Reise- und Sicherheitsinformationen
Chile
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.09.2008
Aktueller Hinweis
Die Ausbrüche des Vulkans Chaitén in der Región de los Lagos seit dem 2. Mai 2008 haben zur Evakuierung von ca. 8.000 Personen aus der Region, vor allem aus den Orten Chaitén und Futaleufú, geführt. Die Eruptionen hatten eine bis zu 30 km hohe und 200 km breite, teils giftige Aschewolke gebildet, die je nach Windrichtung auch Teile Patagoniens und die Gegend um Puerto Montt erreichte. Neben regelmäßigen kleinen Beben muss auch mit einem eruptiven Einsturz des gesamten Vulkan-Massivs gerechnet werden, der auch die Stadt Puerto Montt sowie die Insel Chiloe in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Auch der im Nationalpark Conguillio gelegene Vulkan Llaima in der Región de la Araucania ist seit dem 2. Juli 2008 wieder ausgebrochen und führt immer wieder zur Evakuierung der betroffenen Anwohner. Der Nationalpark bleibt bis auf weiteres geschlossen.
Allgemein muss in Chile mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Wie schon in den Vorjahren hat die Kriminalität weiter zugenommen. In den größeren Städten und Touristenzentren sind Taschendiebstähle weit verbreitet. Überfälle auf Touristen, Einbrüche in Mietwagen u.ä. sind - vor allem in den Städten Santiago und Valparaíso/Viña del Mar - keine Seltenheit mehr. Zunehmend wird bei der Verübung von Straftaten auch Gewalt angewendet. Besucher sollten sich zu Fuß möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts bewegen. Der Besuch ärmerer Wohnviertel sollte vermieden werden.
In Busbahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen (auch am Strand!) sollte Gepäck bzw. persönliche Habe nicht unbeaufsichtigt bleiben. Bei Bus- und Metrofahrten innerhalb Santiagos besteht die Gefahr, dass im Gedränge Handtaschen oder Rucksäcke unbemerkt aufgeschlitzt und Gegenstände entnommen werden.
Gefährdung durch Landminen
Nach Angaben chilenischer Behörden wurden im Grenzgebiet zu Peru, Bolivien und den sich anschließenden Grenzregionen zu Argentinien (I. und II. Region), auf Feuerland und verschiedenen kleineren Inseln in der XII. Region sowie in der V. Region (Sector San Antonio - Tejas Verdes) während der Militärregierung über hunderttausend Anti-Personen-Minen verlegt, deren Räumung nur langsam vorankommt. Im Küstenbereich in der Nähe von Peru wurden die Minen zum Teil in Strandnähe verlegt bzw. dorthin angeschwemmt. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht vorhanden. Reisende sollten sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen.
Detaillierte Informationen unter
www.mineaction.org (→ Country Profile ) www.icbl.org/lm/2003/chile
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.09.2008
Aktueller Hinweis
Die Ausbrüche des Vulkans Chaitén in der Región de los Lagos seit dem 2. Mai 2008 haben zur Evakuierung von ca. 8.000 Personen aus der Region, vor allem aus den Orten Chaitén und Futaleufú, geführt. Die Eruptionen hatten eine bis zu 30 km hohe und 200 km breite, teils giftige Aschewolke gebildet, die je nach Windrichtung auch Teile Patagoniens und die Gegend um Puerto Montt erreichte. Neben regelmäßigen kleinen Beben muss auch mit einem eruptiven Einsturz des gesamten Vulkan-Massivs gerechnet werden, der auch die Stadt Puerto Montt sowie die Insel Chiloe in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Auch der im Nationalpark Conguillio gelegene Vulkan Llaima in der Región de la Araucania ist seit dem 2. Juli 2008 wieder ausgebrochen und führt immer wieder zur Evakuierung der betroffenen Anwohner. Der Nationalpark bleibt bis auf weiteres geschlossen.
Allgemein muss in Chile mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Wie schon in den Vorjahren hat die Kriminalität weiter zugenommen. In den größeren Städten und Touristenzentren sind Taschendiebstähle weit verbreitet. Überfälle auf Touristen, Einbrüche in Mietwagen u.ä. sind - vor allem in den Städten Santiago und Valparaíso/Viña del Mar - keine Seltenheit mehr. Zunehmend wird bei der Verübung von Straftaten auch Gewalt angewendet. Besucher sollten sich zu Fuß möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts bewegen. Der Besuch ärmerer Wohnviertel sollte vermieden werden.
In Busbahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen (auch am Strand!) sollte Gepäck bzw. persönliche Habe nicht unbeaufsichtigt bleiben. Bei Bus- und Metrofahrten innerhalb Santiagos besteht die Gefahr, dass im Gedränge Handtaschen oder Rucksäcke unbemerkt aufgeschlitzt und Gegenstände entnommen werden.
Gefährdung durch Landminen
Nach Angaben chilenischer Behörden wurden im Grenzgebiet zu Peru, Bolivien und den sich anschließenden Grenzregionen zu Argentinien (I. und II. Region), auf Feuerland und verschiedenen kleineren Inseln in der XII. Region sowie in der V. Region (Sector San Antonio - Tejas Verdes) während der Militärregierung über hunderttausend Anti-Personen-Minen verlegt, deren Räumung nur langsam vorankommt. Im Küstenbereich in der Nähe von Peru wurden die Minen zum Teil in Strandnähe verlegt bzw. dorthin angeschwemmt. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht vorhanden. Reisende sollten sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen.
Detaillierte Informationen unter
www.mineaction.org (→ Country Profile ) www.icbl.org/lm/2003/chile
Stand: 16.09.2008
Aktueller Hinweis
Die Ausbrüche des Vulkans Chaitén in der Región de los Lagos seit dem 2. Mai 2008 haben zur Evakuierung von ca. 8.000 Personen aus der Region, vor allem aus den Orten Chaitén und Futaleufú, geführt. Die Eruptionen hatten eine bis zu 30 km hohe und 200 km breite, teils giftige Aschewolke gebildet, die je nach Windrichtung auch Teile Patagoniens und die Gegend um Puerto Montt erreichte. Neben regelmäßigen kleinen Beben muss auch mit einem eruptiven Einsturz des gesamten Vulkan-Massivs gerechnet werden, der auch die Stadt Puerto Montt sowie die Insel Chiloe in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Auch der im Nationalpark Conguillio gelegene Vulkan Llaima in der Región de la Araucania ist seit dem 2. Juli 2008 wieder ausgebrochen und führt immer wieder zur Evakuierung der betroffenen Anwohner. Der Nationalpark bleibt bis auf weiteres geschlossen.
Allgemein muss in Chile mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Wie schon in den Vorjahren hat die Kriminalität weiter zugenommen. In den größeren Städten und Touristenzentren sind Taschendiebstähle weit verbreitet. Überfälle auf Touristen, Einbrüche in Mietwagen u.ä. sind - vor allem in den Städten Santiago und Valparaíso/Viña del Mar - keine Seltenheit mehr. Zunehmend wird bei der Verübung von Straftaten auch Gewalt angewendet. Besucher sollten sich zu Fuß möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts bewegen. Der Besuch ärmerer Wohnviertel sollte vermieden werden.
In Busbahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen (auch am Strand!) sollte Gepäck bzw. persönliche Habe nicht unbeaufsichtigt bleiben. Bei Bus- und Metrofahrten innerhalb Santiagos besteht die Gefahr, dass im Gedränge Handtaschen oder Rucksäcke unbemerkt aufgeschlitzt und Gegenstände entnommen werden.
Gefährdung durch Landminen
Nach Angaben chilenischer Behörden wurden im Grenzgebiet zu Peru, Bolivien und den sich anschließenden Grenzregionen zu Argentinien (I. und II. Region), auf Feuerland und verschiedenen kleineren Inseln in der XII. Region sowie in der V. Region (Sector San Antonio - Tejas Verdes) während der Militärregierung über hunderttausend Anti-Personen-Minen verlegt, deren Räumung nur langsam vorankommt. Im Küstenbereich in der Nähe von Peru wurden die Minen zum Teil in Strandnähe verlegt bzw. dorthin angeschwemmt. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht vorhanden. Reisende sollten sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen.
Detaillierte Informationen unter
www.mineaction.org (→ Country Profile ) www.icbl.org/lm/2003/chile








