The World Travel Guide
        
  Home
Länderinfos
Flughafeninfos
Städteführer
Weltzeituhr
Wetter
  Photo Competition
  Webshop
  Content Lizenz
  Unterkunft
  Hotels suchen
  Autovermietung
  Auto Europe - Mietwagen
  Urlaubsbroschüre
  Urlaubsreisen
  Flug
  Mietwagen
  Hotel Buchen
  Last Minute Hotels
  Reiseversicherung
  Hotel buchen
  Hotels in Asien
 

Das Reiseportal


Ecuador Länderinfos - Reise- und Sicherheitsinformationen


 

 


Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 22.05.2008


Aktuelle Hinweise

Grenzregion zu Kolumbien
Anfang März war es zu außenpolitischen Spannungen zwischen Kolumbien, Venezuela und Ecuador und Truppenbewegungen in den Grenzregionen gekommen. Diese Spannungen sind auf diplomatischem Wege entschärft worden. Die konkrete Umsetzung der Einigung bleibt noch abzuwarten.

Daher wird weiterhin von Reisen in die Provinzen Carchi und Sucumbiós sowie in den Norden von Esmeraldas abgeraten. Auch in der Provinz Orellana und im nördlichen Teil der Provinz Imbabura besteht zumindest zeitweise ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

Vulkan Tungurahua
Der Vulkan Tungurahua (Touristengebiet Baños) zeigt derzeit wieder eine stärkere Aktivität. Reisende sollten sich zeitnah über die aktuelle Lage in der betroffen Region informieren. Auf die Möglichkeit von Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs wird hingewiesen. Informationen in spanischer Sprache zu Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: www.igepn.edu.ec/index.html

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen über Land
Die Sicherheitslage im ecuadorianischen Grenzgebiet zu Kolumbien, v.a. in der Provinz Sucumbíos, wird durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen massiv beeinträchtigt. Von Reisen in diese Region wird dringend abgeraten. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Carchi, Orellana und Napo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.

Es finden häufig Demonstrationen, Straßenblockaden und Streiks statt, bei denen es zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen kann. Solche Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Straßenblockaden können zudem den nationalen Reiseverkehr behindern.

Ecuador hat eine der höchsten Unfallraten in Lateinamerika. Insbesondere Reisebusse sind häufig in schwere Unfälle verwickelt. Bei Nacht sollten Fahrten in Überlandbussen vermieden werden.

Bei sportlichen Aktivitäten (z.B. Bergsteigen, Rafting u.ä.) entsprechen die Sicherheitshinweise und-vorkehrungen oft nicht dem Standard in Deutschland. Auch in dieser Hinsicht ist es bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sinnvoll, Sicherheitsmaßnahmen vorher abzufragen. Insbesondere Bergtouren (auch von erfahrenen Bergsteigern) sollten mit ortskundigen Führern durchgeführt werden.

Kriminalität
In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:
  • diverse Ablenkungsmanöver mit vorgetäuschten Pannen und Missgeschicken,
  • Kreditkartenbetrug,
  • „Bußgeld"-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen,
  • Raub nach Drogenverabreichung in Form von Speisen, Getränken oder auf Prospekten/Faltblättern, die wie Werbematerial verteilt werden,
  • Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.
Grundsätzlich sollte auf das Gepäck gut geachtet werden. Schmuck sollte möglichst nicht getragen werden; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi benutzt werden.

Auf abgelegenen Wanderstrecken (insbesondere Lagune San Pablo bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Cruz Loma) kommt es besonders häufig zu Überfällen/Gewaltverbrechen. Eine Häufung von Raubüberfällen und Vergewaltigungen ist außerdem in der Umgebung der Seilbahnbergstation am Vulkan Pichincha in Quito zu beobachten.

Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.

Aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter sollte bei Raubüberfällen keine Gegenwehr geleistet werden.

Naturkatastrophen
Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane.

Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay und Reventador sind derzeit vermehrt aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung.

Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: www.igepn.edu.ec/index.html.

In den Wintermonaten (Januar - April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die neben der Küstenregion teilweise auch das Hochgebirge betreffen. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.

Guides



zugehörige Guides




 ©Copyright: World Travel Guide - Nexus Business Media. All Rights Reserved 2008 Impressum | Kontakt | Nutzerbedingungen | Datenschutz