Timor-Leste Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 19.02.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Nach einer längeren Phase politischer Instabilität, mit lokal auftretenden Unruhen, Ausschreitungen und Plünderungen (zuletzt nach den Attentatsversuchen auf den Staatspräsidenten und Premierminister am 11. Februar 2008) ist es seitdem gelungen, mit Hilfe der internationalen Polizeikräfte im Rahmen der UNMIT-Mission und den ins Land gerufenen internationalen Militärkräften die Sicherheitslage zu beruhigen. Zur weiteren Stabilisierung hat maßgeblich auch die Schließung der Flüchtlingslager und die Rückkehr der Binnenflüchtlinge in ihre Heimatdörfer beigetragen. Trotz der Abnahme der politischen und sozialen Spannungen bleibt die Sicherheitslage in Timor-Leste fragil. Reisende sollten regelmäßig die lokalen Medien und ortskundige Kontaktpersonen konsultieren, um über mögliche kurzfristige Veränderungen der Sicherheitslage informiert zu sein. Demonstrationen, politische Versammlungen und größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden, da diese kurzfristig und unvorhergesehenerweise eskalieren können.
Reisende nach Timor-Leste sollten sich vor der Einreise bei der - für die konsularische Betreuung von EU-Staatsangehörige in Notfällen zuständigen - portugiesischen Botschaft in Dili (Tel. +670-7234755) bzw. beim „Security Operations Centre" der Vereinten Nationen Mission UNMIT (Tel. +670-7230635) nach der aktuellen Sicherheitslage erkundigen und über gültige Reisedokumente verfügen, um jederzeit das Land verlassen zu können.
Außerdem wird ausdrücklich empfohlen, dass sich Deutsche, die sich - auch nur vorübergehend - in Timor-Leste aufhalten, in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen Botschaft Jakarta eintragen, damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen schnell kontaktiert werden können. Zur Registrierung: http://service.diplo.de/registrierungsav
Kriminalität
Kriminalität in der Form von Taschendiebstählen (bewaffneten) Überfällen und Einbrüchen tritt landesweit, aber am häufigsten in der Hauptstadt Dili auf. In manchen Fällen zielt sie direkt auf Ausländer. Sporadisch kommt es außerdem zu Gewalttaten lokaler Banden, insbesondere in Dili und Baucau. In der Vergangenheit wurden vereinzelt auch Ausländer Opfer dieser Bandenrivalitäten. Hauptsächlich spielt sich die Bandenkriminalität in Timor-Leste jedoch innerhalb der lokalen Bevölkerung ab.
Straßenverkehr
Das Straßennetz in Timor-Leste, vor allem außerhalb Dilis, ist größtenteils in einem sehr schlechten Zustand. Insbesondere nächtliche Fahrten sollten aus Sicherheitsgründen vermieden werden. Besondere Vorsicht ist bei Überlandfahrten während der Regenzeit angeraten, da insbesondere in den Bergregionen Aileu, Manatuto, Ainaro und Manufahi Straßen in kurzer Zeit durch Unterspülung unbefahrbar werden. Öffentliche Verkehrsmittel (Kleinbusse, Taxis) sind oft überfüllt und entsprechen nicht internationalen Sicherheitsstandards.
Erdbeben
Timor-Leste liegt in einer Erdbebenzone.
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Stand: 19.02.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Nach einer längeren Phase politischer Instabilität, mit lokal auftretenden Unruhen, Ausschreitungen und Plünderungen (zuletzt nach den Attentatsversuchen auf den Staatspräsidenten und Premierminister am 11. Februar 2008) ist es seitdem gelungen, mit Hilfe der internationalen Polizeikräfte im Rahmen der UNMIT-Mission und den ins Land gerufenen internationalen Militärkräften die Sicherheitslage zu beruhigen. Zur weiteren Stabilisierung hat maßgeblich auch die Schließung der Flüchtlingslager und die Rückkehr der Binnenflüchtlinge in ihre Heimatdörfer beigetragen. Trotz der Abnahme der politischen und sozialen Spannungen bleibt die Sicherheitslage in Timor-Leste fragil. Reisende sollten regelmäßig die lokalen Medien und ortskundige Kontaktpersonen konsultieren, um über mögliche kurzfristige Veränderungen der Sicherheitslage informiert zu sein. Demonstrationen, politische Versammlungen und größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden, da diese kurzfristig und unvorhergesehenerweise eskalieren können.
Reisende nach Timor-Leste sollten sich vor der Einreise bei der - für die konsularische Betreuung von EU-Staatsangehörige in Notfällen zuständigen - portugiesischen Botschaft in Dili (Tel. +670-7234755) bzw. beim „Security Operations Centre" der Vereinten Nationen Mission UNMIT (Tel. +670-7230635) nach der aktuellen Sicherheitslage erkundigen und über gültige Reisedokumente verfügen, um jederzeit das Land verlassen zu können.
Außerdem wird ausdrücklich empfohlen, dass sich Deutsche, die sich - auch nur vorübergehend - in Timor-Leste aufhalten, in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen Botschaft Jakarta eintragen, damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen schnell kontaktiert werden können. Zur Registrierung: http://service.diplo.de/registrierungsav
Kriminalität
Kriminalität in der Form von Taschendiebstählen (bewaffneten) Überfällen und Einbrüchen tritt landesweit, aber am häufigsten in der Hauptstadt Dili auf. In manchen Fällen zielt sie direkt auf Ausländer. Sporadisch kommt es außerdem zu Gewalttaten lokaler Banden, insbesondere in Dili und Baucau. In der Vergangenheit wurden vereinzelt auch Ausländer Opfer dieser Bandenrivalitäten. Hauptsächlich spielt sich die Bandenkriminalität in Timor-Leste jedoch innerhalb der lokalen Bevölkerung ab.
Straßenverkehr
Das Straßennetz in Timor-Leste, vor allem außerhalb Dilis, ist größtenteils in einem sehr schlechten Zustand. Insbesondere nächtliche Fahrten sollten aus Sicherheitsgründen vermieden werden. Besondere Vorsicht ist bei Überlandfahrten während der Regenzeit angeraten, da insbesondere in den Bergregionen Aileu, Manatuto, Ainaro und Manufahi Straßen in kurzer Zeit durch Unterspülung unbefahrbar werden. Öffentliche Verkehrsmittel (Kleinbusse, Taxis) sind oft überfüllt und entsprechen nicht internationalen Sicherheitsstandards.
Erdbeben
Timor-Leste liegt in einer Erdbebenzone.


