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Kongo (Demokratische Republik)
Reise- und Sicherheitsinformationen

Reise- und Sicherheitsinformationen

Kongo (Demokratische Republik)

Reisewarnung vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.01.2009

Reisewarnung
Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt.

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinz Nord-Kivu, wo regelmäßig Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen stattfinden sowie den Bezirk Haut-Uélé und den Garamba-Nationalpark im äußersten Nordosten des Landes, wo die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) zuletzt Massaker an der Zivilbevölkerung verübt hat. Alle dort ansässigen Deutschen sind aufgefordert, das Land zu verlassen. Reisen in diese Teile des Landes sollten unter keinen Umständen stattfinden.

Aktueller Hinweis - Ebola hämorrhagisches Fieber

Aus Mweka in der Provinz West-Kasai werden seit November 2008 43 Fälle von Ebola hämorrhagischem Fieber gemeldet. 14 der Erkrankungen verliefen bisher tödlich; Der letzte Ausbruch von Ebolafieber hatte zwischen Juni und September vorigen Jahres in Kasai Occidental zu etwa 400 Erkrankungen und 170 Todesfällen geführt, von denen allerdings nur 25 Erkrankungen einschließlich 10 Todesfällen bestätigt werden konnten. Es ist davon auszugehen, dass der Erreger in dieser Region bei tierischen Reservoiren (z.B. Affen, Fledermäusen) endemisch ist. Das abgelegene Infektionsgebiet im zentralen Südosten der DRC ist touristisch nicht erschlossen und wird praktisch nicht bereist. Seitens der WHO sind keine Reisebeschränkungen vorgesehen jedoch ist seitens der örtlichen Behörden sowie der Nachbarländer einschließlich des Grenzverkehrs mit Angola sowie im Rahmen von Quarantänemaßnahmen mit Behinderungen zu rechnen. Der Kontakte mit Kranken ist zu vermeiden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt. Dies gilt in besonderem Maße für die Provinz Nord-Kivu.

Die Sicherheitslage ist im gesamten Land weiterhin fragil. Der Osten des Landes (Ituri, Nord- und Süd-Kivu, Nordost-Katanga) ist nicht befriedet, hier gibt es immer wieder aufflammende Unruhen unterschiedlicher Intensität. Auch in Teilen der Provinzen Katanga und Bas-Congo ist die Lage nicht stabil.

In allen Regionen des Landes kann es zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder erheblicher materieller Schaden, auch in Folge von Plünderungen. Wegen der desolaten humanitären und sozialen Lage kommt es, z.B. durch demobilisierte Milizionäre, u.a. zu Raubüberfällen. Mit spontanen gewaltsamen Auseinandersetzungen muss im gesamten Land gerechnet werden.

Die Deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen in der Hauptstadt sowie in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

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