Länderinfos
Trinidad und Tobago
Reise- und Sicherheitsinformationen
Reise- und Sicherheitsinformationen
Trinidad und Tobago
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 10.06.2009
Aktueller Hinweis
Auch in Trinidad und Tobago hat es Fälle von Influenza A(H1N1) gegeben. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt unter folgendem Link
Sicherheitshinweise
Kriminalität
Die Zahl der Gewaltverbrechen in Trinidad und Tobago ist in den letzten Monaten angestiegen. Die Bandenkriminalität, bei der es vor allem um Drogenhandel und Drogenschmuggel geht, hat daran einen großen Anteil. Im Stadtzentrum von Port of Spain kam es Anfang April 2008 zu einer Bombenexplosion an einem Taxihaltepunkt. Mindestens zwei Passanten wurden dabei verletzt - ein terroristischer Hintergrund wird nicht vermutet. In Zeiträumen um Feiertage (Weihnachten, Karneval) ist regelmäßig ein Anstieg von Taschendiebstählen, Gelegenheitsüberfällen und ähnlichen Delikten zu verzeichnen. Allgemeine, subjektiv belanglos erscheinende Streitsituationen sollten grundsätzlich nicht unterschätzt werden.
Auf Trinidad, und dort besonders in Port of Spain, aber auch in den übrigen größeren Städten, besteht die Gefahr von Raubüberfällen. Vor Gewaltanwendung, manchmal auch unter Einsatz von Schusswaffen, wird dabei nicht zurückgeschreckt. Von Besuchen der Stadtteile Laventille und Morvant wird dringend abgeraten, im Stadtteil Belmont ist ebenfalls Vorsicht geboten. Aber auch in anderen Wohngebieten, in Einkaufszentren sowie am Ausflugsziel Fort George haben sich Überfälle auch auf Ausländer ereignet. Bei Besuchen des Stadtzentrums (Downtown) sowie bei öffentlichen Veranstaltungen sollte auf Taschen und Geldbeutel geachtet werden. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen sollten sich organisierten Landausflügen anschließen und nicht einzeln das Stadtzentrum von Port of Spain sowie die Gegend um das Hafengelände erkunden.
Bei Fahrten vom Flughafen in Piarco/Trinidad können Autos von kriminellen Banden verfolgt werden, um die Insassen anschließend auszurauben.
Auch auf Tobago hat die Bereitschaft zur Gewaltanwendung zugenommen. So häufen sich auch dort Raubüberfälle sowie sexuelle Übergriffe auf Touristen. 2008 hat es einen Mord an einem ausländischen Ehepaar in deren Haus gegeben; 2009 wurde eine deutsche Anwohnerin Opfer eines Mordes. Vor allem im Südwesten Tobagos (z.B. in Buccoo, Bon Accord, der Gegend von Black Rock und Lambeau) kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und Überfällen. Einbrüche und Überfälle hat es auch wiederholt in Gästehäusern, alleinstehenden Villen und auch Hotelanlagen gegeben. Wiederholt waren auch deutsche Touristen betroffen. Es sollte daher im eigenen Interesse auf einen entsprechenden Sicherheitsstandard bei der gewählten Unterkunft (Einzäunung, Sicherheitsdienst etc.) geachtet werden. Alleinreisenden Frauen wird zu besonderer Vorsicht geraten. Einsame Strände sollten wegen der Gefahr von Überfällen sowohl auf Trinidad als auch auf Tobago stets gemieden werden.
Die Gefahr von Überfällen nimmt nach Einbruch der Dunkelheit erheblich zu. Das Risiko von Gewaltanwendung kann verringert werden, wenn bei Überfällen kein Widerstand geleistet wird.
Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.
Es wird im Übrigen dringend davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen oder selbst per Anhalter zu reisen. Auch bei der Benutzung von Taxis und Maxitaxis (Kleinbusse) ist mitunter Vorsicht angebracht.
Besonders in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars etc. sowie an einsamen Stränden sollte auf Wertsachen wie Schmuck verzichtet und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen.
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde Schiffe bzw. Piraterie insbesondere in Chaguaramas sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 10.06.2009
Aktueller Hinweis
Auch in Trinidad und Tobago hat es Fälle von Influenza A(H1N1) gegeben. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt unter folgendem Link
Sicherheitshinweise
Kriminalität
Die Zahl der Gewaltverbrechen in Trinidad und Tobago ist in den letzten Monaten angestiegen. Die Bandenkriminalität, bei der es vor allem um Drogenhandel und Drogenschmuggel geht, hat daran einen großen Anteil. Im Stadtzentrum von Port of Spain kam es Anfang April 2008 zu einer Bombenexplosion an einem Taxihaltepunkt. Mindestens zwei Passanten wurden dabei verletzt - ein terroristischer Hintergrund wird nicht vermutet. In Zeiträumen um Feiertage (Weihnachten, Karneval) ist regelmäßig ein Anstieg von Taschendiebstählen, Gelegenheitsüberfällen und ähnlichen Delikten zu verzeichnen. Allgemeine, subjektiv belanglos erscheinende Streitsituationen sollten grundsätzlich nicht unterschätzt werden.
Auf Trinidad, und dort besonders in Port of Spain, aber auch in den übrigen größeren Städten, besteht die Gefahr von Raubüberfällen. Vor Gewaltanwendung, manchmal auch unter Einsatz von Schusswaffen, wird dabei nicht zurückgeschreckt. Von Besuchen der Stadtteile Laventille und Morvant wird dringend abgeraten, im Stadtteil Belmont ist ebenfalls Vorsicht geboten. Aber auch in anderen Wohngebieten, in Einkaufszentren sowie am Ausflugsziel Fort George haben sich Überfälle auch auf Ausländer ereignet. Bei Besuchen des Stadtzentrums (Downtown) sowie bei öffentlichen Veranstaltungen sollte auf Taschen und Geldbeutel geachtet werden. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen sollten sich organisierten Landausflügen anschließen und nicht einzeln das Stadtzentrum von Port of Spain sowie die Gegend um das Hafengelände erkunden.
Bei Fahrten vom Flughafen in Piarco/Trinidad können Autos von kriminellen Banden verfolgt werden, um die Insassen anschließend auszurauben.
Auch auf Tobago hat die Bereitschaft zur Gewaltanwendung zugenommen. So häufen sich auch dort Raubüberfälle sowie sexuelle Übergriffe auf Touristen. 2008 hat es einen Mord an einem ausländischen Ehepaar in deren Haus gegeben; 2009 wurde eine deutsche Anwohnerin Opfer eines Mordes. Vor allem im Südwesten Tobagos (z.B. in Buccoo, Bon Accord, der Gegend von Black Rock und Lambeau) kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und Überfällen. Einbrüche und Überfälle hat es auch wiederholt in Gästehäusern, alleinstehenden Villen und auch Hotelanlagen gegeben. Wiederholt waren auch deutsche Touristen betroffen. Es sollte daher im eigenen Interesse auf einen entsprechenden Sicherheitsstandard bei der gewählten Unterkunft (Einzäunung, Sicherheitsdienst etc.) geachtet werden. Alleinreisenden Frauen wird zu besonderer Vorsicht geraten. Einsame Strände sollten wegen der Gefahr von Überfällen sowohl auf Trinidad als auch auf Tobago stets gemieden werden.
Die Gefahr von Überfällen nimmt nach Einbruch der Dunkelheit erheblich zu. Das Risiko von Gewaltanwendung kann verringert werden, wenn bei Überfällen kein Widerstand geleistet wird.
Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.
Es wird im Übrigen dringend davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen oder selbst per Anhalter zu reisen. Auch bei der Benutzung von Taxis und Maxitaxis (Kleinbusse) ist mitunter Vorsicht angebracht.
Besonders in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars etc. sowie an einsamen Stränden sollte auf Wertsachen wie Schmuck verzichtet und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen.
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde Schiffe bzw. Piraterie insbesondere in Chaguaramas sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.
Stand: 10.06.2009
Aktueller Hinweis
Auch in Trinidad und Tobago hat es Fälle von Influenza A(H1N1) gegeben. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt unter folgendem Link
Sicherheitshinweise
Kriminalität
Die Zahl der Gewaltverbrechen in Trinidad und Tobago ist in den letzten Monaten angestiegen. Die Bandenkriminalität, bei der es vor allem um Drogenhandel und Drogenschmuggel geht, hat daran einen großen Anteil. Im Stadtzentrum von Port of Spain kam es Anfang April 2008 zu einer Bombenexplosion an einem Taxihaltepunkt. Mindestens zwei Passanten wurden dabei verletzt - ein terroristischer Hintergrund wird nicht vermutet. In Zeiträumen um Feiertage (Weihnachten, Karneval) ist regelmäßig ein Anstieg von Taschendiebstählen, Gelegenheitsüberfällen und ähnlichen Delikten zu verzeichnen. Allgemeine, subjektiv belanglos erscheinende Streitsituationen sollten grundsätzlich nicht unterschätzt werden.
Auf Trinidad, und dort besonders in Port of Spain, aber auch in den übrigen größeren Städten, besteht die Gefahr von Raubüberfällen. Vor Gewaltanwendung, manchmal auch unter Einsatz von Schusswaffen, wird dabei nicht zurückgeschreckt. Von Besuchen der Stadtteile Laventille und Morvant wird dringend abgeraten, im Stadtteil Belmont ist ebenfalls Vorsicht geboten. Aber auch in anderen Wohngebieten, in Einkaufszentren sowie am Ausflugsziel Fort George haben sich Überfälle auch auf Ausländer ereignet. Bei Besuchen des Stadtzentrums (Downtown) sowie bei öffentlichen Veranstaltungen sollte auf Taschen und Geldbeutel geachtet werden. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen sollten sich organisierten Landausflügen anschließen und nicht einzeln das Stadtzentrum von Port of Spain sowie die Gegend um das Hafengelände erkunden.
Bei Fahrten vom Flughafen in Piarco/Trinidad können Autos von kriminellen Banden verfolgt werden, um die Insassen anschließend auszurauben.
Auch auf Tobago hat die Bereitschaft zur Gewaltanwendung zugenommen. So häufen sich auch dort Raubüberfälle sowie sexuelle Übergriffe auf Touristen. 2008 hat es einen Mord an einem ausländischen Ehepaar in deren Haus gegeben; 2009 wurde eine deutsche Anwohnerin Opfer eines Mordes. Vor allem im Südwesten Tobagos (z.B. in Buccoo, Bon Accord, der Gegend von Black Rock und Lambeau) kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und Überfällen. Einbrüche und Überfälle hat es auch wiederholt in Gästehäusern, alleinstehenden Villen und auch Hotelanlagen gegeben. Wiederholt waren auch deutsche Touristen betroffen. Es sollte daher im eigenen Interesse auf einen entsprechenden Sicherheitsstandard bei der gewählten Unterkunft (Einzäunung, Sicherheitsdienst etc.) geachtet werden. Alleinreisenden Frauen wird zu besonderer Vorsicht geraten. Einsame Strände sollten wegen der Gefahr von Überfällen sowohl auf Trinidad als auch auf Tobago stets gemieden werden.
Die Gefahr von Überfällen nimmt nach Einbruch der Dunkelheit erheblich zu. Das Risiko von Gewaltanwendung kann verringert werden, wenn bei Überfällen kein Widerstand geleistet wird.
Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.
Es wird im Übrigen dringend davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen oder selbst per Anhalter zu reisen. Auch bei der Benutzung von Taxis und Maxitaxis (Kleinbusse) ist mitunter Vorsicht angebracht.
Besonders in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars etc. sowie an einsamen Stränden sollte auf Wertsachen wie Schmuck verzichtet und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen.
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde Schiffe bzw. Piraterie insbesondere in Chaguaramas sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.



