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Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand 30.04.2008
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
Kosovo hat sich am 17. Februar 2008 einseitig für unabhängig erklärt. Am 20. Februar 2008 hat die Bundesregierung Kosovo völkerrechtlich anerkannt.
Insbesondere im Rahmen einer Großdemonstration gegen die Unabhängigkeit Kosovos in der Belgrader Innenstadt am 21. Februar 2008 kam es zu heftigen Ausschreitungen gegen in- und ausländische Ziele, darunter auch die deutsche Botschaft. Auch an den Grenzübergängen zwischen Serbien und Kosovo kam es in den Tagen nach der Unabhängigkeitserklärung mehrfach zu gewalttätigen Ausschreitungen.
Mit weiteren Demonstrationen muss gerechnet werden. Die Sicherheitslage kann sich daher rasch ändern. Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, ihr Verhalten darauf einzustellen und Menschenansammlungen nach Möglichkeit zu meiden. Unter Umständen kann es geboten sein, sich nicht als Ausländer zu erkennen zu geben.
In Teilen Südserbiens (Region um Presevo, Bujanovac und Medvedja) ist von einer latent gespannten Sicherheitslage auszugehen. Auswirkungen der weiteren Entwicklungen im Kosovo auf die albanisch besiedelten Regionen Südserbiens sind nicht auszuschließen.
Generell wird bei Reisen nach Serbien empfohlen, sich durch die Medien über die aktuelle Lage unterrichtet zu halten. Informationen über aktuelle Ereignisse sind in englischer Sprache auf den Internetseiten des Fernsehsenders B92 unter www.b92.net oder der Tageszeitung Blic unter www.blic.co.yu verfügbar.
Reisen über Land / Kriminalität
Bei Nachtfahrten durch Serbien besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit.
Fahrzeuge sollten wegen häufiger Diebstähle, Aufbrüche und der Möglichkeit anderer Übergriffe möglichst nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Im geparkten Fahrzeug sollten keine Reisedokumente oder Wertsachen oder anderes Gepäck zurückgelassen werden.
In Serbien befinden sich mehrere hunderttausend illegale Schusswaffen in Privatbesitz; die Hemmschwelle zu deren Einsatz ist vergleichsweise niedrig.
Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit sollten gemieden werden.
Stand 30.04.2008
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
Kosovo hat sich am 17. Februar 2008 einseitig für unabhängig erklärt. Am 20. Februar 2008 hat die Bundesregierung Kosovo völkerrechtlich anerkannt.
Insbesondere im Rahmen einer Großdemonstration gegen die Unabhängigkeit Kosovos in der Belgrader Innenstadt am 21. Februar 2008 kam es zu heftigen Ausschreitungen gegen in- und ausländische Ziele, darunter auch die deutsche Botschaft. Auch an den Grenzübergängen zwischen Serbien und Kosovo kam es in den Tagen nach der Unabhängigkeitserklärung mehrfach zu gewalttätigen Ausschreitungen.
Mit weiteren Demonstrationen muss gerechnet werden. Die Sicherheitslage kann sich daher rasch ändern. Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, ihr Verhalten darauf einzustellen und Menschenansammlungen nach Möglichkeit zu meiden. Unter Umständen kann es geboten sein, sich nicht als Ausländer zu erkennen zu geben.
In Teilen Südserbiens (Region um Presevo, Bujanovac und Medvedja) ist von einer latent gespannten Sicherheitslage auszugehen. Auswirkungen der weiteren Entwicklungen im Kosovo auf die albanisch besiedelten Regionen Südserbiens sind nicht auszuschließen.
Generell wird bei Reisen nach Serbien empfohlen, sich durch die Medien über die aktuelle Lage unterrichtet zu halten. Informationen über aktuelle Ereignisse sind in englischer Sprache auf den Internetseiten des Fernsehsenders B92 unter www.b92.net oder der Tageszeitung Blic unter www.blic.co.yu verfügbar.
Reisen über Land / Kriminalität
Bei Nachtfahrten durch Serbien besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit.
Fahrzeuge sollten wegen häufiger Diebstähle, Aufbrüche und der Möglichkeit anderer Übergriffe möglichst nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Im geparkten Fahrzeug sollten keine Reisedokumente oder Wertsachen oder anderes Gepäck zurückgelassen werden.
In Serbien befinden sich mehrere hunderttausend illegale Schusswaffen in Privatbesitz; die Hemmschwelle zu deren Einsatz ist vergleichsweise niedrig.
Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit sollten gemieden werden.




