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Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 20.08.2008
Aktuelle Hinweise
Vulkan Tungurahua
Der Vulkan Tungurahua (Touristengebiet Baños) zeigt derzeit wieder eine stärkere Aktivität. Reisende sollten sich zeitnah über die aktuelle Lage in der betroffen Region informieren. Auf die Möglichkeit von Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs wird hingewiesen. Informationen in spanischer Sprache zu Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: http://www.igepn.edu.ec/index.html
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen über Land
Die Anfang März 2008 aufgetretenen außenpolitischen Spannungen zwischen Ecuador und Kolumbien, die bisher nicht vollständig beigelegt werden konnten, beeinträchtigen die Sicherheitslage in der Grenzregion zu Kolumbien weiterhin. Daher wird weiter von Reisen in die Provinzen Carchi und Sucumbiós sowie in den Norden von Esmeraldas abgeraten.
Allgemein wird die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kolumbien, v.a. in der Provinz Sucumbíos, durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen massiv beeinträchtigt. Von Reisen in diese Region wird dringend abgeraten. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Carchi, Orellana und Napo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.
Im gesamten Land finden häufig Demonstrationen, Straßenblockaden und Streiks statt, bei denen es zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen kann. Solche Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Straßenblockaden können zudem den nationalen Reiseverkehr behindern.
Ecuador hat eine der höchsten Unfallraten in Lateinamerika. Insbesondere Reisebusse sind häufig in schwere Unfälle verwickelt. Bei Nacht sollten Fahrten in Überlandbussen vermieden werden.
Bei sportlichen Aktivitäten (z.B. Bergsteigen, Rafting u.ä.) entsprechen die Sicherheitshinweise und -vorkehrungen oft nicht dem Standard in Deutschland. Auch in dieser Hinsicht ist es bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sinnvoll, Sicherheitsmaßnahmen vorher abzufragen. Insbesondere Bergtouren (auch von erfahrenen Bergsteigern) sollten mit ortskundigen Führern durchgeführt werden.
Kriminalität
In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Mariscal Sucre) und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:
Auf abgelegenen Wanderstrecken (insbesondere Lagune San Pablo bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Cruz Loma) kommt es besonders häufig zu Überfällen/Gewaltverbrechen. Eine Häufung von Raubüberfällen und Vergewaltigungen ist außerdem in der Umgebung der Seilbahnbergstation am Vulkan Pichincha in Quito zu beobachten.
Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.
Aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter sollte bei Raubüberfällen keine Gegenwehr geleistet werden.
Naturkatastrophen
Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane.
Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay und Reventador sind derzeit vermehrt aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung.
Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: http://www.igepn.edu.ec/index.html
In den Wintermonaten (Januar - April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die neben der Küstenregion teilweise auch das Hochgebirge betreffen. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.
Stand: 20.08.2008
Aktuelle Hinweise
Vulkan Tungurahua
Der Vulkan Tungurahua (Touristengebiet Baños) zeigt derzeit wieder eine stärkere Aktivität. Reisende sollten sich zeitnah über die aktuelle Lage in der betroffen Region informieren. Auf die Möglichkeit von Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs wird hingewiesen. Informationen in spanischer Sprache zu Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: http://www.igepn.edu.ec/index.html
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen über Land
Die Anfang März 2008 aufgetretenen außenpolitischen Spannungen zwischen Ecuador und Kolumbien, die bisher nicht vollständig beigelegt werden konnten, beeinträchtigen die Sicherheitslage in der Grenzregion zu Kolumbien weiterhin. Daher wird weiter von Reisen in die Provinzen Carchi und Sucumbiós sowie in den Norden von Esmeraldas abgeraten.
Allgemein wird die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kolumbien, v.a. in der Provinz Sucumbíos, durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen massiv beeinträchtigt. Von Reisen in diese Region wird dringend abgeraten. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Carchi, Orellana und Napo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.
Im gesamten Land finden häufig Demonstrationen, Straßenblockaden und Streiks statt, bei denen es zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen kann. Solche Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Straßenblockaden können zudem den nationalen Reiseverkehr behindern.
Ecuador hat eine der höchsten Unfallraten in Lateinamerika. Insbesondere Reisebusse sind häufig in schwere Unfälle verwickelt. Bei Nacht sollten Fahrten in Überlandbussen vermieden werden.
Bei sportlichen Aktivitäten (z.B. Bergsteigen, Rafting u.ä.) entsprechen die Sicherheitshinweise und -vorkehrungen oft nicht dem Standard in Deutschland. Auch in dieser Hinsicht ist es bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sinnvoll, Sicherheitsmaßnahmen vorher abzufragen. Insbesondere Bergtouren (auch von erfahrenen Bergsteigern) sollten mit ortskundigen Führern durchgeführt werden.
Kriminalität
In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Mariscal Sucre) und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:
- diverse Ablenkungsmanöver mit vorgetäuschten Pannen und Missgeschicken,
- Kreditkartenbetrug,
- „Bußgeld"-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen,
- Raub nach Drogenverabreichung in Form von Speisen, Getränken oder auf Prospekten/Faltblättern, die wie Werbematerial verteilt werden,
- Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.
Auf abgelegenen Wanderstrecken (insbesondere Lagune San Pablo bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Cruz Loma) kommt es besonders häufig zu Überfällen/Gewaltverbrechen. Eine Häufung von Raubüberfällen und Vergewaltigungen ist außerdem in der Umgebung der Seilbahnbergstation am Vulkan Pichincha in Quito zu beobachten.
Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.
Aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter sollte bei Raubüberfällen keine Gegenwehr geleistet werden.
Naturkatastrophen
Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane.
Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay und Reventador sind derzeit vermehrt aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung.
Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: http://www.igepn.edu.ec/index.html
In den Wintermonaten (Januar - April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die neben der Küstenregion teilweise auch das Hochgebirge betreffen. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.






