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Offizieller Staatsname
Demokratische Republik Timor-Leste.
Lage
Südostasien.
Fläche
14.600 qkm.
Bevölkerungszahl
947.400 (2006)
Während des andauernden Konflikts flüchteten große Teile der timor-lestischen Bevölkerung nach Westtimor und in andere indonesische Landesteile, so dass die Bevölkerungsverschiebung sehr groß ist. Die UN Flüchtlingsorganisation UNHCR schätzt, dass über 500.000 Menschen vertrieben wurden. Ein Repatriierungsprozess wurde in die Wege geleitet und dauert weiter an.
Während des andauernden Konflikts flüchteten große Teile der timor-lestischen Bevölkerung nach Westtimor und in andere indonesische Landesteile, so dass die Bevölkerungsverschiebung sehr groß ist. Die UN Flüchtlingsorganisation UNHCR schätzt, dass über 500.000 Menschen vertrieben wurden. Ein Repatriierungsprozess wurde in die Wege geleitet und dauert weiter an.
Hauptstadt
Dili 163.310 (2006).
Geographie
Timor-Leste liegt auf der östlichen Hälfte der Insel Timor in der Timorsee zwischen Indonesien und Australien. Die Landschaft ist abwechslungsreich, es gibt eine beeindruckende Küstenlinie und Berge im Landesinneren, der Boden ist felsig. Timor-Leste teilt sich eine Grenze mit Westtimor. Zu dem Land gehört auch die Exklave Oekussi-Ambeno (etwa 70 km westlich), die im von Indonesien verwalteten Westtimor liegt, sowie die Inseln Atauro (Pulo Cambing) und Jaco (Pulo Jako).
Staatsform
Verfassung von 2002. Republik. Unabhängig seit 28. November 1975 von Portugal. Unabhängig seit 20. Mai 2002 von Indonesien.
Regierungschef
Xanana Gusmão, seit August 2007.
Staatsoberhaupt
José Ramos-Horta, seit Mai 2007.
Sprache
Amtssprachen sind Portugiesisch und Tetum. Bahasa-Indonesisch und Englisch wird ebenfalls gesprochen. Es gibt 12 verschiedene ethnische Gruppen in Timor-Leste, die alle ihren eigenen Dialekt sprechen. Von diesen Dialekten gehört der größte Teil zu den austronesischen Sprachgruppen. Die Hauptsprache Timor-Lestes ist Tetum, eine Hybridsprache aus austronesischem Dialekt mit einem starken portugiesischen Einfluss.
Religion
90 % Katholiken, 4 % muslimische, buddhistische und 3 % protestantische Minderheiten, animistische Religionen.
Ortszeit
MEZ + 8.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Timor Leste.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +8 Std. und im Sommer +7 Std.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Timor Leste.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +8 Std. und im Sommer +7 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz. Schlechte Stromversorgung, sehr oft Ausfälle.
65 pro qkm.
Timor-Leste war über 400 Jahre lang eine portugiesische Kolonie. 1975 räumte Portugal das Gebiet, wenige Tage später rückten indonesische Truppen ein und beanspruchten die Region als 27. indonesische Provinz. Im Juli 1976 wurde Timor-Leste von Indonesien als 27. Provinz annektiert. Während der nächsten zwei Jahrzehnte kämpften timor-lestischen Rebellen, besonders die Frente Revolucinario de Este Timor Independente (FRETILIN), weiterhin für Unabhängigkeit Timor-Lestes und lieferten sich andauernde blutige Gefechte mit den indonesischen Besatzungstruppen. 1998 kündigte der damalige indonesische Präsident Habibie unerwarteterweise ein Referendum für Timor-Leste an, in dem über die volle Unabhängigkeit oder begrenzte Autonomie der Provinz innerhalb Indonesiens entschieden werden sollte. Das Referendum wurde am 30. August 1999 durchgeführt, 80% der timor-lestischen Bevölkerung stimmten für Unabhängigkeit. Die indonesische Armee und vom Militär unterstützte örtliche Milizen reagierten auf dieses Abstimmungsergebnis mit einer wahren Orgie an Gewalt, Raub und Totschlag. Hunderttausende von Menschen wurden vertrieben und die ohnehin schon schwache wirtschaftliche Infrastruktur vollkommen zerstört. In den nächsten zwei Jahren wurde Timor-Leste von der UN-Übergangangsregierung UNTAET verwaltet, die den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Wiederaufbau der Region in die Wege leitete. Seit dem 20. Mai 2002 ist Timor-Leste unabhängig. Die UN Mission of Support in East Timor (UNMISET) unterstützt seitdem die timor-lestische Regierung bei ihrer Arbeit.
Timor-Leste war über 400 Jahre lang eine portugiesische Kolonie. 1975 räumte Portugal das Gebiet, wenige Tage später rückten indonesische Truppen ein und beanspruchten die Region als 27. indonesische Provinz. Im Juli 1976 wurde Timor-Leste von Indonesien als 27. Provinz annektiert. Während der nächsten zwei Jahrzehnte kämpften timor-lestischen Rebellen, besonders die Frente Revolucinario de Este Timor Independente (FRETILIN), weiterhin für Unabhängigkeit Timor-Lestes und lieferten sich andauernde blutige Gefechte mit den indonesischen Besatzungstruppen. 1998 kündigte der damalige indonesische Präsident Habibie unerwarteterweise ein Referendum für Timor-Leste an, in dem über die volle Unabhängigkeit oder begrenzte Autonomie der Provinz innerhalb Indonesiens entschieden werden sollte. Das Referendum wurde am 30. August 1999 durchgeführt, 80% der timor-lestischen Bevölkerung stimmten für Unabhängigkeit. Die indonesische Armee und vom Militär unterstützte örtliche Milizen reagierten auf dieses Abstimmungsergebnis mit einer wahren Orgie an Gewalt, Raub und Totschlag. Hunderttausende von Menschen wurden vertrieben und die ohnehin schon schwache wirtschaftliche Infrastruktur vollkommen zerstört. In den nächsten zwei Jahren wurde Timor-Leste von der UN-Übergangangsregierung UNTAET verwaltet, die den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Wiederaufbau der Region in die Wege leitete. Seit dem 20. Mai 2002 ist Timor-Leste unabhängig. Die UN Mission of Support in East Timor (UNMISET) unterstützt seitdem die timor-lestische Regierung bei ihrer Arbeit.





