Länderinfos
Bolivien
Reise- und Sicherheitsinformationen
Reise- und Sicherheitsinformationen
Bolivien
Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 09.06.2009
Aktuelle Hinweise
- Auch in Bolivien hat es Fälle von Influenza A(H1N1) [„Neue Grippe"] gegeben. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt unter folgendem Link
- Auf der Fernverkehrsstraße nach Arica (Chile) kann es an der bolivianischen Grenzstation in Tambo Quemado nach wie vor zu spontanen Straßenblockaden und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Demonstranten versuchen zeitweilig, die bolivianische Regierung zur Aufhebung bestimmter Importrestriktionen zu bewegen.
Reisenden wird dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land unbedingt zu meiden und sich über die aktuelle Lage informiert zu halten.
- Obwohl der Ausnahmezustand für das Departamento Pando im Norden des Landes Ende November 2008 aufgehoben wurde, ist die Sicherheitslage dort nach wie vor unübersichtlich/angespannt und durch eine starke Präsenz von Sicherheitskräften gekennzeichnet.
- Dengue-Epidemie: Die Dengue-Epidemie, die in den Monaten Januar - Mai 2009 in den Departamentos Santa Cruz, Beni, Cochabamba, Pando und in den Yungas im Dept. La Paz herrschte, ist seit einigen Wochen stark abgeflaut. Es wird dennoch empfohlen, bei Reisen in die gefährdeten Gebiete weiter besondere Vorsicht walten zu lassen (Schutz gegen Stechmücken, langärmelige Kleidung, ...).
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen über Land / Straßenverkehr
Das Land ist verkehrsmäßig noch wenig erschlossen. Es gibt nur etwa 3.000 km asphaltierte Landstraßen. Alle anderen Verbindungswege (Schotterpisten, Geröll- und Feldwege; wenige Brücken) sind während der Regenzeit oft tagelang nicht passierbar. Besonders betroffen ist zur Zeit die Strecke nach Nordosten, Reisenden wird geraten sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren.
Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation rät die Botschaft dringend von Überlandfahrten mit Pkw oder Bus bei Dunkelheit ab. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet. Gleiches gilt oft auch für andere Verkehrsteilnehmer, die sich auch nicht immer an die geltenden Vorfahrtsregelungen halten.
Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet.
Kriminalität
Die Kriminalität in Bolivien hat in letzter Zeit zugenommen. So gab es vermehrt Vorfälle mit allein reisenden, ausländischen Touristen, die bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren wurden und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen wurden (sog. „Expressentführungen"). Es gab zahlreiche Fälle, in denen Personen hierfür sogar einige Tage gefangen gehalten wurden. Ähnliche Fälle wurden auch aus anderen bolivianischen Großstädten berichtet.
In letzter Zeit sind der bolivianischen Polizei Fahndungserfolge gelungen, die zur Aushebung von kriminellen Banden geführt haben. Außerdem tritt die Touristenpolizei an verschieden neuralgischen Punkten (z.B. den Busbahnhof in La Paz) verstärkt in Erscheinung und berät ankommende Reisende. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahme en zu einer spürbaren Verbesserung der Situation führen.
Es wird dringend geraten, nur auf bekannte Funktaxi- und Busunternehmen zurückgreifen, keine Kollektivtaxis bzw. Mini-Busse zu benutzen und keine Taxis auf der Straße heranzuwinken, insbesondere nicht nachts In aller Regel fordern Restaurants, Hotels, Kneipen usw. auf Wunsch des Gastes ein Radio-Taxi an. Außerdem sollte man in der Öffentlichkeit keine großen Bargeldsummen bei sich führen, noch Ausweispapiere und Geld offen in der Hosentasche tragen.
Aus gegebenem Anlass wird empfohlen, von La Paz aus zum Titikakasee nur in Gruppen und nur mit bekannten Busunternehmen zu reisen.
Es wird auch immer wieder davon berichtet, dass Besuchern von Bars und Diskotheken K.O.-Tropfen (einheimisch: Burundanga) verabreicht werden, die eine zeitlich begrenzte Ohnmacht und einen Gedächtnisverlust hervorrufen. Diese Zeit wird genutzt, um die betreffende Person auszurauben.
Die Drogenkriminalität in Bolivien ist verbreitet, mit steigender Tendenz. Vor Erwerb, Besitz, Konsum, Handel und der Ausfuhr von Drogen und Drogenprodukten aller Art wird dringend abgeraten.
Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 09.06.2009
Aktuelle Hinweise
Reisen über Land / Straßenverkehr
Das Land ist verkehrsmäßig noch wenig erschlossen. Es gibt nur etwa 3.000 km asphaltierte Landstraßen. Alle anderen Verbindungswege (Schotterpisten, Geröll- und Feldwege; wenige Brücken) sind während der Regenzeit oft tagelang nicht passierbar. Besonders betroffen ist zur Zeit die Strecke nach Nordosten, Reisenden wird geraten sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren.
Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation rät die Botschaft dringend von Überlandfahrten mit Pkw oder Bus bei Dunkelheit ab. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet. Gleiches gilt oft auch für andere Verkehrsteilnehmer, die sich auch nicht immer an die geltenden Vorfahrtsregelungen halten.
Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet.
Kriminalität
Die Kriminalität in Bolivien hat in letzter Zeit zugenommen. So gab es vermehrt Vorfälle mit allein reisenden, ausländischen Touristen, die bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren wurden und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen wurden (sog. „Expressentführungen"). Es gab zahlreiche Fälle, in denen Personen hierfür sogar einige Tage gefangen gehalten wurden. Ähnliche Fälle wurden auch aus anderen bolivianischen Großstädten berichtet.
In letzter Zeit sind der bolivianischen Polizei Fahndungserfolge gelungen, die zur Aushebung von kriminellen Banden geführt haben. Außerdem tritt die Touristenpolizei an verschieden neuralgischen Punkten (z.B. den Busbahnhof in La Paz) verstärkt in Erscheinung und berät ankommende Reisende. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahme en zu einer spürbaren Verbesserung der Situation führen.
Es wird dringend geraten, nur auf bekannte Funktaxi- und Busunternehmen zurückgreifen, keine Kollektivtaxis bzw. Mini-Busse zu benutzen und keine Taxis auf der Straße heranzuwinken, insbesondere nicht nachts In aller Regel fordern Restaurants, Hotels, Kneipen usw. auf Wunsch des Gastes ein Radio-Taxi an. Außerdem sollte man in der Öffentlichkeit keine großen Bargeldsummen bei sich führen, noch Ausweispapiere und Geld offen in der Hosentasche tragen.
Aus gegebenem Anlass wird empfohlen, von La Paz aus zum Titikakasee nur in Gruppen und nur mit bekannten Busunternehmen zu reisen.
Es wird auch immer wieder davon berichtet, dass Besuchern von Bars und Diskotheken K.O.-Tropfen (einheimisch: Burundanga) verabreicht werden, die eine zeitlich begrenzte Ohnmacht und einen Gedächtnisverlust hervorrufen. Diese Zeit wird genutzt, um die betreffende Person auszurauben.
Die Drogenkriminalität in Bolivien ist verbreitet, mit steigender Tendenz. Vor Erwerb, Besitz, Konsum, Handel und der Ausfuhr von Drogen und Drogenprodukten aller Art wird dringend abgeraten.
Stand: 09.06.2009
Aktuelle Hinweise
- Auch in Bolivien hat es Fälle von Influenza A(H1N1) [„Neue Grippe"] gegeben. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt unter folgendem Link
- Auf der Fernverkehrsstraße nach Arica (Chile) kann es an der bolivianischen Grenzstation in Tambo Quemado nach wie vor zu spontanen Straßenblockaden und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Demonstranten versuchen zeitweilig, die bolivianische Regierung zur Aufhebung bestimmter Importrestriktionen zu bewegen.
Reisenden wird dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land unbedingt zu meiden und sich über die aktuelle Lage informiert zu halten. - Obwohl der Ausnahmezustand für das Departamento Pando im Norden des Landes Ende November 2008 aufgehoben wurde, ist die Sicherheitslage dort nach wie vor unübersichtlich/angespannt und durch eine starke Präsenz von Sicherheitskräften gekennzeichnet.
- Dengue-Epidemie: Die Dengue-Epidemie, die in den Monaten Januar - Mai 2009 in den Departamentos Santa Cruz, Beni, Cochabamba, Pando und in den Yungas im Dept. La Paz herrschte, ist seit einigen Wochen stark abgeflaut. Es wird dennoch empfohlen, bei Reisen in die gefährdeten Gebiete weiter besondere Vorsicht walten zu lassen (Schutz gegen Stechmücken, langärmelige Kleidung, ...).
Reisen über Land / Straßenverkehr
Das Land ist verkehrsmäßig noch wenig erschlossen. Es gibt nur etwa 3.000 km asphaltierte Landstraßen. Alle anderen Verbindungswege (Schotterpisten, Geröll- und Feldwege; wenige Brücken) sind während der Regenzeit oft tagelang nicht passierbar. Besonders betroffen ist zur Zeit die Strecke nach Nordosten, Reisenden wird geraten sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren.
Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation rät die Botschaft dringend von Überlandfahrten mit Pkw oder Bus bei Dunkelheit ab. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet. Gleiches gilt oft auch für andere Verkehrsteilnehmer, die sich auch nicht immer an die geltenden Vorfahrtsregelungen halten.
Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet.
Kriminalität
Die Kriminalität in Bolivien hat in letzter Zeit zugenommen. So gab es vermehrt Vorfälle mit allein reisenden, ausländischen Touristen, die bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren wurden und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen wurden (sog. „Expressentführungen"). Es gab zahlreiche Fälle, in denen Personen hierfür sogar einige Tage gefangen gehalten wurden. Ähnliche Fälle wurden auch aus anderen bolivianischen Großstädten berichtet.
In letzter Zeit sind der bolivianischen Polizei Fahndungserfolge gelungen, die zur Aushebung von kriminellen Banden geführt haben. Außerdem tritt die Touristenpolizei an verschieden neuralgischen Punkten (z.B. den Busbahnhof in La Paz) verstärkt in Erscheinung und berät ankommende Reisende. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahme en zu einer spürbaren Verbesserung der Situation führen.
Es wird dringend geraten, nur auf bekannte Funktaxi- und Busunternehmen zurückgreifen, keine Kollektivtaxis bzw. Mini-Busse zu benutzen und keine Taxis auf der Straße heranzuwinken, insbesondere nicht nachts In aller Regel fordern Restaurants, Hotels, Kneipen usw. auf Wunsch des Gastes ein Radio-Taxi an. Außerdem sollte man in der Öffentlichkeit keine großen Bargeldsummen bei sich führen, noch Ausweispapiere und Geld offen in der Hosentasche tragen.
Aus gegebenem Anlass wird empfohlen, von La Paz aus zum Titikakasee nur in Gruppen und nur mit bekannten Busunternehmen zu reisen.
Es wird auch immer wieder davon berichtet, dass Besuchern von Bars und Diskotheken K.O.-Tropfen (einheimisch: Burundanga) verabreicht werden, die eine zeitlich begrenzte Ohnmacht und einen Gedächtnisverlust hervorrufen. Diese Zeit wird genutzt, um die betreffende Person auszurauben.
Die Drogenkriminalität in Bolivien ist verbreitet, mit steigender Tendenz. Vor Erwerb, Besitz, Konsum, Handel und der Ausfuhr von Drogen und Drogenprodukten aller Art wird dringend abgeraten.




