Zentralafrikanische Republik Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 06.12.2011
Unverändert gültig seit: 29.11.2011
Angesichts nach wie vor hoher Sicherheitsrisiken und Kampfhandlungen in einigen Teilen des Landes rät das Auswärtige Amt von Reisen in die Zentralafrikanische Republik ab (ausgenommen Hauptstadt Bangui sowie das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha).
Reisen über Land
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Betroffen sind insbesondere der Nordwesten, Norden und Osten des Landes sowie die Gebiete an der Grenze zum Darfur. Überlandfahrten sollten im ganzen Land vermieden werden, da eine hohe Gefahr besteht, Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle) und von militärischen Handlungen zu werden.
Reisen nach Bangui und in den Südwesten des Landes sowie in das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha von Bangui oder von Kamerun aus sind möglich; von Nachtfahrten wird dringend abgeraten. Außerdem sollte man sich bei Fahrten über Land zunächst vor Ort nach der aktuellen Lage erkundigen und im Hinblick auf Fahrzeugpannen möglichst in Gruppen mit mehreren Autos unterwegs sein. Von Spaziergängen in Bangui nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. In Bangui besteht das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle), die u. a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen sind. Es wird daher davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten. Aufgrund jüngerer Ereignisse wird vorerst empfohlen, sich auch in den Abendstunden in den Stadtbezirken 3, 4, 5 und 6 nicht mehr im Freien aufzuhalten.
In der Hauptstadt Bangui sind der „Rocher de l'Artillerie" am Ufer des Flusses Oubangui vor dem Hotel Oubangui sowie der sogenannte „Pantherhügel" ("la Colline aux Panthères") militärisches Sperrgebiet und soll nur nach einer Genehmigung betreten werden.Â
Die Versorgung mit Kraftstoff ist nicht landesweit gewährleistet.Â



