Gesundheit
Taiwan (China)
Erforderliche Impfungen
Vorsichtsmaßnahmen
Impfschein erforderlich
Gelbfieber
Nein
Nein
Cholera
Nein
Nein
Typhus & Polio
Ja
-
Malaria
Nein
-
Essen & Trinken
1
-
Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein.
Anmerkung
[1] Größtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Besonders im Norden besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Die Übertragungszeit sind die Monate Juni bis Oktober. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von April bis Oktober vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten.
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung im Lande ist relativ gut, aber mit Europa nicht ganz zu vergleichen und kann besonders auf dem Land gelegentlich technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch sein. Gelegentlich fehlen dort auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Notbehandlungen sind u. a. im Mackey Memorial Hospital und im Adventist Hospital möglich, in denen englischsprachiges Personal zur Verfügung steht.
Importierte Medikamente sind teuer, deshalb eventuell eine Reiseapotheke mitnehmen.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Vogelgrippe
Die Vogelgrippefälle wurde in Taiwan bestätigt.
Reisende sollen sich daher von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Gesundheitszeugnis
Ein HIV-Test in englischer Sprache muss von Ausländern, die länger als 3 Monate in Taiwan bleiben, beigebracht werden, ansonsten können sie ausgewiesen werden. Ausländische Schüler und Studenten benötigen den Test zur Aufnahme in die Schule bzw. Universität.
Eine Gesundheitserklärung ("Declaration of Good Health") muss vor der Einreise aus anderen südostasiatischen Ländern ausgefüllt werden. Bei Krankheitsangaben kann eine ärztliche Untersuchung veranlasst werden. Diese Bestimmung kommt allerdings selten zur Anwendung.
Erforderliche Impfungen
| Vorsichtsmaßnahmen | Impfschein erforderlich | |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Nein | Nein |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Ja | - |
| Malaria | Nein | - |
| Essen & Trinken | 1 | - |
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Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein.
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Anmerkung
[1] Größtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Besonders im Norden besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Die Übertragungszeit sind die Monate Juni bis Oktober. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von April bis Oktober vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Die Übertragungszeit sind die Monate Juni bis Oktober. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von April bis Oktober vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten.
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung im Lande ist relativ gut, aber mit Europa nicht ganz zu vergleichen und kann besonders auf dem Land gelegentlich technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch sein. Gelegentlich fehlen dort auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Notbehandlungen sind u. a. im Mackey Memorial Hospital und im Adventist Hospital möglich, in denen englischsprachiges Personal zur Verfügung steht.
Importierte Medikamente sind teuer, deshalb eventuell eine Reiseapotheke mitnehmen.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Importierte Medikamente sind teuer, deshalb eventuell eine Reiseapotheke mitnehmen.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Vogelgrippe
Die Vogelgrippefälle wurde in Taiwan bestätigt.
Reisende sollen sich daher von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Reisende sollen sich daher von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Gesundheitszeugnis
Ein HIV-Test in englischer Sprache muss von Ausländern, die länger als 3 Monate in Taiwan bleiben, beigebracht werden, ansonsten können sie ausgewiesen werden. Ausländische Schüler und Studenten benötigen den Test zur Aufnahme in die Schule bzw. Universität.
Eine Gesundheitserklärung ("Declaration of Good Health") muss vor der Einreise aus anderen südostasiatischen Ländern ausgefüllt werden. Bei Krankheitsangaben kann eine ärztliche Untersuchung veranlasst werden. Diese Bestimmung kommt allerdings selten zur Anwendung.
Eine Gesundheitserklärung ("Declaration of Good Health") muss vor der Einreise aus anderen südostasiatischen Ländern ausgefüllt werden. Bei Krankheitsangaben kann eine ärztliche Untersuchung veranlasst werden. Diese Bestimmung kommt allerdings selten zur Anwendung.









