Dominican Republic
Pin This
Open Media Gallery

© 123rf.com / Elena Elisseeva

Dominikanische Republik Reiseführer

Key Facts
Gebiet

48.730 qkm.

Bevölkerung

10.648.613 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte

195 pro qkm.

Hauptstadt

Santo Domingo.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1966. Verfassung von 1966, letzte Änderung 1994. Zweikammerparlament (Congreso de la República), bestehend aus Abgeordnetenhaus (150 Mitglieder) und Senat (32 Mitglieder). Unabhängig seit 1844 (ehemals zu Haiti).

Staatsoberhaupt

Staatsoberhaupt und Regierungschef ist Danilo Medina, seit August 2012.

Elektrizität

110 V, 60 Hz; zweipolige Flachstecker. Adapter und Transformator erforderlich.

Die Dominikanische Republik, das geografisch vielseitigste Land der Karibik, präsentiert dem Besucher tropischen Regenwald, alpine Gebirgsketten, Mangrovensümpfe und sogar Wüstengebiete.
Diese Geschenke der Natur ermöglichen ausgezeichnete Abenteuersport- und Ökotourismus-Angebote, und vor allem Mountainbiker, Trekkingfans und Wassersport-Enthusiasten werden sich hier ausgiebig betätigen können.
Die Dominikanische Republik – diese aufregende Mischung aus karibischern Rhythmen, amerikanischen Einflüssen und europäischen Vorfahren – definiert sich durch seine leidenschaftliche Liebe zu Baseball ebenso wie durch seine etwas verblichene koloniale Vergangenheit.
Aber während die meisten internationalen Touristen hier lediglich ihren Urlaub in Hotelanlagen an den von Palmen gesäumten Stränden der Nord- und Ostküste verbringen, hat das Land viel mehr zu bieten. Die Zona Colonial der Hauptstadt Santo Domingo bietet zum Beispiel viele architektonische Leckerbissen und ist ein guter Startpunkt für kulturell interessierte Besucher. Laute Musik muss man schon lieben, denn mitreißende Merengue- und Bachatamusik ist überall in Santo Domingo zu hören.
 

Reisewarnung

Dominikanische Republik

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.02.2017
Unverändert gültig seit: 14.02.2017



Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Die Kriminalität in der Dominikanischen Republik ist deutlich höher als in europäischen Ländern. Sowohl in Santo Domingo als auch in den Touristengebieten der Nordküste gibt es in letzter Zeit zudem einen spürbaren Anstieg der Gewaltkriminalität.

Die Kriminalität richtet sich selten ausdrücklich gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen und betrifft damit auch ausländische Touristen und im Land lebende Deutsche. In Touristenzentren sind ausländische Touristen auch gezielt Opfer von Übergriffen geworden. Es ist insbesondere in abgelegeneren, ländlichen Gegenden – dazu gehören auch einsame Strände – erhöhte Vorsicht geboten.

Es ist in der letzten Zeit vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen und im Lande lebenden Deutschen gekommen. Betroffen sind sowohl Fußgänger als auch Autofahrer (z. B. im Stau oder vor einer roten Ampel stehend). Die Überfälle ereignen sich selbst in der Hauptverkehrszeit und an belebten Hauptverkehrsstraßen. Fenster und Türen des Autos sollten während der gesamten Fahrt verriegelt und Wertgegenstände von außen nicht sichtbar sein. Es wird empfohlen, nicht bei Straßenverkäufern aus dem Auto heraus zu kaufen und auf offener Straße keinen Schmuck oder Mobiltelefone zu zeigen. Bei einem Überfall wird dringend dazu geraten, keine Gegenwehr zu leisten und Wertgegenstände widerstandslos auszuhändigen.

Grundsätzlich ist es notwendig, jederzeit aufmerksam das Geschehen auf der Straße zu verfolgen und insbesondere bei größeren Menschenansammlungen (z. B. in Märkten, auf Busbahnhöfen, während Busfahrten, in Tanzlokalen) auf Geldbörsen und Wertsachen zu achten.  
Es wird zudem empfohlen, außerhalb der Geschäftszeiten keine größere Menge Bargeld abzuheben und sich beim Abheben nicht beobachten zu lassen.
Abhebungen von Geldautomaten sollten vorwiegend in geschützten Räumen – etwa bei einer Bank innerhalb eines belebten Einkaufszentrums – vorgenommen werden.
Reisende sollten dunkle Straßen und unsichere Wohngegenden  meiden und Armenviertel nur in Begleitung Ortskundiger betreten.

Im Grenzgebiet zu Haiti ist es zuletzt zu einer Häufung von bewaffneten Raubüberfällen auf Kraftfahrzeuge gekommen.

Ausflüge sollten nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgeführt werden. Der Versicherungsschutz der Busunternehmer ist im Vergleich zu Deutschland geringer.

Touristen und in der Dominikanischen Republik lebenden Deutschen wird dringend dazu geraten, Wertgegenstände zu Hause zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und wichtige Dokumente (z. B. Flugschein, Reisepass, Führerschein) nur in Fotokopie mitzuführen. Bei Übergabe von Wertgegenständen an Hotelsafes ist in manchen Fällen die Anfertigung einer detaillierten Übergabeliste mit unterschriftlicher Bestätigung der Hotelleitung zu empfehlen. Die Rechtsverhältnisse im Verlustfall sollten unter Zeugen vor Übergabe geklärt werden.

In öffentlichen Bars, Discos und hotelinternen Clubs sollten Getränke nie aus den Augen gelassen werden, um zu vermeiden, dass narkotisierend wirkende Stoffe („K.-O.-Tropfen“) untergemischt werden. Dominikaner setzen im Konfliktfall teilweise Handfeuerwaffen als Drohmittel ein. Generell sollte daher bei Meinungsverschiedenheiten oder bei Konflikten aggressives Auftreten vermieden werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.