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Frankreich Reisehinweise und -warnungen
Frankreich
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 30.04.2012
Unverändert gültig seit: 20.04.2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus
Zur Begegnung von terroristischen Drohungen gilt in Frankreich der Plan "Vigipirate", der insgesamt vier Alarmstufen mit unterschiedlich intensiven Maßnahmen vorsieht.
Auf Bahnhöfen und Flughäfen gibt es verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingangen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.
Reisen im Land / Straßenverkehr / Kriminalität
Es wird empfohlen, mit Wohnmobilen und Campingwagen nur bewachte Campingplätze anzusteuern. Von Übernachtungen auf Rastplätzen, insbesondere entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs, wird wegen Aktivitäten organisierter Banden dringend abgeraten.
Überfälle auf Fahrzeuge im Straßenverkehr werden insbesondere aus den Regionen Rhône-Alpes, Auvergne, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées, Aquitaine und der Insel Korsika gemeldet. Zur Vorbeugung wird empfohlen, auch während der Fahrt Wertsachen möglichst nicht sichtbar im Fahrzeug aufzubewahren und das Fahrzeug verriegelt zu lassen.
In allen touristischen Hochburgen Frankreichs sind verstärkt Übergriffe auf ausländische Besucher festzustellen, die zum Ziel haben, ihre Wertgegenstände zu stehlen. Es wird dringend angeraten, besonders vorsichtig zu sein, keine überflüssigen Wertgegenstände mitzuführen und für Notfälle Kopien von Ausweispapieren und Listen wichtiger Telefonnummern jederzeit zugänglich aufzubewahren.
Reisen nach Korsika
Nach der Aufhebung der (auch zuvor nicht respektierten) Waffenruhe der korsischen Separatisten am 18. Juli 2003 ist die Zahl der Sprengstoffanschläge auf öffentliche Einrichtungen und vereinzelt auch auf unbewohnte Zweitwohnungen deutlich gestiegen. Die Anschläge sind politisch motiviert und richten sich nicht gegen ausländische Touristen, sondern gegen Symbole der Staatsgewalt (Gendarmerie- und Polizeistationen, Gebäude der Finanzverwaltung - Trésor Public). Da jedoch in zunehmendem Maße auch von Touristen frequentierte Einrichtungen Anschlagsziele darstellen (z.B. Flughäfen) oder die Anschläge sich in der Nähe vielbesuchter Orte ereignen, kann die Gefährdung von Personen nicht ausgeschlossen werden.
Übergriffe mit eindeutig kriminellem Charakter auf Touristen haben zugenommen.
Embassies and tourist offices
Schosshaldenstrasse 46, CH-3006 Bern
Generalkonsulate in Genf und Zürich. Honorarkonsulate in Adligensvil, Basel, Delémont, Lugano und Sion.
Wipplingerstraße 24, A-1010 Wien
Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Bregenz, Groß-St. Florian, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg.
Technikerstraße 2, A-1040 Wien
Termine nach Vereinbarung.
Zeppelinallee 35, D-60325 Frankfurt/M.
Pariser Platz 5, D-10117 Berlin
Hinweis: Für Visumanträge ist das Generalkonsulat in Frankfurt/M. zuständig.
Generalkonsulate in Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, München, Saarbrücken und Stuttgart. Honorarkonsulate in Aachen, Bremen, Freiburg i. Br., Fürth, Hannover, Mannheim und Saarlouis.
Rue de Clichy 79/81, F-75009 Paris
Rennweg 42, CH-8021 Zürich
Postanschrift: Postfach 3376, CH-8021 Zürich
(kein Publikumsverkehr)
