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Sicherheitshinweise, Botschaften und Fremdenverkehrsämter in Dominikanische Republik
Reisewarnung
Dominikanische Republik
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 22.05.2013
Unverändert gültig seit: 13.05.2013
Aktuelle Hinweise
In den letzten Monaten ist es vermehrt zu zum Teil bewaffneten Überfällen auf Touristen und Residenten gekommen. Typisch ist in letzter Zeit, dass sich die Personen mit kriminellen Absichten zu zweit auf einem Motorrad oder in einem Jeep potentiellen Opfern nähern. Sowohl in Santo Domingo als auch auf dem Weg vom/zum Flughafen in Las Americas wurden mehrere Raubüberfälle und Diebstähle gemeldet. Touristen und Residenten wird deshalb dringend dazu geraten, Wertgegenstände zu Hause zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und dunkle Straßen sowie unsichere Wohngegenden zu meiden. Grundsätzlich ist es notwendig, jederzeit aufmerksam das Geschehen auf der Straße zu verfolgen und Geldbeutel sicher zu verstauen.
Als Folge der andauernden Cholera-Epidemie im Nachbarland Haiti hat sich der Krankheitserreger auch in der Dominikanischen Republik ausgebreitet. Die Ansteckungsgefahr für Reisende in der Dominikanischen Republik ist ohne engen Kontakt zu Erkrankten, beispielsweise in Krankenhäusern, sehr gering.
Cholera wird typischerweise über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Daher sind hier die üblichen Empfehlungen zur Vermeidung von Magen-Darminfektionen besonders zu beachten.
Weitere Informationen hierzu sowie zu Cholera und Dengue-Fieber im Allgemeinen finden Sie im Abschnitt „Medizinische Hinweise“ sowie in einem Merkblatt des Auswärtigen Amts (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de/)
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Die Kriminalität im Land ist hoch. Sie richtet sich allerdings nur selten gezielt gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen und daher auch die ausländischen Touristen und Residenten. Zu erhöhter Vorsicht wird geraten. Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren, ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen. Ausflüge sollten nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgeführt werden. Der Versicherungsschutz der Busunternehmer ist im Vergleich zu Deutschland geringer.
Wertsachen sollten nur in unbedingt erforderlichem Umfang mitgeführt und stets – sofern vorhanden – in einem Safe deponiert werden. Auf Schmuck, auch billigen Modeschmuck, sollte verzichtet werden. Armenviertel sollten Sie nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In größeren Menschenansammlungen (Märkte, Busbahnhöfe, Busfahrten, Tanzlokale etc.) sollten Sie besonders auf Geldbörse und Wertsachen achten. Wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass, Führerschein, Adressenlisten etc.) sollten nur in Fotokopie mitgeführt und Originale im Safe des Hotels hinterlegt werden. Bei Übergabe von Wertgegenständen an Hotelsafes ist in manchen Fällen die Anfertigung einer detaillierten Übergabeliste mit unterschriftlicher Bestätigung der Hotelleitung zu empfehlen. Die Rechtsverhältnisse im Verlustfall sollten unter Zeugen vor Übergabe geklärt werden.
Dominikaner tragen teilweise Handfeuerwaffen mit sich und setzen diese auch immer wieder im Konfliktfall als Drohmittel ein. Vermeiden Sie daher generell bei Meinungsverschiedenheiten oder bei Konflikten aggressives Auftreten.
Botschaften und Fremdenverkehrsämtern
Löwenstrasse 65, CH-8001 Zürich
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Genf (Tel./Fax: (022) 738 00 18).
Weltpoststrasse 4, CH-3015 Bern
Postanschrift: Postfach 22, CH-3000 Bern 15
(mit Visumerteilung)
Möllwaldplatz 5, 2. Stock, A-1040 Wien
(ohne Visumerteilung)
Prinz-Eugen-Straße 18, A-1040 Wien
Dessauer Straße 28-29, D-10963 Berlin
Generalkonsulate mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 74 38 77 81/83) und Hamburg (Tel: (040) 47 40 84.
Internet: www.dominikanischeskonsulathamburg.de). Honorarkonsulat in Stuttgart.
Ave. México, esq. 30 de Marzo, DO-Santo Domingo
Hochstraße 54, D-60313 Frankfurt/M.
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig)

