Sri Lanka Reise- und Sicherheitsinformationen

Sri Lanka

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 17.01.2012
Unverändert gültig seit: 11.01.2012

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Seit Ende des Bürgerkriegs im Mai 2009 haben in Sri Lanka keine Terroranschläge mehr stattgefunden. Der Ausnahmezustand wurde Anfang September aufgehoben. Die starke Präsenz des Militärs und der Polizei ist dennoch weiter unübersehbar. Anordnungen an den häufigen Sicherheitskontrollen sollte unbedingt Folge geleistet werden.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich nicht nur vorübergehend in Sri Lanka aufhalten, wird empfohlen, sich in die Deutschenliste der Deutschen Botschaft einzutragen, siehe http://service.diplo.de/registrierungav

Sämtliche Urlaubsgebiete Sri Lankas sind bereisbar.

Die Genehmigungspflicht für touristische Reisen in die nördlichen Distrikte Jaffna, Kilinochchi und Mullaitivu ist weitgehend aufgehoben worden. Mit Ausnahme einzelner Gebiete im Distrikt Mullaitivu ist auch dieser Teil Sri Lankas jetzt für ausländische Touristen frei bereisbar. Dennoch herrscht dort weiterhin hohe Militärkonzentration und finden Entminungsmaßnahmen statt. Touristische Infrastruktur besteht in Jaffna, aber darüberhinaus kaum. Vor Reisen in den Distrikt Mullaitivu sollte beim srilankischen Verteidigungsministerium angefragt werden, ob für das Reiseziel eine Genehmigung erforderlich ist.

Der Wilpattu-Nationalpark kann ebenfalls wieder bereist werden.

Bei Reisen in Bezirke Trincomalee (auch Upuveli und Nilaveli), Batticaloa und Ampara (Arugam Bay) ist mit einer verstärken Militärpräsenz sowie Kontrollposten entlang der Straßen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Zug) zu rechnen. Auch gibt es Berichte über eine andauernde Präsenz paramilitärischer Gruppen. Entlang des Küstenstreifens im Osten entwickelt sich langsam wieder eine touristische Infrastruktur.

Reisen in das Hinterland im Osten sind hingegen noch sehr beschwerlich. Hier kann auch ein erhöhtes Minenrisiko nicht ausgeschlossen werden.

Im Yala-Nationalpark sind nur Reisen in den sogenannten „Block 1" möglich.

Reisen über Land

Bei Überlandreisen ist die Eisenbahn gegenüber öffentlichen Bussen, die aufgrund rücksichtsloser Fahrweise häufig in schwere Unfälle verwickelt sind, vorzuziehen.

Nachtfahrten sind aus Gründen der Verkehrssicherheit außerhalb der Städte nicht ratsam; auf die häufig unbeleuchteten Verkehrskontrollpunkte auch innerorts ist besonders zu achten.

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