeweiligen Streckennetzes stehen zur Verfügung.

In vielen Teilen der Innenstadt ist Parken verboten. Ansonsten ist die Parkzeit begrenzt (Zone bleue) und im Allgemeinen kostenpflichtig (die dafür vorgesehenen Parkplätze sind auf dem Boden markiert (weiß-gestrichelte Linien). Gebührenpflichtige Parkhäuser (www.parkingsdeparis.com) gibt es in ganz Paris und am Stadtrand. Diese verfügen über eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Während der Hauptverkehrszeiten (07.30-09.00 Uhr und 17.30-19.30 Uhr) ist der Verkehr häufig sehr dicht.

Paris
hat eines der besten Verkehrsnetze der Welt. Die Pariser Verkehrsbetriebe, die RATP (www.ratp.fr), kümmern sich um den öffentlichen Nahverkehr im Großraum Paris. Sie sind für das gesamte Buslinien-, U- und S-Bahnnetz der Stadt verantwortlich.

 

Bahn

Die französische Staatsbahn SNCF ist in fünf Nahverkehrsverbunde aufgeteilt. Ihr Schienennetz umfasst 34.200 km. 

Der TGV (Train à Grande Vitesse) (www.tgv.com) verkehrt mit bis zu 300 km/h zwischen Paris und der Bretagne, Straßburg sowie Südfrankreich. Für Paris-Lille braucht der TGV 1 Std., von Paris nach Marseille 3 Std., nach Bordeaux 2 Std. (InOui) und nach Toulouse 4 Std. 8 Min.

TGV Ouigo, ein Billig-Hochgeschwindigkeitszug, verbindet Paris u. a. mit Bordeaux, Montpellier, Lyon, Marseille, Lille, Rennes und Straßburg.

TGV Atlantique, verbindet Paris mit Rennes und Nantes in der Bretagne, mit Bayonne und Toulouse im Südwesten Frankreichs und mit Bordeaux und La Rochelle in der Region Bordeaux.

TGV L'Océane (InOui) verbindet Paris mit Bordeaux in 2 Std. 4 Min.

TGV Bretagne-Pays-de-la-Loire verbindet Paris mit Rennes in 1 Std. 25 Min.

Reservierungen sind grundsätzlich erforderlich. Fahrkarten müssen stets vor Fahrtantritt an den orangefarbenen Automaten am Anfang des Bahnsteigs entwertet werden. Wurde dies vergessen, sollte sich der Reisende an einen Kontrolleur wenden, um sich eine mögliche Geldbuße zu ersparen.

iDTGV-Züge (http://www.idtgv.com) sind die Low-Cost-Version der TGV-Züge. Ihr Netz wird ständig erweitert.

Der iDnight (http://www.idtgv.com) ist die Nachtvariante des iDTGV. Er ist für Reisende zwischen 18 bis 30 Jahren gedacht. Im iDnight gibt es keine Liegeplätze, dafür aber ein Getränkeabteil und einen Diskjockey. Das Streckennetz der iDnight-Züge umfasst über 50 Städte West- und Südfrankreichs sowie Paris.

Fahrkartenkauf: In Frankreich gekaufte Fahrkarten sind vor Beginn der Fahrt an den orangefarbenen Automaten am Zugang des Bahnsteigs zu entwerten (composter).
Es gibt zahlreiche Sonderfahrkarten für Familien, Kinder und Jugendliche. Generell richten sich die Fahrpreise nach Reisetag und Tageszeit, je nach dem ob diese in der Hauptverkehrszeit liegen oder nicht. Nähere Informationen sind den Fahrplänen zu entnehmen, die bei der SNCF erhältlich sind.

Fahrpreissystem: Die Fahrpreise der französischen Staatsbahn sind nach Farben aufgeschlüsselt:

Blau (außerhalb der Stoßzeiten): In der Regel Mo 10.00 Uhr - Fr 12.00 Uhr bzw. Sa 24.00 Uhr - So 15.00 Uhr.
Weiß (Standard): In der Regel Fr 12.00 Uhr - Sa 24.00 Uhr und So 15.00 Uhr - Mo 10.00 Uhr sowie an einigen Feiertagen.
Rot (Hauptreisezeiten): Betrifft etwa 20 Tage im Jahr, an denen alle Ermäßigungen entfallen.

Für ausländische Reisende gibt es die unterschiedlichsten Reiseangebote zu günstigen Preisen (Europass, Eurodomino, Interrail etc.), die man sich vor der Abreise in seinem Heimatland besorgen muss.

Weitere Angebote: Busreisen und Ausflüge in ganz Frankreich, Auto- und Fahrradvermietung.

Skiurlaub: Die SNCF organisiert in Verbindung mit der AFMASS (dem französischen Einzelhandelsverband für Sportartikel) Pauschal-Skiurlaubsreisen. Die Buchung ist nur in Frankreich möglich.

Informationen: Nähere Auskünfte über alle Angebote erteilt die SNCF. Allgemeine Informationen, Auskünfte über Fahrpreise und Zugverbindungen sowie Fahrpläne sind von den DB-, ÖBB- und SBB-Agenturen erhältlich, die auch gern Reservierungen entgegennehmen.

 

Schiff

Frankreichs schiffbare Wasserwege umfassen 8500 km (www.france-nautic.com oder www.vnf.fr).

Ausflugsboote können mit oder ohne Besatzung gemietet werden. Das Angebot reicht von kleinen Motorbooten bis zu umgebauten Lastkähnen (Péniches), die bis zu 24 Personen beherbergen können und eine achtköpfige Besatzung benötigen. In manchen Gegenden kann man »Hotelboote« mieten; große, umgebaute Lastkähne mit Unterkunftsmöglichkeiten und Restaurants. Preis und Komfort je nach Wunsch und Geldbeutel.

Hausboote sind ebenfalls eine Gelegenheit, die wunderschönen Flusslandschaften Frankreichs zu entdecken und zu genießen. Mit jeder Schleuse, die man passiert, lernt man das Land besser kennen. Eine Liste der etwa 80 Bootsverleiher für Fluss- und Seeschifffahrt ist von deren Dachorganisation Fédération des Industries Nautiques erhältlich (Tel. 01 44 37 04 00. www.fin.fr). Weitere Informationen erteilen die nationalen und regionalen Fremdenverkehrsämter (s. Adressen).

Bootsfahrten bieten sich vor allem nordöstlich von Paris an. Hier sind die meisten schiffbaren Flüsse durch Kanäle verbunden.

Die besten Routen sind auf

- der Seine von Auxerre nach Le Havre (es muss jedoch mit gewerblichem Schiffsverkehr gerechnet werden);

- auf der Rhône (es empfiehlt sich, flussabwärts von Avignon die Dienste eines Lotsen in Anspruch zu nehmen. Die Schiffe der Viking Flusskreuzfahrten fahren auf der Seine, der Rhône und der Saône, A-Rosa und Lüftner Cruises fahren auf Rhône und Saône);

- in den Regionen Bretagne und Loire auf den Flüssen Vilaine, Loire, Mayenne und Sarthe mit ihren Verbindungskanälen.

Kanäle verbinden Rhein, Mosel und ihre Nebenflüsse im Nordosten;
in Burgund durchfließen die Saône und viele wunderschöne alte Kanäle das Land.
Die Region Midi (einschließlich des Canal du Midi, der den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet und zum Weltnaturerbe gehört) ist ebenfalls ideal für Bootsfahrten.

Die Website des französischen Segelverbandes (www.ffvoile.org) informiert Hafen für Hafen über den Gezeitenkoeffizienten.

Staatlich betriebene Autofähren, so genannte BACs, verbinden die größeren Inseln an der Atlantikküste mit dem Festland, sie durchkreuzen auch regelmäßig das Gironde-Delta.

Passagier- und Autofähren der Corsica Linea (www.corsicalinea.com) verkehren zwischen der Insel Korsika und dem französischen Festland. Die Schiffe verbinden Marseille mit Ajaccio, Porto Torres, Porto Vecchio, Bastia und Ile Rousse.
Im Programm der Corsica Ferries (www.corsica-ferries.de) sind bis zu 30 Fährpassagen pro Tag zwischen Korsika und Nizza, Toulon, Savona, Piombino und Livorno nach Ajaccio, Bastia, Calvi. Schnellere Überfahren sind mit dem Mega Express möglich.