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Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 17.03.2008
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Von individuellen, ohne Betreuung von ortsansässigen Gastgebern durchgeführten Reisen nach Kosovo wird nach wie vor abgeraten.
Innenpolitische Lage
Kosovo hat sich am 17.02.2008 für unabhängig erklärt und sich dabei zur vollständigen und lückenlosen Umsetzung des sog. Ahtisaari-Pakets, insbesondere im Bereich Minderheitenschutz verpflichtet. Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland ist am 21.02.2008 erfolgt, die der wichtigsten Partner in EU und NATO ebenfalls in derselben Woche.
In Kosovo (außer im mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Nordteil) ist die Lage derzeit grundsätzlich ruhig, bleibt aber angespannt. Wegen gewalttätiger gegen UNMIK und KFOR gerichteter Ausschreitungen wird derzeit von Fahrten in den nördlichen Teil des Kosovo dringend abgeraten. Es ist in diesem Zusammenhang auch zu Schusswaffengebrauch und Explosionen gekommen. An den Grenzübergängen zu Serbien kam es nach der Unabhängigkeitserklärung mehrfach zu Ausschreitungen. Es ist weiterhin mit gewalttätigen Demonstrationen in den mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Gebieten zu rechnen.
Es wird empfohlen, sich auch über die lokalen Medien über die Sicherheitslage vor Ort zu informieren.
Reisen über Land / Kriminalität
Bei Nachtfahrten durch Kosovo besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit.
Fahrzeuge sollten wegen häufiger Diebstähle, Aufbrüche und der Möglichkeit anderer Übergriffe möglichst nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Im geparkten Fahrzeug sollten keine Reisedokumente oder Wertsachen oder anderes Gepäck zurückgelassen werden.
Im gesamten Kosovo besteht außerhalb der (und z.T. unmittelbar neben den) ständig befahrenen Straßen und Wegen Minengefahr.
Im Kosovo befinden sich mehrere hunderttausend illegale Schusswaffen in Privatbesitz; die Hemmschwelle zu deren Einsatz ist vergleichsweise niedrig.
Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit sollten gemieden werden.
Stand: 17.03.2008
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Von individuellen, ohne Betreuung von ortsansässigen Gastgebern durchgeführten Reisen nach Kosovo wird nach wie vor abgeraten.
Innenpolitische Lage
Kosovo hat sich am 17.02.2008 für unabhängig erklärt und sich dabei zur vollständigen und lückenlosen Umsetzung des sog. Ahtisaari-Pakets, insbesondere im Bereich Minderheitenschutz verpflichtet. Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland ist am 21.02.2008 erfolgt, die der wichtigsten Partner in EU und NATO ebenfalls in derselben Woche.
In Kosovo (außer im mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Nordteil) ist die Lage derzeit grundsätzlich ruhig, bleibt aber angespannt. Wegen gewalttätiger gegen UNMIK und KFOR gerichteter Ausschreitungen wird derzeit von Fahrten in den nördlichen Teil des Kosovo dringend abgeraten. Es ist in diesem Zusammenhang auch zu Schusswaffengebrauch und Explosionen gekommen. An den Grenzübergängen zu Serbien kam es nach der Unabhängigkeitserklärung mehrfach zu Ausschreitungen. Es ist weiterhin mit gewalttätigen Demonstrationen in den mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Gebieten zu rechnen.
Es wird empfohlen, sich auch über die lokalen Medien über die Sicherheitslage vor Ort zu informieren.
Reisen über Land / Kriminalität
Bei Nachtfahrten durch Kosovo besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit.
Fahrzeuge sollten wegen häufiger Diebstähle, Aufbrüche und der Möglichkeit anderer Übergriffe möglichst nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Im geparkten Fahrzeug sollten keine Reisedokumente oder Wertsachen oder anderes Gepäck zurückgelassen werden.
Im gesamten Kosovo besteht außerhalb der (und z.T. unmittelbar neben den) ständig befahrenen Straßen und Wegen Minengefahr.
Im Kosovo befinden sich mehrere hunderttausend illegale Schusswaffen in Privatbesitz; die Hemmschwelle zu deren Einsatz ist vergleichsweise niedrig.
Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit sollten gemieden werden.





